DE2437262C3 - - Google Patents
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- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
Description
40
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Steuereinrichtung für ein landwirtschaftlich nutzbares
Kraftfahrzeug mit einem hydraulischen Kraftheber und einem oder mehreren zusätzlichen hydraulischen
Verbrauchern, die von einer Druckmittelquelle versorgt werden und für sich über Steuerschieber zu bzw.
tbschaltbar sind, wobei diese Steuerschieber in der die Verbraucher versorgenden Druckleitung in Reihe
geschaltet sind und diese Leitung bei Einschaltung eines
Verbrauchers für den Weiterlauf sperren und wobei ein im Schließsinn federbelasteter Umschaltschieber vorgesehen
ist, der bei Abschaltung aller Verbraucher den von der Druckmittelquelle kommenden Druckmittelstrom in
den Rücklauf leitet.
Es ist aus der DT-AS 14 75 958 eine Steuereinrichtung
für mindestens zwei von einer Druckmittelquelle gespeiste hydraulische Verbraucher bekanntgeworden,
bei der die einzelnen S»euerelemente zu einem Block zusammengefaßt sind. Der Umschaltschieber hat einen
im Schließsinn federbelasteten Ventilkörper, dessen mit der Druckmittelquelle verbundene Stirnfläche durch
eine Drossel mit der federseitigen Stirnfläche verbunden ist, um hier einen Druckaufbau zu ermöglichen.
Außerdem steht der Ventilkörper federseitig bei Mittelstellung aller zum Ein- bzw. Ausschalten der
Verbraucher vorhandenen Steuerschieber über diese mit dem Rücklauf in Verbindung. Darüber hinaus haben
alle Steuerschieber noch je eine zusätzliche Steuerkante, über die unabhängig von der Steuerleitung für den
Umschaltschieber ein Neutralumlauf des Druckmittels ermöglicht wird. Bei dieser bekannten Steuereinrichtung
sind jedoch speziell hierfür ausgebildete Steuerschieber erforderlich. Ferner kann bei geschlossenem
Umschaltschieber durch die Drossel im Ventilkörper ständig Druckmittel ungenutzt in den Rücklauf abströmen.
Bei einer Steuereinrichtung dieser Art mit einer großen Anzahl von Steuerschiebern und einer großen
Pumpenfördermenge ist ferner wegen des Neutralumlaufs über sämtliche Steuerschieber ein relativ großer
Umlaufdruck erforderlich.
Es liegt die Aufgabe vor, unter Vermeidung der geschilderten Nachteile eine Steuereinrichtung der
eingangs umrissenen Art zu schaffen, die einfache Bauelemente aufweist, und die bei Abschaltung aller
Verbraucher möglichst wenig Energie verbraucht
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die federbelastete Stirnfläche des Umschaltschiebers
bei Neutralstellung des Steuerschiebers für den Kraftheber mit dem Vorratsbehälter in Verbindung
steht und bei allen anderen Schaltstellungen gesperrt ist,
daß die durch den bzw. die Steuerschieber des bzw. der übrigen Verbraucher geführte Druckleitung mit der der
Fed2r abgewandten Stirnfläche des Umschaltschiebers in Verbindung steht und daß beide Stirnflächen des
Umschaltschiebers durch ein Drosselorgan miteinander verbunden sind.
Durch diese Maßnahmen wird in baulich einfacher Weise erreicht, daß einerseits bei einem eingeschalteten
Verbraucher kaum nennenswerte Druckmittelverluste entstehen und daß andererseits bei Abschaltung aller
Verbraucher ein sehr kurzer Umlauf des Druckmittels unter geringem Druck erfolgt.
Bei einer Steuereinrichtung bei dor am Kraftheber zu
dessen Abschaltung in der oberen Endstellung ein in Ausgangsstellung geschlossener und bei Betätigung
zum Vorratsbehälter hin geöffneter Schieber angeordnet ist, wird eriindu>i?sgemäß vorgeschlagen, die zu den
Schiebern führende Leitung mit der federbelasteten Stirnfläche des Umschaltschiebers zu verbinden.
