DE2452091B2 - Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter - Google Patents

Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter

Info

Publication number
DE2452091B2
DE2452091B2 DE2452091A DE2452091A DE2452091B2 DE 2452091 B2 DE2452091 B2 DE 2452091B2 DE 2452091 A DE2452091 A DE 2452091A DE 2452091 A DE2452091 A DE 2452091A DE 2452091 B2 DE2452091 B2 DE 2452091B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide shaft
abutment
screw
clamping
clamping jaw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2452091A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2452091C3 (de
DE2452091A1 (de
Inventor
Peter Augustenborg Jensen
Leif Boerge Soenderborg Tandrup
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Danfoss AS
Original Assignee
Danfoss AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Danfoss AS filed Critical Danfoss AS
Priority to DE2452091A priority Critical patent/DE2452091C3/de
Priority to AT781975A priority patent/AT356728B/de
Priority to SE7512165A priority patent/SE404643B/xx
Priority to NO753648A priority patent/NO141492C/no
Priority to FR7533414A priority patent/FR2290055A1/fr
Priority to DK491075A priority patent/DK151664C/da
Priority to GB45290/75A priority patent/GB1528776A/en
Priority to IT69708/75A priority patent/IT1047384B/it
Priority to US05/628,044 priority patent/US3994556A/en
Priority to JP13239775A priority patent/JPS5640475B2/ja
Publication of DE2452091A1 publication Critical patent/DE2452091A1/de
Publication of DE2452091B2 publication Critical patent/DE2452091B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2452091C3 publication Critical patent/DE2452091C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/301Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member having means for preventing complete unscrewing of screw or nut

