DE2452385C2 - Einrichtung zum Steuern und Regeln von Schnittabstand und Gleichlauf an einem Bandmaterial bearbeitenden Schneidgerät - Google Patents

Einrichtung zum Steuern und Regeln von Schnittabstand und Gleichlauf an einem Bandmaterial bearbeitenden Schneidgerät

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DE2452385C2
DE2452385C2 DE19742452385 DE2452385A DE2452385C2 DE 2452385 C2 DE2452385 C2 DE 2452385C2 DE 19742452385 DE19742452385 DE 19742452385 DE 2452385 A DE2452385 A DE 2452385A DE 2452385 C2 DE2452385 C2 DE 2452385C2
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Description

dem Schnittabstand eine höhere oder geringere Geschwindigkeit als das zu schneidende Bandmaterial aufweist Dieser Betriebszustand ergibt schlechte Schnittstellen und führt zu einem erhöhten Verscfoeiß der Messer. Um den Gleichlauf zwischen der Schere und dem Bandmaterial sicherzustellen, wird dabei der ganze Scherenständer in oder gegen die Vorschubrichtung des Bandmaterials verschwenkt Zu diesem Zweck sind ein weiteres Getriebe und ein weiterer Motor vorgesehen, die über ehe Kurbelwelle und Schubstangen einen Doppelkurbelmechanismus antreiben, wodurch der Gleichlauf erreicht wird. Eine Vervielfachung eines vorgewählten Grundschnktabstandes wird bei der bekannten Anordnung dadurch erreicht, daß mittels einer Exzenterwelle Schnittvorgänge auslaßbar sind. Der Gleichlauf wird hierbei auf die vorhergehend beschriebene Weise eingestellt Diese Trommelschwingschere arbeitet mit aufwendigen mechanischen Mitteln und einem dritten Motor zur Einstellung des ei ."orderlichen Gleich.'aufes.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß sowohl innerhalb eines Grundschnittabstandsbereiches als auch bei vervielfachtem Grundscimiuabstandsbereich der Schnittabstand und der Gleichlauf durch die Steuer- und Regeleinrichtung mittels des Oberlagerungsgetriebes eingestellt werden, welches nur auf die Bewegung des Schneidgerätes wirkt Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei einer Grundschnittabstandsvervielfachung dadurch, daß bei gleichbleibender Steuer- und Regelzeit die Leistung des Schneidgerätes erheblich vergrößert werden kann.
Die Art des in der Einrichtung nach der Erfindung zu verwendenden Schneidgerätes ist nach den jeweils gegebenen Erfordernissen wählbar, wobei es sich beispielsweise um eine Trommelschwingschere bekannter Art (DD-PS 97 362), eine Rollenschere bekannter Art (US-PS 28 50 092) oder eine linear hin und her bewegbare Schere bekannter Art (US-PS 32 99 757) handeln kann.
Ein besonders vielseitig verwendbarer und genau arbeitender Aufbau der Einrichtung nach der Erfindung ergibt sich, wenn das Schneidgerät als linear hin und herbewegbare Schere ausgebildet ist, an deren Antriebswelle ein mechanisches Getriebe angeschlossen ist, das jede gleichförmige Umdrehung der Antriebswelle aufeinanderfolgend in je einem Bewegungsabschnitt der Schere beschleunigter, annähernd gleichförmiger und verzögerter Bewegung in Vorschubrichtung und einen Bewegungsabschnitt der Schere gleicher Gesamtlänge in entgegengesetzter Richtung umsetzt. Eine linear hin und her bewegbare Schere ermöglicht eine besonders genaue Führung des Schnittvorgangts, die besonders bei dickem Bandmaterial, wie Wellpappe oder Blech, von Bedeutung ist und in Verbindung mit dem genauen Regeln des Schnittabstandes Vorteile bringt Hierbei kann zur Vervielfachung eines vorgewählten Grundschnittabstandes ein Schneidmesser an einen elektrohydraulisch verstellbaren Exzenter angelenkt sein, so daß durch Abschwenken des Exzenters ein oder mehrere Schnittvorgänge auslaßbar sind. Die Schnittabstands- und Gleichlaufregelung werden hierdurch nicht beeinflußt.
