DE2446103C2 - Stabilisierter Transistorverstärker - Google Patents
Stabilisierter TransistorverstärkerInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/30—Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
- H03F1/302—Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters in bipolar transistor amplifiers
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Description
aVw-flV*,+ Vm0)-dVto+r-(k+m+I)=O
m
■
?$ wobei
a~ AVbe '
30
35
AVBE '
40
Vio Spannungsabfall am ersten Widerstand (R\) bei einer bestimmten vorgewählten Temperatur,
V20 Spannungsabfall am zweiten Widerstand ^2) bei der vorgewählten Temperatur,
Kmo Gesamtspannungsabfall an den m Widerständen (Rn, 1 bis /?,„„,) bei der vorgewählten Temperatur,
Vto Gesamtspannungsabfall an den k Widerständen (Rt 1 bis Ru) bei der vorgewählten Temperatur,
Kr Temperaturkoeffizient des ersten und zweiten Widerstandes, der in Widerstände und der k Wider-
stände,
Kh Temperaturkoeffizient des Stromvcrstäkungsfaktors/i/v des Transistors 11,der/n Transistoren und
Kh Temperaturkoeffizient des Stromvcrstäkungsfaktors/i/v des Transistors 11,der/n Transistoren und
der kTransistoren (jeweils in Emitterschaltung),
ΔΕβ Änderur>{? der Eingangsspannung En pro Grad,
/SVbi- Änderung des Spannungsabfalles Vm- pro Grad an einem in Durchlaßrichtung vorgespannten
ΔΕβ Änderur>{? der Eingangsspannung En pro Grad,
/SVbi- Änderung des Spannungsabfalles Vm- pro Grad an einem in Durchlaßrichtung vorgespannten
PN-Übergang.
| K | AVbe |
| A | Vbe' |
| A | EB |
| A | Vbe' |
| Kx | — J. T^fJ |
55
Die Erfindung betrifft einen stabilisierten Verstärker entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchesl.
Es ist bekannt, daß der Arbeitspunkt eines Transistors temperaturabhängig ist. Zur Frage der Stabilisierung
des Arbeitspunktes liegen bereits zahlreiche Untersuchungen vor (vgl. e'wa »IRE Transactions on Circuit
Theory«, Sept. !957, S. 194 bis 202). So ist bekannt, daß der Kollektorsperrstrom, der in einem normal betriebenen
Transistor fließt, wenn dessen Emitterstrom Null ist, bei zunehmender Temperatur ansteigt, während die
Emitter-Basis-Spannung bei zunehmender Temperatur absinkt. Man hat versucht, diese schädlichen Auswirkungen
auf das Verhalten einer Schaltung durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren (»Bulletin Technique PTT«,
1961, S. 88-99).
So sind verschiedene Lösungen unter Verwendung nicht linearer Widers .ände bzw. Dioden im Basisspannungsteiler
bekannt (US- PS 34 95 182,35 66 293 und 32 64 571).
Zur Temp^raturstnhilisierung eines Transistorverstärkers mit hochohmigen Eingangswiderstand ist es weiterhin
bekannt, den Emitter des Transistors über eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode mit dem Emitterwiderstand
zu Verbinden (DE-AS 11 43 234). Weilerhin ist es auch bekannt, zur Temperaturstabilisierung einen
Emitterwiderstand mit positivem Temperaturkoeffizienten zu verwenden (»Wireless World«, 1957, S. 98).
Allen bisherigen Lösungen haftet jedoch der Nachteil an, daß sie grundsätzlich nur einzelne Einflußgrößen
berücksichtigen, jedoch keinen allgemein gültigen Ansatz enthalten, der sämtliche innerhalb und außerhalb der
Schaltung liegenden Einflußgrößen berücksichtigt (beispielsweise nicht nur temperaturbedingte Änderungen
der Eigenschaften von Halbleitern, sondern auch Änderungen der Versorgungsspannung, der Widerstände
usw.).
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Transistorverstärker der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art dahingehend zu verbessern, daß er innerhalb eines weiten Bereiches der Umgebungstemperatur
mit hoher Stabilität arbeitet, wobei nicht nur temperaturbedingte Änderungen der Eigenschaften von
Halbleiterelementen, sondern auch Änderungen der Versorgungsspannung und Änderungen der in der Schaltung
vorhandenen Widerstände berücksichtigt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches I gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Transistorverstärkers nach Anspruch 1 sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 4.
Eine weitere Lösung der oben genannten Aufgabe ist Inhalt des Anspruches 5.
Zweckmäßige Ausgestaltungen des Transistorverstärkers nach Anspruch 1 sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 4.