Landscapes

  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Wire Bonding (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter, insbesondere Drähte, mit einer in Längsrichtung eines im isolierenden, einen Deckel aufweisenden Gehäuse der Vorrichtung ausgebildeten Führungsschachtes in diesen ragenden Schraube und einer in dem Führungsschacht in dessen Längsrichtung durch Verdrehen der Schraube relativ zu einem der Widerlager für einen der Leiter verschiebbaren Klemmbacke, wobei die Klemmbacke eine Gewindebohrung zur Aufnahme der Schraube aufweist, die Schraube am Widerlager abstützbar ist, ein Abschnitt des einen Leiters durch eine seitliche Öffnung des Führungsschachts zwischen die Klemmfläche der Klemmbacke und die Widerlagerfläche des Widerlagers einführbar ist und sich von der Klemmbacke nahe der seitlichen Öffnung des Führungsschachtes in dessen Längsrichtung ein Fortsatz in einer Länge erstreckt, die mindestens gleich dem Abstand der Widerlagerfläche des Widerlagers von dem dieser in Längsrichtung des Führungsschachtes gegenüberliegenden Rand der seitlichen Führungsschachtöffnung ist.
Bei dieser bekannten Vorrichtung (DE-AS 18 02 558) besteht die Klemmbacke aus einem Rechteckrohrstück und der Fortsatz aus einem in dieses eingehängten Federelement. In einer mittleren Lage der Klemmbacke innerhalb ihres Verstellbereichs verbleiben zwischen den Seitenwänden des Führungsschachts und dem Fortsatz unterhalb der Klemmbacke Spielräume, in die der einzuklemmende Leiter versehentlich eingeführt werden kann, so daß er beim Festziehen der Schraube nicht eingeklemmt wird. Die Herstellung eines Rohrstücks einerseits und die getrennte Herstellung des Federelements andererseits sind schwierig und aufwendig. Der Zusammenbau beider Teile stellt einen zusätzlichen Arbeitsaufwand dar. Sodann stützt sich die Schraube auf der Oberseite des das Rohrstück durchsetzenden Widerlagers ab, so daß das Gehäuse in Längsrichtung des Fortsatzes verhältnismäßig lang und dementsprechend materialaufwendig ist. Der (nicht dargestellte) Deckel schließt den Führungsschacht von einer Längsseite her ab. Dementsprechend werden die Klemmteile bei abgenommenem Deckel von der Längsseite her in den Führungsschacht eingelegt. Das Einlegen der Klemmteile erfordert eine erhebliche Geschicklichkeit, wenn die Klemmschraube nicht völlig festgezogen ist und die Klemmteile nicht zusammenhält. Das völlige Festziehen der Klemmschraube stellt einen unnötigen Arbeitsaufwand dar, und es muß beim Festziehen der Schraube darauf geachtet werden, daß das Rechteckrohrstück und das Widerlager eine definierte Lage zueinander einnehmen. Bei abgenommenem Deckel besteht zudem die Gefahr, daß die Klemmteile aus dem Gehäuse herausfallen, wenn das Gehäuse so gehalten wird, daß die Längsachse des Führungsschachts in einer Vertikalebene liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Klemmvorrichtung anzugeben, die nicht nur ein falsches Einführen des Leiters verhindert, sondern gleichzeitig bei geringem Materialaufwand und
leichterer Herstellbarkeit einen einfacheren Zusammenbau aller Teile ermöglicht.
Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Klemmbacke ein U-Blech ist, dessen einer Schenkel den Fortsatz bildet, daß das Widerlager ebenfalls ein U-BIech ist, das mit seinen Schenkeln in den Führungsschacht bis an dessen Boden ragt und die Klemmbacke an ihren schenkelfreien Seiten übergreift, daß das die Widerlagerfläche aufweisende Joch des Widerlagers eine gewindefreie Bohrung zur Durchführung der Schraube aufweist und daß der Deckel quer zur Längsrichtung des Führungsschachtes verläuft.
