DE2437887C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2437887C2 DE2437887C2 DE19742437887 DE2437887A DE2437887C2 DE 2437887 C2 DE2437887 C2 DE 2437887C2 DE 19742437887 DE19742437887 DE 19742437887 DE 2437887 A DE2437887 A DE 2437887A DE 2437887 C2 DE2437887 C2 DE 2437887C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- phase
- current
- voltage
- arc
- gates
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims description 3
- 238000009795 derivation Methods 0.000 claims 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 3
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 238000010791 quenching Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/005—Electrical diagrams
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R15/00—Details of measuring arrangements of the types provided for in groups G01R17/00 - G01R29/00, G01R33/00 - G01R33/26 or G01R35/00
- G01R15/14—Adaptations providing voltage or current isolation, e.g. for high-voltage or high-current networks
- G01R15/144—Measuring arrangements for voltage not covered by other subgroups of G01R15/14
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Discharge Heating (AREA)
- Furnace Details (AREA)
- Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
Description
Das Hauptpatent P 24 05 252 betrifft eine Anordnung zur
Ermittlung der Lichtbogenspannungen in einem Drehstrom-
Lichtbogenofen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die nach dem Hauptpatent gewonnenen Meßwerte werden verfälscht,
weil sich die Gegeninduktivitäten eines Ofens
aufgrund von Höhenabstandsänderungen der Elektrodentragarme
und von durch Stromkräfte hervorgerufenen Lageveränderungen
der flexiblen Stromseile ändern. Mc Gee und Sperrow
weisen in ihrem Bericht anläßlich des Elektrowärme-
Konkresses 1972 in Warschau darauf hin, daß durch diese
Kräfte die Induktivitäten vergrößert werden, da gleichpolige
Leiterseile (Seile einer Phase) sich gegenseitig
anziehen und ungleichpolige Leiterseile (Seile verschiedener
Phasen) sich gegenseitig abstoßen. Mit wachsenden
Strömen nehmen daher die Gegeninduktivitäten zu.
Die Höhenstandsänderungen der Elektrodentragarme haben
relativ geringen Einfluß, solange die Höhenstandsänderungen
wesentlich kleiner sind als die mittleren Abstände
zwischen zwei benachbarten Phasen. Ein trianguliertes
System der Zuleitungen ist gegen Höhenstandsänderungen
empfindlicher als ein coplanares. Bei größeren Höhenstandsänderungen,
wie sie entweder bei undisziplinierter
Fahrweise oder während des Einschmelzens von Schrott entstehen
können, sind die Induktivitätsänderungen unter Umständen
beträchtlich und haben große Verfälschungen des
Meßergebnisses der Meßanordnung zur Folge.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, Änderungen
der Gegeninduktivitäten aufgrund von Höhenstandsänderungen
der Elektrodentragarme (Traversen) und von Lageänderungen
der Strombahnen in der Meßanordnung zu berücksichtigen
und dadurch verursachte Verfälschungen der
gemessenen Lichtbogenspannungen zu kompensieren.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene
Erfindung gelöst.
Die Erfindung geht von der Tatsache aus, daß der Lichtbogen
praktisch einen rein ohmschen Widerstand in dem
Sinne darstellt, daß Lichtbogenspannung und Lichtbogenstrom
immer nur gleiche Vorzeichen haben können. Sowohl
durch Rechnungen als auch durch Experimente wurde dies
nachgewiesen. Daraus
ergibt sich, daß die Lichtbogenspannung nur dann Null sein
kann, wenn auch der Lichtbogenstrom Null ist. Bei nicht lückendem
Lichtbogenstrom deutet somit eine gemessene zeitliche
Verschiebung der Nulldurchgänge von Lichtbogenspannung und
Lichtbogenstrom auf Veränderungen der Konstanten, d. h. Gegeninduktivitäten,
in den Gleichungen hin. Demgegenüber bewirken
Veränderungen des ohmschen Widerstandes auf den Zuleitungen,
z. B. bei länger oder kürzer eingespannter Elektrode, keine
Phasenverschiebung oder Nulldurchgänge. Die in die Gleichungen
der Hauptanmeldung eingesetzten Gegeninduktivitäten lassen
sich wie folgt errechnen:
M 34,MS1 = ½ (L MS2 - L MS1 - L₃₄)
M 35,MS1 = ½ (L MS3 - L MS1 - L₃₅)
M 43,MS2 = ½ (L MS1 - L MS2 - L₃₄)
M 45,MS2 = ½ (L MS3 - L MS2 - L₄₅)
M 53,MS3 = ½ (L MS1 - L MS3 - L₃₅)
M 54,MS3 = ½ (L MS2 - L MS3 - L₄₅)
M 35,MS1 = ½ (L MS3 - L MS1 - L₃₅)
M 43,MS2 = ½ (L MS1 - L MS2 - L₃₄)
M 45,MS2 = ½ (L MS3 - L MS2 - L₄₅)
M 53,MS3 = ½ (L MS1 - L MS3 - L₃₅)
M 54,MS3 = ½ (L MS2 - L MS3 - L₄₅)
Jede der wirksamen Gegeninduktivitäten ist also über zwei
Selbstinduktivitäten L MS je einer Hochstrombahn mit der Meßleitung
und über eine Selbstinduktivität zweier Hochstrombahnen
L₃₄, L₃₅ bzw. L₄₅ ausdrückbar. Die Meßleitung wird daher vorteilhafterweise
derart verlegt, daß alle parallel zu den Traversen
verlaufenden Abschnitte der Meßleitung einerseits in
möglichst großem Abstand zum Ofen und andererseits etwa in
gleicher Höhe wie die Traversen verlaufen.
