DE2432877C2 - Vortriebs- und Gewinnungsmaschine - Google Patents
Vortriebs- und GewinnungsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vortriebs- und Gewinnungsmaschine mit einer Fortbewegungseinrichtung,
die zwei im seitlichen Abstand voneinander angeordnete Fortbewegungsvorrichtungen und eine
oberhalb der Fortbewegungsvorrichtungen angeordnete, die Fortbewegungsvorrichtungen miteinander verbindende
Verbindungsvorrichtung aufweist, wobei die Fortbewegungseinrichtung als ein mit einer selbstfahrenden
Lademaschine durchfahrbares Portal ausgebildet ist, die Verbindungsvorrichtung zwei im Abstand
voneinander angeordnete, quer zur Fortbewegungsrichtung verlaufende sowie in ausreichendem Abstand von
der Sohle angeordnete Träger aufweist, ein oder mehrere Ausleger an je einer den Raum zwischen den
beiden Trägern überspannenden Brücke angelenkt sind, die zumindest an einem der Querträger quer zur
Fortbewegungsrichtung verschiebbar gelagert ist, jeder Ausleger dreidimensional einstellbar, längenveränderbar
und um eine Längsachse drehbar ist und an seinem freien Ende ein schlagend arbeitendes Werkzeug
angelenkt ist
Die DE-OS 22 48 785 betrifft eine Vortriebs- und Gewinnungsmaschine mit einer Fortbewegungseinrichtung,
die zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Fortbewegungsvorrichtungen und eine
oberhalb der Fortbewegungsvorrichtungen angeordnete, die Fortbewegungsvorrichtungen miteinander verbindende
Verbindungsvorrichtung aufweist, an der ein Ausleger gelagert ist, der dreidimensional einstellbar
ίο und um eine Längsachse drehbar ist und an dessen freiem Ende ein schlagend arbeitendes Werkzeug
angelenkt ist
Eine bekannte Maschine dieser letzteren Art zeigt auch die GB-PS 11 97 581. Darin ist der Ausleger zwar
teleskopierbar, aber an einem maschinenfesten Lagerbock gelagert Dadurch ist die Reichweite des
Werkzeugs der in Betriebsstellung mit drei Stützen gegen das Hangende verspannten bekannten Maschine
begrenzt Größere Streckenquerschnitte können nicht aus derselben Betriebsstellung abgebaut und insbesondere
nicht zu einer zumindest annähernd ebenen Ortsbrust gestaltet werden. Ferner ist das Abfördern
des Haufwerks umständlich.
Nach der Lehre der DE-OS 22 48 785 soll bei den den gesamten Querschnitt abbauenden Maschinen bei kontinuierlichem Betrieb eine Abförderung des Haufwerks entgegen der Fortbewegungsrichtung der Maschine mit einer von der Maschine unabhängigen Lademaschine ermöglicht werden. Dies ist nach dem besagten Vorschlag dadurch erreicht, daß'die Fortbewegungseinrichtung als ein mit einer selbstfahrenden Lademaschine durchfahrbares Portal ausgebildet ist, daß die Verbindungsvorrichtung einen oder mehrere quer zur Fortbewegungsrichtung verlaufende und in ausreichendem Abstand von der Sohle angeordnete Träger aufweist und daß ein oder mehrere Ausleger an Schlitten bzw. Brücken angelenkt sind, die an dem oder den Querträgern quer zur Fortbewegungsrichtung bewegbar gelagert sind. Nach einer Ausführungsform dieses Vorschlages weist das Portal zwei parallel zueinander und, bezogen auf die Fortbewegungsrichtung, im Abstand voneinander angeordnete Querträger auf. Außer der verbesserten Förderung des Haufwerks ergibt sich dabei der Vorteil, daß in jedem Fall der gesamte Streckenquerschnitt aus derselben Betriebsstellung abgebaut werden kann, ohne daß Portal seitlich versetzen zu müssen, was unerwünschten diskontinuierlichen Betrieb bedeuten würde.