Bei dieser Ausbildung der Klemmvorrichtung kommt man aufgrund der einteiligen Ausbildung von Klemmbacke und Fortsatz nicht nur mit weniger einzelnen Kiemmteilen aus, sondern der Fortsatz kann die seitliche Einführungsöffnung für den Leiter beim Festziehen der Klemmschraube auch völlig verschließen. Es ist daher nicht möglich, selbst einer; sehr dünnen Leiter an einer falschen SteJJe der EinführungsöHnung einzuführen. Das die Klemmbacke bildende U-Blech läßt sich verhältnismäßig leicht als Stanzteil herstellen. Die Ausbildung eines Rohrs kann entfallen. Auch das das Widerlager bildende U-Blech läßt sich leicht als Stanzteil herstellen. Es bildet mit seinen die Klemmbakke übergreifenden Schenkeln gleichzeitig glatte Führungswände für die Klemmbacke aus, so daß die Gefahr einer Verkantung der Klemmbacke beim Festziehen der Schraube weitgehend vermieden ist. Dadurch, daß die Klemmbacke in dem Raum unter dem Joch des Widerlagers angeordnet ist und die Schraube durch die gewindefreie Bohrung hindurchgeführt werden kann, so daß sie sich mit ihrem Kopf auf der Widerlagerfläche an der Oberseite des Jochs abstützen kann, wird die Baulänge des Gehäuses in Längsrichtung des Führungs-Schachts um einen der Länge des Gewindeschafts der Schraube entsprechenden Betrag verringert. Dementsprechend vermindert sich der Materialaufwand für das Gehäuse. Die sich am Boden des Führungsschachts abstützenden Schenkel des Widerlagers erübrigen die Ausbildung besonderer Stützflächen für das Widerlager, um die Widerlagerfläche in der Nähe des oberen Öffnungsrandes des Führungsschachts zu halten. Um die Klemmteile in den Führungsschacht einzusetzen, braucht die Schraube nicht völlig in die Klemmbacke eingeschraubt zu werden. Sodann erfolgt das Einsetzen der Klemmteile in Längsrichtung des Führungsschachts, so daß bei noch abgenommenen Deckel, selbst dann, wenn die Längsachse des Führungsschachts horizontal gehalten wird, die Gefahr gering ist, daß die Klemmteile versehentlich wieder aus dem Führungsschacht herausfallen.
Notfalls kann die Einführung sogar bei völlig versperrter Sicht allein durch tastende Orientierung erfolgen.
Das Joch des U-Blechs kann an seinem einen, die seitliche öffnung des Führungsschachts begrenzenden Rand einen Lappen aufweisen, der gegenüber der Ebene des Jochs und von einem eingeklemmten Leiter weg abgewinkelt ist. Dieses U-Blech ist aufgrund der Abwinklungen von Schenkel und Lappen ebenfalls bei geringem Materialaufwand hinreichend verwindungs- und biegesteif und erleichtert mittels des Lappens gleichzeitig das Einführen eines Leiters, da dieser Lappen wie eine Auflaufschräge wirkt. M
Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß der Deckel ein Loch aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der größte Durchmesser der Schraube ist und das Durchführen des Schraubstahls eines Schraubwerkzeugs gestattet. Bei dieser Ausbildung der Klemmvorrichtung ist es möglich, sie bei der Einführung eines Leiters in einer beliebigen, die Einführung erleichternden Lage zu halten, ohne daß Schraube, Klemmbacke und Widerlager aus dem Führungsschacht herausfallen. Vorzugsweise ist die Länge der Schraube mindestens gleich dem der Klemmbacke maxima; zur Verfügung stehenden Verschiebeweg. Dann ist es nicht möglich, die Schraube völlig aus der Klemmbacke herauszuschrauben, ohne den Deckel zu lösen.
Es entfällt daher die Schwierigkeit, nach dem Lösen eines Leiters aus der Klemmvorrichtung vor dem erneuten Einklemmen des Leiters die Schraube wieder in die Gewindebohrung der Klemmbacke einzuführen.
Es ist ferner günstig, wenn der Deckel eine Nut zur Aufnahme des Lappens aufweist. Der in der Nut aufgenommene Lappen kann dann einerseits beim Einführen eines Leiters oder bei unsachgemäßer Behandlung der Klemmvorrichtung nicht derart verbogen werden, daß er das Einführen eines Leiters erschweren würde, und andererseits für eine Sicherung der Lage des Deckels beitragen.
Eine Weiterbildung kann darin bestehen, daß an dem der seitlichen öffnung des Führungsschachts gegenüberliegenden Rand des Jochs des als Widerlager dienenden U-Blechs eine Kontaktfahne unter einem Winkel angeformt ist und über den Rand einer der Einführung der Klemmteile dienenden Führungsschachtöffnung vorsteht. An dieser Klemmfahne kann ein zweiter Leiter angeschlossen werden, z. B. durch Anlöten oder Festklemmen. Besonders einfach läßt sich eine Verbindung dadurch herstellen, daß der zweite Leiter lediglich gegen die Klemmfahne gedrückt wird. Die Klemmfahne sorgt dann aufgrund ihrer Abwinklung und ihrer Elastizität für die Aufrechterhaltung des erforderlichen Kontaktdrucks.