In der Zeichnung ist ein in der nachfolgenden Beschreibung erläutertes Ausführungsbeispiel einer
Steuereinrichtung gemäß der Lrlindung vereinfacht
dargestellt.
Der Kraftheber 1 weist einen Hubzylinder 2 auf, dessen Kolben 3 mittels seiner Kolbenstange 4 an der
Hubwelle 5 angreift. Der Hubzylinde r 2 steht durch eine Leitung 6 mit einem Rückschlagventil 7 und durch eine
von der Leitung 6 abzweigende Leitung 8 sowie ein in dieser angeordnetes Drosselorgan 9 mit einem Dreistellungsschieber
10 in Verbindung. Vom Dreistellungsschieber 10 führt eine Leitung 11 zum Druckmittelvorratsbehälter
12 und eine Leitung 13 zu einem Umschaltschieber 14, der an seiner linken Stirnfläche 15
durch eine Feder 16 im Schließsinn belastet ist. Eine von der Leitung 13 abzweigende Leitung 18 ist mit einem in
Ausgangsstellung geschlossenen Schieber 19 verbunden, der zur Abschaltung des Krafthebers 1 in der
oberen Endlage dient. Zur Absicherung der Kraftheberanlage gegen Überlastung ist an den Hubzylinder 2 ein
Druckbegrenzungsventil 21 angeschlossen.
Zur Versorgung der Kraftheberanlage und eines nicht näher bezeichneten Verbrauchers 23 mit Druckmittel
dient eine Pumpe 24. Diese Pumpe 24 steht saugseitig mit dem Vorratsbehälter 12 und druickseitig durch eine
Leitung 25 mit einem Verteiler 26 in einer sogenannten Endplatte 27 in Verbindung. Vom Verteiler 26 führt eine
Druckleitung 28 über einen Dreistellungsschieber 29 zur Kraftheberanlage 1 und ist hier an das Rückschlagventil
7 eingangsseitig angeschlossen. Der Dreistellungsschieber 29 dient zum Ein- und Ausschalten des Verbrauchers
23 und ist mit diesem durch zwei Leitungen 30 und 31 S verbunden. Zur Abführung des vom Verbraucher 23
zurückströmenden Druckmittels i*eht der Dreisteliungsschieber
29 mittels einer Leitung 33 mit dem Vorratsbehälter 12 in Verbindung. Außerdem besteht
eine Verbindung zwischen der Leitung 28 und dem Dreistelli/r.gsschieber 29 durch eine Leitung 34.
Der Umschaltschieber 14 ist einerseits mittels einer Leitung 36 an die Leitung 25 und andererseits mittels
einer Leitung 37 ar» die unmittelbar zum Vorratsbehälter 12 führende Leitung 33 angeschlossen. Zum Schutz
der Anlage gegen Überlastung parallel zum Umschaltschieber 14 ein Druckbegrenzungsventil 38 geschaltet
Der Umschaltschieber 14 hat ein auf seine rechte Stirnfläche 39 im Öffnungssinn wirkendes hydraulisches
Stellglied 40, weiches durch eine Leitung 41 mit der Druckleitung 28 in Strömungsrichtung hinter dem
Dreistellungsschieber 29 in Verbindung steht. In eine die beiden Leitungen 13 und 41 verbindende Leitung 42 ist
ein Drosselorgan 43 eingebaut. Anstelle der Endplatte 27 können bei Bedarf noch weitere Steuergeräte dieser
Art für zusätzliche Verbraucher an die vorhandene Einrichtung angeschlossen werden.
Beim Betrieb des Kraftfahrzeugs, beispielsweise eines Ackerschleppers, wird die Pumpe 24 durch die nicht
dargestellte Brennkraftmaschine ständig angetrieben. Das von der Pumpe 24 geförderte Druckmittel gelangt
durch die Leitungen 25 und 36 zum Umschaltschieber 14. Der Umschaltschieber 14 befindet sich in Offenstellung,
so daß das Druckmittel aus der Leitung 36 durch eine Blende 14' des Schiebers und durch die Leitungen
37 und Z3 unmittelbar zum Vorratsbehälter 12 zurückfließen kann. Die Blende 14' im Umschaltschieber
14 ist so bemessen, daß sich in den Leitungen 25, 28 und 41 sowie im Stellglied 40 ein den Umschaltschieber 14
gegen die Kraft der Feder 16 in Offcnstellung haltender Staudruck ergibt. Dabei strömt ständig auch eine
geringe Druckmittelmenge aus der Leitung 41 durch die Drossel 43 und die Leitungen 42, 13 sowie durch den
Dreistellungsschieber 10 und die Leitung 11 zum Vorratsbehälter 12 ab. Wird nun zur Betätigung des
Krafthebers 1 der Dreistellungsschieber 10 in Richtung »Heben« verstellt, so wird die Leitung 13 gegenüber
dem Vorratsbehälter 12 gesperrt.
Folglich baut das aus der Leitung 41 durch die Drossel 43 in die Leitung 13 gelangende Druckmittel an der
Stirnfläche 15 des Umschaltschiebers 14 einen Druck auf, der, unterstützt durch die Kraft der Feder 16, den
Umschaltschieber 14 in Schließstellung verstellt. Damit ist der Rücklauf über den Umschaltschieber 14 gesperrt
und die gesamte von der Pumpe 24 geförderte Druckmittelmenge gelangt durch die Leitungen 25, 28
zum Rückschlagventil 7 und von hier durch die Leitung 6 zum Hubzylinder 2. Erreicht der Kraftheber 1 bei dem
hierdurch eingeleiteten Hebevorgang seine obere Endstellung, so wird der Schieber 19 geöffnet, und es
ergibt sich eine Druckentlastung an der Stirnfläche 15 des Umschaltschiebers 14 durch die Leitungen 13 und
18. Der Umschaltschieber 14 geht damit in Offenstellung und der Hebevorgang des Krafthebers 1 ist beendet.
Soll dagegen der Kraftheber 1 vor Erreichen se-ner oberen Endstellung im Verlauf des Hebevorganges
abgeschaltet werden, so wird der Dreistellungsschieber 10 aus der linken Endstellung in die gezeigte mittlere
Neutraisteilung verschoben. Es erfolgt somit eine Druckentlastung der Stirnfläche 15 des Umschaltschiebers
14 über die Leitungen 13 und 11, so daß der Druck im Stellglied 40 den Umschaltschieber 14 gegen die
Kraft der Feder 16 öffnet. Damit wird der von der Pumpe 24 geförderte Druckmittelstrom über den
Umschaltschieber 14 kurzgeschaltet und der Hebevorgang des Krafthebers 1 ist beendet. Zum Absenken des
Krafthebers 1 wird der Dreistellungsschieber 10 in Richtung »Senken« verstellt, wobei der Hubzylinder 2
über die Leitungen 6, 8 sowie 11 mit dem Rücklauf in Verbindung steht. Die Drossel 9 sorgt dabei für einen
den Erfordernissen angepaßten Senkvorgang des Krafthebers 1.
Soll der Verbraucher 23 eingeschaltet werden, so wird hierzu je nach der gewünschten Strömuiigsrichtung des
Druckmittels der Dreistellungsschieber 29 aus der mittleren Neutralstellung in die eine oder andere
Endstellupg verschoben. Gelangt der Dreistellungsschieber 29 beispielsweise in die linke Endstellung, so
ergibt sich eine Verbindung der Leitung 28 durch die Leitung 34 mn der Leitung 31, und es wird ferner die
zum Rücklauf dienende Leitung 30 mit der unmittelbar zum Vorratsbehälter 12 führenden Leitung 33 verbunden.