Eine weitere Lösung der oben genannten Aufgabe ist Inhalt des Anspruches 5.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht in einer solchen Dimensionierung der Schaltung, daß die drei
Temperaturkoeffizienten der Eingangsspannung, des ersten und zweiten Widerstandes und der Basis-Emitter-Spsnnuüg
gegenseitig ausgelöscht (kompensiert) werden. Durch die Berücksichtigung dieser drei Temperaturkoeffizienten
wird ein Transistorverstärker mit nahezu perfekter Temperaturstabilisierung erreicht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 18 beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild eine«; bekannten stabilisierten Transistorverstärker,
Fig. 2 ein vereinfachtes Schaltbild zur Messung der Eigenschaftendes Kreises in Fig. 1,
F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der Eigenschaften des Kreises in F i g. 1 und 2,
F i g. 4 ein Prinzipschaltbild des Transistorverstärkers gemäß der Erfindung,
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 18 beispielsweise erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein Schaltbild eine«; bekannten stabilisierten Transistorverstärker,
Fig. 2 ein vereinfachtes Schaltbild zur Messung der Eigenschaftendes Kreises in Fig. 1,
F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der Eigenschaften des Kreises in F i g. 1 und 2,
F i g. 4 ein Prinzipschaltbild des Transistorverstärkers gemäß der Erfindung,
:5 F i g. 5 ein Schaltbild eines Beispiels zum Erhalt der Eingangsspannung En in dem Kreis der F i g. 4,
F i g. 6 bis 11 praktische Ausführungsformcn des Kreises der F i g. 4,
F i g. 6 bis 11 praktische Ausführungsformcn des Kreises der F i g. 4,
Fig. 12 ein Schaltbild einer Ausführungsform, bei der die Ein^angsspannung En von einer Konstantspannungsquelle
geliefert und unabhängig von der Umgebungstemperatur in dem Kreis der F i g. 4 konstant gehalten
wird,
Fig. 13 ein Schaltbild einer Ausführungsform, bei der die Eingangsspannung Eb durch Anpassung einer
Konstantstromquelle in dem Kreis der F i g. 4 erhalten wird,
Fig. 14 ein Schaltbild eines Beispiels der Konstantstromquclle des Kreises in F i g. 13,
Fig. 15 und 16 weitere Beispiele zum Erhalt von Konstantstromquellen bei praktischen Ausführungsformen
des Kreises der F i g. 4,
F i g. 17 ein weiteres Prinzipschaltbild des Transistorverstärker gemäß der Erfindung, und
F i g. 17 ein weiteres Prinzipschaltbild des Transistorverstärker gemäß der Erfindung, und
Fig. 18 ein Schaltbild eines Beispiels zum Erhalt der Eingangsspannung Eb in dem Kreis der Fig. 17.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird zunächst anhand der Fig. i ein bekannter Transistorverstärkerkreis beschrieben. Bei dem bekannten, in Fig. 1 dargestellten Transistorverstärkerkreis ist ein Vorspannungsgleichstrom für einen Transistor unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung konstant.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Transistorverstärkerkreis ist zwischen die Basis des Verstärkungstransistors 1. dessen Emitter geerdet ist. und Erde eine Diode 2 und zwischen die Basis des Transistors 1 und eine Spannungsquelle + £ ein Widerstand 3 geschaltet. Wenn bei diesem Kreis der Durchlaßvorspannungsabfall über dem PN-Übergang zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors 1 entsprechend der Umgebungstemperaturänderung geändert wird, wird der Durchlaßvorspannungsabfall über der Diode 2 in gleicher Weise geändert. Daher ist der Vorspannungsgleichstrom Ic. der durch den Kollektor des Transistors 1 fließt, unabhängig von der Umgibungstemperatu'-"'1»rung konstant, unter der Annahme, daß der Widerstandswert des Widerstands 3 unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung konstant ist.Tatsächlich jedoch wird der Widerstandswert des Widerstands 3 entsprechend der Umgebungstemperaturänderung geändert so daß der Vorspannungsgleichstrom k nicht konstant gehalten wird. Wenn der in Fi g. 1 gezeigte Kreis auf einer einzigen Halbleiterscheibe als k.iegrierter Kreis gebildet wird, wird der Temperaturkoeffizient des Widerstands 3 positiv und relativ hoch. Daher ist der Vorspannungsgleichstrom Ic bestrebt, entsprechend der Zunahme der Umgebungstemperatur abzunehmen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird zunächst anhand der Fig. i ein bekannter Transistorverstärkerkreis beschrieben. Bei dem bekannten, in Fig. 1 dargestellten Transistorverstärkerkreis ist ein Vorspannungsgleichstrom für einen Transistor unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung konstant.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Transistorverstärkerkreis ist zwischen die Basis des Verstärkungstransistors 1. dessen Emitter geerdet ist. und Erde eine Diode 2 und zwischen die Basis des Transistors 1 und eine Spannungsquelle + £ ein Widerstand 3 geschaltet. Wenn bei diesem Kreis der Durchlaßvorspannungsabfall über dem PN-Übergang zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors 1 entsprechend der Umgebungstemperaturänderung geändert wird, wird der Durchlaßvorspannungsabfall über der Diode 2 in gleicher Weise geändert. Daher ist der Vorspannungsgleichstrom Ic. der durch den Kollektor des Transistors 1 fließt, unabhängig von der Umgibungstemperatu'-"'1»rung konstant, unter der Annahme, daß der Widerstandswert des Widerstands 3 unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung konstant ist.Tatsächlich jedoch wird der Widerstandswert des Widerstands 3 entsprechend der Umgebungstemperaturänderung geändert so daß der Vorspannungsgleichstrom k nicht konstant gehalten wird. Wenn der in Fi g. 1 gezeigte Kreis auf einer einzigen Halbleiterscheibe als k.iegrierter Kreis gebildet wird, wird der Temperaturkoeffizient des Widerstands 3 positiv und relativ hoch. Daher ist der Vorspannungsgleichstrom Ic bestrebt, entsprechend der Zunahme der Umgebungstemperatur abzunehmen.
F i g. 2 zeigt eine Schaltung zur Messung des Vorspannungsgleichstroms /r des obigen Kreises in Form eines
integrierten Kreises. Bei der Ausführungsform der Fi g. 2 wird ein Transistor 2, der im Aufbau im wesentlichen
gleich dem Transistor 1 ist. und dessen Basis und Kollektor direkt verbunden sind, anstelle der Diode 2 der
Ausführungsform der F i g. 1 verwendet, und der Widerstandswert des Transistors 3 wird zu etwa 101dl gewählt
Wenn eine Gleichspannung von 6 V an den Kollektor des Transistors 1 angelegt wird, eine Gleichspannung + E
an die Reihenschaltung des Widerstandes 3 und der Diode 2 angelegt wird, und der Vorspannungsgleichstrom Ic,
der durch den Kollektor des Transistors 1 fließt, für die Umgebungstemperatur gemessen wird, erhält man das in
F i g. 3 gezeigte Ergebnis, bei dem die Gleichspannung £ von 6 bis 20 V um 2 V geändert v/ird. In F i g. 2 ist mit A\
ein in den Kollektorkreis des Transistors 1 geschaltetes Amperemeter bezeichnet
Wie F i g. 3 zeigt, wird die Kompensation der Diode 2 für den Transistor 1 eine Überkompensation und damit
hat der Gleichspannungsvorstrom /( eine negative Tempcratureharaktcrisiik.
