DE24632C - Obstdarrofen - Google Patents

Obstdarrofen

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Publication number
DE24632C
DE24632C DENDAT24632D DE24632DA DE24632C DE 24632 C DE24632 C DE 24632C DE NDAT24632 D DENDAT24632 D DE NDAT24632D DE 24632D A DE24632D A DE 24632DA DE 24632 C DE24632 C DE 24632C
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DE
Germany
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fruit
drying
kiln
air
opening
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Active
Application number
DENDAT24632D
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English (en)
Original Assignee
J. BECKER in Weifenbach i. Westf
Publication of DE24632C publication Critical patent/DE24632C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B9/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
    • F26B9/06Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Oefen und Herde mit besonderen Einsätzen zur Aufnahme des zu dörrenden Obstes und auf ein neues Verfahren, um vorgewärmte Luft durch den Dörrraum zu leiten.
Der Einsatz besteht aus einem geschlossenen Kasten, der durch Querwände in den eigentlichen Dörrraum und den äufseren Luftkanal a eingetheilt ist. Letzterer reicht bis nach aufsen, wo durch eine regulirbare Oeffnung b Luft einströmt, welche auf dem in der Zeichnung durch Pfeile angedeuteten Wege um den Dörrraum streicht, sich dabei erwärmt und durch die regulirbaren Oeffnungen c der Deckplatte in das Innere des Dörrraumes gelangt, diesen von oben nach unten durchstreicht und durch eine unmittelbar über dem Boden angebrachte Oeffnung d austritt. An diese Oeffnung schliefst sich ein nach oben führender Kanal i an, welcher die Luft in den Feuerzug leitet. Die Rückwand dieses Kanals wird durch eine Platte gebildet, die mit der vorderen Thür durch Stege verbunden ist und unten so weit absteht, dafs sie die Auslafsöffnung d bildet. Durch die neue Art der Zuführung erwärmter Luft in den geschlossenen Dörrraum wird einestheils die Hitze in demselben besser zurückgehalten, als wenn, wie bei anderen Einrichtungen, die Luft unten ein- und oben ausströmt; sodann wird aber auch eine viel bessere Mischung der von oben kommenden Luft mit den von unten aufsteigenden Dämpfen des dörrenden Obstes und infolge dessen eine viel gleichmäfsigere und vollkommenere Dörrung des Obstes bewirkt.
Statt der vorderen Oeffnung b können auch seitliche Oeffnungen// oder beide zusammen angeordnet sein, wobei jede Oeffnung regulir- und verschliefsbar sein sollte; ebenso können statt der Oeffnung d seitliche Oeffnungen g angebracht sein, an welche sich Kanäle h anschliefsen, die die Luft aus dem Dörrraum in den Feuerzug leiten. Die Obsthürden e e werden auf seitlich befestigten Winkeln in den Dörrraum geschoben. Die Einsätze können entweder als besondere Dörröfen eingerichtet sein, wobei dieselben, wie Fig. 3 und 4 zeigen, mit besonderen Feuerungen zu versehen sind, oder sie können als Aufsätze für andere Oefen und Herde angeordnet werden, wie beispielsweise bei der Construction meiner Anmeldung vom 27. Januar d. J., die in Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Der Ofen ist hier mit einem einzigen Kochaufsatz versehen, über welchem der Dörraufsatz sich befindet. Die Klappe k ist so angeordnet, dafs je nach ihrer Stellung das Feuer entweder zwischen beiden Aufsätzen hindurch und um den Dörraufsatz herum streichen mufs, oder dafs es durch den Kanal i direct in den Rauchabzug gelangt.
Patenτ-Anspruch:
Ein Obstdörrofen, bestehend aus einem geschlossenen Kasten mit dem mit äufserer Oeffnung b bezw.// versehenen Luftkanal α, oberen Eintrittsöffnungen c c, unterer Austrittsöffnung d bezw. g g mit Abzugskanal i bezw. b b, zum Zweck, die Dörrluft von oben nach unten durch das Dörrgut zu führen, wobei der Kasten entweder, mit eigener Feuerung versehen, einen besonderen Dörrofen bildet, Fig. 3 und 4, oder aber als Aufsatz für andere Oefen und Herde benutzt werden kann, Fig. 1 und 2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen..
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 82: Trockenvorrichtungen.
    JACOB BECKER in WEIFENBACH (Westfalen). Obstdarrofen.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1883 ab.
DENDAT24632D Obstdarrofen Active DE24632C (de)

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