Durch Umschalten des Dreistellungsschiebers 29 in eine der Endstellungen wird in jedem Fall die Leitung 28
durch den Schieber unterbrochen und der Druck im Stellglied 40, der den Umschaltschieber 14 gegen die
Kraft der Feder 16 in Offenstellung hält, wird über die Drossel 43 sowie die Leitungen 42, 13 und 11 abgebaut,
so daß der Umschaltschieber 14 durch die Kraft der Feder 16 im Schließsinn betätigt wird. Auf diese Weise
gelangt der gesamte von der Pumpe 24 geförderte Druckmittelstrom durch die Leitungen 25,28,34 und 31
voll zum Verbraucher 23. Bei Rückschaltung des Dreistellungsschiebers 29 aus der entsprechenden
Endstellung in die gezeigte Mittelstellung gibt der Schieber den Durchgang der Leitung 28 wieder frei, so
daß sich durch die Leitung 41 im hydraulischen Stellglied 40 sofort ein Druck aufbaut, der den
Umschaltschieber 14 wieder öffnet. Damit ist die Pumpe 24 über den Umschaltschieber 14 wieder mit dem
Vorratsbehälter 12 kurzgeschaltet. Es können beliebig viele Verbraucher unter Zwischenschaltung je eines
Steuerschiebers der gezeigten Gattung an die bestehende Einrichtung angeschlossen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1- Hydraulische Steuereinrichtung für ein landwirtschaftlich nutzbares Kraftfahrzeug mit einem hydraulischen Kraftheber und einem oder mehreren zusätzlichen hydraulischen Verbrauchern, die von einer Druckmittelquelle versorgt werden und für sich über Steuerschieber zu- bzw. abschaltbar sind, wobei diese Steuerschieber in der die Verbraucher versorgenden Druckleitung in Reihe geschaltet sind " und diese Leitung beim Einschalten eines Verbrauchers für den Weiterlauf sperren und wobei ein im Schließsinn federbelasteter Umschaltschieber vorgesehen ist, der bei Abschaltung aller Verbraucher den von der Druckmittelquelle kommenden Druckmittelstrom in den Rücklauf leitet, dadurch gekennzeichnet, daß die federbelastete Stirnfläche (15) des Umschaltschiebers (14) bei Neutralstollung des Steuerschiebers (10) für den Kraftheber (1) mit dem Vorratsbehälter (12) in Verbindung steht «> und bei allen anderen Schaltstellungen des Steuerschiebers (10) gesperrt ist, daß die durch den bzw. die Steuerschieber (29) des bzw. der übrigen Verbraucher (23) geführte Druckleitung (28) mit der der Feder (16) abgewandten Stirnfläche (39) des Umschaltschiebers 14) in Verbindung steht und daß dessen beide Stirnflächen (15 und 39) durch ein Drosselorgan (43) miteinander verbunden sind.
- 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, wobei am Kraftheber zu dessen Abschaltung in der oberen Endstellung ein in Ausgangsstellung geschlossener und bei Betätigung zum Vorratsbehälter hin geöffneter Schieber angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zu dem Schieber (19) führende Leitung (13, 18) mit der federbelasteten Stirnfläche (15) des Umschaltschiebers (14) in Verbindung steht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742437262 DE2437262B2 (de) | 1974-08-02 | 1974-08-02 | Hydraulische steuereinrichtung fuer ein landwirtschaftlich nutzbares kraftfahrzeug |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19742437262 DE2437262B2 (de) | 1974-08-02 | 1974-08-02 | Hydraulische steuereinrichtung fuer ein landwirtschaftlich nutzbares kraftfahrzeug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2437262A1 DE2437262A1 (de) | 1976-02-12 |
| DE2437262B2 DE2437262B2 (de) | 1976-09-02 |
| DE2437262C3 true DE2437262C3 (de) | 1977-04-14 |
Family
ID=5922264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2280815A1 (de) |
Families Citing this family (5)
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|---|---|---|---|---|
| BE549561A (de) * | 1955-10-13 | 1900-01-01 |
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1974
- 1974-08-02 DE DE19742437262 patent/DE2437262B2/de active Granted
-
1975
- 1975-07-21 FR FR7522724A patent/FR2280815A1/fr active Granted
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