Ein stabilisierter Transistorverstärker gemäß der Erfindung, bei dem der Vorspannungsstrom unabhängig von
der Umgebungstemperaturänderung zwangsläufig konstant gehalten wird, wird anhand der Zeichnungen beschrieben.
Wie F i g. 4 zeigt ist bei der Erfindung der Emitter eines Transistors 11 über m Dioden D, \ bis DJm (wobei m
eine positive ganze Zahl ist) und einen Widerstand R\ mit einem Bezugsspannungsanschluß wie dem Erdan-
Schluß verbunden, cine Eingangsspannung £«wird an die Basis des Transistors 11 über einen Widerstand ,
k Dioden Dw bis Dw (wobei k eine positive ganze Zahl ist) angelegt, und verschiedene Kreiskonstanten sind so
gewählt, daß sie im wesentlichen die folgende Gleichung (I) erfüllen:
aV\a—ßVm+y—(k + m+l)=0 (1)
wobei:
— J\B- J\H 1«
' AV '
(2)
Δ VBE
und νιο eine Anschlußspannung über dem Widerstand R\ bei einer bestimmten, vorgewählten Temperatur To, V20
eine Anschlußspannung über dem Widerstand Ri bei einer bestimmten, vorgewählten Temperatur To, Kr den
Temperaturkoeffizienten der Widerstände Ri und Ro. Kn den Temperaturkoeffizienten des Stromverstärkungsfaktors fiFEdes Transistors 11, wenn er in Emitterschaltung geschaltet ist, 4Eb die Änderung der Eingangsspannung
Eb pro Grad, und dVar. die Änderung des Durchlaßvorspannungsabfalls der Basis-Emitter-Strecke des
Transistors 11 und der jeweiligen Dioden bzw.des PN-Übergangs pro Grad darstellt.
Hierbei können die Anzahl mund Arder Dioden D3, \ bis Djm und Dm bis Dh Null und die Widerstandswerte der
Widerstände Ri und R2 Null sein.
In der Praxis wird der Kreis in F i g. 4 auf einer gemeinsamen Halbleiterscheibe als integrierter Kreis ausgebildet.
Wenn bei dem in F i g. 4 gezeigten Kreis die Eingangsspannung £»0 und der Durchlaßvorspannungsabfall über
dem PN-Übergang bei der vorgewählten Temperatur 7Ό Vo ist, ergibt sich die folgende Gleichung (3):
| Kr | |
| A | Vbe |
| A I A |
Eb |
0 (3)
'Venn angenommen wird, daß bei der Temperatur 7Ό der Widerstandswert des Widerstandes R\ R\o ist, daß
derjenige des Widerstands R7 Rk ist, der Vorspannungsgleichstrom, der durch den Emitter des Transistors 11
fließt, Λ ist, der Strom, der in die Basis des Transistors 11 fließt, /20 ist. und der Stromverstärkungsfaktor des
Transistors 11 /ίο ist, ergibt sich die folgende Gleichung (4):
K10=A10-/,, K20=A20 Z2O = A20 -f. (4)
"0
Wenn angenommen wird, daß bei einer bestimmten Temperatur T= To+ 7*die Eingangsspannung Eb ist, die
Anschlußspannung über dem Widerstand R\ V\ ist, diejenige über dem Widerstand Rt V7 ist, und der Durchlaßvorspannungsabfall
über dem PN-Übergang Vecist, ergibt sich die folgende Gleichung (5):
=Q
(5)
Um den Vorspannungsgleichstrom l\ selbst bei einer beliebigen Temperatur 7"= 7"o+^7"konstant zu machen,
genügt es, daß die Spannungen V1 und V2 in der Gleichung (5) unter der Annahme, daß der Stromverstärkungsfaktor des Transistors 11 hm und der Strom, der in die Basis des Transistors 11 fließt, /2 ist. wie folgt ausgedrückt
werden:
V1 -A1 ■/,, V1= R1-12= R1 -£-. (6)
"FE
Da sich die folgende Gleichung (7) ergibt:
A1 = Ä,of/+ Kr ΔΤ) (7)
erhält man die folgende Gleichung (8):
V1 = Rn. I1(I+Kr-/IT)
= V10(I+ KR- ΔΤ) (8)
Da außerdem die folgende Beziehung besteht:
R JT) (9)
-AT) (10)
kann die Spannung V2 wie folgt ausgedrückt werden:
l+K* ' ■* T (Ha)
1KAT'
A0 1+K1,-AT
Da man hierbei näherungsweise die folgende Gleichung (11 b) erhält:
:"I + (KK-K„)AT (lib)
I + KR A T
5 1 + KhA T
kann die Spannung V2 wie folgt ausgedrückt werden:
V2= V20[I+(KR-K„)JT\ (11)
Da sich die folgenden Gleichungen (12) und (13) ergeben:
En-Eno + JEn-JT (12)
V/ΗΓ= Vo+dVm- ΔΤ (13)
erhält man die folgende Gleichung (14) durch Substitution der Gleichungen (8) und (11) bis (13) in der Gleichung
■ JT)-Vioii+Kh-JT)-V20\i+(KK-Kn)JV1 - (k + n+!)(Vo+4Vsr-4T)=Q (14)
Die folgende Gleichung (15) kann durch Substitution der Gleichung (3) in der Gleichung (14) erhalten werden:
-Kh- V10-(Kn-K11)V2n-Uc +m +l)JVBI;=0 (15)
(16)
25 Wenn die Gleichung (15) durch Δ Vbh geteilt und geordnet wird, erhält man die folgende Gleichung (16):
T4^
VBE
a. VBE
30 Wenn die Gleichung (2) in der Gleichung (16) substituiert wird, ergibt sich die Gleichung (1).
Wenn daher die Kreiskonstanten so gewählt werden, daß sie die Gleichung (1) im wesentlichen erfüllen, kann
der Vorspannungsgleichstrom h unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung stets konstant gehalten
werden. Dies bedeutet, daß der Kollektorvorspannungsstrom /r des Transistors 11 konstant gehalten wird.