Durch diese Meßleitungsführung wird erreicht, daß sich die
Selbstinduktivitäten mit der Meßleitung bei Höhenstandsänderungen
der Elektrodentragarme praktisch nicht ändern.
Die Änderung einer Gegeninduktivität in den Ausgangsgleichungen
beruht demnach praktisch nur auf einer Veränderung
der Selbstinduktivität der beiden Hochstrombahnen, die
in dieser Gegeninduktivität wirksam sind. Da aber nur drei
dieser Selbstinduktivitäten in dem System vorhanden sind,
reduziert sich die Zahl der Variablen von sechs auf drei.
Unter Berücksichtigung veränderlicher Gegeninduktivitäten
können daher die Gleichungen für das System wie folgt geschrieben
werden:
u₁ ∼ u MS1 = i₁ · R₁ + u L1 + (M′₃₄, MS1 - Δ L₃₄) di₂/dt + (M′₃₅, MS1 - Δ L₃₅) di₃/dt
u₂ ∼ u MS2 = i₂ · R₂ + u L2 + (M′₄₅, MS2 - Δ L₄₅) di₃/dt + (M′₄₃, MS2 - Δ L₃₄) di₁/dt
u₃ ∼ u MS3 = i₃ · R₃ + u L3 + (M′₅₃, MS3 - Δ L₃₅) di₁/dt + (M′₅₄, MS₃ - Δ L₄₅) di₂/dt
u₂ ∼ u MS2 = i₂ · R₂ + u L2 + (M′₄₅, MS2 - Δ L₄₅) di₃/dt + (M′₄₃, MS2 - Δ L₃₄) di₁/dt
u₃ ∼ u MS3 = i₃ · R₃ + u L3 + (M′₅₃, MS3 - Δ L₃₅) di₁/dt + (M′₅₄, MS₃ - Δ L₄₅) di₂/dt
Darin sind die mit M′ bezeichneten Werte die für eine vorgegebene
geometrische Anordnung (Normalstellung) der Elektroden
geltenden Gegeninduktivitäten und die Δ L-Werte die
Änderungen dieser Gegeninduktivitätswerte, die unter den genannten
Voraussetzungen gleich den Änderungen der Selbstinduktivitäten
jeweils der zwei betroffenen Hochstrombahnen
sind. Diese Δ L-Werte tauchen also immer in den Gleichungen
auf, die durch die Indizes der beiden Hochstrombahnen bestimmt
sind.
Die Anordnung nach der Erfindung ermöglicht es, die Glieder
Δ L · di/dt aus dem Kriterium der Nulldurchgänge von Lichtbogenspannung
und Lichtbogenstrom als Korrekturgröße zu gewinnen.