Besonders günstig ist es, wenn weitere Führungsschächte der genannten Art mit einer Klemmbacke, einer Schraube und einem Widerlager der genannten Art in einer geradlinigen Reihe mit dem zuerst erwähnten Führungsschacht in dem Gehäuse vorgesehen und durch einen gemeinsamen Deckel abgedeckt sind.
Bei dieser Anordnung ist es möglich, mehrere in entsprechendem Abstand zueinander gehaltene Leiter, z. B. die Kontaktstifte eines entsprechend geformten Steckers, gleichzeitig in die seitlichen Führungsschachtöffnungen einzuführen oder mit den Kontaktfahnen in Berührung zu bringen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Schnittansicht A-A einer Klemmvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt der Schnittansicht nach Fig. 1,
F i g. 3 die Schnittansicht B-B,
F i g. 4 die Draufsicht der Klemmvorrichtung,
F i g. 5 die Vorderansicht des als Widerlager dienenden Klemmbauteils,
F i g. 6 die Unteransicht des Widerlagers nach F i g. 5,
F i g. 7 die Draufsicht des als Klemmbacke dienenden Klemmbauteils und
Fig.8 einen Teil einer gedruckten Schaltungsplatte mit einem als Stecker ausgebildeten Randabschnitt.
Die dargestellte Klemmvorrichtung weist in einem elektrisch isolierenden Gehäuse 1 mehrere in pinpr
Reihe nebeneinander ausgebildete Führungsschächte 2 auf. In jedem Führungsschacht 2 ist eine Klemmbacke 3 aus elektrisch leitendem, festem Material in Form eines U-Blechs mit einer durchgehenden Gewindebohrung 4 und zwei Schenkeln 5 gleitend geführt. Ferner greift je ein Widerlager 6 aus elektrisch leitendem, elastischem Material in Form eines U-Blechs mit seinen Schenkeln 7 jeweils in einen Führungsschacht 2 ein, wobei es sich mit den Schenkeln 7, die Klemmbacke 3 übergreifend, am Boden des Führungsschachts abstützt. Im Joch 8 des Widerlagers 6 ist eine durchgehende Bohrung 9 ohne Gewinde ausgebildet, während ein am vorderen Rand des Jochs 8 angeformter Lappen 10 nach oben und eine am hinteren Rand angeformte Kontaktfahne 11 nach unten abgewinkelt ist. Der innere Biegewinkel zwischen Lappen 10 und Joch 8 beträgt etwa 90°, während der innere Biegewinkel zwischen Kontaktfahne 11 und Joch 8 etwa 110° bis 115° beträgt. Am unteren Ende ist die Kontaktfahne 11 nach innen um etwa 40° bis 45° abgewinkelt, so daß die äußere Biegung eine sichere Berührung mit einem als Gegenkontaktstück wirkenden Leiter ergibt. In jeden Führungsschacht 2 ragt ferner eine Schraube 12, wobei ihr Gewindeschaft mit Spiel durch die Bohrung 9 des Widerlagers 6 geführt und in die Gewindebohrung 4 der Klemmbacke 3 eingeschraubt ist. Die Länge des Gewindeschafts der Schraube 12 ist mindestens gleich dem maximalen Abstand der Joche von Widerlager 6 und Klemmbacke 3 gewählt, so daß die Schraube 12 auch dann, wenn ihr Kopf am Joch 8 des Widerlagers 6 anliegt, noch in die Gewindebohrung 4 der Klemmbacke 3 eingreifen kann. An der vorderen Seite ist jeder Führungsschacht 2 mit einer öffnung 13 versehen, die der Einführung eines Leiters, insbesondere Drahtes, zwischen der Widerlagerfläche 14 des Widerlagers 6 und der Klemmfläche 16 der Klemmbacke 3 dient. Die Länge des vorderen Schenkels 5 der Klemmbacke 3 ist dabei so gewählt, daß sie mindestens gleich dem Abstand der Widerlagerfläche 14 des Widerlagers 6 vom gegenüberliegenden Rand 15 der öffnung 13 ist. Diese Abmessung stellt sicher, daß der vordere Schenkel 5 in jeder durch Verdrehen der Schraube 12 bestimmten Lage der Klemmbacke 3 nur denjenigen Abschnitt der öffnung 13, der zwischen der Klemmfläche 16 der Klemmbacke 3 und der Widerlagerfläche 14 des Widerlagers 6 liegt, zur Einführung eines einzuklemmenden Leiters freigibt, im Gegensatz z. B. zur Ausbildung der Klemmbacke als einfache Platte, die in der gestrichelt dargestellten Lage des Jochs der Klemmbacke 3 oberhalb und unterhalb der Platte je einen Abschnitt der öffnung 13 zur Einführung eines Leiters freigeben würde. Die dargestellte Ausführungsform läßt dagegen nur eine Möglichkeit der Einführung eines einzuklemmenden Leiters zu, so daß diese Einführung auch bei schlechtesten Sichtverhältnissen allein nach dem Gefühl erfolgen kann.
