DE2437387C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bogenbezügen für Streichinstrumente - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bogenbezügen für Streichinstrumente

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DE2437387C2
DE2437387C2 DE19742437387 DE2437387A DE2437387C2 DE 2437387 C2 DE2437387 C2 DE 2437387C2 DE 19742437387 DE19742437387 DE 19742437387 DE 2437387 A DE2437387 A DE 2437387A DE 2437387 C2 DE2437387 C2 DE 2437387C2
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/16Bows; Guides for bows; Plectra or similar playing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Bogenbezügen für Streichinstrumente, bestehend aus .iner Reihe parallel verlaufender, extrudierter Fäden.
Bogenbezüge für Streichinstrumen e werden bekanntermaßen meistens aus Roßhaaren hergestellt, die auf sehr komplizierte Weise von Fachleuten an dem Bogen montiert werden müssen. Die Lebensdauer derartiger Bogenbezüge, die von Berufsmusikern gebraucht werden, beträgt nur einige Monate. Außerdem sind Roßhaare immer schwieriger zu beschaffen.
Es sind Bogenbezüge bekannt, die aus parallel zueinander verlaufenden Metallsaiten bestehen. Auch die Montage derartiger Bogenbe/üge ist schwierig, da die Saiten bei der Montage auseinandergehalten werden müssen. Deshalb ist vorgeschlagen worden, die Enden der Saiten an je einem Endklotz zu befestigen, wobei die Endklötze später an passenden Beschlagen oder f !altern des Bogens eingesetzt werden. Nachteilig ist dabei, daß schon bei der Herstellung des Bogenhe zugs dessen Länge festliegt. Die einzelnen Bogen weisen dagegen große Variationen in der Länge auf
Durch das deutsche C'icbraiichsmuster 18 82 JSi ist ein Bogenhiiar aus Kunststoff bekannt Die Montage dieses Bogenhaares weist ,iber in et<*a die bei den MetaUsaiten geschilderten Schwierigkeiten auf
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein wirtschaftliches Verfahren zur Herstell.ing von Bogen bezügen fur Streichinstrumente zu schaffen, wobei die Montage der Bespannung auch von einem ungeübten Benutzer schnell erlernbar ist.
Die Lösung; dieser ^üfgabe ist erfindungsgemaß dadurch gekcnnzeichneO daß die Fäden auf einer abziehbaren Tragschicht aufgeleimt Werden, Infolge dieser Maßnahme rtiuß nicht jedes Haar einzeln an dem Bögen befestigt werden. Es ist möglich, Bogenbezüge in großen Längen herzustellen, die zur Lagerhaltung auf Rollen aufgewickelt werden können und die je nach Länge des zu bespannenden Bogens ZUr Montage von der Rolle abgeschnitten werden. Da die Bögenbespafi' nung aus extrudierten Fäden besteht, zeichnen sie sich durch große Verschleißfestigkeit und entsprechender langer Lebensdauer aus.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann als } Leim ein Harzleim verwendet werden. Dadurch ist es leicht möglich, die Tragschicht nach der Montage des Haars an dem Bogen von dem Haar zu entfernen. Hierdurch ist es auch möglich, einen Bogenbezug zu schaffen, der sich hinsichtlich Aussehen und Klang nicht
ίο von den bekannten Bogenbezügen aus Roßhaar unterscheidet. Da Bogenbezüge gewöhnlich mit Harz geschmiert werden, wird durch die Verwendung eines Harzleims zum Aufleimen der einzelnen Fäden auf der Ί Tagschicht bereits ein ähnlicher Effekt erzielt, wie beim Einreiben des Bezugs.
Ferner kann vorgesehen sein, daß Fäden, Leim und Tragschicht kontinuierlich zusammengeführt v/erden zur Bildung eines endlosen Bogenbezugs. Damit ist es möglich, den Bezug in Rollen herzustellen, wovon dann bei Bedarf passende Längen abgeschnitten werden können. Es ist aber auch möglich, passende Längen des Bezugs in großen Massen abzuschneiden, so daß jederzeit ein Stück an jede vorkommende Bogenlänge angepaßt werden kann.
Eine Vorrichtung ?ur Durchführung ues Verfahrens ist erfindungsgemäb dadurch gekennzeichnet, daß Düsen zur Extrusion der einzelnen Fäden und zum Auftragen des Leims vorgesehen sind. Dadurch ist es leicht möglich, die Fäden bei der Befestigung auf der Tragschicht auseinanderzuhalten, da diese nach dem Extrudieren sofort auf der Tragschicht aufgeleimt werden.