* Aus der US-PS 32 83 831 ist eine Gesteinsbohrvorrichtung mit einem portalartigen Rahmen an sich bekannt. Der Rahmen weist zwei in senkrechter Richtung teleskopierbare und oben durch ein Querhaupt miteinander verbundene Beine auf. An den Seiten des Rahmens sind eine Anzahl Teleskopausleger für Bohrlafetten jeweils schwenkbar gelagert. Die Schwenklager der Teleskopausleger befinden sich an dem stationären Teil der Beine und an den Enden des Querhauptes und sind gegenüber dem Rahmen nicht verschiebbar. Die Reichweite der Bohrlafetten ist daher direkt abhängig von dem Ausmaß der Teleskopierbarkeit der Teleskopausleger. Diese an sich bekannte Gesteinsbohrvorrichtung wird beim konventionellen, diskontinuierlichen Streckenvortrieb mittels Bohren und Schießen eingesetzt und ist daher offensichtlich auf die besonderen Belange des Sprenglochbohrens abgestellt
Nach der Lehre der DE-OS 22 48 785 soll bei den den gesamten Querschnitt abbauenden Maschinen bei kontinuierlichem Betrieb eine Abförderung des Haufwerks entgegen der Fortbewegungsrichtung der Maschine mit einer von der Maschine unabhängigen Lademaschine ermöglicht werden. Dies ist nach dem besagten Vorschlag dadurch erreicht, daß'die Fortbewegungseinrichtung als ein mit einer selbstfahrenden Lademaschine durchfahrbares Portal ausgebildet ist, daß die Verbindungsvorrichtung einen oder mehrere quer zur Fortbewegungsrichtung verlaufende und in ausreichendem Abstand von der Sohle angeordnete Träger aufweist und daß ein oder mehrere Ausleger an Schlitten bzw. Brücken angelenkt sind, die an dem oder den Querträgern quer zur Fortbewegungsrichtung bewegbar gelagert sind. Nach einer Ausführungsform dieses Vorschlages weist das Portal zwei parallel zueinander und, bezogen auf die Fortbewegungsrichtung, im Abstand voneinander angeordnete Querträger auf. Außer der verbesserten Förderung des Haufwerks ergibt sich dabei der Vorteil, daß in jedem Fall der gesamte Streckenquerschnitt aus derselben Betriebsstellung abgebaut werden kann, ohne daß Portal seitlich versetzen zu müssen, was unerwünschten diskontinuierlichen Betrieb bedeuten würde.
* Aus der US-PS 32 83 831 ist eine Gesteinsbohrvorrichtung mit einem portalartigen Rahmen an sich bekannt. Der Rahmen weist zwei in senkrechter Richtung teleskopierbare und oben durch ein Querhaupt miteinander verbundene Beine auf. An den Seiten des Rahmens sind eine Anzahl Teleskopausleger für Bohrlafetten jeweils schwenkbar gelagert. Die Schwenklager der Teleskopausleger befinden sich an dem stationären Teil der Beine und an den Enden des Querhauptes und sind gegenüber dem Rahmen nicht verschiebbar. Die Reichweite der Bohrlafetten ist daher direkt abhängig von dem Ausmaß der Teleskopierbarkeit der Teleskopausleger. Diese an sich bekannte Gesteinsbohrvorrichtung wird beim konventionellen, diskontinuierlichen Streckenvortrieb mittels Bohren und Schießen eingesetzt und ist daher offensichtlich auf die besonderen Belange des Sprenglochbohrens abgestellt
Die US-PS 27 03 222 zeigt ebenfalls eine an sich bekannte Gesteinsbohrmaschine mit einem Drehträger,
an dem ein parallelogrammartiger Ausleger für eine Bohrlafette dreidimensional schwenkbar angelenkt ist
Die Parallelogrammstruktur des Auslegers gewährleistet eine selbsttätige Parallelführung der Bohrlafette bei
Schwenkung des Auslegers. Der Ausleger ist nicht teleskopierbar und daher in der Reichweite begrenzt
Die an sich bekannte Gesteinsbohrvorrichtung kann daher nur einen verhältnismäßig begrenzten Bereich
der Ortsbrust aus dem Stand abbohren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit geringem Aufwand eine für den zur Fortbewegungsrichtung rechtwinkligen Abbau der Ortsbrust günstige
Querbewegung der Brücken und damit der Ausleger zu erzielen, um aus dem Stand jedes gängige Streckenprofil
abbauen zu können.
Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst daß jede Brücke über ein maschinenfestes erstes
Schwenklager an einem der Querträger über ein im Abstand von dem ersten Schwenklager angeordnetes
zweites Schwenklager an dem quer zur Fonbewegungsrichtung an dem anderen Querträger verschiebbaren
Schlitten gelagert ist wobei eines der beiden Schwenklager eine translatorische Bewegung der Brücke relativ
zu diesem Schwenklager gestattend ausgebildet ist
Durch diese besondere Querbeweglichkeit der Brücken mittels Schwenkung und die hinzukommende
Anlenkung der längenveränderbaren Ausleger an den Brücken erhalten die Gewinnungswerkzeuge eine
größere Reichweite bei universeller Manövrierfähigkeit und gestatten die Herstellung einer ebenen Ortsbrust
auch bei verhältnismäßig großer Abbaufläche. Die Grundeinstellung des Werkzeugs kann mittels der
Briickenschwenkung und die Arbeitseinstellung des Werkzeugs mit der Schwenkung des Auslegers
gegenüber der Brücke vorgenommen werden. Dabei ist eine nur verhältnismäßig geringe Längenveränderbarkeit
der Ausleger erforderlich. Ausbailbögen oder
andere Ausbauteile können sehr dicht an der Ortsbrust gesetzt werden. Dadurch ist insbesondere bei lockerem
oder brüchigem Gebirge die Gefahr eines Einbruchs des Streckenprofils praktisch behoben.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung liegt das Schlittenschwenklager dem Ausleger näher als
das andere Schwenklager. Dadurch ergibt sich eine besonders große Reichweite des Gewinnungswerkzeugs.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das die translatorische Brückenrelativbewegung
gestattende Sch'venklager als Axialgelenklager ausgebildet, in dem eine Führungsstange der Brücke
verschiebbar ist. Damit läßt sich auf einfache Weise der bei einer Schwenkung der Brücke sich ändernde
Abstand der beiden Schwenklager voneinander ausgleichen. Dennoch bleibt eine straffe und sichere Führung
der Brücke und damit des Auslegers erhalten.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der Vortriebs- und Gewinnungsmaschine mit einem
Ausleger,
Fig. 2 die Schnittansicht nach Linie ΙΙ-Π in Fig. 1,
F i g. 3 eine andere Ausführungsform der Maschine in Draufsicht und
Fig.4 eine weitere Ausführungsform der Maschine
mit zwei Auslegern in Draufsicht.
In den F i g. 1 und 2 weist eine Fortbewegungseinrichtung
10 ein Portal 13 mit zwei Portalseiten 15 und 17 und zwei die Portalseiten 15 und 17 miteinander verbindenden
Querträgern 19 und 2C auf. jede Portalseite ist an ihrem unteren Ende mit einem nur schematisch
angedeuteten hydraulischen Schreitwerk 23 ausgerüstet
Auf dem Querträger 19 ist ein Schlitten 25 längs verschiebbar gelagert, der an seiner Oberseite ein
Schwenklager 27 für eine Brücke 30 trägt
Der andere Querträger 20 ist in seiner Längsmitte mit einem stationären Axialgelenklager 33 versehen, das ein
to zentrales Gleitlager 35 trägt In dem Gleitlager 35 ist
eine an ihren Enden an der Brücke 30 befestigte Führungsstange 37 axial verschiebbar.
Die Brücke 30 trägt außer einem nicht dargestellten Bedienungsstand einen Antriebsmotor 39 für eine
Hydraulikpumpe 40, die das gesamte hydraulische Netz der Maschine versorgt
Die Schwenkung der Brücke 30 um ihre beiden Schwenklager 27 und 33 geschieht mit Hydraulikzylindern
43 und 44, die jeweils einerseits an dem Portal 13 und andererseits an der Brücke 30 angelenkt sind. Bei
einer solchen Schwenkung kann aus der in F i g-1 voll ausgezogenen Mittellage zu beiden Seiten die strichpunktiert
eingetragene Endlage erreicht werden. Dabei findet eine translatorische Relativbewegung zwischen
der Brücke 30 und dem Schwenklager 27 nicht statt, sondern lediglich zwischen der Brücke 30 und dem
anderen Schwenklager 33, in dessen Gleitlager 35 die Führungsstange 37 sich dabei axial verschiebt. Dies hat
den Vorteil, daß die Brücke 30 sich auch in der voll
ausgeschwenkten Endlagen in F i g. 1 weitestmöglich nach links über den Querträger 19 hinaus erstreckt.