Wie unter der Annahme rein sinusförmiger Größen mit
Hilfe der komplexen Rechnung leicht nachgewiesen werden kann,
würde beispielsweise bei Auftreten eines positiven Wertes
Δ L₃₄ auf Grund von Veränderungen der geometrischen Anordnung
ohne Berücksichtigung der Korrekturgröße eine Lichtbogenspannung
angezeigt, die der tatsächlichen Lichtbogenspannung
und damit den Nulldurchgängen des Lichtbogenstromes zeitlich
nacheilt, und zwar sowohl in Phase 3 mit dem Strom i₁ als auch
in der Phase 4 mit dem Strom i₂. Aus dieser gleichsinnigen
Verschiebung der Nulldurchgänge in beiden Phasen gewinnt die
Zusatzeinrichtung gemäß der Erfindung das Kriterium zur
Korrektur der in der Meßeinrichtung wirksamen Größen für die Gegeninduktivitäten
M 34, MS 1 und M 43, MS 2. Nach Einführung der Korrekturgröße zeigen
die Ströme und die Lichtbogenspannungen in beiden Phasen keine
Phasenverschiebung mehr zwischen den Nulldurchgängen der Lichtbogenspannung
und des Lichtbogenstromes.
Nach Fig. 1 sind die Elektroden 2 eines Drehstromlichtbogenofens
1 über die Hochstromleitungen 3, 4, 5 mit den Klemmen
eines Ofentransformators 6 verbunden. An jede Hochstromleitung
und an eine Meßleitung 7, die an den durch das Bad 8 bzw. durch
das Ofengehäuse gebildeten Sternpunkt 9 angeschlossen ist, ist
die Primärwicklung eines Spannungswandlers 10, 11 bzw. 12
geschaltet, dessen von den Sekundärwicklungen gelieferte Ausgangsspannungen
u₁, u₂ bzw. u₃ einem Eingang eines Vergleichsgliedes
13, 14 bzw. 15 zugeführt ist. Die Hochstromleitungen
3, 4, 5 bilden zusammen mit der Meßleitung 7 je eine Meßschleife
MS. Jede Hochstromleitung ist ein magnetischer
Spannungsmesser 16, 17 bzw. 18 zugeordnet, dessen der Ableitung
des Stromes nach der Zeit (di/dt) proportionale
Meßgröße je einem Integrator 19, 22 bzw. 25 und je zwei
Verstärkern 24, 26 bzw. 20, 27 bzw. 21, 23 zugeführt ist.
Die Ausgänge einer aus einem Integrator und zwei Verstärkern
bestehenden Gruppe sind mit je einem weiteren Eingang des
zugeordneten Vergleichsgliedes verbunden.
Die Ausgangsgröße der Integratoren entspricht dem Wirkspannungsabfall
i · R, worin R die Summe aus dem Zuleitungswiderstand
der Hochstrombahnen und dem Elektrodenwiderstand
ist. Die Ausgangsgröße der Verstärker entspricht den durch
die Gegeninduktivitäten in den einzelnen Meßschleifen abfallenden
Blindspannungen µ b . Für den allgemeinen Fall nicht
sinusförmiger Spannungen und Ströme gilt:
u =i · R + u L + u b
Darin ist u die Ausgangsspannung der Spannungswandler bzw. die
direkt gemessene Strangspannung u MS und u L die Lichtbogenspannung.
Die Lichtbogenspannungen u L sind die Ausgangsgrößen der
Vergleichsglieder 13, 14 und 15 und können beispielsweise
mit Hilfe eines Oszillographen sichtbar gemacht werden.
Die Gegeninduktivitäten sind jedoch nur dann als konstant
zu betrachten, wenn die Lage der Hochstrombahnen sich nicht
oder nur geringfügig ändert. Wenn mit größeren Veränderungen
dieser Gegeninduktivitäten auf Grund der Fahrweise des Ofens,
z. B. eines Hochleistungslichtbogenofens mit einer Dreieckanordnung
der Elektroden, zu rechnen ist, dann müssen diese
Veränderungen berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck ist
eine aus drei Anpaßgliedern 31, 32 und 33 bestehende elektronische
Schaltung vorgesehen.
