DE247943C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/10—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by combustion
- F42C9/12—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by combustion with ring combustion elements
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
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- F42B12/22—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction
- F42B12/32—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of high-explosive type with fragmentation-hull construction the hull or case comprising a plurality of discrete bodies, e.g. steel balls, embedded therein or disposed around the explosive charge
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247943 KLASSE 72 d. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
in einer Bodenkammer.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Geschosse, die eine in einer Kopfkammer angeordnete
Granatladung und eine in einer Bodenkammer angeordnete Schrapnelladung besitzen, und
bezweckt, sowohl beim Aufschlagschusse als auch beim Schrapnellschusse die größtmögliche
Wirkung zu erzielen.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß noch ein Teil der Granatladung
in einer aus zwei Teilen bestehenden Mittelkammer untergebracht ist, deren vorderer
Teil mit dem Geschoßkopfe fest und mit dem hinteren Teile der Mittelkammer derartig
verbunden ist, daß er sich beim Schrapnellschusse von diesem trennen kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitte
dargestellt.
Der Hohlraum des Geschoßkörpers D ist an seinem vorderen Ende durch ein hohles Kopfstück
abgeschlossen, das aus zwei miteinander verschraubten Teilen a1 und C besteht. Das
Kopfstück a1 C, an dem ein aus einem Zeitzünder A und einem Aufschlagzünder B, bestehender
Doppelzünder angeordnet ist, enthält eine aus brisantem Sprengstoffe bestehende
Granatladung F, in die ein mit der Zündpille b1 des Aufschlagzunders in Verbindung
stehender Detonator E hineinragt. Eine zweite Granatladung G aus brisantem Sprengstoffe
ist unterhalb der ersten in einer starkwandigen Hülse H angeordnet, deren Achse
mit der Längsachse des Geschosses zusammenfällt und mit dem Kopfstücke a1 C fest verschraubt
ist. ■ Die Hülse H reicht bis etwa in die Mitte des hohlen Geschoßkörpers D
und besitzt in der Mitte des Bodens eine Bohrung h1. An die Hülse H schließt sich
eine dünnwandige geschlossene Büchse / an, die eine dritte Granatladung K aus brisantem
Sprengstoffe aufnimmt und in die Treibscheibe L eingelassen ist. Eine vierte, ebenfalls
aus brisantem Sprengstoffe bestehende Granatladung M ist in dem mittleren Teile
des'Geschoßkörperhohlraumes in den zwischen den Schrapnellfüllgeschossen N befindlichen
Zwischenräumen angeordnet. Die Einbettung der Schrapnellfüllgeschosse in brisanten Sprengstoff
ist bei Bodenkammerschrapnells mit Granatladung in einer Kopfkammer bekannt.
Die Bodenkammer des Geschosses nimmt die Schrapnelladung P auf, die aus einem
Sprengstoffe (z. B. rauchlosem Pulver) besteht, der je nach dem Grade der Erregung explodieren
oder detonieren kann. Diese Ladung ist durch eine Zündröhre Q mit dem Zeitzünder
A verbunden. Die Zündröhre besitzt einen so engen Querschnitt, daß der vom
Zeitzünder kommende Zündstrahl (infolge der Drosselung, die er beim Durchschlagen der
engen Zündröhre erfährt) lediglich eine Explosion, nicht aber eine Detonation der Bodenkammerladung
P herbeizuführen vermag. Die Abmessungen der Zündröhre Q lassen sich
leicht durch Versuche so bestimmen, daß der angestrebte Zweck erreicht wird.
Beim Schrapnellschusse wird, nachdem das Geschoß die Entfernung erreicht hat, auf die
der Zeitzünder eingestellt ist, der von diesem kommende Zündstrahl durch die Röhre Q zur
Schrapnelladung P geleitet und bringt diese aus den oben angegebenen Gründen nur zur
Explosion, nicht zur Detonation. Durch die Explosion der Schrapnelladung werden die
Treibscheibe L, die Büchse /, die Füllgeschosse N und der durch das Kopfstück ax C
und den Doppelzünder A, B gebildete Geschoßkopf samt der Hülse H ausgestoßen.