An der Brücke 30 ist ein Ausleger 50 auf einer waagerechten Achse 51 durch Hydraulikzylinder 53 und
54 schwenkbar gelagert. Ein Teil des Auslegers 50 ist um eine senkrechte Achse 57 durch Hydraulikzylinder 59
und 60 schwenkbar. Dieser Teil weist eine Teleskopanordnung 65 auf. Ein Teleskopteil 69 der Teleskopanordnung
65 ist in Richtung eines Doppelpfeils 70 durch Hydraulikzylinder 73 und 74 bewegbar.
An dem freien Ende des Teleskopteils 69 ist ein Lagerbock 71 um die Längsachse der Teleskopanordnung
65 schwenkbar gelagert. Diese Schwenkung erfolgt durch einen ein Schneckengetriebe aufweisenden
an sich bekannten Schwenkantrieb 72, dessen Abtriebswelle sich axial durch die Teleskopanordnung
hindurch bis zu dem Lagerbock 71 erstreckt. An dem freien vorderen Ende des Lagerbocks 71 ist an einer
Achse 75 ein Lafettenträger 77 gelagert, der durch einen Hydraulikzylinder 79 um die Achse 75 schwenkbar ist.
so Der Lafettenträger 77 weist eine Lafette 80 auf, entlang der ein schlagendes Gewinnungswerkzeug 81 in
Richtung eines Doppelpfeils 83 durch nicht dargestellte, an sich bekannte Mittel bewegbar ist. Statt des
schlagenden Gewinnungswerkzeugs kann auch ein schneidendes Gewinnungswerkzeug, z. B. in Walzenoder
Pilzform, verwendet werden.
Auf den F i g. 1 und 2 ist gut erkennbar, daß mit dem Gewinnungswerkzeug 81 durch entsprechende Einstellung
der Brücke 30 und/oder des Auslegers 50 eine im wesentlichen ebene Ortsbrust 90 hergestellt werden
kann. Dadurch lassen sich Ausbaubögen 93 jeweils in unmittelbarer Nähe der Ortsbrust 90 setzen. In F i g. 2
ist z. B. der Ausleger 50 in strichpunktierten Linien in seiner Stellung gezeigt, in der eine leichte Bearbeitung
des Übergangs von der Ortsbrust 90 in die Sohle 97 möglich ist. in dieser Stellung ist das Gewinnungswerkzeug
81 um 180° um die Längsachse der Teleskopanordnung 65 gegenüber der mit voll ausgezogenen Linien in
Fig.2 dargestellten Position geschwenkt dargestellt.
Ferner ist in F i g. 1 in der oberen strichpunktierten Darstellung des Auslegers SO erkennbar, daß die
Teleskopanordnung 65 um einen bestimmten Betrag zur Ortsbrust 90 hin ausgefahren ist. Gleichzeitig ist die
Brücke 30 in ihre in F i g. 1 obere Endstellung geschwenkt und ist auch der Ausleger 50 um einen
bestimmten Winkel um die Achse 57 gegenüber der Brücke 30 geschwenkt.
In F i g. 3 sind gleiche Teile wie in den F i g. 1 und 2 mit gleichen Bezugszahlen versehen. Wesentlicher Unterschied
der Ausführungsform nach F i g. 3 gegenüber der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist, daß das
Schwenklager 27 der Brücke 30 ortsfest in der Mitte des Querträgers 19 angeordnet ist. In entsprechender Weise
läuft der Schlitten 25 auf dem anderen Querträger 20 und trägt das andere Schwenklager 33, in dem die
Führungsstange 37 axial verschiebbar ist. In Abweichung von dem Ausführungsbeispiel in den F i g. 1 und 2
sind bei der Maschine in F i g. 3 die Hydraulikzylinder 43 und 44 im Bereich des vorderen Querträgers 19
angelenkt. Auch bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist das Gewinnungswerkzeug 81 in sehr weiten Grenzen
so bewegbar, daß die Ortsbrust 90 eben abgebaut werden kann.