Eine praktische Ausführungsform, die die Eingangsspannung En erzeugen kann, wird nun anhand der F i g. 5
35 beschrieben. Wie F i g. 5 zeigt, wird als Eingangsspannung £B in Betracht gezogen, daß eine Spannung + Edurch
eine Reihenschaltung eines Widerstandes Ra und η Dioden D1-1 bis D,.„ und eine Reihenschaltung eines Widerstandes
R3 und / Dioden Dd, bis ungeteilt wird. Hierbei kann die Anzahl η und /der Dioden und die Widerstandswerte
der Widerstände /?j und Ra Null sein.
Wenn die Eingangsspannung Es durch den obigen Schaltungsaufbau erhalten wird, wird angenommen, daß die
40 vorgewählte Temperatur T0 ist, die Anschlußspannung über dem Widerstand R3 V30 ist, diejenige über dem
Widerstand Ra V40 ist, und die Änderung pro Grad der Versorgungsspannung + E JE ist. Damit erhalt man die
folgende Gleichung (17):
45 ^ VBE
Hierbei wird der folgende Faktor (18) in der Gleichung (1) anstelle von ^substituiert:
^30 + ^40
Damit ergibt sich die folgende Gleichung (19):
(19)
^K10JSK20+
'30 + "40
Wenn die Kreiskonstanten so gewählt werden, daß sie die obige Gleichung (19) nahezu erfüllen, wird der
gewünschte Zweck erreicht
In diesem Fall erhält man bei der vorgewählten Temperatur To die folgende Gleichung (20a):
In diesem Fall erhält man bei der vorgewählten Temperatur To die folgende Gleichung (20a):
60 V3o+/Vo=V,o-rV2o+^+m+/;Vo (20a)
so daß sich die nächste Gleichung (20) ergibt:
-V10- V20+ Vx+IVo-(k+m + I)Vn=Q (20)
Wenn angenommen wird, daß bei der vorgewählten Temperatur T0 der Widerstandswert des Widerstandes
Rjn und der durch den Widerstand R1 fließende Strom lm ist, wird die Spannung V30 wie folgt ausgedrückt:
Vx=R30-ΙΜ
(21)
Weite: hin unter der Annahme, daß bei der vorgewählten Temperatur Tn die Versorgungsspannung Eo ist, der
Widerstandswert des Widerstandes R, Rw ist, der Strom /20 der durch die Basis des Transistors 11 fließt,
vernachlässigt wird, und der Gleichstrom Im durch beide Widerstände Rt und Rn flicßl, kann der Strom I30 wie
folgt ausgedrückt weiden:
. _ E0-(n + t) V0
Wenn die Gleichung (22) in der Gleichung (21) und dann in der Gleichung (20) substituiert wird, erhält man die
folgende Gleichung (23):
+ Λιο njo + /V4o
(23) 15
Wenn der Gleichstrom durch die Widerstände R3 und /?4 fließt, wie oben beschrieben wurde, ergibt sich die
folgende Gleichung (24):
Wenn die Anschlußspannung über dem Widerstand R3 bei der beliebigen Temperatur T= To+/ST V3 ist, erhält
man die folgende Gleichung (25a):
V7 +(k + m + l)Vm;
(25a)
Demgemäß ergibt sich die nächste Gleichung (25):
30
- V1-V2+ V3 + /VSfc-('it + m+/;Vfl/: = 0 (25)
Wenn der Strom, der durch den Widerstand Rt bei der beliebigen Temperatur T= To+ Tzu I3 angenommen
wird, erhält man die folgende Gleichung (26):
35 V3-R3-I1
(26)
Wenn außerdem dabei angenommen wird, daß der Strom /2, der in die Basis des Transistors 11 fließt,
vernachlässigt wird, sowie der Gleichstrom durch die Widerstände R3 und Rt fließt, *cann der Strom /3 wie folgt
ausgedrückt werden:
j _ E-(n + l)VBE 3 R3+R4
{ll)
Wenn daher die Gleichung (27) in die Gleichung (26) und dann in die Gleichung (25) substituiert wird, erhält
man die folgende Gleichung (28):
ΤΓ1^
KlK2 + ^"^ΐΤΓ1^
K3 + Λ4 Λ3 + /C4
50
Um den Vorspannungsgleichstrom Λ selbst bei der beliebigen Temperatur T= T0+dT konstant zu machen,
genügt es, daß bei der Gleichung (28) die Spannungen V\ und V2 durch die Gleichung (6) und damit (8) und (11)
erhalten werden.
Damit erhält man die folgenden Ausdrücke (29) bis (31):
55 A3 = «30(7+ Kr -AT) (29)
A4=R41(I+ Kr- AT)
(30)
E=E0+AE AT
(31)
und Vbe ist durch die Gleichung (13) gegeben; wenn die Gleichungen (8), (11), (29) bis (31) und (13) in die
Gleichung (28) substituiert werden, erhält man die nächste Gleichung (32): -K10 (I+KR AT)-Vx {1 + {KR-K„) A T]
AT)-n(V0+AVBE-AT)}
/ (K0 +A VBE ■ A T) - (k+m + 1) (V0 +AV8E-AT) = O.
(32)
{AE-nAVBE) + I AVBE~ {k + m + I) A VBE = 0.