Anhand der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung hinsichtlich des maschinentechnischen Teiles in der Form schematischer Darstellungen und hinsichtlich des elektrischen Teiles in der Form eines Blockschaltbildes dargestellt.
Bandmaterial 1 wird von Walzen 2 durch eine Richteinheit 3 gezogen und in den Arbeitsbereich eines Schneidgerätes 4, das als linear hin und her bewegbare Schere ausgebildet ist, weiter bewegt. Di.e Walzen 2 sind über eine Antriebswelle 5 von einem Motor 6 des Hauptantriebes angetrieben. Von der Antriebswelle 5 ist über ein Kegelradpaar 7 der Antrieb einer Zwischenwelle 8 abgeleitet, die über ein weiteres iiegelradpaar 9 das erste Glied eines Differentialgetriebes 10 antreibt, +essen zweites Glied mit einer Antriebswelle 11 des Schneidgerätes 4 verbunden ist Das dritte Glied des Differentialgetriebes 10 ist über ein Schneckenradgetriebe 12 von einem Motor 13 des Hilfsantriebes angetrieben, dessen Drehzahl durch einen Tacho-Generator 14 erfaßt wird. An die Antriebswelle 5 der Walzen 2 ist ein impulsgeber 15 und an die Antriebswelle 11 des Schneidgerätes 4 ein Impulsgeber 16 angeschlossen. Die Anzahlen der von den Impulsgebern 15, 16 abgegebenen Impulse sind jeweils ein Maß für die von den AntriebsweJlen 5, J1 durchlaufenen Drehwege, die den Bewegungswegen des Bandmaterial 1 und des Schneidgerätes 4 zugeordnet sind. Mit der Antriebswelle 11 ist ein — in der Zeichnung nicht dargestelltes — mechanisches Getriebe verbunden, das jede gleichförmige Umdrehung der Antriebswelle 11 aufeinanderfolgend in je einen Bewegungsabschnitt der Schere beschleunigter, annähernd gleichförmiger und verzögerter Bewegung in Vorschubrichtung und einen Bewegungsabschnitt der Schere gleicher Gesamtlänge in entgegengesetzter Richtung umsetzt.
Ein Grund-Sollwert des Schnittabstandes wird an einem numerischen Stellglied 17 in Längeneinheiten stufenweise eingestellt. Dieser Grund-Soüwert hängt von der Auslegung der Antriebsverbindungen zwischen den Antriebswellen 5,11 ab und bedarf der Korrektur nur, wenn die Antriebsverbindungen geändert werden. Ein Sollwert des Schnittabstandes wird an einem numerischen Stellglied 18 in Längeneinheiten stufenweise eingestellt, wobei eine Änderung der Einstellung jeweils dann vorzunehmen ist, wenn der Schnittabstand geändert werden soll. Die Stellglieder 17, 18 liefern digitale Werte an einen Addierer 19, der daraus vorzeichenrichtig einen digitalen Korrektur-Sollwert bildet, der ein Maß für die Abweichung des eingestellten, gewünschten Schnittabstandes von dem dem Stillstand des Hilfsantriebes entsprechenden Grund-Schnittabstand ist. Ein Taktgeber 20 liefert eine Grundfrequenz der Einrichtung und wird seinerseits jeweils nach beendetem Schnittvorgang von dem Schneidgerät 4 angesteuert. Danach wird eine Anzahl an Impulsen, die dem an dem Addierer 19 ausgangsseitig anstehenden Korrektur-Sollwert gleich ist, durch einen Korrektur-Weg-Zähler 21 an einen Regelwertgeber 24 ausgegeben.