F i g. 4 zeigt eine Ausführungsform der Maschine mit zwei Auslegern 55 A und 55 Ä Diese Maschine ist
besonders für den Vortrieb von Strecken mit verhältnismäßig großer Breite geeignet und weist eine erhöhte
Vortriebsleistung auf. Die Ausleger 55/4 und 550 sind in ähnlicher Weise ausgebildet und an ihren Brücken 3(M
und 30 ß angelenkt wie in den Fig. 1 und 2. Deshalb haben in F i g. 4 ähnliche Teile ähnliche Bezugszeichen
erhalten. Eine an sich bekannte hydraulische Verriegelungsschaltung verhindert bei der Maschine gemäß
Fig.4, daß die beiden Ausleger 55Λ und 55B
miteinander kollidieren. Die strichpunktiert eingetragenen bzw. angedeuteten Stellungen der Ausleger 55A
und 55ß zeigen in Fig.4 die leichte und universelle
Einstellbarkeit der Gewinnungswerkzeuge 8M und 81A
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vortriebs- und Gewinnungsmaschine mit einer Fortbewegungseinrichtung, die zwei im seitlichen
Abstand voneinander angeordnete Fortbewegungsvorrichtungen 'und eine oberhalb der Fortbewegungsvorrichtungen
angeordnete, die Fortbewegungsvorrichtungen miteinander verbindende Verbindungsvorrichtung
aufweist, wobei die Fortbewegungseinrichtung als ein mit einer sclbstfahrenden
Lademaschine durchfahrbares Portal ausgebildet ist, die Verbindungsvorrichtung zwei im Abstand
voneinander angeordnete, quer zur Fortbewegungsrichtung verlaufende sowie in ausreichendem Abstand
von der Sohle angeordnete Träger aufweist, ein oder mehrere Ausleger an je einer den Raum
zwischen den beiden Trägern überspannenden Brücke angelenkt sind, die zumindest an einem der
Querträger quer zur Fortbewegungsrichtung verschiebbar gelagert ist, jeder Ausleger dreidimensional
einstellbar, längenveränderbar und um eine Längsachse drehbar ist und an seinem freien Ende
ein schlagend arbeitendes Werkzeug angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Brücke
(30; 3OA 30B) Ober ein maschinenfestes erstes
Schwenklager an einem der Querträger und über ein im Abstand von dem ersten Schwenklager angeordnetes
zweites Schwenklager an dem quer zur Fortbewegungsrichtung an dem anderen Querträger
verschiebbaren Schlitten (25; 25 A 25B) gelagert ist, wobei eines der beiden Schwenklager eine translatorische
Bewegung der Brücke (30; 30Λ, 30Z^ relativ
zu diesem Schwenklager gestattend ausgebildet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlittenschwenklager (27; 27A,
27B) dem Ausleger (50; 55A, 55B) näher liegt als das
andere Schwenklager (33; 33A, 33B)
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die translatorische Briikkenrelativbewegung
gestattende Schwenklager als Axialgelenklager (33; 33/4, 33ßj ausgebildet ist, in
dem eine Führungsstange (37; 37/4,37B) der Brücke
(30; 3OA, 30B) verschiebbar ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742432877 DE2432877C2 (de) | 1974-07-09 | 1974-07-09 | Vortriebs- und Gewinnungsmaschine |
| GB4916174A GB1482093A (en) | 1974-07-09 | 1974-11-13 | Advancing mineral mining machines |
| JP6518075A JPS519002A (ja) | 1974-07-09 | 1975-05-30 | Kutsushinsaikutsukikai |
| SU752152015A SU607562A3 (ru) | 1974-07-09 | 1975-07-07 | Проходческо-добычна машина |
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| DE2432877B1 DE2432877B1 (de) | 1975-12-18 |
| DE2432877C2 true DE2432877C2 (de) | 1982-08-19 |
Family
ID=5920052
Family Applications (1)
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