DE24409C - Vorrichtung zum Einsetzen und Ein. kitten der Oesen in Knöpfe aus Thon, Porzellan Glas u. s. w - Google Patents
Vorrichtung zum Einsetzen und Ein. kitten der Oesen in Knöpfe aus Thon, Porzellan Glas u. s. wInfo
- Publication number
- DE24409C DE24409C DENDAT24409D DE24409DA DE24409C DE 24409 C DE24409 C DE 24409C DE NDAT24409 D DENDAT24409 D DE NDAT24409D DE 24409D A DE24409D A DE 24409DA DE 24409 C DE24409 C DE 24409C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plate
- frame
- buttons
- ears
- openings
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004568 cement Substances 0.000 title description 5
- 239000004927 clay Substances 0.000 title description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 title description 2
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 title description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 title 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 title 2
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 claims description 9
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 3
- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, mit Hülfe deren aus Thon, Porcellan,
Glas oder dergleichen hergestellte Knöpfe in grofser Anzahl auf einmal mit ihren Metallöhren
versehen werden.
Mehrere Vorrichtungen sind hierzu nöthig. Dieselben bestehen aus:
1. dem Centrirapparat, der in Fig. 1 bis 3
dargestellt ist und dazu dient, die mit Oehren zu versehenden Knöpfe alle mit ihrer Oeffnung
nach einer Seite hin in die für die Aufnahme des Kittes sowie der Metallöhre geeignete Lage
zu bringen;
2. dem in den Fig. 4 und 5 dargestellten Behälter und Vertheiler des flüssigen Kittes;
3. dem in Fig. 6 bis 10 dargestellten Vertheiler und Centrirapparat für die Metallöhre,
und
4. dem in den Fig. 11 bis 13 dargestellten
Apparate, mit Hülfe dessen die vertheilten und centrirten Oehre gefafst und in die mit Kitt
gefüllten Oeffnungen der Knöpfe eingesetzt werden.
Der Centrirapparat, Fig. 1 bis 3, besteht aus dem in Fig. 2 im Querschnitt dargestellten Rahmen,
dessen Boden mit in Reihen geordneten Löchern 0 0 versehen ist. In diesen Rahmen
werden die Knöpfe mit ihren Oeffnungen nach unten eingelegt, und zwar so, dafs je eine Oeffnung
über eines der Löcher 0 zu liegen kommt. Auf die so in Reihen gelegte Knöpfe wird alsdann
eine Kautschukpl'atte gelegt und diese durch die in Fig. 3 in oberer Ansicht dargestellte,
mit Riegeln versehene Klemmplatte auf die Knöpfe aufgedrückt, so dafs diese,
wenn die Klemmplatte mit ihren Riegeln auf den durchlöcherten Rahmen aufgeriegelt ist,
fest in ihrer Lage gehalten werden. Der Rahmen wird alsdann in die in Fig. 2 dargestellte
Lage umgedreht und der in Fig. 1 im Querschnitt dargestellte eigentliche Centrirapparat
aufgelegt. Hierbei dringen die in der Platte P eingenieteten kleinen Stifte / in die Löcher ο
der Platte und in die Oeffnungen der Knöpfe ein und bewirken so eine genaue Centrirung
dieser Oeffnungen für die spätere Aufnahme der Trichter des Füllapparates sowie der Enden
der einzukittenden Metallöhre. Rapportstifte g in dem Centrirapparat P und entsprechende
Rapportlöcher t des Rahmens, Fig. 2, bewirken die genaue Justirung der beiden Platten.
Nachdem die Oeffnungen der Knöpfe auf diese Weise genau justirt worden sind, wird
die Platte P abgehoben und an deren Stelle der in Fig. 4 im Querschnitt und in Fig. 5 in
oberer Ansicht dargestellte Füllapparat aufgesetzt.