Vorzugsweise sind die Düsen zur Extrusion der Fäden in Längsrichtung des Bezugs zueinander versetzt angeordnet. Hierdurch kann man die einzelnen Fäden unabhängig vo.i der Größe der Düsen dicht nebeneinander auf der Tragschicht anordnen.
Weiterhin kann vorgesehen sein, ui.ü eine Düse zur Extrusion der Tragschicht vorgesehen ist. Damit ist es möglich, einen Bogenbezug in einem Arbeitsschritt herzustellen. Durch geeignete Wahl der Kunststoffe, die nach der Extrusion aushärten, kann eine direkte Verbindung der Fäden mit der Tragschicht nach der Extrusion erfolgen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläuiert. Es zeigt
F ig 1 einen Teil eines aus Gewebe bestehenden Tragbezugs in perspektivischer Darstellung.
F ig 2 den Bezug von Fig. 1, auf dem teilweise parallele Fäden aufgeleimt sind.
ι ig S einen montierten Bogenbcvug mit teilweise abgelöster Tragschicht, und
Γ ι g 4 einen montierten Bogenbe/iig mn doppelseitig vorgesehener Tragschicht.
F ι g I zeigt eine Tragschicht 1. die in l-orm eines (iev-ehes ausgebildet ist Die Tragschicht kann aber auch .ms einem homogenen Ma>crial hergestellt sein. 7 H aus einem extrudieren Kunststoff ['ig 2 zeigt die Tragschicht nach I ig. 1, auf der aber bereit:» parallele
,Fäden 2, beispielsweise aus Nylon, an einem Teil feslgeleirfit sind. Aus Därsteflungsgründen ist keine Leimschtcht gezeigt. Die Tragschicht 1 und die parallelen Kunststoffädeh 2 sowie der Leim können in einem kontinuierlichen Arbeitsgang aus nicht gezeigten Düsen exlrudiert öder gespritzt werden zur Bildung eines langen, zusammenhängenden Bogenbezuges, der in passende Längen abgeschnitten werden kann,
Nach dem Abschneiden kann ein Bogenbezug 3, wie
in F i g. 3 gezeigt, an ^inem Bogen 4 eines Streichinstrumentes montiert werden. Der Bogen 4 ist dazu mit einer Spann- oder Greifvorrichtung, einem sog. Frosch 5 versehen. Wenn der zusammenhängende Bezug 3 am Bogen 4 montiert ist, kann die Tragschicht 1 abgezogen werden, wonach der Bogen gebrauchsfertig ist.
Die zum Befestigen des Bezugs 3 an jedem Ende des Bogens4 vurgesehenen Vorrichtungen können Klemmvorrichtungen bekannter A rt sein. Es ist jedoch möglich, die Tragsrhichi doppelt zu legen, falls am einen Ende des Bogens ein Bügel 6, wie in Fig.4 gezeigt, vorgesehen ist. Hierdurch kann eine Klemme gespart werden.
Für Streichinstrumente verschiedener Art können Bogenbezüge verschiedener Abmessungen, d. h. verschiedener Fadenstärken und Längen hergestellt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Bogenbezügen für Streichinstrumente, bestehend aus einer Reihe parallel verlaufender, extrudierter Fäden, d a durch gekennzeichnet, daß die Fäden auf einer abziehbaren Tragschicht aufgeleimt werden.
Z Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Leim ein Harzleim verwendet wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß Fäden, Leim und Tragschicht kontinuierlich zusammengeführt werden zur Bildung eines endlosen Bogenbezuges.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Düsen zur Extrusion der einzelnen Fäden und zum Auftragen des Leims.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daü äie Düsen zur Extrusion der Fäden in Längsrichtung des Bezuges zueinander versetzt angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Düse zur Extrusion der Tragschicht vorgesehen ist.
DE19742437387 1973-08-09 1974-08-02 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bogenbezügen für Streichinstrumente Expired DE2437387C2 (de)

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DE2437387A1 DE2437387A1 (de) 1975-02-20
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1882333U (de) * 1960-08-17 1963-11-07 Plate Gmbh Dr Bogenhaar aus kunststoff.
GB1425928A (en) * 1972-11-10 1976-02-25 Bicc Ltd Optical guides

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Publication number Publication date
DK436673A (de) 1975-04-14
DE2437387A1 (de) 1975-02-20

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