30 +-«MO «30 +·**« g5
(33) i
ίο ti
κ -κ \av ~n
iV ~ *v Tv '20 "· Ϊ7—T^r (fc+iW+O =0 . {34) ®
können sie wie bei der Gleichung (19) ausgedrückt werden.
erfüllen, der Gleichspannungsvorstrom /ι unabhängig von der Umgebungsstemperaturänderung stets konstant
gemacht werden. ^t
trachtet F i g. 6 zeigt eines solcher Beispiele, bei dem der Vorspannungskreis für den Transistor 11 nur aus den ■.;
der nur die Diode D1-I in Reihe zu dem Widerstand R4 des Vorspannungskreises in F i g. 6 geschaltet ist. F i g. 9 ί
zeigt ein weiteres Beispiel, bei dem nur die Diode D1 1 in Reihe zu dem Widerstand Ri des Vorspannungskreises '
in Fig.6 geschaltet ist und Fig. 10 zeigt ein weiteres Beispiel, bei dem die Diode D&i mit der Basis des , ι
Transistors 11 verbunden ist Es ist also möglich, daß mehrere Dioden D1 \, D12, Dc\ und Dd\ wie in Fig. 11
geschaltet werden. In jedem Fall ist es notwendig, daß die Kreiskonstanten der obigen Kreise so gewählt
werden, daß sie die Gleichung (19) erfüllen.
Bei der obigen Erläuterung ist zu beachten, daß die Gleichung (19) ein besonderer Fall der Gleichung (1) ist
und damit erstere Gleichung in letzterer enthalten ist Dies bedeutet daß einige andere Gleichungen von der
Gleichung (1) abgeleitet werden können, wenn bestimmte besondere Bedingungen gegeben sind.
Wenn solch eine Bedingung darin besteht daß die Eingangsspannung Eb in Fig.4 unabhängig von der
Umgebungstemperaturänderung konstant gehalten wird, werden die Kreiskonstanten so gewählt, daß sie die
folgende Gleichung (35) nahezu erfüllen, um den in F i g. 4 gezeigten Kreis bezüglich der Umgebungstemperatur
stabil zu machen: -
aVlo-0Vx-(k+W+I)=O
(35)
Wenn im einzelnen die Eingangsspannung En durch einen Konstantspannungskreis 12 in der Vorstufe erzeugt
wird, wie F i g. 12 zeigt da AEb-Q in der Gleichung (2) beibehalten wird, wird γ Null. Wenn daher die Kreiskonstanten so gewählt werden, daß sie die Gleichung (35) im wesentlichen erfüllen, was das gleiche wie im Falle y= 0
*5 in Gleichung (1) ist, werden die Vorspannungsgleichströmc Λ und Ic unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung stets Null. Dagegen ist im Falle, daß die Eingangsspannung Eb von dem in F i g. 5 gezeigten Kreis
erhalten wird, selbst wenn die Versorgungsspannung £ von der Umgebungstemperatur abhängt die Gleichung
(18) entsprechend y\n Gleichung (1) Null. Wenn daher die folgende Gleichung (36) erfüllt wird:
so [/-D)Vx+IVt0-O
(36)
wird die Eingangsspannung Eb unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung konstant. Wenn daher
unter dieser Bedingung die Gleichung (35) erfüllt wird, werden die Vorspannungsgleichströme l\ und I1 unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung konstant gemacht.
Wie F i g. 13 zeigt ist unter der Annahme der Bedingung, daß die Eingangsspannung £B von der Versorgungsspannung + £ über die Reihenschaltung des Widerstandes R4 und π Dioden D1-I bis Dm zugeführt wird, der durch ι
den Widerstand R4 fließende Strom unabhängig von der Umgebungstemperatur konstant. Wenn hierbei die
Anschlußspannung über dem Widerstand R4 bei der vorgewählten Temperatur To V40 und in der Gleichung (1)
anstelle von V10 (Vu,+ V40) verwendet wird. /, das durch die Gleichung (17) erhalten wird, anstelle von y
no verwendet wird, und (n + k + /»+1) anstelle von (k + m*1) verwendet wird, erhäh man die folgende Gleichung
(37):
ö5 Wenn daher die Krciskonsianten so gewählt werden, daß sie die Gleichung (37) erfüllen, erhält man die
gegebene Bedingung.
E0= V10+ Vx+ Vw+(n+k+m+l)V0
(38a)
-(Vw+V^-Vn+Eo-in+k+m+l^O
(38)
E= V, + V2+ V*+(n+k+m-r I)V8H=O
(39a)
-(Vi+V*)-V2+E-(n+k+m+l)VBE=0
(39)
Da hierbei der Strom /4, der durch den Widerstand R* fließt, stets konstant ist, kann die Spannung V« wie folgt
ausgedrückt werden:
V4 = Ra I<
= Κ«,-Hl+Kr AT)
= V10(I+ KR AT)
(40)
Um den Vorspannungsgleichstrom Λ bei der beliebigen Temperatur T= Ta+ATkonstant zu machen, genügt
es, daß in der Gleichung (39) V1 und V2 durch die Gleichung (6) und damit (8) und (11) erhalten werden. Wenn
daher die Gleichungen (8), (11), (13), (31) und (40) in die Gleichung (39) substituiert werden, erhält man die
nächste Gleichung (41):
V«>)(1+Kr ■ AT)- V7^l+(Kr-KtI)AT)
+(Eo+AE- AT)-(n+k+m+I)(V0+AVbh- AT)=O
(41)
-AVV10+ Vw)-(Kr-Kh) Vjo+AE-(n+k+m+l)AVBt=O
(42)
^r v*>+inr - ο·+*+»+ο - ο. (43)
Δ V se
Δ VgE
Wenn man daher λ./?und / in der Gleichung (43) wie im Falle der Gleichungen (2) und (17) verwendet, erhält
man die Gleichung (37).
Wenn bei dem in Fi g. 13 gezeigten Kreis der Strom U. der durch den Widerstand R4 fließt, durch Wahl der
Kreiskonstanten konstant ist, um die Gleichung (37) im wesentlichen zu erfüllen, kann der Gleichspannungsvorstrom /ι konstant gemacht werden.