Der Lappen 10 erleichtert mit seinem gebogenen, als Anlaufschräge wirkenden Teil ebenfalls die Einführung eines Leiters und greift in eine Nut 17 eines alle Führungsschächte 2 und Klemmbauteile 3, 6 und 12 überdeckenden Deckels 18 ein, der über jeder Schraube 12 ein Loch 19 zur Durchführung einer Schraubklinge eines Schraubwerkzeugs aufweist. Der kleinste Durchmesser eines Lochs 19 ist etwas kleiner als der Kopfdurchmesser einer Schraube 12 oder, falls es sich um eine Schraube ohne Kopf handelt, als der Außendurchmesser des Schraubengewindes gewählt, so daß die Schraube 12 nicht völlig aus der Klemmbacke 3 herausgeschraubt werden und aus der Klemmvorrich tung herausfallen kann. Die Klemmvorrichtung kam daher in der zur Einführung eines Leiters günstigste! Lage gehalten werden. Der Deckel 18 kann am Gehäus« 1 festgeklebt sein.
Eine Anlaufschräge am unteren Rand 15 jedei öffnung 13 erleichtert ebenfalls die Einführung eines Leiters. Das gleiche wird mittels einer schräger Seitenfläche 20 von sich nach vorn verjüngender Rippen 21 erreicht, die Verlängerungen der Trennwän de 22 zwischen den Führungsschächten 2 bilden und bis zum Boden eines äußeren Teils des Gehäuses 1 reichen Die Rippen 21 begrenzen daher auch unterhalb jedei öffnung 13 eine Einführungsbahn zur Einführung eines Leiters von unten her. Zusätzlich bewirken sie eine Verlängerung von Kriechstrombahnen zwischen benachbarten Führungsschächten 2.
Die Trennwände 22 und Rippen 21 ragen bis über den oberen Rand der hinteren Seitenwand 23 der Führungs-
schächte 2 hinaus und greifen in Quernuten 24 des Deckels 18 ein. Sie sorgen auf diese Weise nicht nur für eine Halterung des Deckels 18 in seiner Längsrichtung, sondern auch für eine Verlängerung der Kriechstrombahnen zwischen benachbarten Führungsschächten 2 und die Begrenzung von Führungsbahnen an der Stirnfläche 25 des Deckel 18 zwischen den oberen Enden der Rippen 21 für eine Einführung von Leitern in die öffnung 13 von oben her.
Die äußere Wand 26 (F i g. 1 und 4) ist auf der Innenseite mit Rippen 27 versehen, die zusammen mit der Wand 26 als Widerlager für eine mit einer gedruckten Schaltung versehene Platte 28 (Fig.8) dient, die zwischen den Rippen 27 und den Kontaktfahnen 11 von oben her so eingesetzt werden kann, daß auf der einen Seite der Platte 28 aufgebrachte Leiter 29 jeweils eine der Kontaktfahnen 11 berühren. Der mit den Leitern 29 im Abstand der Kontaktfahnen 11 versehene Randabschnitt der Platte 28 wirkt folglich als Stecker und der Gehäuseteil mit den Rippen 27 auf der einen und weiteren ein Widerlager bildenden Rippen 30 auf der anderen Seite als Fassung. Die Rippen 30 können die Verlängerung von Trennwänden 22 zwischen Führungsschächten 2 bilden. Die zur sicheren Halterung der Platte 28 samt den aufgebrachten Bauelementen 31, 32 in der Fassung erforderliche Klemmkraft wird von den elastischen Kontaktfahnen 11 aufgebracht.
Die Außenwand und der Boden des Gehäuses 1 weisen kreisförmige dünnere Wandteile 33, 34 und 35 auf, die nach Bedarf zur Durchführung eines Kabels mit den in die öffnung 13 einzuführenden Leitern herausgebrochen werden können. Die seitlichen Durchführungslöcher, die durch das Herausbrechen der Wandteile 33, 34 gebildet werden, sind außerdem mit einem Gewinde zum Einschrauben einer Kabeltülle versehen. Langlöcher im Boden des Gehäuses 1 dienen zur Befestigung der gesamten Klemmvorrichtung mittels Schrauben.
Auf das Gehäuse 1 kann eine Haube gesetzt werden,
wi die die Platte 28 mit ihren Bauteilen und den Innenraum der Klemmvorrichtung abschließt.
Abwandlungen vom dargestellten Ausführungsbeispiel liegen im Rahmen der Erfindung. So kann beispielsweise der die Klemmbauteile 3, 6, 12 und die
i'S Führungsschächte 2 aufweisende innere Teil des Gehäuses 1 getrennt vom äußeren Teil des Gehäuses ausgebildet und am Boden des äußeren Gehäuseteils befestigt, vorzugsweise angeklebt sein. Dies erleichtert
die Herstellung des Gehäuses im Gießverfahren. Ferner kann die Einführung der Leiter in die Öffnung 13 außerhalb des äußeren Gehäuseteils erfolgen, bevor der innere Gehäuseteil am Boden des äußeren befestigt wird.
Es ist auch möglich, die Rippen 30 wegzula die Kraft der Kontaktfahnen 11 hinreichend Platte 28 festzuklemmen oder diese noch zusä durch die Haube, gehalten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

