DE246729C - - Google Patents
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- DE246729C DE246729C DENDAT246729D DE246729DA DE246729C DE 246729 C DE246729 C DE 246729C DE NDAT246729 D DENDAT246729 D DE NDAT246729D DE 246729D A DE246729D A DE 246729DA DE 246729 C DE246729 C DE 246729C
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- pedal
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- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/26—Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 246729 KLASSE 51 b. GRUPPE
ERNST BUCH in LEIPZIG.
Pedal für Klaviere mit verstellbarer Auftrittsfläche.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung besteht darin, daß mit dem Pedal eine als Auftrittsfläche dienende Platte
drehbar verbunden ist, die für gewöhnlich durch eine Feststellvorrichtung flach auf dem Pedal
liegend gehalten wird und nach Lösen der Feststellvorrichtung hochgeklappt werden kann,
worauf sie mit der oberen, verbreiterten Stirnseite als Auftrittsfläche dient. Durch einfaches
Aufklappen der Platte kann also die Auftritt sfläche um die Länge dieser Platte erhöht und
so das Pedal in einem Augenblick zum Gebrauch für Kinder eingestellt werden.
Das neue Pedal ist auf der beiliegenden Zeichnung -in einer Ausführungsform veranschau-
J5 licht. Fig. ι und 2 zeigen es in Längsschnitt
und in Draufsicht. Fig. 3 und 4 sind schaubildliche Darstellungen mit verschiedenen Stellungen
der Platte. Fig. 5 und 6 zeigen das Pedal wieder im Längsschnitt und in Draufsicht, aber
mit hochgeklappter Platte. Fig. 7 zeigt die Platte für sich im Längsschnitt in etwas größerem
Maßstabe. Fig. 8 stellt noch eine Einzelheit dar.
Das Pedal α ist an seinem vorderen Ende durch ein Scharnier mit einer Platte b drehbar
verbunden. Auf dem Gelenkstift ist eine Feder c befestigt, die bestrebt ist, die Platte nach
oben und in eine Lage rechtwinklig zu dem Pedal α zu bewegen. Die Platte b legt sich in
dieser Lage gegen einen Anschlag oder eine vorspringende Fläche des Pedals a, die ein
Drehen über die rechtwinklige Lage hinaus verhindert. Für gewöhnlich wird die Platte b
durch eine Sperrvorrichtung flach auf dem Pedal α liegend gehalten, und ihre Oberfläche
dient dann zum Aufsetzen des Fußes.
Die Sperr- oder Feststellvorrichtung besteht aus einer am Pedal α befestigten Öse d und
einer Nase e, die an einer an der Platte b angebrachten Scheibe f befestigt ist. Diese
Scheibe ist an der Platte b in Längsrichtung verschiebbar geführt und wird durch eine Feder
g nachgiebig gegen die Stirnseite der Platte b. gepreßt. Befindet sich die Platte b in der
unteren Stellung, so greift die Nase e in die Öse d ein. Will man nun das Bedienen der Pedals
auch Kindern oder kleinen Personen ermöglichen, so schiebt man einfach die Scheibe f
durch den Fuß entgegen der Wirkung der Feder g zurück und dadurch die Nase e aus
der öse d heraus. Die Platte b wird dann freigegeben
und durch die Feder c aufgerichtet
(Fig. 5)· Um zu verhindern, daß die Platte beim Aufsetzen
des Fußes auf die Scheibe f und Niedertreten des Pedals unbeabsichtigt zurückgeklappt
wird, ist auf dem Pedal ein Arm h drehbar, der einer vorspringenden Fläche der Platte b
gegenüber eingestellt werden kann und so die Rückbewegung dieser hindert (siehe besonders
Fig. 6.)
Wie die Zeichnung zeigt, kann die Platte b aus zwei aneinander verschiebbaren und in
verschiedenen Stellungen feststellbaren Teilen bestehen, so daß die Auftrittsfläche noch weiter
erhöht werden kann. Das Feststellen der beiden Teile gegeneinander in den verschiedenen Lagen
kann durch einen Stift k erfolgen, der von dem einen Arm eines am inneren oder unteren Teil
angebrachten Hebels I getragen wird. An dem oberen oder äußeren Teil sind dann in bestimmten
Abständen voneinander Löcher oder
Vertiefungen m angebracht, je nach der gewünschten
Stellung wird der Stift k mit der einen oder anderen dieser Vertiefungen in Eingriff
gebracht. Der Stift k oder der ihn tragende Hebel I steht unter der Wirkung einer
Feder, die den Stift in einer Vertiefung zu halten oder in sie einzupressen bestrebt ist.
Um das Pedal, besonders in der Stellung Fig. 5, als Fußstütze benutzen zu können, ist
ίο eine Anordnung getroffen, die ermöglicht, das
Pedal festzustellen, d. h. gegen Niederdrücken zu sichern. Das Pedal ist zu diesem Zweck
außer um eine horizontale Achse η auch um eine vertikale Achse ο drehbar. Letztere ist
mit der horizontalen Achse η verbunden, auf der das Pedal ruht. Durch Drehen um die
vertikale Achse kann das Pedal mit dem hinteren Arm unter einen vorspringenden Teil ft
geschoben werden, der die Aufwärtsbewegung des hinteren Pedalarmes und so das Niederdrücken
des vorderen hindert.
Nach Zurückdrehen des Armes h kann die Platte 5 wieder nach unten gedreht werden,
wobei sie mit der Nase e in die öse d einschnappt und so ohne weiteres festgehalten wird.
Das Feststellen der in eine senkrechte Lage bewegten Platte δ. kann auch, wie die Fig. 8
zeigt, vermittels eines Hebels r erfolgen. Dieser ist auf dem Pedal drehbar und ragt mit seinem
einen Arm seitlich über dieses hinaus. Der andere Arm ist durch einen Stift, der in einen
Schlitz eingreift, gelenkig mit einer Riegelplatte s verbunden, die auf dem Pedal a in
Längsrichtung verschiebbar geführt ist. Gegenüber dieser Riegelplatte sind in vorspringenden
Teilen der Platte δ Schlitze angebracht. Durch Drehen des Hebels r, was mittels des Fußes
durch einen Druck auf den seitlich über das Pedal hinausragenden Teil des Hebels r bewirkt
werden kann, kann die Riegelplatte s in die Einschnitte der hochgeklappten Platte b eingeschoben
werden, die dadurch festgestellt wird. Umgekehrt kann dann auch der Riegel mittels
des Fußes durch Ausübung eines Druckes in entgegengesetzter Richtung auf den Hebel r zurückgeschoben
werden.
Es können also die Vorrichtungen zum Feststellen der Platte b in beiden Lagen mittels
des Fußes betätigt werden, so daß, da das Drehen der Platte b ebenfalls mittels des Fußes
bewirkt werden kann, das Einstellen der Platte, ohne sich bücken zu müssen, möglich ist. Das
Einstellen erfordert dabei nur Sekunden.
Die Anordnung kann gegebenenfalls auch derart sein, daß der durch den Fuß betätigte
Hebel r selbst nach erfolgter Feststellung der Platte b durch eine Feder in die alte Lage
zurückbewegt wird und bei gleicher Drehung wie zuvor das Sperrorgan zurückbewegt, so daß
der Hebel zwecks Einrückens und Lösens der Feststellvorrichtung immer nur in einer Richtung,
d. h. durch den Fuß vorgedrückt zu werden braucht.
Die als Ausführungsbeispiel gewählte Pedalanordnung ist für Flügel bestimmt. Bei Pianos
ist das Pedal α am hinteren Ende drehbar gelagert. Zwecks Feststeilens der Pedale wird
hierbei die Vorderplatte des Pianos, durch die die Pedale nach außen treten, mit seitwärts
gerichteten Schlitzen versehen, in die die Pedale durch Drehen um die an ihrem hinteren Ende
angeordneten vertikalen Achsen eingeschoben werden können, und in welchen sie gegen
Niederdrücken gehalten. werden.
Claims (4)
1. Pedal für Klaviere mit verstellbarer Auftrittsfläche, dadurch gekennzeichnet, daß
mit dem Pedal (a) eine als Auftrittsfläche dienende Platte (b) drehbar verbunden ist,
die für gewöhnlich durch eine Feststellvorrichtung flach auf dem Pedal liegend gehalten
wird und nach Lösen der Feststellvorrichtung nach oben in eine Lage senkrecht zu dem Pedal bewegt werden kann,
in welcher Lage sie mit der oberen, verbreiterten Stirnseite als Auftrittsfläche dient.
2. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Feststellens der Platte in der unteren Lage an
dem Pedal eine Öse (d) und an einer an der Platte verschiebbaren und durch Federn
beeinflußten Scheibe (f) ein Haken (e) befestigt ist, der durch Zurückdrücken der
gleichzeitig als Auftrittsfläche bei hochgeklappter Stellung der Platte dienenden
Scheibe (f) aus der Öse herausbewegt werden kann, wodurch die Platte freigegeben
wird, so daß sie durch eine Feder (c) in die vertikale Lage bewegt werden kann.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Pedal ein durch den Fuß zu betätigender Arm (h) oder Hebel (r) drehbar
ist, durch den, gegebenenfalls unter Vermittelung eines Riegels (s), die Platte in
aufgeklappter Stellung festgestellt werden kann..
4. Eine Ausführungsform des Pedals nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Pedal außer um eine horizontale auch um eine vertikale Achse (0) drehbar ist
und durch Drehen zur Seite in einen Einschnitt eines am Klavier festen Teils hineinbewegt
werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246729C true DE246729C (de) |
Family
ID=505584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246729D Active DE246729C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246729C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799197A (en) * | 1954-09-02 | 1957-07-16 | Henning J Hansen | Adjustable piano pedal |
-
0
- DE DENDAT246729D patent/DE246729C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799197A (en) * | 1954-09-02 | 1957-07-16 | Henning J Hansen | Adjustable piano pedal |
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