DE2462906C2 - Maschine zum Herstellen von gewichtsmäßig und volumenmäßig gleichen Teigteilen - Google Patents

Maschine zum Herstellen von gewichtsmäßig und volumenmäßig gleichen Teigteilen

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DE2462906C2
DE2462906C2 DE19742462906 DE2462906A DE2462906C2 DE 2462906 C2 DE2462906 C2 DE 2462906C2 DE 19742462906 DE19742462906 DE 19742462906 DE 2462906 A DE2462906 A DE 2462906A DE 2462906 C2 DE2462906 C2 DE 2462906C2
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Herbert Schröder
Reinhard 8623 Staffelstein Schröder
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C5/00Dough-dividing machines
    • A21C5/02Dough-dividing machines with division boxes and ejection plungers
    • A21C5/04Dough-dividing machines with division boxes and ejection plungers with division boxes in a revolving body with radially-working pistons

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

60
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von gewichtsmäßig und volumenmäßig gleichen Teigteilen, mit einer Zuführeinrichtung, die Teig aus einem Teig-Einfüllbehälter durch einen Schacht einem Vorraum zuführt, aus dem der Teig mittels eines Förderkolbens in nacheinander am Vorraum vorbeigeführte Meßkammern geschoben wird, in denen sich die gewünschten Teigteilchen bilden, wobei der Förderkolben im Vorraum mittels einer Hauptantriebswelle über eine Antriebseinrichtung hin- und herverschiebbar ist, die eine zwischengeschaltete Federeinrichtung mit einer zwischen zwei Halteteilen abgestützten Feder aufweist und wobei der Vorraum zum Schacht hin mittels eines über dem Förderkolben angeordneten Schiebermessers abschließbar ist, das in Richtung der Bewegung des Förderkolbens hin- und herbewegbar ist und die Öffnung des Vorraumes zum Schacht hin nach Füllung der Meßkammer wieder freigibt.
Bei einer bekannten (DE-OS 22 44 469) Maschine dieser Art ist das Schiebermesser mit dem Förderkolben über eine Druckfeder verbunden und wird zusammen mit dem Schiebennesser hin- und herbewegt Das Schiebermesser ragt nur geringfügig nach vorne über den Förderkolben hinaus und schließt somit den Vorraum erst ab. wenn sich der Förderkolben sehr weit nach vorne zu den Meßkammern hinbewegt hat Die Maschine ist dabei so ausgelegt daß während der Vorwärtsbewegung des Förderkolbens in dem Vorraum befindlicher überschüssiger Teig durch die noch unverschlossene öffnung zurück in den Schacht gepreßt wird. Die zwischengeschaltete Federeinrichtung ist eine Druckfeder zwischen zwei Federtellern, deren Position auf den sie tragenden Teilen unveränderbar ist Durch die Federeinrichtung wird der Antrieb des Förderkolbens nachgiebig gestaltet so daß be; Fehleinstellungen der Maschine, welche zu zu großen Teigmengen im Vorraum führen, vermieden wird, daß der Antrieb bricht
Eine Aufgabe der Erfindung ist es somit eine Vorrichtung der anfangs genannten Art zu schaffen, bei der ein Zurückpressen von Teig in den Schacht während der Vorwärtsbewegung des Förderkolbens sowie zu große Teigmengen im Vorraum, welche die Berücksichtigung eines Antriebsbruches verlangen, vermieden sind. Die erfindungsgemäb.· Maschine ist zur Lösung dieser Aufgabe dadurch gekennzeichnet daß das Schiebermesser von der Hsuptantriebswelle mittels einer zweiten, von der An-xiebsunnchtung des Förderkolbens unabhängigen Antriebseinrichtung der Vorwärtsbewegung des Förderkoibens voreilend in Abschließstellung vorbewegbar ist und die Vorspannung der Feder der Federeinrichtung durch Verstellen eines der Halteteile einstellbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Maschine hat das Schiebermesser etwa bei Auftreffen des Förderkolbens auf den im Vorraum liegenden Teigklumpen den Vorraum nach oben abgeschlossen, da die Schließbewegung des Schiebermesser der Vorwärtsbewegung des Förderkolbens voreilt. Es kann somit kein Teig in den Schacht zurückgepreßt werden. Der zwischen dem Förderkolben und den Meßkammern befindliche Teig wird bei der Vorwärtsbewegung des Meßkolbens aufgrund der Federeinrichtung möglichst wenig und möglichst gleichmäßig gepreßt, wobei die Federeinrichtung eine geringe Änderung der Federspannung über einen großen Federweg aufweist. Hierbei ist die Anpaßbarkeit der Vorspannung der Federeinrichtung an den jeweils zur Verarbeitung kommenden Teig von Bedeutung. Da der Antrieb des Schiebermessers ebenso wie der des Förderkolbens von der Hauptantriebswelle abgeleitet wird, ist das notwendige Zusammenarbeiten des Schiebermessers mit dem Förderkolben gesichert.
