DE245663C - - Google Patents

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DE245663C
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roller
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valve
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14/. GRUPPE lj&:f'.
WILHELM VOIT in STEGLITZ B.BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1911 ab.
Bei Schubkurvenventilsteuerungen, bei welchen zwei oder mehr Rollen zur Verwendung kommen, wird gewöhnlich eine dieser Rollen von der Schubkurve betätigt, und die andere überträgt diese Bewegung auf die Ventilspindel, wodurch das Ventil angehoben wird.
Die Anordnung dieser Rollen ist entweder so, daß diese in einer Ebene liegen bzw. deren Bolzen parallel zueinander sind, oder daß die ίο Rollen parallel zueinander stehen bzw. einen gemeinsamen Bolzen haben. In letzterem Falle werden drei Rollen benötigt.
• Die erstere Anordnung erfordert einen großen Raum, sehr hohe Schlitze in der Ventilführungsstange und deren Gehäuse, ferner treten bei ihr schädliche Kräftekomponenten auf.
Bei der zweiten Anordnung ist eine Rolle in der Mitte und je eine' Rolle seitlich von dieser auf einem Bolzen gelagert. Die in der Mitte liegende Rolle wird gewöhnlich von der Schubkurve betätigt, und die beiden seitlich liegenden Rollen übertragen die der ersten Rolle erteilte Bewegung auf die Ventilspindel. Diese Anordnung ist mit einem großen Mißstand verknüpft. Da die Spindel in ihrer Führung stets, wenn auch nur sehr wenig, Spiel hat, so eckt sie stets, weil die beiden Rollen nicht so liegen, daß ihre Entfernung von der Mittellinie der Spindel mathematisch genau dieselbe ist, und infolgedessen liegt meistens bloß eine Rolle an der Ventilspindel an. Diese eine Rolle hat infolgedessen den ganzen Druck aufzunehmen, was eine sehr starke Belastung derselben und eine einseitige Beanspruchung des Rollenbolzens bedingt, wodurch Abnutzungen hervorgerufen werden, die den genauen Gang der Steuerung schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit in Frage stellen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die vorstehend beschriebenen Mängel der jetzt bekannten Anordnungen zu beseitigen, indem sowohl die Breiten- wie die Höllenausdehnung der Rollenlagerung bedeutend kleiner wird und die Bewegungsübertragung stets in der Mitte der Schubkurve und in der Mittellinie bzw. Mittelebene der Ventilspindel erfolgt.
Dies wird dadurch erreicht und die Erfindung besteht darin, daß bloß eine Rolle und außerdem ein Ringsegment verwendet werden, und daß das Ringsegment mantelartig die volle Rolle umhüllt.
Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
In dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die volle Rolle g mittels Bolzen φ in der Gabel u des um einen Bolzen s schwingenden Hebels r gelagert. Durch eine sich geradlinig hin und her bewegende Schubkurvenstange k wird die Rolle g und damit das an der Führungsstange b befestigte Ventil gehoben, während das Schließen des Ventils durch eine Feder erfolgt. Auf diesem Bolzen p ist ferner mittels der Augen m m das Ringsegment h gelagert bzw. so angeordnet, daß letzteres die Rolle g mantelartig umhüllt. Dieses Ringsegment überträgt die der Rolle g erteilte Bewegung ohne Reibung und ohne Seitendruck auf die Führungsstange b.
Um zu verhindern, daß das Ringsegment sich zu stark verdreht oder nach unten klappt, erhält es Anschläge w w, die bei zu starker Verdrehung von den auf der Rollengabel sitzenden Nasen χ χ aufgehalten werden.
In den Fig. 3 und 4 ist das Ringsegment mit seinen Augen m m auf. der Rollengabel u drehbar aufgesetzt, wodurch die Anordnung sehr gedrängt wird und infolgedessen der in der Führungsstange b angeordnete Schlitz bzw. diese selbst nur sehr schmal zu sein brauchen. Um das Segment h auf den Hebel r aufstecken zu können, erhalten dessen Augen m m Aussparungen y. Eine zu starke Verdrehung oder ein Herunterklappen des Segmentes wird dadurch verhindert, daß die Kanten dieser Aussparungen auf die Rollengabel aufschlagen.
Das Ringsegment könnte auch mittels Stelzen oder Schneiden auf die Gabel u des Hebels r aufgesetzt werden. Diese Stelzen können unten rund oder schneidenförmig sein.
Bei den besprochenen Ausführungsbeispielen kann die geradlinig sich bewegende Stange k durch eine schwingende Daumenscheibe ersetzt werden. Bei dem in Fig. 5 bis 9 dargestellten Ausführungsbeispiel bewegt sich die Ventilführungsstange b, die in ihrer schlitzartigen Aussparung die Rollenbahn d trägt, in dem Führungsbock a. Auf diesem ist eine zweite Rollenbahn c befestigt, die in den Schlitz der Führungsstange b hineinragt. Auf dieser Bahn c bewegt sich die volle Rolle g, die sich um den Bolzen f dreht, der im nabenartigen Kopf i der Gabel β der hin und her gehenden Steuerstange k eingesetzt ist. Auf dem Kopf i ist das Ringsegment h, das auf der Bahn d abrollt, gelagert, und zwar ist dieses in seinem Umfang so bemessen, daß entsprechend dem Exzenterhub ein vollständiges Abrollen ohne Gleitung ermöglicht ist. Fig. 5 und 6 zeigen die beiden Endstellungen der Stange k bzw. des Ringsegmentes h, nämlich die erstere bei vollständig geöffnetem, die letztere bei geschlossenem Ventil.
Um das Ringsegment auf die Gabel e aufstecken zu können, erhält der eine Lappen m eine Aussparung y (Fig. 9) von der entsprechenden Breite, die durch ein Einsatzstück n, das z. B. durch Schrauben an den Lappen m befestigt wird, geschlossen werden kann.
Die Lappen m m legen sich beiderseits an die Gabel e an und verhindern dadurch eine seitliche Verschiebung des Segmentes (Fig. 7).
Damit das Ringsegment immer in seiner richtigen Lage bleibt bzw. in diese zurückgebracht wird, wenn es z. B. in der Montage nicht richtig eingestellt worden ist, erhält es Anschläge χ χ1, die an die Gabel e anschlagen. In der in Fig. 6 gezeigten Endstellung der Stange k kommt z. B. der Anschlag χ zum Anliegen.
Fig. 10 zeigt eine andere Ausführungsform der Gabel e und der Segmentlagerung. Hier liegen die Lappen m m des Ringsegmentes an der Innenseite der Steuerstangengabel.
Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die volle Rolle g auf der oberen und das Ringsegment auf der unteren Bahn abrollt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ventilsteuerung, bei welcher das Ventil durch die Einwirkung von Rolle und Schubkurve betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Bolzen eine Rolle und entweder auf diesem Bolzen oder auf dessen Gabel ein die Rolle umhüllendes Ringsegment gelagert ist.
2. Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellungen des Ringsegmentes durch Anschläge o. dgl. begrenzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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