Ein Vor-Rück-Zähler 23 wird ebenso wie der Taktgeber 20 jeweils nach beendetem Schnittvorgang von dem Schneidgerät 4 angesteuert und dadurch auf »Null« zurückgestellt. Danach beginnt jeweils in dem Vor-Rück-Zähler 23 die mit entgegengesetzten Zählrichtungen durchgeführte Zählung der von den Impulsgebern 15,16 gelieferten Impulse, deren Differenz vorzeichenrichtig von dem Vor-Rück-Zähler 23 als digitaler Korrektur-Istwert ausgegeben wird. Der Regelwertgeber 24 verarbeitet zunächst die von dem Korrektur-Weg-Zähler 21 gelieterten Impulse des Korrektur-Sollwertes und die von dem Vor-Rück-Zähler 23 gelieferten digitalen Korrektur-Istwerte laufend zu einem digitalen Regelwert, der in dem Regelwertgeber 24 laufend in einen analogen Regelwert für den Motor 13 des Hilfsantriebes umge-
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wandelt wird. Der bei dieser Umwandlung in dem Re- gestellt, daß dem Stellglied 52 von der Vergleichsschal-
gehvertgeber 24 anzuwendende Proportionalitätsfaktor tung 49 kein Steuersignal zur Betätigung der Verstell-
isil durch die Einstellung eines Stellgliedes 22 gegeben vorrichtung 48 zugeführt wird,
und wird dem Regelwertgeber 24 zugeführt. Die Regelung auf gewünschten Schnittabstand und
Der von dem Regelwertgeber 24 laufend ausgegebe- 5 Gleichlauf während des Schnittvorganges ergibt sich
η« analoge Regelwert wirkt über einen Drehzahlregler prinzipiell wie folgt:
27, dem außerdem der Drehzahl-Istwert von dein Ta- Nach jedem Schnittvorgang steht der digitale Korcho-Generator 14 zugeführt wird, einen Stromregler 28, rektur-Sollwert vorzei<-henrichtig am Ausgang des Addern außerdem der Strom-Istwert zugeführt wird, und dierers 19 an. Die diesem Korrektur-Sollwert gleiche einen Stromrichter 29, der an das Netz angeschlossen io Anzahl an Impulsen, die von einem Taktgeber 20 mit der ist, auf den Motor 13 des Hilfsantriebes. Grundfrequenz der Einrichtung geliefert werden, wird
An das Stellglied 18 für den Sollwert des Schnittab- von einem Korrektur-Weg-Zähler 21 an den Regelwertstandes einerseits und den Impulsgeber 15 an der Welle geber 24 ausgegeben. Von dem Vor-Rück-Zähler 23 5 andererseits ist außerdem ein Kontrollglied 25 für den wird der Korrektur-Istwert ebenfalls in der Form von Schnittabstand angeschlossen, das seinerseits eine An- 15 Impulsen laufend dem Regelwertgeber 24 zugeführt zeige 26 für den Istwert des Schnittabstandes oder des- Die von dem Kegelwertgeber 24 gebildeten Regeiwerie sein Abweichung von dem Sollwert des Schnittabstan- beeinflussen den Hilfsantrieb 12, 13 im Sinne einer sodi;s betätigt. Außerdem kann durch das Kontrollglied 25 fortigen Verzögerung oder Beschleunigung der Beweein Alarmsignal ausgelöst und/oder die Einrichtung still- gung des Schneidgerätes 4, und zwar bis eine dem Korgesetzt werden. 20 rektur-Sollwert entsprechende Anzahl an Impulsen von
Bei der Einrichtung mit beschleunigender oder verzö- dem Vor-Rück-Zähler 23 in der Form von Impulsen des gernder Regelung des Motors 6 des Hauptantriebes ist Korrektur-Istwertes auf den Regelwertgeber 24 durchausgangsseiiig an den Impulsgeber 16 zusätzlich ein gelaufen ist, womit grundsätzlich der Stillstand des Zähler 30 angeschlossen. Der Zähler 30 ist fernes mit Hilfsantriebes 12,13 erreicht ist. Danach liefert der Reeinem Impulszahl-Vorwähler 31 verbunden und wird 25 gelwertgeber 24 nur noch Regelwerte, die auf Unterjeweils nach beendetem Schnittvorgang von dem schieden der Anzahlen der Impulse beruhen, die von Schneidgerät 4 angesteuert und dadurch auf »Null« zu- dem Impulsgebern 15,16 geliefert werden, wodurch ein rückgestellt. Der Zähler 30 ist ausgangsseitig mit einem Ausgleich zufälliger Abweichungen, beispielsweise Vergleicher 32 verbunden und steuert letzteren an. Au- durch Getriebespiel, herbeigeführt wird. Dies geschieht ßerdem ist der Vergleicher 32 mit einem Regelwert- 30 durch kleine Verstellungen des grundsätzlich schon still-Vorwähler 33 verbunden. Ferner steht der Vergleicher stehenden Hilfsantriebes 12,13. Durch die mechanische 32! mit dem digitalen Teil des Regelwertgebers 24 in Ausgestaltung des Schneidgerätes 4 und/oder entspre-Verbindung, von dem die jeweils anstehende Anzahl an chende Schaltmittel ist dabei gewährleistet, daß die AusImpulsen des Regelwertes für den Motor 13 des Hilfsan- lösung des Schnittvorganges erst nach Erreichen des triebes an den Vergleicher 32 übertragen wird. 35 grundsätzlichen Stillstandes des Hilfsantriebes 12, 13
Die von dem Vergleicher 32 einem nachgeschalteten erfolgen kann.