Als Feder wird z. B. ein Druckluftbehälter mil großem Volumen im Verhältnis zum Arbeitshub verwendet. Die Betätigung des Förderkolbens erfolgt in der Weise, daß die Druckbeanspruchung des Teiges möglichst gleich-
mäßig und quetschungsfrei ist Es liegt eine besondere Steuerung des den Vorraum vorübergehend abschließenden Schiebermessers vor, wobei auf die Vermeidung von Quetschungen und ungleichmäßigen Pressionen sowie auf eine gedrängte Bauweise Rücksicht genommen ist In der Anwendung des Schiebermessers liegt der besondere Vorteil, daß der Teig beim Vorschieben durch den Förderkolben allseitig eingeschlossen ist und nicht durch einen Spalt hindurch gequetscht wird, wobei trotzdem der Dnick auf den Teig gering und annähernd to unverändert bleibt was durch das federnde Glied im Antrieb des Förderkolbens erreicht wird.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn die Hauptantriebswelle eine Nockenscheibe trägt die über einen Doppelhebel das Schiebermesser betätigt is Dies ist eine besonders einfache Art um das Schiebermesser mit der gewünschten Voreilung anzutreiben.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn als Feder eine Drehfeder zwischen zwei Federtellern vorgesehen ist, deren einer gegenüber einer FederteüerweHe drehbar ist und mit einem ersten Teil der Antriebseinrichtung des Förderkolber: verbunden ist während der andere Federteller fest mit der Federtellerwelle verbunden ist die mit einem zweiten Teil der Antriebseinrichtung des Förderkolbens verbunden ist Durch die Drehfeder im Antrieb des Förderkolbens wird die gedrängte Bauweise der Maschine gefördert und wird die Änderung der Federspannung über den großen Federweg weiter verringert
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn der mit dem einen Federteller verbundene Teil eine Kurbel ist an der über ein Pleuel eine von der Hauptantriebswelle getragene Kurbel angreift und der mit der Federtellerwelle verbundene Teil ein Hebel ist, welcher über ein Pleuel an dem Förderkolben angreift Hierbei ist die Drehfeder in besonders einfacher Weise in die Antriebseinrichtung des Förderkolbens eingeschaltet.
Besonders „weckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn der andere Federteller auf der Federtellerwelle mittels Schraubverbindung drehbar angeordnet ist. Hierdurch läßt sich die Vorspannung der Drehfeder in besonders einfacher Weise einstellen.
Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt gemäß I-I der Fig. 4.