Dieser besteht aus einem Behälter, in welchem sich der flüssige Kitt befindet und in dessen
Boden die trichterförmigen Ansätze b b angebracht sind. Ueber jedem dieser Ansätze ist
ein kleiner Deckel c an einem Draht befestigt, und diese Drähte sitzen an dem über dem Behälter
liegenden, mit den Handgriffen d versehenen gitterförmigen Rahmen C, so dafs,
wenn dieser Rahmen mit Hülfe der Handgriffe d gesenkt wird, die Deckel c sich auf die Trichter b
pressen und diese verschliefsen, so dafs alsdann kein Kitt durch dieselben ausfliefsen kann.
Zwischen den Handgriffen d dieses Rahmens und den an dem Behälter angebrachten, unter
jenen liegenden Griffen α befinden sich Federn,
welche den Rahmen C in der Höhe zu halten
bestrebt sind. Die beiden Excenterhebel K halten den Rahmen C in der in Fig. 4 punktirt
gezeichneten Stellung niedergedrückt und die Trichter b geschlossen. . . .
Dieser Behälter wird nun mit geschlossenen Trichtern auf den mit Köpfen gefüllten Rahmen,
Fig. 2, aufgesetzt, und zwar so, dafs sich in jeder Oeffnung ο des Rahmens das Ende eines
Trichters einlegt, wie in Fig. 4 dargestellt. Hierauf wird der Rahmen C durch Niederlegen
der Hebel K gehoben, die Deckel entfernen sich von den Trichtern b und diese lassen den
Kitt in die Oeffnungen der Knöpfe einfliefsen. Alsdann werden die Trichter durch Senken des
Rahmens C wieder geschlossen und der Kittbehälter abgehoben, um dem in den Fig. 11
bis 13 dargestellten Oehreneinsatzapparat Platz zu machen.
Die Oesen werden in folgender Weise in diesen Einsatzapparat gebracht:
Dieselben werden zuerst auf den in Fig. 6 bis 8 dargestellten Vertheilungsapparat aufgeschüttet.
Dieser Apparat besteht aus der Platte e, in welche die der äufseren Contour der Oehre
entsprechend geformten Löcher f ausgestanzt sind. Die Dicke dieser Platte e entspricht dem
Durchmesser des Drahtes, aus welchem die Metallöhre gebogen sind. Diese gelochte Platte e
ist durch den Bolzen V derart auf der Platte E befestigt, dafs sie auf dieser etwas in der Richtung
ihrer Längsachse verschoben werden kann. Die Platte E ist mit den Durchbohrungen h
versehen, welche in Anzahl und Anordnung mit den Löchern f der Platte e übereinstimmen.
Letztere wird nun zuerst so geschoben, dafs die vollen Stellen der Platte E unter die Löcher /
zu liegen kommen. Die auf die Platte e geschüttelten Mettallösen legen sich, wenn man
die Platte etwas schüttelt, von selbst in die von den Löchern f gebildeten Vertiefungen ein; wo
eine Vertiefung unausgefüllt bleiben sollte, hilft man mit der Hand nach. Wenn alle Vertiefungen
gefüllt sind, streicht man die überflüssigen Oehre von der Platte e weg und bringt
nun beide Platten auf den in Fig. 9bis und 10
dargestellten Rahmen. Die Rapportstifte g' der Platte E und die Rapportlöcher t' jenes Rahmens
sichern das richtige Aufeinanderfallen der Oeffnungen // der Platte E und der an beiden
Enden konisch erweiterten Oeffnungen η des Rahmens.
Nunmehr wird die Platte E derart verschoben, dafs die Oeffnungen f mit den Oeffnungen h
der Platte E zusammenfallen, was zur Folge hat, dafs die Oehre aus den Oeffnungen/ durch
die Oeffnungen h in die konischen Löcher des Rahmens fallen, wie dies in Fig. 9 dargestellt ist.