Um den Strom U, der durch den Widerstand R* in dem Kreis der F i g. 13 fließt, konstant zu machen, sind zwei
Verfahren möglich. Das erste Verfahren besteht darin, daß, wie F i g. 14 zeigt, ein Transistor 13 in die Vorstufe
des Kreises geschaltet wird, die Eingangsspannung En als die Kollektorspannung des Transistors 13 abgenommen wird, und ein Stromsteuerkreis 14 mit der Basis des Transistors 13 verbunden wird, um den Kollektorstrom
des Transistors 13 konstant zu machen. Das zweite Verfahren besteht darin, daß, wie F i g. 5 zeigt, im Falle der
Einschaltung des Widerstandes R3 und / Dioden Dj \ bis Ddi in den zur Erde liegenden Teil des Kreis-, wenn der
Strom h, der in die Basis des Transistors 11 fließt, vernachlässigt wird und damit die Ströme /j und U, die durch so
die Widerstände Rj und Ra fließen, als gleich angenommen werdtn, es notwendig ist, die Ströme unabhängig von
der Temperatur konstant zu machen.
Das zweite Verfahren wird nun im einzelnen beschrieben. Wenn Ii=U = I, kann der Strom / ähnlich der
Gleichung (27) wie folgt ausgedrückt werder,:
Wenn die Gleichungen (29) bis (31) und (13) in die Gleichung (44) substituiert werden, kann / wie folgt
ausgedrückt werden:
f _ (Ep+AE ■ AT) - (n + l) (V0+AVBE ■ AT)
(Ä3o +Ä«o) (/+*« A T)
I AF-(n + n AV
1
V+ 'AT\U-K*AT)
E0- («+/) V0 V1+ J AE-Qi+t)AVaE _κ\ Τ1
(45)
Wenn daher das folgende Glied (46a) Null ist:
AE-{n+I)AVBE _r _ AE- (w+/) A ViE-KK (K30+ Κ« (46a)
/) K0 * K + K
to oder die folgende Gleichung (46) erfüllt ist:
Vw)+/IE-(n+1)JVbe=0 (46)
wird der Strom /konstant.
Wenn die Gleichung (46) durch AVeb geteilt wird, erhält man die nächste Gleichung (47a) und damit die
Gleichung (47):
V»E
A yBE
a (K30 + K40) + / - (n+0 = Ö. (47)
Wenn daher in letzterem Fall die Kreiskonstanten so gewählt werden, daß sie die Gleichungen (47) und (37)
erfüllen, wird der Gleichspannungsvorstrom Λ konstant.
Wenn hierbei (*+m+/j=/und A2=O bzw. V20=O wie im Fall der F i g. 15 bzw. 16, wird Vi0= Vx erfüllt Daher
stimmt die Gleichung (47) mit der Gleichung (37) überein, so daß es hierbei ae.ffeicht, die Kreiskonstanten so zu
wählen, daß sie die Gleichung (37) oder (47) erfüllen.
Bei den in den Fig.4 und 5 und 7 bis 16 gezeigten Kreisen werden mehrere Dioden verwendet, und in der
Praxis werden die Dioden aus Transistoren gebildet, deren Basen und Kollektoren direkt verbunden sind, es
kann jedoch, möglich sein. Transistoren, deren Basen und Kollektoren durch Widerstände verbunden sind,
anstelle von Dioden zu verwenden, wie später beschrieben wird.
F i g. 17 zeigt einen Kreis, bei dem ein Transistor, dessen Basis und Kollektor über einen Widerstand verbunden
sind, anstelle der Diodfr in dsm Kreis der F i g. 4 verwendet ist.
Bei dem Kreis der Fig. 17 ist der Emitter des Transistors 11 mit dem Bezugsspannungsanschluß wie dem
Erdanschluß über m Transistoren Tn,, bis Tmm deren Basen und Kollektoren über Widerstände Rn,, bis R111n,
verbunden sind, und den Widerstand R\ verbunden. Die Basis des Transistors 11 erhält die Eingangsspannung Er
über den Widerstand /?2 und über k Transistoren Tk \ bis 7"**, deren Basen und Kollektoren über Widerstände Rk ι
bis Ru verbunden sind.
Wenn die Kreiskonstanten des in F i g. 17 gezeigten Kreises so gewählt werden, daß sie die nächste Gleichung
(48) im wesentlichen erfüllen:
aVt0-fi(VM+VmO)-oVi,B+y-(k+m+lh0 (48)
wird der Kreis der Fig. 17 für die Umgebungstemperatur stabil, wie nachstehend im einzelnen beschrieben wird.
In der Gleichung (48) wird rf wie folgt ausgedrückt:
6 - kk~2Kh (49)
A Vbe
Vm0 ist die Gesamtspannung der Anschlußspannungen über den jeweiligen Widerständen Rn, ι bis Rmm, die mit
den Transistoren Tn, ι bis Tmn, verbunden sind, die wiederum mit dem Emitter des Transistors 11 bei der
vorgewählten Temperatur T0 verbunden sind, und Vi0 ist die Gesamtspannung der Anschlußspannungen über
den jeweiligen Widerständen Rk ι bis Rkk, die mit den Transistoren Ti ι bis Tkk verbunden sind, die wiederum mit
der Basis des Transistors 11 bei der vorgewählten Temperatur To verbunden sind.
Hierbei kann es möglich sein, daß die Anzahl m und Ar der Transistoren und die Widerstandswerte der
Widerstände R] und R2 Null ist.