1 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter, insbesondere Drähte, mit einer in Längsrichtung eines im isolierenden, einen Deckel aufweisenden Gehäuse der Vorrichtung ausgebildeten Führungsschachtes in diesen ragenden Schraube und einer in dem Führungsschacht in dessen Längsrichtung durch Verdrehen der Schraube relativ zu einem der Widerlager für einen der Leiter verschiebbaren Klemmbacke, wobei die Klemmbacke eine Gewindebohrung zur Aufnahme der Schraube aufweist, die Schraube am Widerlager abstützbar ist, ein Abschnitt des einen Leiters durch eine seitliche Öffnung des Führungsschachts zwischen die Klemmfläche der Klemmbacke und die Widerlagerfläche des Widerlagers einführbar ist und sich von der Klemmbacke nahe der seitlichen Öffnung des Führungsschachtes in dessen Längsrichtung ein Fortsatz in einer Länge erstreckt, die mindestens gleich dem Abstand der Widerlagerfläche des Widerlagers von dem dieser in Längsrichtung des Führungsschachtes gegenüberliegenden Rand der seitlichen Führungsschachtöffnung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacke (13) ein U-Blech ist, dessen einer Schenkel (5) den Fortsatz bildet, daß das Widerlager (6) ebenfalls ein U-Blech ist, das mit seinen Schenkeln (7) in den Führungsschacht (2) bis an dessen Boden ragt und die Klemmbacke (13) an ihren schenkelfreien Seiten übergreift, daß das die Widerlagerfläche (14) aufweisende Joch (8) des Widerlagers (6) eine gewindefreie Bohrung zur Durchführung der Schraube (12) aufweist und daß der Deckel (18) quer zur Längsrichtung des Führungsschachtes (2) verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (8) des U-Blechs (13) an seinem einen, die seitliche Öffnung (13) des Führungsschachts (2) begrenzenden Rand einen Lappen (10) aufweist, der gegenüber der Ebene des Jochs (8) und von einem eingeklemmten Leiter weg abgewinkelt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (18) ein Loch (19) aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der größte Durchmesser der Schraube (12) ist und das Durchführen des Schraubstahls eines Schraubwerkzeugs gestattet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Schraube (12) mindestens gleich dem der Klemmbacke (3) maximal zur Verfügung stehenden Verschiebeweg ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (18) eine Nut (17) zur Aufnahme des Lappens (10) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der seitlichen Öffnung (13) des Führungsschachts (2) gegenüberliegenden Rand des Jochs (8) des als Widerlager (6) dienenden U-Blechs eine Kontaktfahne (U) unter einem Winkel angeformt ist und über den Rand einer der Einführung der Klemmteile (3, 6, 12) dienenden Führungsschachtöffnung vorsteht. b5
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Führungsschächte (2) der genannten Art mit einer Klemmbak- ke (3), einer Schraube (2) und einem Widerlager (6) der genannten Art in einer geradlinigen Reihe mit dem zuerst erwähnten Führungsschacht (2) in dem Gehäuse (1) vorgesehen und durch einen gemeinsamen Deckel (18) abgedeckt sind.
DE2452091A 1974-11-02 1974-11-02 Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter Expired DE2452091C3 (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2452091A DE2452091C3 (de) 1974-11-02 1974-11-02 Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter
AT781975A AT356728B (de) 1974-11-02 1975-10-13 Vorrichtung zum festklemmen mindestens eines elektrischen leiters
NO753648A NO141492C (no) 1974-11-02 1975-10-30 Klemmeanordning for ledninger som skal forbindes elektrisk med hverandre
SE7512165A SE404643B (sv) 1974-11-02 1975-10-30 Anordning for fastklemning av elektriska ledare
DK491075A DK151664C (da) 1974-11-02 1975-10-31 Anordning til fastklemning af ledere, som skal forbindes elektrisk med hinanden
GB45290/75A GB1528776A (en) 1974-11-02 1975-10-31 Electrical connector
FR7533414A FR2290055A1 (fr) 1974-11-02 1975-10-31 Dispositif pour raccorder par serrage des conducteurs electriques
IT69708/75A IT1047384B (it) 1974-11-02 1975-10-31 Dispositivo per il bloccaggio di conduttori da collegare insieme elettricamente
US05/628,044 US3994556A (en) 1974-11-02 1975-11-03 Apparatus for clamping together conductors that are to be electrically interconnected
JP13239775A JPS5640475B2 (de) 1974-11-02 1975-11-04