Hierbei wirken die Füllgeschosse wie die eines gewöhnlichen Schrapnells, ohne daß eine Detonation
der zwischen ihnen befindlichen Granatladung M eintritt. Ebensowenig kommt
die Granatladung K zur Detonation, da die Büchse /■ sich unmittelbar nach ihrem Ausstoßen
von dem Geschoßkopfe und der Hülse H trennt und schließlich wirkungslos zur Erde
• fällt. Der Geschoßkopf samt der Hülse H setzt seinen Weg für sich bis zum Aufschlage
fort. Die Hülse H verleiht hierbei dem Geschoßteile die Eigenschaft eines Pfeilgeschosses,
so daß ein Überschlagen des Geschoßteiles während des Fluges verhindert wird. Würde
man die Hülse H unter Wegfall der Büchse / bis zur Treibscheibe L reichen lassen, so würde,
wie Versuche gezeigt haben, der günstige Einfluß der Hülse H auf die Flugbahn des
ausgestoßenen Geschoßteiles zum Teil verloren gehen. Beim Aufschlage des Geschoßkopfes
kommt der Aufschlagzünder B zur Wirkung und bringt durch Vermittelung des Detonators
E die Granatladungen F und G zur Detonation.
Beim Aufschlagschusse werden unmittelbar nach dem Aufschlage des Geschosses durch
den Aufschlagzünder B und den Detonator E zunächst die Ladungen F und G zur Detonation
gebracht. Hierbei wird die Hülse H zertrümmert. Die Detonationsstichflamme
schlägt daher in die Granatladung M und, ,da die dünnwandige Büchse / der Fortpflanzung
der Detonation natürlich kein Hindernis bietet, zugleich auch in die Granatladung K
über und bringt beide Ladungen zur Detonation. Durch die Detonation der Ladung K
wird die Treibscheibe L durchbrochen und die Schrapnelladung P sehr heftig erregt, so
daß auch diese detoniert.
Die Detonationen der verschiedenen Ladüngen folgen in unmeßbar kurzen Zeiten
aufeinander; infolgedessen wirkt das Geschoß gerade so, als wenn es eine einzige zusammenhängende
Granatladung von entsprechend großem Gewichte besäße, und äußert daher beim Aufschlage eine außerordentlich kräftige
Wirkung. Da sich die beim Granatschusse mit Brisanzwirkung detonierenden Ladungen
nahezu über die ganze Länge des Geschosses erstrecken, besitzt das Geschoß insbesondere
eine gute Breitenwirkung. Zugleich wird durch die beschriebene Anordnung der Granat-
und Schrapnelladung der Vorteil erreicht, daß der Raum für die Schrapnellfüllgeschosse nicht
wesentlich verkleinert wird, so daß das Geschoß auch beim Schrapnellschusse große Wirkung
hat.
Claims (2)
1. Geschoß: mit Granatladung in einer Kopfkammer und mit Schrapnelladung in
einer Bodenkammer, dadurch gekennzeichnet, daß noch ein Teil der Granatladung
in einer aus zwei Teilen bestehenden Mittelkammer untergebracht ist, deren vorderer Teil mit dem Geschoßkopfe fest
und mit dem hinteren Teile der Mittelkammer derartig verbunden ist, daß er sich beim Schrapnellschusse von diesem
trennen kann.
2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Granatladung
zur Einbettung von Füllgeschossen dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE247943T | 1909-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247943C true DE247943C (de) |
Family
ID=32405559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909247943D Expired - Lifetime DE247943C (de) | 1909-06-25 | 1909-06-25 |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH50721A (de) |
| DE (1) | DE247943C (de) |
| FR (1) | FR414143A (de) |
| GB (1) | GB191000627A (de) |
-
1909
- 1909-06-25 DE DE1909247943D patent/DE247943C/de not_active Expired - Lifetime
-
1910
- 1910-01-10 GB GB191000627D patent/GB191000627A/en not_active Expired
- 1910-02-02 CH CH50721A patent/CH50721A/de unknown
- 1910-03-26 FR FR414143D patent/FR414143A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH50721A (de) | 1911-07-01 |
| FR414143A (fr) | 1910-08-26 |
| GB191000627A (en) | 1910-05-19 |
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