F i g. 2 einen Schnitt bzw. eine Ansicht gemäß H-II der so F i g. 5, d. h. bei Vollendung der Füllung einer Meßkammer, wobei sich eine Teigmenge für mehrere Meßkammerfüllungcn noch zwischen Förderkolben und Meßkolben befinden,
F i g. 3 einen Schnitt bzw. eine Ansicht entsprechend der F i g. 2, in einer Betriebsstellung bei Vollendung der Füllung einer Meßkammer, wobei sich jedoch keine zur vollen Füllung einer Meßkammer genügende weitere Teigmenge mehr zwischen Förderkolben und Meßkolben befindet Μ
F i g. 4 einen Schnitt bzw. Ansicht entsprechend der F i g. 2, jedoch bei zurückgezogenem Förderkolben, noch vorgeschobenem Meßkolben und bereits eingefülltem neuen Teigklumpen,
F i g. 5 eine Ansicht gemäß V-V der F i g. 2 mit einem Schnitt gemäß \a-Va durch Drehfeder nebst Federtellern der F i g. 2 und
F i β. 6 die Drehfede; mit zwei Federtellern als
perspektivische Einzeldarstellung im Schnitt nach Ausbruch der Lagerflansche aus den Federtellern.
Die untere öffnung eines Einfüllbehäiters 1, der gemäß Fig.2, 3, 4 mit einer größeren Teigmasse 2 gefüllt ist ist nach unten durch eine Zuführvorrichtung, im vorliegenden Falle durch zwei Sternräder 3, abgeschlossen, da sich je zwei Sternmesser 3a gegenseitig berühren und zwei andere Sternmesser nach oben ragen, wobei letztere durch Anlage an die Behälterwände einen im wesentlichen dichten Abschluß herstellen. Die Wellen 4 (Fig. 2) der Sternräder tragen außerhalb des Behälters je ein Zahnrad 5 (Fig.3), die beide miteinander kämmen und von denen das rechte (Fig.3) über ein Antriebszahnrad 6 mit Achse 6a von einem Motor 7 intermittierend antreibbar ist Eine solche Anordnung ist im wesentlichen durch die GB-PS 11 66 451 (Pickles) bekannt Auf der linken Welle 4 (Fig.4) sitzt noch eine Nockenscheibe 8, die auf einen Abschalter 9 einwirken kann und deren Bedeutung später erläutert wird.
Unterhalb der unteren öffnung des Behälters 1 befindet sich ein Schacht 10, dessen Länge und Breite mindestens der unteren öffnung des Behilters entsprechen, so daß ein durch eine Vierteldrehung der Sternräder von der Teigmenge 2 abgeschnittener Teigklumpen 11 (Fig.4) in voller Länge und Breite durch dxjii Schacht in einen Vorraum 12 fallen kann, auf dessen Boden 13 ein Förderkolben 14 gleitet Der Vorraum 12 wird nach oben durch ein Messer 15 abgeschlossen (Fig.2, 3 und 5), das bei seiner Vorwärtsbewegung (nach links in F i g. 2, 3 und 5) etwa überstehenden Teig des Klumpens 11 mit seiner Schneide abtrennt. Durch einen Eingangsraum 16 (Fig.4) kann mittels des Förderkolbens 14 Teig in Meßkammern 17 eingeschoben werden, von denen, wie F i g. 1 zeigt bspw. jeweils fünf in vier Reihen in einer Trommel 18 vorgesehen sind. Die Meßkammern sind in an sich bekannter Weise (vgl. bspw. US-PS 8 73 682 Pendrith) durch Meßkolben 19 abgeschlossen. Deren tiefste Stellung in den Meßkammern ist durch Anschläge begrenzt, deren Stellung innerhalb der Tronmel während des Betriebes von Hand durch eine nicht zur Erfindung gehörende Vorrichtung verstellbar ist Weiterhin ist ihr Auswärtsweg durch entsprechende Anschläge begrenzt. Sie stehen unter einen", leichten nach außen gerichteten, durch Federn -oder sonstwie ausgeübten Druck, zumindestens in der rechten Stellung (F i g. 4) bei Beginn des Füllens der Meßkammer. Durch diese Federkraft sind sie nach dem Auswerfen eines abgemessenen Teigteilchens nach außen in die rechte Stellung gemäß F i g. 4 geschoben worden. Die Trommel 18 ist schrittweise im Sinne des Pfeiles 18a um je 90° drehbar, entsprechend vier jeweils um 90° versetzten Reihen von Meßkammern 17 und Meßkolben 19. Für die linke oder untere Stellung der Meßkammern sind in an sich bekannter Weise Auswerfvorrichtungen für die abgemessenen Teigteilchen vorgesehen, die meist aus Vorrichtungen zur Auswärtsbewegung der Meßkolben bestehen.