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2452091A DE2452091C3 (de) 1974-11-02 1974-11-02 Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2452091A1 DE2452091A1 (de) 1976-05-06
DE2452091B2 true DE2452091B2 (de) 1978-03-30
DE2452091C3 DE2452091C3 (de) 1979-01-11

Family

ID=5929888

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2452091A Expired DE2452091C3 (de) 1974-11-02 1974-11-02 Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter

Country Status (10)

Country Link
US (1) US3994556A (de)
JP (1) JPS5640475B2 (de)
AT (1) AT356728B (de)
DE (1) DE2452091C3 (de)
DK (1) DK151664C (de)
FR (1) FR2290055A1 (de)
GB (1) GB1528776A (de)
IT (1) IT1047384B (de)
NO (1) NO141492C (de)
SE (1) SE404643B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29621267U1 (de) * 1996-12-06 1997-04-03 Siemens AG, 80333 München Einrichtung mit Schraubklemme
DE10063482A1 (de) * 2000-12-06 2002-06-20 Phoenix Contact Gmbh & Co Elektrische Klemme und Baueinheit aus einem elektronischen Gerät und einer in einem ortsfesten Gehäuse angeordneten elektrischen Klemme

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3201169C2 (de) * 1982-01-16 1984-06-28 Danfoss A/S, Nordborg Vorrichtung zum Festklemmen elektrischer Leiter insbesondere von Drähten
JPS5947251U (ja) * 1982-09-20 1984-03-29 三洋電機株式会社 偏平型モ−タ
DE3245758A1 (de) * 1982-12-10 1984-06-14 Klöckner-Moeller Elektrizitäts GmbH, 5300 Bonn Anschlussvorrichtung fuer elektrische leiter
FR2557739B1 (fr) * 1983-12-30 1986-05-02 Telemecanique Electrique Borne imperdable universelle destinee a la realisation de connexions electriques par serrage entre deux elements conducteurs
YU48110B (sh) * 1990-05-02 1997-03-07 Naimer Hubert Laurenc Vijčana spojnica
CN107846802B (zh) * 2017-12-15 2023-06-23 无锡优耐特能源科技有限公司 一种用于机箱进线的电缆导引装置

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR965252A (de) * 1950-09-07
FR1112891A (fr) * 1954-10-18 1956-03-20 Mors Electricite Nouvelle disposition de bornes
FR1179660A (fr) * 1957-07-22 1959-05-27 Mors Electricite Perfectionnements aux bornes de raccordement
DE1206978B (de) * 1963-09-05 1965-12-16 Robert Bosch Elektronik Ges Mi Schraubklemme fuer elektrische Leiter
DE1949274U (de) * 1964-08-01 1966-11-10 Kristian Karl Frederik Boysen Klemme fuer elektrische leitungen.
DE1540396A1 (de) * 1965-04-02 1970-01-02 Siemens Ag Elektrische Installationsdose zum Einbau einer mit einem oder mehreren elektrischen Bauelementen bestueckten Schaltplatte
CH456714A (de) * 1967-11-13 1968-07-31 Oskar Woertz H & O Woe Elektrische Klemme
US3659253A (en) * 1970-02-28 1972-04-25 Siemens Ag Frame clamp for electrically connecting electrical leads
DE2140302A1 (de) * 1971-08-11 1973-02-22 Vossloh Werke Gmbh Luesterklemme
GB1387426A (en) * 1971-10-29 1975-03-19 British Insulated Callenders Fittings for wiring of buildings
HU167691B (de) * 1973-07-13 1975-11-28
US3930706A (en) * 1974-06-28 1976-01-06 Amerace Corporation Circuit panel connector