Die Gleichung (48) wird wie folgt abgeleitet: In dem Kreis der Fig. 17 erhält man die folgende Gleichung (50)
bei der vorgewählten Temperatur T0:
60
60
Ego- V10- V20- Vm„- Vko-( (50>
Wenn angenommen wird, daß bei der vorgewählten Temperatur T0 der Gesamtwiderstandswert der Widerstandswerte
der Widerstände Rn, \ bis /?„„„ Λ,,,ο ist, derjenige der Widerstände Rk ι bis Rkk Rko ist, der durch die
Widerstände Rn, ι bis R„„n fließende Strom /,„„ ist, und der durch die Widerstände Rk ι bis Rkk fließende Strom h ο
ist, wird der Strom/,„η und/*o wie folgt ausgedrückt:
/-0--J-. 4o--fe. (51)
«ο «ο*
Daher werden die Spannungen VmOund Vk0 wie folgt ausgedrückt:
Wenn bei der beliebigen Temperatur T= To+^iTangenommen wird, daß die Gesamtanschlußspannung über
den Widerständen Rn, ι bis Rmm Vn, und die Gesamtanschiußspannung über den Widerständen Rt ι bis /?« Vk ist,
erhält man die folgende Gleichung(54):
Eb-V1- V2- Vm- Vt- (k+m+l)VBF_=Q (54)
Um den Vorspannungsgleichstrom U selbst bei der beliebigen Temperatur T= Tq+ΔΤ konstant zu machen,
sind die Spannungen V\ und V2 in der Gleichung (54) durch die Gleichung (6) und damit durch die Gleichungen (8)
und (11) gegeben. Wenn außerdem bei der beliebigen Temperatur T= T0+ATder durch die Widerstände Rm ι
bis Rmm fließende Strom zu lm und der durch die Widerstände Rt ι bis Rkk fließende Strom zu /* angenommen
wird, können sie wie folgt ausgedrückt werden:
"FE
"FE
Wenn daher bei der beliebigen Temperatur T= T0+zfTder Geuamtwiderstandswert der Widerstände Rm 1 bis
Rmm zu Rm und derjenige der Widerstände Rk 1 bis /?« zu Rk angenommen wird, genügt es, daß die Spannungen
Vm und Vt wie folgt ausgedrückt werden:
V.-Rm'lm-Rm-l*-,
(56) *
"FE
Vk= RkIt=R* A-. (57)
Da der Widerstandswert Rm wie folgt ausgedrückt wird:
Rm = RmO(I+ Kr ■ ΔΤ) (58)
und der Faktor Aredurch die G leichung (10) gegeben ist, wird lie Spannung Vn, wie folgt ausgedrückt:
ν -Ä h.
m0 A
A0 l+K„-AT
= Vm0{l+(KR-K,i>AT). (59)
Da außerdem der Widerstandswert Rk durch
Kt = Rko(l+ Kr ■ ΔΤ) (60) so
ausgedrückt wird, wird die Spannung Vk wie folg» ausgedrückt:
v D Ζ,
y-*
Da das Glied
11
(61a) 55
näherungsweise ausgedrückt wird durch 1+KfjAT β l+KKAT
"
(I+KRAT)(I-2K„AT)
AT)2 I+2K„AT
- 1 + (Κ,-2ΚΗ)ΑΤ
wird die nächste Gleichung (61) erhalten:
(61b)
(61)
Wenn daher die Gleichungen (8), (11) bis (13), (59) und (61) in die Gleichung (54) substituiert werden, erhält
man die nächste Gleichung (62):
(Eao +JE0 ■ AT)- Vn(I+ KK ■ AT)- VjJ(I+(Kk-
-VmJil+(KK-K„}dT)-Vkf\l+(KH-2K„)dT\
- (k + m + I)(V0 + A VfB ■ AT)=0
(62)
Wenn dann die Gleichung (50) in die Gleichung (62) substituiert wird, erhält man die nächste Gleichung (63):
Vmn)-(KK-2K„)Vk0
-(k+m +I)AVbF=O (63)
Wenn die Gleichung (W) durch AVR, geieiit und dann geordnet wird, erhält man. die nächste Gleichung (64):
Vbe
(64)
Wenn somit die Glieder α,β.γ\χχ\ά δ in den Gleichungen (64) wie im Falle der Gleichungen (2) und (49) erhalten
werden, ergibt sich die Gleichung (48).
Dies bedeutet, daß, wenn die Kreiskonstanten so gewählt werden, daß sie im wesentlichen die Gleichung (48)
erfüllen, der Vorspannungsgleichstrom / unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung stets konstant
gemacht werden kann.
Als eine praktische Ausführungsform, die die Eingangsspannung Eh erzeugt, wird ein Kreis in Betracht
gezogen, wie er in Fig. 18 gezeigt ist, bei dem die Versorgungsspannung + £ durch eine Reihenschaltung des
Widerstandes Rt und η Transistoren Tn ι bis T11n. deren Basen und Kollektoren über Widerstände R1, ι bis R„„
verbunden sind, und eine Reihenschaltung des Widerstandes Rs und /Transistoren Tn bis Tn. deren Basen und
Kollektoren über Widerstände Rn bis Rn verbunden sind, geteilt wird. Hierbei könnten die Anzahl π und /der
Transistoren und die Widerstandswerte der Widerstände Ri und R* Null sein.
Wenn die Eingangsspannung £« von dem oben beschriebenen Kreis erzeugt wird und angenommen wird, daß
die Anschlußspannungen über den Widerständen Ri bis R* bei der vorgewählten Temperatur To Vi0, V20. Vy, und
V40, die Gesamtspannungen def Widerstände Rm \ bis Rmm Ri ·, bis Ra. R- >
bis R^ und Ri 1 bis Rn bei der
vorgewählten Temperatur T0 Vm0. V40, V„o und Vosind, und die Faktoren «,/£/ und cJwie in den Gleichungen (2),
(17) und (49) bestimmt sind, erhält man die folgende Gleichung (65):
+K
40
(65)
Wenn daher die Kreiskonstanten so gewählt werden, daß sie die obige Gleichung (65) im wesentlichen
erfüllen, wird der gewünschte Zweck erreicht.
Wie oben beschrieben wurde, kann bei dem Kreis gemäß der Erfindung der Vorspannungsgleichstrom
unabhängig von der Umgebungstemperaturänderung stets konstant gemacht werden und damit kann ein
so stabiler Verstärkungsvorgang durchgeführt werden.