Der Förderkoibeτ 14 und das Messer 15 werden von einer Hauptantriebswelle 20 aus betätigt, auf welcher starr eine Förderkolben-Antriebskurbel 21 sitzt, an die über einen Zapfen 22 ein FederaninebSpleuel 23 angelenkt ist, welches über einen Zapfen 24 an eine Federteller-Antriebskurbel 25 angreift, die mit einem ersten Federteller 20 starr verbunden bzw. einstückig ist. Dieser Federteller ist auf einer in den Lagern 27 und 28 (Fig.5) drehbar gelagerten Federteller-Welle 29
drehbar und verschiebbar und nimmt die Kraft einer Drehfeder 30 auf, die andererseits von einem zweiten Federteller 31 gehalten wird, der mittels Schrauben und Keil auf der Federteller-Welle 29 fest aufgezogen ist. Anschläge 32 und 33 (F i g. 6) in den Federtellern 31 und s 26 übertragen Drehkräfte von dem Federteller 26 und damit von der Hauptantriebswelle 20 auf den Federteller 31 und damit über den Anschlag 296 des auf der Welle 29 sitzenden Ringes 29a auf die Federteller-Welle 29, auf welcher starr ein Förderkolben-Antriebshebel 34 sitzt, der über Zapfen 35 und 36 und ein Förderkolbenpleuel 37 an den Förderkolben 14 angelenkt ist. Der Hub der Förderkolben-Antriebskurbel 21 wird also auf den Förderkolben 14 übertragen, und zwar über die lange Drehfeder 30, so daß infolge ihrer Länge und ihres großen Windungsdurchmessers der Druck des Förderkolbens 14 auf den Teig in allen Stellungen des Arbeitshubes des Förderkolbens annähernd gleich ist. Eine mehr oder weniger große Vorspannung der Feder kann durch entsprechend veränderbare Anordnung der Anschläge 32 oder 33, bzw. durch Drehung des zweiten Fedirtellers31 auf der Federteller-Welle 29 nach Lösen der Schrauben- und Keilverbindung erzielt werden.
Der Antrieb des Messers 15 wird von einer Nockenscheibe 40 abgeleitet, die starr auf der Hauptantriebswelle 20 sitzt, die auch die Förderkolben-Antriebskurbel 21 trägt, so daß das notwendige Zusammenarbeiten des Messers 15 mit dem Förderkolben 14 gesichert ist. Die Nockenscheibe 40 hat eine Nockenbahn 41, in der eine Rolle 42 gleitbar ist, der an einem Ende eines Winkelhebels 43 sitzt, welcher um eine feststehende Achse 44 hin- und herschwenken kann und mit seinem anderen Ende über ein Pleuel 45 und Zapfen 46,47 an das Messer 15 angelenkt ist.
Unterhalb des Bodens 13 des Vorraumes 20 befindet sich für den Motor 7 ein Einschalter 50 (F i g. 2,3,4). der durch eine Nase 51 am Förderkolben-Antriebshebel 34 gesteuert wird, während ein Abschalter 9 durch die Nockenscheibe 8 gesteuert wird. Ist nach dem Schließen des Vorraumes 12 mittels des Messers 15 die Teigmenge «o des Vorraumes durch aufeinanderfolgendes Füllen von Meßkammern 17 so klein geworden, daß die Restteigmenge 52 gleich oder kleiner als die eingestellte Teigteilmenge 53 innerhalb der Meßkammer ist, dann schwenkt der Förderkolben-Antriebshebel 34 so weit « entgegen dem Uhrzeigersinn, daß die Nase 51 den Einschalter 50 betätigt, so daß der Motor 7 anläuft und die Zuführvorrichtung, d. h. die Sternräder 3, antreibt, bis er nach Drehung der Zuführvorrichtung um 90° durch einen der Nocken 8a der Nockenscheibe 8 abgeschaltet vnrd.