Wie in Fig. 2 dargestellt, bilden Grenzwertmelder 301 bis
304 die Eingangsstufen der Anpaßglieder 31, 32 und 33. Je
ein Grenzwertmelderpaar 301, 302 und 303, 304 wertet die
indirekt gemessenen Strangspannungen n bzw. die Ströme i auf
eine positive oder negative Abweichung von Null aus. Sind
beispielsweise beide Werte positiv, dann wird über ein
Und-Gatter 305 dem Löscheingang einer bistabilen Kippstufe 307
ein Signal zugeführt. Sind jedoch beide Werte negativ, dann
wird über das Und-Gatter 306 dem Setzeingang der Kippstufe
ein Signal zugeführt. Eine der Kippstufe nachgeschaltete,
aus zwei weiteren Und-Gattern 308 und 309 sowie einem an den
Ausgang des Und-Gatters 308 angeschlossenen Verstärker 310
bestehende Logikschaltung gibt nur dann ein Signal weiter,
wenn Spannung und Strom ungleiches Vorzeichen haben, und zwar
abhängig vom Vorzeichen nur das eine oder nur das andere
Und-Gatter. Hierzu ist je ein Eingang der Und-Gatter 308 und
309 mit dem Setzausgang der Kippstufe verbunden, während je
zwei weitere Eingänge der Und-Gatter mit den Signale entgegengesetzten
Vorzeichens liefernden Grenzwertmeldern 301 und 304
bzw. 302 und 303 verbunden sind. Während der negativen Halbwellen
von Spannung und Strom wird also die Bereitschaft der
Und-Gatter hergestellt, während einer nachfolgenden Zeit
ungleichen Vorzeichens von Spannung und Strom entweder ein
positives oder negatives Signal konstanter Höhe abgegeben.
Das Ausgangssignal des Und-Gatters 308 wird über den Verstärker
310, der das Vorzeichen des Signals umkehrt, an zwei
der jeweiligen Phase zugeordnete Integratoren 311, 312 oder
313, beispielsweise an den Integrator 311 für Phase 3 und 4
und an den Integrator 313 für Phase 5 und 3 geleitet. Das
Ausgangssignal des Und-Gatters 309 einer Phase wird denselben
Integratoren zugeführt. Sobald Spannung und Strom wieder positiv
sind, wird das Ausgangssignal des Und-Gatters 308 bzw.
309 gelöscht. Wenn also z. B. in Phase 3 oder 4 oder in beiden
ein Signal eines Vorzeichens an den Integrator 311 abgegeben
wird, dann verändert dieser seinen Ausgangswert so lange, bis
entweder das oder die Eingangssignale vollkommen verschwinden
oder bis die zeitliche Länge der Signale bei ungleichem
Vorzeichen gleich sind. Der Ausgangswert des Integrators wird
mit den Differentialquotienten der entsprechenden Ströme in
Multiplizierern 314 und 315 multipliziert und dann in den
Vergleichsgliedern 13, 14, 15 als Korrekturgröße zu den sich
nicht ändernden Werten M′ · di/dt addiert.
Wenn die Eingangssignale am Integrator ungleiches Vorzeichen
haben, dann muß noch mindestens ein anderer Δ L-Wert in
der Anlage entstanden sein. Dadurch wird der zweite Δ L-Wert,
der in der betreffenden Gleichung in dieser Phase auftaucht,
ebenfalls am zuständigen Integratorausgang eine Ausgangsspannung
zur Folge haben, bis im Idealfall an keinem der
Eingänge der drei Integratoren mehr ein Eingangssignal liegt.
Wenn bei nicht ideal verlegter Meßleitung die Änderung einer
Gegeninduktivität nicht ebenso groß wie die der entsprechenden
Selbstinduktivität ist, dann stellt sich das System auf den
Zustand ein, bei dem noch sehr kurzzeitige Eingangsimpulse
entgegengesetzten Vorzeichens an einem oder mehreren Integratoren
verbleiben. Der sich daraus ergebende Restfehler
der Meßanordnung ist aber bei sinnvoller Verlegung des Meßleiters
unbedeutend.
An Stelle des in der Meßschaltung ausgewerteten Kriteriums
ungleicher Vorzeichen zwischen den Meßwerten von Lichtbogenstrom
und (fehlerhaft gemessener) Lichtbogenspannung können
die in der Meßschaltung anfallenden Zeiten scheinbar negativer
Lichtbogenleistung verwendet werden, wobei diese während jeder
Periode zweimal auftretenden negativen Werte vorzeichenrichtig
dahingehend ausgewertet werden müssen, ob diese Zeiten negativer
Leistung jeweils unmittelbar vor oder unmittelbar nach
dem Nulldurchgang der gemessenen Lichtbogenspannung liegen.
Die meisten in der Schaltung denkbaren Störungen, z. B. durch
Schäden an irgendwelchen Bauteilen, werden dazu führen, daß
ein oder mehrere Integratoren an den Anschlag laufen. Diese
Tatsache läßt sich zur Gewinnung eines Störsignals verwenden.