Die Oesen stehen nunmehr in dem Rahmen, wie in Fig. 10 dargestellt ist, und sind jetzt
bereit, von den Zangen des in den Fig. 11 bis 13 dargestellten Apparates zum Einsetzen
der Oehre in die mit Kitt gefüllten Knöpfe gefafst zu werden.
Dieser Apparat besteht aus einem Rahmen, in dessen Seiten wänden die Zapfen der I-förmigen
Blätter F, Fig. 12, gelagert sind. Je zwei solcher Blätter bilden eine Zange, welche
sich schliefst, wenn die entsprechenden verticalen Lappen ν der Blätter auseinandergespreizt
werden, Fig. 11, und sich öffnet, -wenn diese
Lappen ν einander genähert werden, Fig. 13. Das Oeffnen und Schliefsen dieser Zangen geschieht
in folgender Weise:
Zwischen den beiden Führungen G G stecken die beiden an ihrer unteren Kante tief gezackten
Platten M und JV. Die Zacke der Platte JV (Fig. 11, in Fig. 13 punktirt gezeichnet) stecken
je zwischen den beiden zusammengehörigen Lappen ν einer Zange, so dafs die Zange geschlossen
wird, wenn sich jene Zacken JV nach unten bewegen und dabei die entsprechenden
Lappen ν aus einander treiben, Fig. 11. Die
Zacken der Scheiben M dagegen, vor der in den Fig. 11 und 13 dargestellten, von derjenigen
der Zacken JV abweichenden, mehr spitzwinkligen Form, stecken je zwischen den zwei
Lappen ν zweier neben einander liegenden Zangen, so dafs sie, wenn sie niedergelassen werden
diese Lappen von einander entfernen bezw. die Lappen einer und derselben Zange einander
nähern, wodurch die Zangen geöffnet werden. (Fig. 13.) Die Platten M und JV werden durch
die Hebel H gehoben und gesenkt. Diese Hebel haben in den Führungen G G ihre Drehpunkte
und umfassen mit entsprechenden Schlitzen die an der Platte M sitzenden Zapfen i einerseits
und die an der Platte N sitzenden Zapfen i' andererseits, wie dies aus den Fig. 11 und 13
deutlich ersichtlich ist.
Dieser Apparat wird mit geöffneten Zangen, Fig. 13, auf den Rahmen, Fig. 9, aufgesetzt und
alsdann die Handhaben H in der Richtung der Pfeile, Fig. 13, gedreht, was zur Folge hat,
dafs sich die Platte M hebt und die Platte JV senkt. Hierdurch schliefsen sich die Zangen
und fassen die in dem darunterliegenden Rahmen stehenden Oesen, Fig. 11. Der Apparat
wird alsdann auf den Rahmen aufgesetzt, in welchem sich die eben mit Kitt gefüllten Knöpfe
befinden. Die herabhängenden Enden der Oehre werden hierdurch in die gefüllten Oeffnungen
der Knöpfe eingesenkt und von den Zangen so lange in denselben gehalten, bis sich der
Kitt einigermafsen erhärtet hat. Hierauf werden die Handhaben H in der Richtung der Pfeile,
Fig. 11, gedreht; die Platte JV hebt und die Platte M senkt sich und öffnet die Zangen,
welche die bis dahin festgehaltenen Oesen löslassen, worauf der Apparat weggenommen wird.
Nach erfolgtem vollständigen Erhärten des Kittes wird die Platte, Fig. 3, von dem Rah-
men ο ο abgeriegelt und dieser entleert, um von neuem mit Knöpfen gefüllt zu werden.