Um das Ankleben von Teig an Teilen der Zuführvorrichtung, d. h. insbesondere an den Sternmessern 3a, zu vermeiden, ist eine Spritzvorrichtung mit Düsen 60 zum Bespritzen bzw. Benebeln der Sternräder, bspw. mit öl, vorgesehen; den Düsen 60 wird öl aus einsm Vorratsbehälter 61 mittels einer Pumpe 62 zugeführt, die von den Nocken einer Nockenscheibe 63 vorzugsweise derart gesteuert wird, daß das Öl nur kurzfristig den Sternmessern 3a aufgespritzt wird, vorzugsweise ω kurz vor ihrem Stillstand. Um ein Verspritzen von Ölteilchen nach außen hin zu verhüten, sind Schirme 64 angeordnet die durchsichtig und ggf. verschwenkbar sein können, um im Bedarfsfall Einblick und Eingriff in die Vorrichtung zu gestatten. Haben die Schirme gemäß Zeichnung die Form einer Teilzylinderschale, so sind sie, in nichtgezeichneter Weise, .vorzugsweise um die Achse des zugehörigen Sternrades 3 nach unten schwenkbar und grenzen in ihrer gezeichneten Bciriebssiellung mit ihrem oberen Rand dichtend an die zugeordnete Seitenwand des Einfüllbehälters 1 an. Das Einspritzen erfolgt am besten nur kurzfristig, wobei die Einspritzdauer durch die Breite der Nocken in Umfangsrichtung der Nockenscheibe 63 bestimmt ist (F i g. 2).
Die Rauinverhältnissc sind beim Ausführungsbeispiel etwa so gewählt, daß der Vorraum 12 etwa das Drei- bis Achtfache einer Füllung aller fünf Meßkammern 17 je nach Einstellung ihrer Meßkolben aufnimmt. Die Zuführvorrichtung führt bei einer Viertelumdrehung der Sternräder 3 einen Teigklumpen Il zu. dessen Größe von der Einstellung der Meßkolben 19 unabhängig ist, so daß Quetschungen und Pressungen von Teig vermieden werden. Die Zuführung eines neuen Teigklumpens erfolgt in Abhängigkeit von der schrittweisen Leerung des Vorraumes 12. In den Einfüllbehälter 1 kann ein beliebiges unbestimmtes Vielfaches eines Klumpens 11 eingpfilll» wprHpn wobei die Große des Klumpens durch die Zuführvorrichtung nur ungefähr bestimmt wird.
Der Betrieb läuft im allgemeinen folgendermaßen ab: Gemäß Fig.4 befinden sich Messer 15 und Förderkolben 14 in zurückgezogener rechter Stellung, so daß der Vorraum 12 von oben frei zugänglich ist. Er ist anfangs jedoch noch leer, ebenso wie der Eingangsraum 16 und die anschließenden Meßkammern 17, deren Meßkolben
19 unter der Einwirkung ihrer Federn bis an die UnVirgsfläche der Trommel 18 vorgeschoben sind. Wird nun der die Hauptantriebswelle 20 drehende Motor von Hand eingeschaltet, so dreht sich die Welle
20 nebst Förderkolben-Antriebskurbel 21 und Nockenscheibe 40 im Uhrzeigersinn wodurch das Messer 15 rasch und der Förderkolben anfangs langsam und dann, etwa nach Abschluß des Vorraumes 12 durch das Messer, rasch nach links geschoben werden, wobei der Förderkolben jedoch nicht weiter als bis zur Anlage an die Trommel 18 laufen kanu.
