DE166334C - - Google Patents
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- DE166334C DE166334C DENDAT166334D DE166334DA DE166334C DE 166334 C DE166334 C DE 166334C DE NDAT166334 D DENDAT166334 D DE NDAT166334D DE 166334D A DE166334D A DE 166334DA DE 166334 C DE166334 C DE 166334C
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- steam
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
- B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
- B63H25/06—Steering by rudders
- B63H25/08—Steering gear
- B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
- B63H25/26—Steering engines
- B63H25/28—Steering engines of fluid type
- B63H25/32—Steering engines of fluid type steam
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanically-Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
K. PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Regelung der Dampfzuführung
bei Dampfsteuermaschinen und ähnlichen Maschinen mit veränderlichem Belastungswiderstand.
Bei den bekannten Steuermaschinen hat der im Steuerschiebergehäuse befindliche Dampf die Kesselspannung, so
daß beim Öffnen des Schiebers stets Dampf von der gleichen Spannung eintritt. Nach
ίο der Erfindung soll nun dem Schieber bereits
gedrosselter Dampf zugeführt werden, und zwar soll die Dampfspannung im Verhältnis
des Ruderausschlags stehen, derart, daß bei geringem Ruderausschlag Dampf von geringer
Spannung, bei großem Ruderausschlag Dampf von größerer Spannung in den Schieber eintreten
kann. Um dies zu erreichen, wird in die Dampfzuleitung ein selbsttätiges Absperrventil
eingeschaltet, dessen Hub von dem Handrade aus entsprechend dem Ruderausschlag
geregelt wird. Hierdurch wird die der Dampfmaschine jeweilig zuzuführende Dampf menge dem jeweiligen Widerstände des
von der Dampfmaschine angetriebenen Ruders
o. dgl. angepaßt und die Geschwindigkeit der Dampfmaschine für alle Widerstandsgrößen
möglichst gleichmäßig gestaltet.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Senkrechtschnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 den Grundriß und
Fig. 3 einen Senkrechtschnitt nach Linien C-D und E-F der Fig. 2.
Fig. 3 einen Senkrechtschnitt nach Linien C-D und E-F der Fig. 2.
In die Dampfzuführung 5 ist ein Absperrventil 4 eingeschaltet, durch welches während
des Stillstandes der Steuermaschine der Dampf von dem Steuerschiebergehäuse der Maschine
abgesperrt wird, und welches nur geöffnet wird, wenn die Steuermaschine in der einen
oder anderen Richtung umlaufen soll. Dieses Absperrventil 4, das von beliebiger Bauart
sein kann, trägt auf seiner Spindel einen Kolben 6, der dem Dampfdruck eine größere
Oberfläche darbietet als das Absperrventil 4. Der Kolben und das Absperrventil sind
gleichzeitig dem Dampfdruck ausgesetzt.
Mit der Dampfzuführung 5 steht ferner ein Schieber 7 in Verbindung, der in beliebiger
Weise vom Steuerrad verstellt wird. In diesem Schieber befindet sich ein Kanal 8,
an den ein Rohr 9 angeschlossen ist, welches zu dem oberhalb des Kolbens 6 befindlichen
Raum geführt ist. Neben dem Kanal 8 ist ein Kanal 11 angeordnet, der entweder ins
Freie oder in eine zum Abführen von Dampf geeignete Vorrichtung mündet. Auf dem Kolben 6 ruht eine senkrechte Spindel 13,
auf deren oberem Teile eine Feder 10 gelagert ist, welche das Ventil 4 zu schließen
bestrebt ist. Durch einen Querschlitz der Spindel 13 geht eine in der Längsrichtung
verschiebbare, aber nicht drehbare Stange 12 hindurch, welche innerhalb des Quer Schlitzes
eine Nase 14 besitzt. Die Unterseite der Nase 14 und die Grundfläche des Querschlitzes
sind nach beiden Seiten abgeschrägt, wie Fig. ι zeigt. Mit dem Steuerrade, dem
Axiometer oder einem anderen, die Bewegung des Ruders mitmachenden Teile steht
eine Welle 16 in Verbindung, von welcher mittels der Kegelräder 18, 19 die drehbar gelagerte,
mit Innengewinde versehene Muffe 20 angetrieben wird. In dieser Muffe 20 ist das mit Außengewinde \rersehene Ende der
Stange 12 gelagert, so daß letztere, da sie nicht drehbar ist, durch Drehen der Muffe 20
in der Längsrichtung verschoben wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn der vom Steuerrad angetriebene Schieber 7, wie dargestellt, sich in der Mittelstellung
befindet, so hat der Dampf durch den Kanal 8 und das Rohr 9 Zutritt zur Oberseite des Kolbens 6. Hierdurch wird
der von beiden Seiten auf den Kolben wirkende Druck ausgeglichen, so daß die Feder 10 zur Wirkung kommen kann und
das Ventil 4 schließt. Soll das Ventil 4 geöffnet werden, so wird der Schieber 7 durch
Drehen des Steuerrades so weit aus der Mittellage bewegt, daß der Kanal 8 nach dem Dampfraum des Schieberkastens geschlossen
und mit dem Kanal 11 verbunden wird. Der auf der Oberseite des Kolbens 6
wirkende Dampf entweicht dann durch das Rohr 9 und den Kanal 11, so daß der Dampfdruck
nur noch auf der unteren Seite des Kolbens 6 ruht, der infolgedessen entgegen der Wirkung der Feder 10 gehoben wird
und das Ventil 4 öffnet. Wird der Schieber 7 durch das Getriebe der Maschine in seine
Mittelstellung zurückgeführt, so findet durch den Kanal 8 wieder eine Verbindung des
Rohres 9 mit der Dampfzuleitung statt, wodurch von neuem Dampf auf die Oberseite
des Kolbens 6 tritt und das Ventil 4 durch den Druck der Feder 10 geschlossen wird.