Regelglied 34 zugeführten digitalen Signale werden von Beim Schneiden größerer Schnittabstände als die im dem Regelglied 34 in einen analogen Regelwert umge- Bereich des Grundschnittabstandes liegenden Schnittwandelt. Der bei dieser Umwandlung anzuwendende abstände wird der Sollwertgeber 51 auf die gewünschte Proportionalitätsfaktor ist durch die Einstellung eines 40 Vervielfachung des Schnittabstandes eingestellt. Der an das Regelglied 34 angeschlossenen Stellgliedes 35 Zähler 53 der Vergleichsschaltung 49 wird gesetzt, und gegeben. Der von dem Regelglied 34 ausgegebene ana- dem Stellglied 52 wird ein Signal von der Zählerabfralcige Regelwert wirkt über einen Drehzahlregler 36, auf geschaltung 54 zugeführt, welches eine Betätigung der den außerdem die allgemeine Regelung und/oder Verstellvorrichtung 48 bewirkt. Die Betätigung der Versteuerung der Einrichtung wirkt, einen Stromregler 37, 45 Stellvorrichtung 48, die einen elektrohydraulisch verdem außerdem der Strom-Istwert zugeführt wird, und stellbaren Exzenter enthält, verschwenkt ein Schneideinen Stromrichter 38, der an das Netz angeschlossen messer des Schneidgerätes 4 derart, daß bei einem ist, auf den Motor 6 des Hauptantriebes. Durchlauf des Schneidgerätes 4 kein Schnittvorgang er-
Ein Schneidmesser des Schneidgerätes 4 ist an eine folgt. Für jeden Durchlauf des Schneidgerätes 4 liefert Verstellvorrichtung 48, die als elektrohydraulisch betä- 50 der Istwertgeber 50 entsprechend den Umdrehungen tigbarer Exzenter ausgebildet ist, angelenkt. Der Ver- der Antriebswelle 11 einen Impuls, der dem Zähler 53 Stellvorrichtung 48 ist eine Vergleichsschaltung 49 züge- zugeführt wird, ist die Anzahl der eingestellten, auszuordnet die einerseits mit einem die Anzahl der auszulas- lassenden Schnittvorgänge und die Anzahl der Impulse senden Schnitte vorgebenden Sollwertgeber 5i verbun- von dem Istwertgeber 50 gleich, erhält das Stellglied 52 den und andererseits an einen als Nockenschalter aus- 55 von der Zählerabfrageschaltung 54 erneut ein Signal, gebildeten Istwertgeber 50 angeschlossen ist Der Ist- die Verstellvorrichtung 48 wird betätigt, d. h. das wertgeber 50 liefert pro Umdrehung der Antriebswelle Schneidmesser des Schneidgerätes 4 wird in die Lage 11 einen Impuls, der einem in der Vergleichsschaltung zurückgeschwenkt, in der der erforderliche Schnittvor-49 enthaltenen elektromechanischen Zähler 53 züge- gang durchgeführt werden kann. Nach erfolgtem führt ist Einer dem elektromechanischen Zähler 53 60 Schnittvorgang nimmt der Zähler 53 die Ausgangsstelnachgeordnete Zählerabfrageschaltung 54, die zu der lung ein, das Schneidmesser wird abgeschwenkt und der Vergleichsschaltung 49 gehört, ist ein Signal entnehm- beschriebene Vorgang wiederholt sich,
bar, welches einem Stellglied 52 zugeführt ist Das Stell- Die Ausregelung des exakten Schnittabstandes und glied 52 betätigt, je nach Art des von der Vergleichs- des Gleichlaufes des Schneidgerätes 4 mit dem Bandmaschaltung 49 zugeführten Signals, die Verstellvorrich- 65 terial 1 während des Schnittvorganges erfolgt, wie betung 48. reits bei einem Schnittvorgang im Grundschnittab-
SoIl innerhalb eines Grundschnittabstandsbereiches Standsbereich beschriebea
geschnitten werden, ist der Sollwertgeber 51 derart ein- Mit der Einrichtung kann der Grundschnittabstands-
bereich und ganzzahlige Vielfache davon erfaßt werden, wobei durch die Vervielfachung des Grundschnittabstandes eine Leistungssteigerung des Schneidgerätes 4 erreicht wird.