Beim Weiterlauf der Hauptantricbswelle werden Förderkolben und Messer wieder nach rechts gebracht. Jetzt beginnt die eigentliche Nutzarbeit, denn bei seinem Vorlauf nach links gelangt der Kolben ohne Widerstand bis an die Trommel 18. s-> daß die Nase 51 den Einschalter 50 berührt und nit einer kleinen Verzögerung der Motor 7 anspringt. Infolge der dadurch veranlaßten Drehung der Sternräder 3 ist ein Klumpen 11 von der Teigmenge abgetrennt, der nun frei nach unten auf den Boden 13 fällt, während der Einfüllbehälter durch das folgende Messerpaar 3a wieder geschlossen wird und der Motor durch Einwirkung eines Nockens der Nockenscheibe 8 auf den Abschalter9 stillgesetzt wird.
Beim weiteren Lauf der Hauptantriebswelle 20 wird das Messer 15 wieder in die Stellung gemäß F i g. 2 und 3 gebracht. Der dem voreilenden Messer mit starker Verzögerung folgende Förderkolben trifft jetzt aber auf den Teigklumpen 11 (Fig.4), und zwar erst nach Abschluß des Vorraumes 12 durch das Messer. Die zwischengeschaltete Federeinrichtung, bestehend aus der etwas vorgespannten Drehfeder 30 und den Federtellern 26, 31, veranlaßt den Förderkolben, den Teigklumpen vor sich herzuschieben, bis der Teig die Meßkammern 17 angefüllt hat. Nach Ausfüllung der Meßkammern bleibt der Kolben stehen, obgleich die Förderkolben-Antriebskurbel 21 über Federantriebspleuel 23 und Antriebskurbel 25 den Förderkolben weiter vorschieben möchte. Der Federteller 26 macht daher auch tatsächlich einen entsprechenden Weg nach links (F i g. 5), während die Feder 30 von der Welle 29 an
der l.inksbewegung gehindert wird und dem Federteller 31 das Stehenbleiben ermöglicht. Da es sich um eine Feder mit langem Federdraht, gewickelt zu einer Wickelfeder großen Durchmessers handelt, ist die Spannungszunahme der Feder im Verhältnis zum Weg des Federtellers 2b jedoch minimal, so daß keine nennenswerten Quetschungen eines Teils des Teigklumpens gegenüber anderen Teilen des Klumpens auftreten. Die bindere Auslegung der Feder macht sich auch bei den nachfolgenden Förderhüben des Förderkolbens 14 vorteilhaft bemerkbar, denn bei jedem nachfolgenden Hub zur Füllung einer nach Trommeldrehuiig bereitstehenden leeren anderen Meßkammer 17 muß der Förderkolben 14 seinen Hub etwas nach links (vgl. F i g. 3 mit 1" i g. 2) verlängern. Dies geschieht, ohne daß sich der Druck auf das eingeschlossene, immer kleiner werdende Teigvolumen nennenswert verändert, d. h. u. a. auch: Der Verminderung des zum Vordrücken des noch großen Teigklumpens nach links erforderlichen Druckes (Fig.2) bis zu dem für da» Vordrucken des verkleinerten Teigklumpens erforderlichen Druckes (Fig. 3) kann die Bemessung der Federeinrichtung angepaßt werden. Ist durch mehrere Arbeitshübe des Förderkolbens 14 die Menge des Teigklumpens 11 so weit aufgearbeitet, daß der verbleibende Rest 52 (Fig.3) nicht mehr zur Füllung der nächsten Meßkammerreihe (17 in Fig. 1) ausreichen würde, so schwenkt der Hebel 34 so weit nach links (Fig.3). bis seine Nase 52 den Einschalter 51 betätigt, wodurch der Motor 7 angelassen und infolgedessen ein weiterer Teigklumpen von der Teigmenge 2 abgeschnitten und auf den Boden 13 des Vorraumes 12 fallengelassen wird. Das Arbeitsspiel wiederholt sich dann, wobei auch die (!»