12
Claims (5)
1. Stabilisierter Verstärker, enthaltend einen Transistor (11) mit Basis, Emitter und Kollektor, ferner
enthaltend m Dioden (Da\ bis Dan.) sowie einen ersten Widerstand (R 1) zur Verbindung des Emitters des
Transistors mit einem Bezugsspannungsanschluß, wobei m eine Zahl 0, t, 2,3... ist und der erste Widerstand
einen Widerstandswert R ä 0 besitzt, weiterhin enthaltend k Dioden (Db\ bis D6*) und einen zweiten
Widerstand (R 2) zur Verbindung der Basis des Transistors mit einem Eingangsspannungsanschluß (Eb),
wobei k eine Zahl 0,1,2,3... ist und der zweite Widerstand einen Widerstandswert R δ 0 besitzt
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werte des Verstärkers so gewählt sind, daß sie die folgende Gleichung erfüllen:
daß die Werte des Verstärkers so gewählt sind, daß sie die folgende Gleichung erfüllen:
wobei bedeuten:
V20
Kr
Kh
ΔEb
J TT
A Ea
^-AVbT'
^-AVbT'
Spannungsabfall avn ersten Widerstand (R 1) bei einer bestimmten vorgewählten Temperatur,
Spannungsabfall am zweiten Widerstand (R 2) bei der vorgewählten Temperatur,
Temperaturkoeffizient des ersten und zweiten Widerstands, Temperaturkoeffizient des Stromverstärkungsfaktors /?/7:desTransistors in Emitterschaltung,
Änderung der Eingangsspannung Eb pro Grad,
Änderung des Spannungsabfalis Vbe pro Grad an einem in Durchlaßrichtung vorgespannten PN-Übergang.
2. Verstärker nach Anspruch ;, gekennzeichnet durch folgende weitere Merkmale:
a) es sind eine Reihenschaltung von / Dioden (Dj \ bis Dj/) und einem dritten Widerstand (Ri) sowie eine
Reihenschaltung von η Dioden (Dc\ bis D111) und einem vierten Widerstand (R*) vorgesehen, wobei /und
η Zahlen 0,1,2,3... sind und die beiden Widesrstände (Rk R*) einen Widerstandswert R S besitzen;
b) die beiden Reihenschaltungen liegen in Serie zwischen einem Versorgungsspanungaitnschluß (E) und
einem Bezugsspannungsanschluß, wobei der Verbindungspunkt der beiden Reihenschaltungen den
Eingangsspannungsanschluß (En) bildet,
c) die Werte des Verstärkers sind so gewählt, «aß sie die folgende Gleichung erfüllen:
45
wobei bedeuten:
so AE
so AE
Vj0 Spannungsabfall am dritten Widerstand (Rj) bei einer bestimmten vorgewählten Temperatur,
Vio Spannungsabfall am vierten Widerstand (RJ bei einer bestimmten vorgewählten Temperatur,
ΔΕ Änderung der Versorgungsspannung (E)pro Grad.
3. Verstärker nach Anspruch !,gekennzeichnet durch folgende weitere Merkmale:
bo a) es ist eine Reihenschaltung von η Dioden (D1-1 bis D1-,,) und einem Widerstand (Ri) vorgesehen, wobei η
eine Zahl 0.1,2,3... ist und der Widerstand (R4) einen Wideisiiindswcrt R >
0 besitzt.
b) es ist ferner «.-in Konstunlstromkrcis (I.J. 14) vorgesehen, der in Serie mil der Reihenschaltung der η
Dioden (D1- \ bis D,„) und des Widerstandes (Wi) zwischen einem Vcrsorgungsspanmingsanschluß (Ii)und
einem Bc/.ugsspannungsanschluß angeordnet ist. wobei der Verbindungspunkt des Konstantstromkreises
mit der Reihenschaltung den F.ingangsspannungsanschlul.) (l:.n) bildet,
c) die Werte des Verstärkers sind so gewählt, daß sie die folgende Gleichung erfüllen:
-(n + k + w+ I)=O
fe wobei bedeuten:
H V40 Spannungsabfall am Widerstand (Rt) bei einer bestimmten vorgewählten Temperatur,
|| AE Änderung der Versorgungsspannung Epro Grad
4. Vers:ärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Konstantstromkreis einen Transistor (13)
und eine mit der Basis des Transistors verbundene Stromsteuereinrichtung (14) enthält.
5. Stabilisierter Verstärker, enthaltend einen Transistor (11) mit Basis, Emitter und Kollektor, ferner
enthaltend m Transistoren (Tmi bis Tmm) sowie einen ersten Widerstand (R1) zur Verbindung des Emitters des
Transistors (11) mit einem Bezugsspannungsanschluß, wobei m eine Zahl 0, 1, 2, 3 ... ist und der erste
Widerstand (R]) einen Widerstandswert (R ä 0) besitzt, wobei Basis und Kollektor der m Transistoren durch
£*; Widerstände (Rmi bis Rmm) verbunden sind und die Kollektor-Emitter-Strecken dieser m Transistoren mit
: ; dem ersten Widerstand (Rf) in Reihe geschaltet sind, ferner enthaltend k Transistoren (Tt 1 bis Tu) und einen
iff. zweiten Widerstand (R2) zur Verbindung der Basis des Transistors (11) mit einem Eingangsspannungsan-
j ' schluß (Eb), wobei k eine Zahl 0,1,2,3... ist und der zweite Widerstand einen Widerstandswert (R äO) besitzt,
-,ι wobei Basis und Kollektor der k Transistoren durch Widerstände (Rt 1 bis Rtk) verbunden sind und die
sg Kollektor-Emitter-Strecken dieser ^Transistoren mit dem zweiten Widerstand (R2) in Reiht geschaltet sind,
te dadurch gekennzeichnet, daß die Werte des Verstärkers so gewählt sind, daß sie die folgend?, Gleichung
§ erfüllen:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10876273A JPS5433828B2 (de) | 1973-09-27 | 1973-09-27 |
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| DE2446103A1 DE2446103A1 (de) | 1975-04-03 |
| DE2446103C2 true DE2446103C2 (de) | 1984-08-16 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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