Wenn das Ruder sich in seiner Mittellage
befindet, so liegt die untere Kante der Nase 14 der nach oben gerichteten Kante des
' Schlitzgrundes gegenüber, und zwar in nur geringem Abstande. Bei Bewegung des
Schiebers aus der Mittellage wird dann das Ventil 4 nur sehr wenig gehoben, und es
tritt nur so viel Dampf zur Maschine, als zu deren Anlaufen nötig ist. Während nun
die Maschine sich in Gang befindet und das Ruder legt, wird die damit in Verbindung
stehende Welle 16 gedreht, von der aus dann durch die Kegelräder 18, 19 die Muffe 20 in
Bewegung gesetzt wird. Hierdurch wird die Stange 12 je nach der Drehrichtung des
Steuerrades bezw. des Ruders nach rechts oder links verschoben, wie in Fig. 1 durch
die punktierten Lagen angedeutet ist. Infolge der Abschrägung des Schlitzgrundes und der
Nase 14 wird durch die Längsverschiebung der Stange 12 der Abstand zwischen den
schrägen Flächen ein größerer, wodurch dem Ventil 4 ein entsprechend größerer Hub gestattet
ist. Auf diese Weise wird die Hubhöhe des Ventils durch die Stellung des Ruders bestimmt und die jeweilig der Maschine
zuzuführendeDampfmenge entsprechend dem Widerstände des Ruders geregelt, indem
in der Mittellage des Steuers die stärkste Drosselung stattfindet, während beim weiteren
Ausschlag des Steuers die Drosselung in entsprechendem Maße aufgehoben wird und beim weitesten Ausschlag das Ventil sich
frei bis zum vollen Hub öffnen kann.
Zwecks beliebig langer Absperrung des Dampfes von der Maschine ist oberhalb der
Spindel 13 eine mit Schraubengewinde versehene Muffe 15 angeordnet, die durch ein
Handrad 17 verstellt werden kann. Wird diese Muffe niedergeschraubt, so legt sie sich
auf das obere Ende der Spindel 13, wodurch das Ventil 4 geschlossen gehalten wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Regelung der Dampfzuführung bei Dampfsteuermaschinen
u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in der Dampfzuleitung (5) ein selbsttätiges
Absperrventil (4) angeordnet ist, dessen Hubhöhe durch einen mit dem Ruder o. dgl. bezw. einen damit zusammenhängenden
Teil (Welle 16) verbundenen Stellkörper (14) derartig veränderlich1 ist,
daß der Durchlaßquerschnitt des Absperrventils entsprechend dem Drehungswinkel des Ruders sich selbsttätig ändert, zum
Zweck, die der Dampfmaschine zuzuführenden Dampfmengen dem jeweiligen Widerstände des von der Dampfmaschine
angetriebenen Ruders o. dgl. anzupassen und die Geschwindigkeit der Dampfmaschine
für alle Widerstandsgrößen möglichst gleichmäßig zu gestalten.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das öffnen des Absperrventils (4) durch Ablassen des auf der Oberseite des.Kolbens (6) wirkenden
Dampfes und dadurch hervorgerufenes Überwiegen des auf der Unterseite ständig ruhenden Dampfdrucks erfolgt, während
das Schließen durch die nach Wiederzulassen des Dampfes auf die Oberseite des Kolbens zur Wirkung kommende Feder
(10) geschieht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166334C true DE166334C (de) |
Family
ID=431735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166334D Active DE166334C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166334C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5600854A (en) * | 1995-01-17 | 1997-02-11 | Henrekin; Susan | Adjustable strap fastener assembly for body-encircling hat band, collar or belt |
-
0
- DE DENDAT166334D patent/DE166334C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5600854A (en) * | 1995-01-17 | 1997-02-11 | Henrekin; Susan | Adjustable strap fastener assembly for body-encircling hat band, collar or belt |
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