In der Normalstellung der Elektrodentragarme sind die den
reziproken Werten der M′-Werte entsprechenden ohmschen Widerstände
so abzugleichen, daß die im Betrieb möglichen Veränderungen
der Gegeninduktivitäten der Anlage nur zu Spannungsänderungen
am Integratorausgang führen, die noch innerhalb
des normalen Arbeitsbereiches liegen. Bei normalerweise
coplanarer Anordnung der Elektrodentragarme werden vorzugsweise
Erhöhungen der wirksamen Gegeninduktivitäten zu berücksichtigen
sein.
Claims (5)
1. Anordnung zur Ermittlung der Lichtbogenspannungen in
einem Drehstrom-Lichtbogenofen, bei der in jeder Phase
die Differenz aus der Spannung zwischen dem Badsternpunkt
und der betreffenden Hochstromleitung und aus der Summe
der durch zeitliche Ableitung der Ströme auf den Hochstromleitungen
der beiden anderen Phasen erfaßten Gegeninduktionsspannungen
und des ohmschen Spannungsabfalles
auf der betreffenden Hochstromleitung durch Summierung
gebildet wird, wobei der Badsternpunkt mit den Hochstromleitungen
über eine Meßleitung verbunden ist und einem
jeder Phase zugeordneten Vergleichsglied als ohmscher
Spannungsabfall die Ausgangsspannung eines magnetischen
Spannungsmessers der betreffenden Phase über einen Integrator
und zur Erfassung sämtlicher in der betreffenden
Hochstromleitung und der Meßleitung induzierten Spannungen
die Ausgangsspannungen weiterer magnetischer Spannungsmesser
in den beiden anderen Phasen jeweils über einen Verstärker
zugeführt werden, nach Patent 24 05 252.6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine
elektronische Schaltung (31, 32, 33) vorhanden ist, welche
die durch die Änderung der Lage der Zuleitungen (3,
4, 5) hervorgerufene Änderung der Blindspannungsabfälle
und dadurch verursachte Phasenverschiebung zwischen gemessener
Lichtbogenspannung und gemessenem Lichtbogenstrom
erfaßt und daraus Korrekturwerte für die in den
Vergleichsgliedern (13, 14, 15) ermittelte Lichtbogenspannung
bildet.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingangsstufen der elektronischen
Schaltung (31, 32, 33) Grenzwertmelder (301-304)
sind, die auf von Null abweichende, positive bzw. negative
Werte der gemessenen Strangspannung und des Stromes in
den einzelnen Phasen ansprechen, und daß aufgrund von
vorzeichenungleichen Eingangssignalen gleichzeitig auftretende
Ausgangssignale der Grenzwertmelder einer Phase
jeweils zu Eingangssignalen für zwei der elektronischen
Schaltungen (31, 32, 33) geformt sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß den je einer Phase zugeordneten
Grenzwertmeldern (301-304) eine Logikschaltung (305-
310) nachgeschaltet ist, die je nach der Kombination der
ungleichen Vorzeichen (+ u, - i oder - u, + i) einen Impuls
des einen oder des anderen Vorzeichens an den der
eigenen Phase und den einer Nachbarphase zugeordneten
Integrator (311, 312, 313) liefert.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an jeden der Integratoren (311,
312, 313) zwei Multiplizierer (314 und 315), denen zusätzlich
die Ableitung des Stromes der jeweils eigenen
Phase zugeführt ist, angeschlossen sind, und daß die Ausgänge
der Multiplizierer mit den der eigenen Phase zugeordneten
Vergleichsgliedern (13, 14, 15) verbunden sind.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Logikschaltung (305-310)
zwei erste UND-Gatter (305, 306), eine an deren Ausgänge
angeschlossene bistabile Kippstufe (307), zwei zweite
UND-Gatter (308, 309) und eine Umkehrstufe (310) enthält,
daß das eine der ersten UND-Gatter (305, 306) mit den auf
die positiven Werte der Spannung und des Stromes ansprechenden
Grenzwertmeldern (301, 303) und das andere mit
den auf die negativen Werte ansprechenden Grenzwertmeldern
(302, 304) verbunden ist, und daß ein erster Eingang
der zweiten UND-Gatter (308, 309) mit dem Setzausgang der
Kippstufe, ein zweiter und ein dritter Eingang mit je
einem Ausgang der Grenzwertmelder (301, 304) bzw. (302,
303) derart verbunden sind, daß jeweils Spannungs- und
Stromsignale ungleichen Vorzeichens an den Eingängen
