DE247682C - - Google Patents

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DE247682C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 247682 KLASSE 18«. GRUPPE
EMIL OPDERBECK in ESCH a. d. Alz.
mit heb- und senkbarem Boden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1911 ab.
Bei der Begichtung von Hochöfen durch Kübel mit heb- und senkbarem Boden kommt es vor, daß sich zwischen Kübelrand und Boden Erzstücke ο. dgl. festklemmen, die das Aufsetzen des Kübels auf den Boden beim Abheben von der Gicht verhindern. Der Kübel nimmt infolgedessen eine höhere Lage ein als zulässig, so daß er leicht an den Kopf des Aufzuges oder an das Aufzugsgerüst stößt.
ίο Anderseits besteht die Gefahr, daß das zwischengeklemmte Erzstück herabfällt und Menschen und Einrichtungen verletzt.
Um diese Gefahren zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung eine Vorrichtung vorgesehen, welche dem Aufzugsführer beim Abheben des Kübels von der Gicht anzeigt, ob der Kübelboden ordnungsmäßig geschlossen ist oder ob Erzstücke ο. dgl. das Schließen verhindern. Der Aufzugsführer ist dann in der Lage, durch erneutes Aufsetzen des Kübels auf die Gicht und Einsenken des Bodens das Erzstück ο. dgl. zu lösen und dadurch einen ordnungsmäßigen Schluß des Bodens zu erreichen. :
Die Vorrichtung kann in der Weise ausgeführt sein, daß einmal auf der Gicht eine durch den aufgesetzten Kübel beeinflußte Vorrichtung angeordnet ist, die im Führerhause angebrachte optische oder akustische Signale beeinflußt, sobald und solange der Kübel auf der Gicht sitzt, während anderseits durch irgendeinen bewegten Teil des Aufzugs, ζ. Β. durch den Teufenzeiger, das Windwerk oder die Aufzugskatze, eine zweite optische oder akustische Signalvorrichtung beeinflußt wird, die dem Aufzugsführer die Bewegung bzw. die Stellung des Kübelbodens anzeigt.
Werden dann das Schließen des Kübelbodens und das Abheben des Kübels von der Gicht nacheinander angekündigt, so ist der Boden ordnungsmäßig geschlossen worden. Wird dagegen das Abheben des Kübels von der Gicht angezeigt, bevor die andere Signalvorrichtung den Schluß des Kübelbodens ankündigt, so sieht der Aufzugsführer sofort, daß der Kübelboden nicht ordnungsmäßig geschlossen ist, und er kann durch erneutes Aufsetzen des Kübels und Einsenken des Bodens den Schluß des letzteren herbeiführen.
Die Signalvorrichtungen können auf elektrischem oder mechanischem oder teils auf elektrischem, teils auf mechanischem Wege beeinflußt werden. Um die Beobachtung der Vorrichtungen zu erleichtern, können beide miteinander vereinigt werden.
Es ist bereits eine Einrichtung vorgeschlagen worden, um Vorgänge auf der Hochofengicht an anderer Stelle selbsttätig anzuzeigen. Die bekannte Einrichtung verfolgt aber einen anderen Zweck als der Erfindungsgegenstand. Bei derselben soll nämlich dadurch, daß das Wiederingangsetzen der Aufzugsmaschine verhindert oder die Maschine nach dem Abheben des Beschickungskübels von der Gicht stillgesetzt wird, wenn der Gichtverschluß nicht ordnungsmäßig geschlossen ist, das Entwei-
chen von Gasen und Explosionen verhütet werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Zum Anzeigen des aufgesetzten Kübels dienen zwei Lampen a, die hinter einem im Führerhause angebrachten Transparent b angeordnet sind, das zweckmäßig die verkleinerte Nachbildung eines Kübels zeigt. In den Stromkreis der Lampen α sind an der Gichtöffnung vorgesehene Kontakte c eingeschaltet, die durch den aufgesetzten Kübel geschlossen werden können, beim Abheben des Kübels selbsttätig sich öffnen. Die Stellung des Kübelbodens wird durch einen Zeiger d angezeigt, der auf einer mit dem Transparent b vereinigten Skala e sich bewegt. Der Zeiger steht durch ein Zugorgan f mit einem am oberen Ende des Aufzuges angeordneten Mitnehmer g (Anschlag, Hebel 0. dgl.) in Verbindung, der durch die in ihre höchste Stellung sich bewegende Aufzugskatze mitgenommen wird, sobald der Kübelboden gegenüber dem auf die Gicht aufgesetzten Kübel sich zu senken beginnt. Der Zeiger d ist mit einem Gegengewicht h verbunden, das ihn stets in die der Schlußstellung des Kübelbodens entsprechende Nullstellung zu bewegen sucht, in welcher Stellung er die Unterkante des Transparents verdeckt und so den Schluß der Glocke bildlich darstellt.
Beim Aufsetzen des Kübels auf die Gicht werden die Kontakte c geschlossen, so daß die Lampen das Transparent b erleuchten. Bei dem nun folgenden Senken des Kübelbodens in den Ofen wird der Zeiger d mit Hilfe des Zugorgans f aus seiner Nullage bis in seine der tiefsten Bodenstellung entsprechende andere Endlage bewegt. Wird der Kübelboden dann wieder gehoben, so bewegt sich der Zeiger, sofern das Schließen des Kübelbodens ordnungsmäßig erfolgt, in die Nullage zurück, worauf infolge des Abhebens des Kübels von der Gicht die Lampen α erlöschen. Wenn dagegen zwischen Boden und Kübelrand Erzstücke o. dgl. sich festgeklemmt haben, wird der Kübel von der Gicht abgehoben, ohne daß der Boden geschlossen ist. Die Lampen a erlöschen dann also, bevor der Zeiger d in seine Nullage zurückgekehrt ist, und der Aufzugsführer sieht sofort, daß er den Kübel erneut aufsetzen und den Boden nochmals senken muß.
Um zu verhindern, daß infolge der beim weiteren Anheben des Kübelbodens samt Kübel bzw. bei der Rückfahrt der Aufzugskatze erfolgenden Freigabe des Mitnehmers g der Zeiger d in seine Nullage gelangt, trotzdem der Kübelboden nicht geschlossen ist, kann mit dem Zeiger eine Bremsvorrichtung verbunden werden, die durch einen in den Stromkreis der Lampen α eingeschalteten Bremsmagneten gelüftet wird. Sobald die Lampen erlöschen, fällt die Bremse ein und stellt den Zeiger in der der Stellung des Kübelbodens entsprechenden Lage fest. Der Zeiger kann dann nicht eher wieder in seine Nullage gelangen, bis durch erneutes Aufsetzen des Kübels und Senken des Bodens die zwischengeklemmten Erzstücke entfernt worden sind, d. h. bevor nicht der Boden ordnungsmäßig geschlossen ist. Ein Übersehen der Anzeige infolge Unaufmerksamkeit des Führers wird dadurch vermieden.
An Stelle eines Lichtsignals für den aufgesetzten Kübel kann auch ein Alarmsignal treten. Oder es kann mit der dargestellten aus Transparant und Zeiger bestehenden Vorrichtung ein Alarmsignal verbunden werden, das zur Wirkung kommt, sobald der Kübel von der Gicht abgehoben wird, ohne daß der Boden geschlossen ist.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherheitsvorrichtung für die Begichtungseinrichtung von Hochöfen durch Kübel mit heb- und senkbarem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Kübel beeinflußte Signalvorrichtung gemeinsam mit einer vom Kübelboden bzw. einem mit diesem in Verbindung stehenden Teil beeinflußten Signalvorrichtung beim Abheben des Kübels von der Gicht anzeigen, ob der Kübelboden geschlossen ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gicht eine durch den aufgesetzten Kübel beeinflußte Vorrichtung angeordnet ist, die im Führerhause oder an anderer Stelle angebrachte optische oder akustische Signale auf mechanischem oder elektrischem Wege beeinflußt, sobald und solange der Kübel auf der Gicht sitzt, während durch irgendeinen bewegten Teil des Aufzugs, ζ. Β. durch den Teufenzeiger, das Windwerk oder die Aufzugskatze, eine zweite optische oder akustische Signalvorrichtung auf mechanischem oder elektrischem Wege beeinflußt wird, die die Bewegung bzw. die Stellung des Kübelbodens anzeigt.
3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Signalvorrichtungen an der Beobachtungsstelle miteinander vereinigt sind.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch hinter einem Transparent (b) angebrachte Glühlampen (a), in deren Stromkreis auf der Gicht des Ofens angeord-
nete, durch den aufgesetzten Kübel geschlossene Kontakte (c) eingeschaltet sind, und durch einen auf einer mit dem Transparent (b) vereinigten Skala (e) bewegten Zeiger (d), der durch ein Zugorgan (f) mit einem am oberen Aufzugsende vorgesehenen Mitnehmer (g) in Verbindung steht, der durch die Aufzugskatze mitgenommen | wird, sobald das Senken des Kübelbodens gegenüber dem Kübel beginnt.
5. · Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Bremse zum Feststellen des Zeigers (d), die durch einen in den Stromkreis der Lampen (a) eingeschalteten Bremsmagneten gelüftet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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