!sprühvorrichtung in entsprechender Weise tätig wird. In Abweichung vom Ausführungsbeispiel können die Größenverhältnisse auch so gewählt werden, daß der Eingangsraum 16 etwas langer als die doppelte maximale Länge der Meßmenge 53 ist. Dann wird die Maschine bei jedem Rückgang des Kolbenhubes einen Teigklumpen abwerfen, solange die Restteigmenge 52 am Ende des Förderhubes des Förderkolbens 14 kleiner als eine Meßmenge 53 ist. Sobald infolge eines oder mehrerer großer Teigklumpen 11 die Restteigmenge 52 gleich oder größer als eine MeBmenge 53 ist (vgl. F i g. 3), wird die Zuführvorrichtung aussetzen, bis die Nase 51 den Einschalter 50 wieder erreicht. Bei einer solchen Ausführung kann die Länge des Vorraumes 12 verhältnismäßig kürzer als gezeichnet ausgeführt werden und dann das Messer 15 nebst Antriebsvorrichtung ggf. entfallen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Herstellen von gewichtsmäßig und volumenmäßig gleichen Teigteilchen, mit einer Zuführeinrichtung, die Teig aus einem Teig-Einfüllbehälter durch einen Schacht einem Vorraum zuführt, aus dem der Teig mittels eines Förderkolbens in nacheinander am Vorraum vorbeigeführten Meßkammern geschoben wird, in denen sich die gewünschten Teigteilchen bilden, wobei der Förderkolben im Vorraum mittels einer Hauptantriebswelle über eine Antriebseinrichtung hin- und herschiebbar ist, die eine zwischengeschaltete Federeinrichtung mit einer zwischen zwei Halteteilen abgestützten Feder aufweist, und wobei der Vorraum zum :s Schacht hin mittels eines über dem Förderkolben angeordneten Schiebermessers abschließbar ist, das in Richtung der Bewegung des Förderkolbens hin- und herbewegbar ist und die öffnung des Vorraumes Eum Schacht hin nach Füllung der Meßkammer wieder freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebermesser (IS) von der Hauptantriebswelle (20) mittels einer zweiten, von der Antriebseinrichtung (23, 34, 37) des Förderkolbens (14) unabhängigen Antriebseinrichtung (40, 43) der Vorwärtsbewegung des Förderkolbens (14) voreilend in Abschließstellung vorbewegbar ist und die Vorspannung der Feder (30) der Federeinrichtung durch Verstellen eines der Halteteile (26, 31) einstellbar ist
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Jaß die Hauptantriebswelle (20) eine Nockenscheibe (40) trägt, ?:e über einen Doppelhebel (43) das Schiebemesser(15) betätigt.
3. Maschine nach Änspr- :h 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Feder eine Drehfeder (30) zwischen zwei Federtellern (26, 31) vorgesehen ist. deren einer (26) gegenüber einer Federtellerwelle (29) drehbar ist und mit einem ersten Teil (25) der Antriebseinrichtung des Förderkolbens (14) verbunden ist, während der andere Federteller (31) fest mit der Federtellerwelle (29) verbunden ist, die mit einem zweiten Teil (34) der Antriebseinrichtung des Förderkolbens verbunden ist.
4. Maschine nach Anspruch 3. dadurch gekenn· zeichnet, daß der mit dem einen Federteller (26) verbundene Teil eine Kurbel (25) ist, an der über ein Pleuel (23) eine von der Hauptantriebswelle (20) getragene Kurbel (21) angreift, und der mit der Federtellerwelle (29) verbundene Teil ein Hebel (34) ist, welcher über ein Pleuel (37) an dem Förderkolben (14) angreift.
5. Maschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Federteller (31) auf der Federtellerwelle (29) mittels Schraubverbindung drehbar angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4285726A1 (de) * 2022-06-02 2023-12-06 Fritsch Bakery Technologies GmbH & Co. KG Portionierwalzenanordnung zum erzeugen von teigportionen

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US873682A (en) * 1906-11-27 1907-12-10 George Thomas Pendrith Dough-dividing machine for bread-making.
GB1166451A (en) * 1965-06-16 1969-10-08 Kodak Ltd Photographic Reproduction
DE2244469A1 (de) * 1971-09-13 1973-03-22 Koenig Helmut Vorrichtung zum portionieren von teig

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