Die Einrichtung benötigt zum Einregeln des Schnittabstandes und des Gleichlaufes des Schneidgerätes 4 mit dem Bandmaterial 1 eine Mindestzeit, die nicht unterschritten werden darf. Im Grundschnittabstandsbereich erfolgt dieser Regelvorgang während einer Umdrehung der Antriebswelle 11 des Schneidgerätes 4. Bei einer Vervielfachung des Grundschnittabstandsbereiches stehen hierfür entsprechende Vielfache der Umdrehungen der Antriebswelle 11 für den Regelvorgang zur Verfügung. Die Leistung kann in diesem Fall so weit gesteigert werden, daß die Mindestzeit zum Einregeln des genauen Schnittabstandes und des Gleichlaufes nicht unterschritten wird, d. h. mit Beginn des Schnittvorganges ist die Einregelung beendet und der Hilfsantrieb 12,13 steht still.
20
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
60
«5

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Steuern und Regeln des Schnittabstandes an einem mitteis eines Walzenvor-Schubes bewegten Bandmaterial, beispielsweise einem Papier-, Papp-, Textil- oder Blechband, und des Gleichlaufes des den Schnittvorgang bewirkenden Schneidgerätes mit dem Bandmaterial während des Schnittvorganges, wobei die Bewegungen des Schneidgerätes und des Bandmaterial längs seiner Bewegungsbahn von einem gemeinsamen Hauptantrieb abgeleitet sind, wobei auf die eine dieser Bewegungen zusätzlich ein Hilfsantrieb über ein Überlagerungsgetriebe wirkt, wobei ein Sollwertgeber für den Schnittabstand, und Istwertgeber für den seit dem vorhergehenden Schnittvorgang zurückgelegten Bewegungsweg und die Bewegungsgeschwindigkeit des Bandmateriales und für den Bewegungsweg und die Bewegungsgeschwindigkeit des Schneidgerätes vorgesehen sind, und Schaltanordnungen zum Vergleichen der Istwerte der Bewegungsgeschwindigkeiten des Bandmateriales und des Schneidgerätes miteinander und mit dem Sollwert des Schnittabstandes an die Soll- und Istwert- geber angeschlossen sind, wobei Vergleichsschaltungen mit einem den Hilfsantrieb beeinflussenden Regelwertgeber verbunden sind, der bis zur Durchführung des Schnittvorganges die Schnittlänge dem Istwert des vom Bandmaterial zurückgelegten Bewegungsweges anpaßt, wobei den Vergleichsschaltungen Istwerte der Bewegungswege des Bandmateriales und des Schneidgerätes zugeführt sind, und wobei der Motor des HilfsaiHriebes bis zur Durchführung des Schnittvorganges auf Gleichzeit der Istwerte der Bewegungsgeschwindigkeit des Bandmateriales und des Schneidgerätes und Übereinstimmung des Sollwertes des Schnittabstandes mit dem Istwert des vom Bandmaterial zurückgelegten Bewegungsweges ständig ausregelt, nach Patent 24 28 219, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vervielfachung des vorgewählten Grundschnittabstandes zusätzlich mittels einer auf das Schneidgerät (4) wirkenden Verstellvorrichtung (48) Schnittvorgänge auslaßbar sind, wie an sich bekannt, daß der Verstellvorrichtung (48) eine Vergleichsschaltung (49) zugeordnet ist, die mit einem an die Verstellvorrichtung (48) angeschlossenen Istwertgeber (50) und einem die Anzahl der auszulassenden Schnittvorgänge vorgebenden Sollwertgeber (51) verbunden ist, und daß der Vergleichsschaltung (49) ein Signal entnehmbar ist, das über ein Stellglied (52) die Verstellvorrichtung (48) betätigt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (48) einen elektrohydraulisch verstellbaren Exzenter enthält, an den ein Schneidmesser des Schneidgerätes (4) mittel- oder unmittelbar angelenkt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Istwertgeber für die der Verstellvorrichtung (48) zugeordnete Vergleichsschaltung (49) der Istwertgeber (16) zur Erfassung des Bewegungsweges des Schneidgerätes (4) mitverwendet ist.