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29621267U1 (de) * 1996-12-06 1997-04-03 Siemens AG, 80333 München Einrichtung mit Schraubklemme
DE10063482A1 (de) * 2000-12-06 2002-06-20 Phoenix Contact Gmbh & Co Elektrische Klemme und Baueinheit aus einem elektronischen Gerät und einer in einem ortsfesten Gehäuse angeordneten elektrischen Klemme
DE10063482B4 (de) * 2000-12-06 2007-03-15 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Elektrische Klemme und Baueinheit aus einem elektronischen Gerät und einer in einem ortsfesten Gehäuse angeordneten elektrischen Klemme

Also Published As

Publication number Publication date
DK151664B (da) 1987-12-21
FR2290055A1 (fr) 1976-05-28
IT1047384B (it) 1980-09-10
DE2452091C3 (de) 1979-01-11
NO141492C (no) 1980-03-19
ATA781975A (de) 1979-10-15
FR2290055B1 (de) 1982-01-29
GB1528776A (en) 1978-10-18
SE7512165L (sv) 1976-05-03
AT356728B (de) 1980-05-27
DE2452091A1 (de) 1976-05-06
US3994556A (en) 1976-11-30
NO141492B (no) 1979-12-10
JPS5640475B2 (de) 1981-09-21
JPS5169302A (de) 1976-06-15
DK151664C (da) 1988-05-30
DK491075A (da) 1976-05-03
NO753648L (de) 1976-05-04
SE404643B (sv) 1978-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2414640C3 (de) Elektrischer Verbinder mit einer metallischen Anschlußklemme
DE2615996C2 (de) Einstückig aus Metallblech gestanzte und geformte elektrische Anschlußklemme
DE3239708C2 (de)
EP0099008A2 (de) Anschlussleiste
DE7146935U (de) Steckdoseneinheit zur Aufnahme elektronischer Bestandteile
DE69604376T2 (de) Verbindungsanordnung für elektrisches Gerät, insbesondere für ein verbindungsblockartiges Gerät, und ein mit solcher Anordnung ausgerüstetes Gehäuse
DE20117652U1 (de) Verbindungseinheit für elektrische Leiter
DE4336965A1 (de) Lösbare Kontaktklemme
DE2452091C3 (de) Vorrichtung zum Festklemmen miteinander elektrisch zu verbindender Leiter
DE2500189A1 (de) Elektrischer verbinder
DE68910246T2 (de) Abgeschirmtes Verbindungsgehäuse.
DE19608356A1 (de) Elektr. Anschlußklemme
DE3813895C2 (de) Anschluß- und/oder Verbindungsklemme mit einem Schutzleiter-Anschlußverbinder
DE69021999T2 (de) Verbinderanordnung.
DE3545305C2 (de) Klemme für den Anschluß eines mehrere isolierte Leiter aufweisenden Flachbandkabels
DE102006043176B4 (de) Vorrichtung zum elektrischen Verbinden von zwei Sammelschienen
DE4420674A1 (de) Befestigungsklemmvorrichtung für einen Steckerrahmen
DE4331036C2 (de) Schneidklemm-Verbindungsstecker
DE4403181A1 (de) Elektrische Klemmkontakt-Kabelschuhvorrichtung
DE20005072U1 (de) Elektrische Klemme mit Klemmengehäuse und innerem Kontaktgehäuse
DE19610610A1 (de) Anordnung zur Verbindung eines elektrischen Leiters mit einem Schneidklemmkontakt
DE519974C (de) Aus zwei loesbar miteinander verbundenen Teilen bestehender elektrischer Stecker
DE60014346T2 (de) Elektrische kabelverbindungsanordnung mit schneidklemm- und halterungsspalt
DE19635872B4 (de) Elektrischer Verbinder
DE584293C (de) Federnde Steckerbuchse

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee