DE246483C - - Google Patents

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DE246483C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B15/00Drawing glass upwardly from the melt
    • C03B15/14Drawing tubes, cylinders, or rods from the melt

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
--Jifi 246483.-KLASSE 32«. GRUPPE
Lanc, Engl.
Vorrichtung zum Ziehen von Glas. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. August 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf besondere Vorrichtungen zum Ziehen von Walzenglas und Tafelglas.
Beim Ziehen von Walzenglas wird bekanntlieh während des Ziehvorganges die Ziehgeschwindigkeit von Beginn bis Ende veränderlich eingerichtet, indem solche Zuggeschwindigkeit beim Anfang und beim Schluß des Ziehvorganges der Formung der Enden des Zylinders anzupassen ist und indem bei der Ausdehnung des Hauptkörpers des Zylinders die Geschwindigkeit sich allmählich vergrößern muß, um einen Ausgleich für das allmähliche Abkühlen des Glases in dem Hafen zu schaffen.
Gleichzeitig und aus denselben Gründen wird die Menge an zugeführter Luft zu dem Zylinder vom Anfang bis Ende verändert.
Diese Änderungen in der Ziehgeschwindigkeit und die entsprechend veränderliche Luftzufuhr werden gewöhnlich durch selbsttätige Vorrichtungen kontrolliert, welche in Verbindung mit einer Aufwindeeinrichtung wirksam sind, die mit konstanter Geschwindigkeit läuft, sowie mit einer unter konstantem Druck stehenden Luftzufuhrquelle, wobei die Änderungen zu Anfang und beim Schluß zuweilen von Hand anstatt . selbsttätig hervorgebracht werden können.
Die gewöhnliche selbsttätige Vorrichtung zur Veränderung der Ziehgeschwindigkeit besteht aus einem ,Konuswechselgetriebe oder einer Kegeltrommel an der Aufwindeeinrichtung. Die gewöhnliche selbsttätige Vorrichtung zur veränderlichen Einregelung der Luftzufuhr besteht aus einem Ventil in der Blaseluftleitung oder in einem Durchlaß an der Leitung, welcher unmittelbar oder mittelbar durch Getriebe- und Lenkermechanismus von der Aufwindeeinrichtung beeinflußt wird.
Nun ist es bei einer solchen Vorrichtung zwar möglich, die Ziehgeschwindigkeit des ganzen Vorgangs durch Änderung der Geschwindigkeit der Aufwindeeinrichtüng zu ändern und das Maß der Luftzufuhr durch Änderung des stetigen Luftdruckes oder Einstellung des Ventils oder des letzteres beeinflussenden Stell· werks während des ganzen Vorgangs zu ändern; dagegen ist es mit diesen Hilfsmitteln nicht möglich, ohne Änderung der mechanischen Einrichtung, welche den Änderungsbetrag bestimmt, das Verhältnis der Beträge jedes Faktors zwischen zwei Ziehvorgängen zu ändern oder, wie es nachstehend genannt ist, das Änderungsgesetz jedes Faktors zu variieren. Solches Änderungsgesetz kann demgemäß während des Ziehvorganges nicht geändert werden, noch kann es praktisch zwischen den Ziehvorgängen geändert werden. ;
Es ist jedoch oftmals erwünscht, eine Änderung in dem Änderungsgesetz bezüglich der Ziehgeschwindigkeit oder des Maßes der Luftzufuhr zu bewirken, wie es jeweils die geänderten Bedingungen in der Temperatur öder Beschaffenheit des Glases und der Temperatur der Atmosphäre und andere Umstände erfordern 65 mögen.
Fernerhin hat sich ergeben, daß, wenn die Ziehgeschwindigkeit irgendwie geändert wird :— selbst ohne sein Änderungsgesetz zu ändern —, ein dadurch bedingter Wechsel nicht nur hinsichtlich der Menge der zugeführten Luft, j sondern auch in dem entsprechenden Änderungsgesetz zu treffen ist.
Mit der Erfindung wird die Schaffung von Vorrichtungen bezweckt, welche das Änderungsgesetz hinsichtlich der Ziehgeschwindigkeit oder der Luftzufuhr oder hinsichtlich beider willkürlich zu bestimmen gestatten, und welche leicht und rasch eingestellt werden können, um ein gewünschtes Änderungsgesetz hinsichtlich der in Beziehung gesetzten Größen oder Beträge zu verwirklichen.
Gemäß der Erfindung wird das . Änderungsgesetz gänzlich oder teilweise durch die Oberfläche eines Daumens oder Schub kurve bestimmt, welcher von derartiger Anordnung ist, daß die Form seiner Angriffsbahn leicht und rasch geändert werden kann. Die Erfindung ist beiläufig nicht an eine besondere Ausführungsart des veränderbaren Kurvenschubs gebunden, noch bezieht sich der Neuheitsanspruch an sich auf solche veränderbare Schubkurve beliebiger Anordnung, außer in Zusammenhang mit dessen Anwendung auf die Vorrichtung zum Ziehen von Glas.
Die Vorrichtung, welche der Regelung der Luftzufuhr dient, kann man auf zwei verschiedene Weisen verwirklichen. Gemäß der einen Weise wird die Schubkurve, sei es bei konstanter Geschwindigkeit entsprechend dem Motorbetrieb der Aufwindeeinrichtung oder bei einer veränderlichen Geschwindigkeit entsprechend der Bewegung des Ziehschlittens, betätigt ; hierbei wird das den Luftzufluß regelnde Ventil beispielsweise mittels eines Anlaufhebels beeinflußt, welcher einen Anlauf- oder Rollenteil trägt, der von der Kurvenschubfläche die Bewegung aufnimmt. Gemäß der zweiten Weise wird die Luftzufuhr durch eine der Anordnungen geregelt, welche gewöhnlich angewendet werden, um ein angenähert richtiges Änderungsgesetz zu erzielen, und man läßt das Anlauforgan bzw. die Rolle, welche auf der Kurvenschubbahn läuft, ein Hilfsventil betätigen, z. B. ein Ventil in einem Nebendurchlaß oder Umgehungsweg zum Hauptventil, oder man gibt dem Hauptventil außer der einem annähernd richtigen Änderungsgesetz entsprechenden Grundbewegung noch eine sekundäre Bewegung, wodurch die Änderungen gewissermaßen die Perioden des Normal- oder Durchschnittsänderungsgesetzes überlagern.
Für die Einrichtung zur Änderung der Ziehgeschwindigkeit wird eine ähnliche Art Schubkurve in ähnlicher Weise benutzt; man läßt
.60 die abgeleitete Bewegung der Anlaufrolle usw. dazu dienen, entweder die Geschwindigkeit des treibenden Motors durch eine der bekannten Anordnungen elektrischer Regelung zu ändern oder das Seil des Zugwagens zu verschieben, um seine Länge zwischen zwei Leitrollen zu wechseln. Im letzteren Fall und auch im ersteren Fall, wenn die Aufwindeeinrichtung die gewöhnliche kegelartige Trommel aufweist, bewirkt die Schubkurve die Überlagerung von Änderungen in dem Periodenbereich der normalen Änderungen; falls aber die Aufwindevorrichtung mit einer zylindrischen Trommel ausgerüstet ist, kann hierbei auf den Apparat die Gesamtheit der Änderungen übertragen werden.
Rolle und Schubkurve können auch vertauscht angeordnet werden, so daß der Daumen oder die Schubkurve der getriebene Teil wäre und die Rolle der treibende Teil.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht :
Fig. ι ist eine teilweise weggebrochene Ansicht der einen Ausführungsform einer . veränderbaren Schubkurve mit dem von ihm betätigten Luftventil.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt zu Fig. 1, indem das Luftventil mit Ausnahme der Rolle des Hebels hierbei weggelassen ist.
Fig. 3 ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der veränderbaren Schubkurve, wobei nur ein Teil des Luftventilhebels dargestellt ist.
Fig. 4 ist ein diametraler Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3.
Fig. 5 ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform einer veränderbaren Schubkurve.
Fig. 6 ist ein diametraler Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 5.
Fig. 7 ist eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der veränderbaren Schubkurve.
Fig. 8 ist ein senkrechter Schnitt zu Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform der veränderbaren Schubkurve.
Fig. 10 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 9.
Fig. 11 ist eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform der Schubkurve, welche für die Zwecke der Erfindung zur Anwendung gelangen kann.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsweise kennzeichnet sich durch einen biegsamen Stahlstreifen 1; er wird in Klemmen oder Tragstücken 2 gehalten, deren seitliche Ränder umgebogen sind und übergreifen, und kann in diesen Stücken 2 frei gleiten. Letztere sind an Gewindestangen 3 gelenkig befestigt, welche lose durch Löcher in einer Schiene 4 gehen und einstellbar an ihr durch Flügelschrauben 5, 6 befestigt sind. Die Schiene 4 ist zwischen zwei Winkeleisen 7, 8 (Fig. 2) längs verschiebbar, welche einen Teil. des stützenden Trag-
werks bilden, wobei darauf lagernde Querstücke 9, welche an der Schiene 4 befestigt sind, zur Führung mitwirken. Die Schiene 4 mit den Stangen 3 und dem biegsamen Streifen 1 wird längsweise durch die Ziehvorrichtung oder einen unabhängigen Motor schieberartig bewegt ; diese Antriebsanordnung kann verschiedenartig sein, beispielsweise kann der Motor ein Schneckenrad und in Verbindung damit eine Mutter antreiben, um mit Hilfe derselben eine Schraubenspindel 10 und die an dieser befestigte Schiene 4 in der Längsrichtung zu bewegen. Der Stahlstreifen 1 bildet den veränderbaren Kurvenschub, und auf ihm läuft die Rolle 11 eines Schwinghebels 12, der unter Wirkung einer Feder 14 steht und das Stellorgan für das Luftventil 13 bildet.
Da die Schiene 4 in Übereinstimmung mit ' dem Fortschritt des Ziehens bewegt wird, so wird das Luftventil 13 entsprechend der dem biegsamen Streifen r gegebenen Kurvenform geöffnet oder geschlossen. Die Form des Streifens 1 und mithin der Luftzufluß an irgendeiner Stelle des Ziehens kann dadurch geändert werden, daß die eine der beiden Flügelmuttern 5, 6 an einer der Stangen 3 gelöst und die andere angezogen wird. Solche Änderungen können nicht nur zwischen zwei Ziehvorgängen, sondern während des Fortschrittes eines Ziehvorganges bewirkt werden.
Die Vorrichtung nach Fig. 3 und 4 zeigt
einen spiralförmig angeordneten Kurvenschub.
Der Träger 19 desselben ist in diesem Falle als eine drehbare Scheibe hergerichtet, welche durch eine Verbindung mit der Zieheinrichtung oder anderweitig gedreht wird. Der biegsame Streifen 15 dieser Anordnung wird in verstellbaren Kloben 16 gehalten, welche ein Ganzes mit Schraubbolzen 17 bilden, die durch radiale Schlitze in der Scheibe 19 gehen. Die Kloben oder Halter 16 können an der Scheibe in bemessener Radialentfernung von der Drehungsachse in den Grenzen der Schlitze 18 durch Muttern 20 und Bolzen 17 befestigt werden.
Die Kurvenform der Streifen 15 kann dadurch geändert werden, daß man einen oder mehrere der Kloben 16 längs der Schlitze 18 verstellt, wobei die Kloben 16 gedreht und dadurch parallel der Richtung des Streifens eingestellt werden.
Eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung, ähnlich derjenigen der Fig. 3 und 4, ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Auch hier ist der Kurvenschub in Spiralform auf einer drehbaren Scheibe 19 angeordnet. Eine Stange 21, welche an der Scheibe 19 befestigt ist, erhält eine Form, welche sich der gewünschten Daumenform nähert. Eine Anzahl von Stellschrauben oder -bolzen 22 gehen durch die Stange 21 und dienen dazu, um einen biegsamen Streifen 23 in veränderlichen Entfernungen von der Stange 21 zu halten. Der Streifen 23 wird in Berührung mit den äußeren Enden der Stellschrauben 22 durch eine Schraubenfeder 24 gehalten, welche mit ihren Enden an der Scheibe 19 befestigt und zugleich gespannt gehalten wird. Diese Schraubenfeder 24 dient ihrerseits als Bahn, an welcher die Rolle 11 lagert, und wird gegen Seitenverschiebung mittels eines Ringes 35 gehalten, welcher z. B. durch Bolzen und Muttern 36 an der Stange 21 befestigt ist; zum Zweck der Deutlichkeit ist die Vorrichtung in Fig. 5 ohne den Ring 35 dargestellt. Die Schraubenfeder 24 kann wegfallen und der biegsame Streifen 23 selbst die Bahn bilden, auf welcher die Rolle 11 lagert; in solchem Falle wird der Streifen 23 gegen die äußeren Enden der Schrauben 22 dadurch gehalten, daß entweder ihre beiden Enden an der Scheibe 19 durch Federn festgehalten sind, oder daß das eine Ende an der Scheibe 19 unmittelbar und das andere Ende daran mittels einer Feder befestigt ist.
Die in Fig. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung besteht aus einem recht- winkligen Rahmen 25, welcher eine Anzahl dünner Lamellen 26 enthält. Letztere können durch eine Handschraube 27 gegenseitig festgeklemmt werden, um aus ihnen einen festen Lamellenblock oder Kurvenschubkörper zu bilden. Durch Lösung der Handschraube 27 kann der Druck, zufolge dessen die Lamellen in Stellung gehalten werden, insoweit nachgelassen werden, um sie nach dem Profil eines anderen gewünschten Kurvenschubdaumens einstellen zu können. Wenn ihre Enden die Kurve in der gewünschten Form bilden, werden sie durch Anziehen der Handschranbe 27 in ihrer Stellung festgeklemmt. Der ganze Rahmen 2,5 wird an Winkeleisenführungen 7, 8 mittels an dem Rahmen 25 befestigter Bügel 28 gestützt und geführt; er ist derart angeordnet, um längsweise durch eine Schraube 10 bewegt zu werden, wie in der zuerst beschriebenen Ausführungsform.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung ist in Fig. 9 und 10 veranschaulicht. Die Vorrichtung besteht aus einer Schiene 29, welche längsweise hin und her bewegt wird, wie bei der Vorrichtung der Fig. 1 und 2. Diese Schiene trägt eine Anzahl von Platten 30, 31, die an der Schiene 29 mittels Bolzen 32 angelenkt sind; letztere sind mit Muttern 33 (Fig. 10) versehen, durch welche die Platten 30, 31 gegen die Schiene 29 angezogen werden können. Jede Platte 30 liegt dicht gegen die Schienenwange 29 an, während die anderen Platten 31 in gewissem Abstände von der Schienenfläche durch Scheiben 34 (Fig. 10) gehalten werden, so daß sie dachziegelförmig auf die Platten 30 zu liegen kommen. Die oberen Kanten der Platten 30, 31 sind derart

Claims (4)

eingestellt, daß sie eine Kurve von der annähernd gewünschten Form bilden. Durch Lösung der Muttern 33 an den bezüglichen Bolzen 32 können die Platten 30, 31 um diese Bolzen 32 gedreht werden, um die Gestalt der durch ihre oberen Kanten gebildeten Kurve zu ändern, ohne im wesentlichen die Stetigkeit einer solchen Kurve zu stören. Die Platten 30, 31 werden nachher in den vorgeschriebenen Lagen wieder dadurch befestigt, daß die Muttern 33 angezogen werden. Die Erfindung schließt jede Abänderungsform des veränderbaren Kurvenschubes ein, welche sich daraus ergeben mag, daß die Grundlinie des Kurvenschubes oder Daumens kreisförmig oder gerade ist, indem die Abweichung der Daumenoberfläche von der kreisförmigen Grundlinie entweder radial oder parallel zur Drehungsachse verläuft. Unter Grundlinie ist die Linie gemeint, von welcher man zur Abmessung der Wölbungshöhe der Kurve ausgeht. Der obere Rand 37 der Schiene 4 (Fig. 1) oder irgendeine mit . dieser parallele Linie kann als solche Grundlinie gelten, ebenso wie andernfalls der Kreis 38 im Falle der Fig. 5 oder irgendein hiermit konzentrischer Kreis. Fig. 11 zeigt schematisch eine Abänderung, welche sich dadurch kennzeichnet, daß die Abänderungen der Daumenoberfläche 39 parallel mit der Achse 40 sind, indem 41 die Grundlinie ist. Das biegsame Glied, welches die Daumenoberfläche oder Kurvenschubbahn bildet, kann aus Blei oder Gummi oder einer Schrauben- .35 feder oder einer Vereinigung dieser oder anderer Stoffe oder Einrichtungen bestehen. Eine Schraubenfeder dient zur Vereinfachung der Anordnung in gewissen Fällen, wie z. B. wenn bei einer Vorrichtung der Au|führungs- form der Fig. 1 und 2 die Daumenoberfläche nur konkav zn sein braucht. Die Feder kann alsdann in Spannung an ihren beiden Enden gehalten und ihr die gewünschte Form durch Spannungsdrähte oder Zugorgan gegeben werden, welche an verschiedenen Punkten ihrer Länge ziehend angreifen. Bei dem Verfahren zum Ziehen von Glastafeln findet naturgemäß keine Luftzufuhr statt, falls sie nicht zu Kühlzwecken gebraucht wird; aber die vorbeschriebenen Einrichtungen sind insoweit anwendbar, als sie ermöglichen, das Änderungsgesetz der Ziehgeschwindigkeit oder das Änderungsgesetz des Bewegungsbetrages der anderen zuweilen gebrauchten Einrichtungen zu bestimmen, wie Durchlaßj schlitze für das geschmolzene Glas in veränderlicher Breite. Paten τ-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Ziehen von Glas, gekennzeichnet durch einen veränderbaren Daumen oder Schubkurve und hiermit zusammen arbeitende Mittel zur Regelung des Änderungsgesetzes der Ziehgeschwindigkeit und notfalls des Änderungsgesetzes der Luftzufuhr.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Daumen aus einem biegsamen Streifen (1), einer den Streifen stützenden Stange (4) und Mittel wie Schrauben (3) zum Einstellen der Entfernung zwischen zusammengehörigen Punkten des Streifens und der Stange gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen drehbaren Daumen, bei welchem die einzelnen Punkte der Daumenoberfläche in zur Drehungsachse senkrechter Richtung eingestellt werden können (Fig. 3 und 5).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen drehbaren Daumen, bei welchem die einzelnen Punkte der Daumenoberfläche in mit der Drehungsachse paralleler Richtung eingestellt werden können (Fig. 11).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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