Je nach der Natur und Form der Knöpfe und Oehre können die beschriebenen Vorrichtungen
in Form und Anordnung variiren; auch kann gegebenenfalls die eine oder andere
dieser Vorrichtungen in Wegfall kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Einsetzen und Einkitten der Oesen in Knöpfe, bestehend aus folgenden vier Haupttheilen:a) dem Rahmen, Fig. 2, mit der gelochten Platte ο und der Klemmplatte, Fig. 3, in Verbindung mit der mit Stiften/ versehenen Platte P, Fig. 1, zum Rangiren der Knöpfe und Centriren der zur Aufnahme der Oehre bestimmten Oeffhungen;b) dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Apparat zum Füllen der Knopföffnungen mit flüssigem Kitt, bestehend in dem Kittbehälter mit Trichtern b im Boden, in Verbindung mit dem senkrecht verschiebbaren Rahmen C mit zum Verschliefsen der Trichter bestimmten Deckel c; .c) den Platten e, Fig. 6 bis 8, mit den der Gestalt der Oehre angepafsten Durchlochungen /, welche Platte auf der mit Löchern h versehenen Platte E verschoben werden kann, in Verbindung mit dem gelochten Rahmen, Fig. 9 und 10, zum Rangiren und Senkrechtstellen der Metallöhre;d) dem in den Fig. 11 bis 13 dargestellten Apparat zum Fassen der Oehre und Einstecken derselben in die gefüllten Knöpfe, bestehend aus den Zangen Fv in Verbindung mit den vertical verschiebbaren, mit Zacken versehenen Platten M und N zum Oeffnen und Schliefsen der Zangen.Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24409C true DE24409C (de) |
Family
ID=300908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24409D Active DE24409C (de) | Vorrichtung zum Einsetzen und Ein. kitten der Oesen in Knöpfe aus Thon, Porzellan Glas u. s. w |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24409C (de) |
-
0
- DE DENDAT24409D patent/DE24409C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT395924B (de) | Verfahren und vorrichtung zum auspflanzen von pflaenzlingen mit ballen | |
| DE3444570C2 (de) | Vorrichtung zum Schneiden und Zusammenpressen von verbrauchten brennbaren giftigen Einheiten | |
| DE24409C (de) | Vorrichtung zum Einsetzen und Ein. kitten der Oesen in Knöpfe aus Thon, Porzellan Glas u. s. w | |
| DE1271053B (de) | Backvorrichtung fuer Waffeltueten | |
| DE2528126C3 (de) | Einrichtung zur gruppenweisen Abgabe gestapelter Behälter | |
| DE3048312A1 (de) | Geraet zur ueberfuehrung von pflanzen an vorgegebene stellen | |
| DE631757C (de) | Handdibbelvorrichtung | |
| DE260390C (de) | ||
| DE592932C (de) | Einrichtung zur Herstellung eines Putztraegers | |
| DE156582C (de) | ||
| DE3336531A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einlegen von pralinenmischungen in eine schachtel | |
| DE731498C (de) | Gefrierapparat, insbesondere zum Herstellen von tuetenfoermigem Gefrorenen | |
| DE284481C (de) | ||
| DE60672C (de) | Füllvorrichtung | |
| DE285469C (de) | ||
| DE2019008C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Trennung von Fensterstürzen o.dgl. balkenförmigen Betonbauteilen von den sie tragenden Paletten | |
| DE233159C (de) | ||
| DE280520C (de) | ||
| DE7243009U (de) | Maschine zum selbsttätigen Auf stecken von Sacken, insbesondere von Ventilbodenssacken auf den Stutzen einer Füllmaschine | |
| DE449305C (de) | Fussbodenbearbeitungsgeraet aus einem bodenlosen Kasten zur Aufnahme von Bodenreinigungsstoffen | |
| DE63011C (de) | Vorrichtung an Flaschenfüllmaschinen zum selbstthätigen Einstellen der Flaschen für die Einführung des Füllrohrs | |
| DE61989C (de) | Flaschenfüllvorrichtung | |
| AT112752B (de) | Vorrichtung zum Überführen einzelner Drähte eines Stapels zu einer Drahtverarbeitungsstätte. | |
| DE3443515A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum stapeln von langgut, insbesondere stangen und rohren, zu sechskant-paketen | |
| DE403178C (de) | Verfahren zur Herstellung von Holzstabmatten |