65 Gegenstand des Hauptpatentes 24 28 219 ist eine Einrichtung zum Steuern und Regeln des Schnittabstandes an einem mittels eines Walzenvorschuhes bewegten Bandmaterial, beispielsweise einem Papier-, Papp-, Tex-JiI- oder Blechband, und des Gleichlaufes des den Schnittvorgang bewirkenden Schneidgerätes mii dem Bandmaterial während des Schnittvorganges, wobei die Bewegungen des Schneidgerätes und des Bandmateriales längs seiner Bewegungsbahn von einem gemeinsamen Hauptantrieb abgeleitet sind, wobei auf die eine dieser Bewegungen zusätzlich ein Hilfsantrieb über ein Überlagerungsgetriebe wirkt, wobei ein Sollwertgeber für den Schnittabstand, und Istwertgeber für den seit dem vorhergehenden Schnittvorgang zurückgelegten Bewegungsweg und die Bewegungsgeschwindigkeit des Bandmateriales und für den Bewegungsweg und die Bewegungsgeschwindigkeit des Schneidgerätes vorgesehen sind, und Schaltanordnungen zum Vergleichen der Istwerte der Bewegungsgeschwindigkeiten des Bandmateriales und des Schneidgerätes miteinander und mit dem Sollwert des Schnittabstandes an die Soll- und Istwertgeber angeschlossen sind, wobei Vergleichsschaltungen mit einem den Hilfsantrieb beeinflussenden Regelwertgeber verbunden sind, der bis zur Durchführung des Schnittvorganges die Schnittlänge dem Istwert des vom Bandmaterial zurückgelegten Bewegungsweges anpaßt, wobei den Vergleichsschaltungen Istwerte der Bewegungswege des Bandmateriales und des Schneidgenites zugeführt sind, und wobei der Motor des Hilfsantriebes bis zur Durchführung des Schnittvorganges auf Gleichheit der Istwerte der Bewegungsgeschwindigkeit des Bandmateriales und des Schneidgerätes und Übereinstimmung des Sollwertes des Schnittabstandes mit dem Istwert des vom Bandmaterial zurückgelegten Bewegungsweges ständig ausregelt.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Steuern und Regeln von Schnittabstand und Gleichlauf an einem Bandmaterial bearbeitenden Schneidgerät zu schaffen, das einen großen Schnittabstandsbereich mit großer Schnittabstandsgenauigkeit umfaßt.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Vervielfachung des vorgewählten Grundschnittabstandes zusätzlich mittels einer auf das Schneidgerät wirkenden Verstellvorrichtung Schnittvorgänge auslaßbar sind, daß der Verstellvorrichtung eine Vergleichsschaltung zugeordnet ist, die mit einem an die Verstellvorrichtung angeschlossenen Istwertgeber und einem die Anzahl der auszulassenden Schnittvorgänge vorgebenden Sollwertgeber verbunden ist, und daß der Vergleichsschaltung ein Signal entnehmbar ist, das über ein Stellglied die Verstellvorrichtung betätigt.
Hierbei macht die Erfindung mit Gebrauch von der Möglichkeit der Vervielfachung des Grundschnittabstandes, die beispielsweise bei einem als Trommelschwingschere (DD-PS 97 362) ausgebildeten Schneidgerät bekannt ist. Hierbei sind die Schere und das Speise- und Richtgerät durch einen gemeinsamen Hauptantriebsmotor angetrieben, wobei der Schnittabstand an dem Bandmaterial von dem Gesamtübersetzungsverhältnis zwischen der Drehzahl der Speise- und Richtrollen und der Drehzahl der Schneidkurbel der Schere abhängt. Um in einem bestimmten Bereich beliebige Schnittabstände einstellen zu können, ist ein Variator mit einem im Übertragungsgetriebe enthaltenen Differentialgetriebe gekoppelt. Hierbei ergibt sich, daß die Schere bei von dem Grundschnittabstand abweichen-
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