der zweiten UND-Gatter anstehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2437887A DE2437887A1 (de) | 1974-08-06 | 1974-08-06 | Anordnung zur ermittlung der lichtbogenspannungen in drehstrom-lichtbogenoefen |
| JP9571575A JPS5166205A (en) | 1974-08-06 | 1975-08-06 | Sansoaakurono aakudenatsukenshutsusochi |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2437887A DE2437887A1 (de) | 1974-08-06 | 1974-08-06 | Anordnung zur ermittlung der lichtbogenspannungen in drehstrom-lichtbogenoefen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437887A1 DE2437887A1 (de) | 1976-02-26 |
| DE2437887C2 true DE2437887C2 (de) | 1987-06-25 |
Family
ID=5922587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2437887A Granted DE2437887A1 (de) | 1974-08-06 | 1974-08-06 | Anordnung zur ermittlung der lichtbogenspannungen in drehstrom-lichtbogenoefen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5166205A (de) |
| DE (1) | DE2437887A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2518352A1 (fr) * | 1981-12-16 | 1983-06-17 | Proizv Ob Nev | Procede de surveillance de l'etat d'une fusion a l'arc |
| JPS59119728U (ja) * | 1983-01-31 | 1984-08-13 | 三和テッキ株式会社 | 金庫通過型引留クランプ |
| DE3512178C2 (de) * | 1985-04-03 | 1996-03-14 | Mannesmann Ag | Verfahren zur Elektrodenregelung in einem Ofen mit frei brennendem Lichtbogen |
-
1974
- 1974-08-06 DE DE2437887A patent/DE2437887A1/de active Granted
-
1975
- 1975-08-06 JP JP9571575A patent/JPS5166205A/ja active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5525715B2 (de) | 1980-07-08 |
| DE2437887A1 (de) | 1976-02-26 |
| JPS5166205A (en) | 1976-06-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1904403A1 (de) | Verfahren zur Ortsbestimmung von Fehlern an elektrischen Fernleitungen | |
| DE2609654A1 (de) | Digitaler ueberstromausloeser | |
| EP0065762B1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung eines Magnetfeldes, insbesondere des Erdmagnetfeldes | |
| DE1591882B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur fehlerortung in einer wechselstromuebertragungsleitung | |
| DE2437887C2 (de) | ||
| DE2130154B2 (de) | Einrichtung zum Nachbilden mindestens einer Gleichstromgröße | |
| EP0065589B1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Bestimmung eines Magnetfeldes | |
| DE2625354A1 (de) | Uebertrager fuer gleich- und wechselstromsignale mit einem ferromagnetischen kern | |
| DE2105492C3 (de) | Elektronischer Wechselstrom-Zähler | |
| EP0006565B1 (de) | Verfahren und Schaltung zur kontaktlosen Messung von Gleich- und Wechselströmen | |
| EP0165512A2 (de) | Messverfahren zur Ermittlung der Differenz zwischen einer Wechselspannung und einer zweiten Spannung sowie Messvorrichtung zu seiner Anwendung | |
| DE19959793A1 (de) | Differentialschutzverfahren | |
| DE2348415C2 (de) | Umformerstufe | |
| DE3220014C2 (de) | ||
| DE69319756T2 (de) | Gerät zur Messung elektrischer Grössen | |
| DE2233622B1 (de) | Schaltungsanordnung zur messung elektrischer energie | |
| DE2032497C3 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Bestimmung des Fehlerortes in elektrischen Fernleitungen | |
| DE2108606C3 (de) | Erdschlußschutzeinrichtung für elektrische Geräte mit in Stern geschalteten Wicklungen | |
| EP0030592A1 (de) | Verfahren zum Orten von Erdfehlern in Leitungen | |
| DE701471C (de) | Anordnung zur Messung von Erderwiderstaenden mit Hilfe eines Anlegetransformators | |
| DE819553C (de) | Oszillographische Vorrichtung | |
| DE863109C (de) | Quotientenmesser fuer Wechselstrom | |
| DE959209C (de) | Verfahren und Anordnung zur Messung der Impedanz eines elektromechanischen Wandlers | |
| DE2659840C3 (de) | Vorrichtung zur elektrischen Leitungsdistanzmessung für Distanzschutzeinrichtungen | |
| DE19959776A1 (de) | Differentialschutzverfahren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8178 | Suspension cancelled | ||
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2405252 Format of ref document f/p: P |
|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2405252 Format of ref document f/p: P |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |