DE2504369C2 - Tunnelvortriebsmaschine - Google Patents
TunnelvortriebsmaschineInfo
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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- E21D9/10—Making by using boring or cutting machines
- E21D9/1086—Drives or transmissions specially adapted therefor
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- E21D9/06—Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
- E21D9/08—Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield
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- E21D9/0875—Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield with a movable support arm carrying cutting tools for attacking the front face, e.g. a bucket
- E21D9/0879—Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining with additional boring or cutting means other than the conventional cutting edge of the shield with a movable support arm carrying cutting tools for attacking the front face, e.g. a bucket the shield being provided with devices for lining the tunnel, e.g. shuttering
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Description
Schwenkvorrichtung angreift.
Mit diesen Ausgestaltungsmaßnahmen wird eine zuverlässige Führung und Verlagerung der Tunnelvortriebsmaschine
erreicht wobei sich die Führung und Verlagerung zugleich durch raumsparende Bauweise
auszeichnet Die Verschwenkung der Vortriebsmaschine zum Zwecke der Richtungssteuerung und Richtungskorrektur erfolgt über die Führungsträger, die eine
verhältnismäßig große Länge erhalten können, so daß günstige Hebelannverhältnisse für eine feinfühlige
Steuerung gegeben sind. Dabei wird die der Verschwen kung der Führungsträger dienende Schwenkvorrichtung
hinter der Vortriebsmaschine, d. h. an den hinteren Enden der Führungsträgpr vorgesehen. Durch die
Verlagerung der beiden Führungsiräger in den an ihren 1;
vorderen Enden angeordneten Schwenklagern ist die Lage der Führungsträger innerhalb des Schneidschuhes
bzw. des endgültigen Tunnelausbaus an dieser Stelle bestimmt so daß unabhängig von der Schwenklage der
Führungsträger eine exakte Führung der Tunnelvor- »0
triebsmaschine an den Führungsträgev erreichbar ist.
Die Verlagerung der gesamten Tunnelvortriebsmaschi
ne an den parallelen Führungsträgern ermöglicht eine raumsparende Gesamtanordnung, bei welchtr der
ohnehin beengte Tunnelquerschnitt im Arbeitsbereich der Vortriebsmaschine im allgemeinen nicht übermäßig
stark zugebaut werden muß.
Die Schwenklager mit ihren horizontalen Gelenkachsen sind vorzugsweise auf halber Tunnelhöhe an der
Tunnelausbaukleidung angeordnet Es empfiehlt sich, den Schneidkopf nebst seinem Antrieb mittels Führungsschuhe
an den Führungsträgern gleitend zu führen. Vorzugsweise weisen hierbei die Führungsschuhe an
den Führungsträgern anliegende ballige Gleitbleche auf,
derart daß ein Verschwenken der Führungsschuhe 3, gegenüber den Führungsträgern in der Horizontalebene
möglich ist
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Tunnelvortriebsmaschine sind die Führungsträger als
Hohlkörper ausgebildet, wobei sie in ihrem Inneren ein hydraulisches Schubkolbengetriebe aufnehmen, das
einerseits mit dem zugeordneten Führungsträger und andererseits mit dem am Führungsträger gleitenden
Führungsschuh oder Anbauteil desselben zug- und druckfest verbunden ist. Wird die Erfindung in dieser
Weise verwirklicht, so besteht die Möf Mchkeit, mit Hilfe
der am rückwärtigen Ende der Führungsträger angeordneten Schwenkvorrichtung die Führungsträger
lediglich in vertikaler Ebene zu verschwenken, während die horizontale Verschwenkung des Schneidkopfes mit
><i seinem Antriebsaggregat aufgrund der balligen Ausführung
der Führungsschuhe durch unterschiedliche Beaufschlagung der beiden in den Führungsträgern gelagerten
Schubkolbengetriebe möglich ist
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßun
Vortriebsmaschine kann die Kolbenstange des in*. Führungsträger abgestützten Zylinders des Schubkolbengetriebes
einen mit dem Kolbenstangenkopf verbundenen Bolzen tragen, der mit Achss tummeln im
Führungsträger vorgesehene Langlöcher durchfaßt und mit dem am Führungsträger gleitenden Führungsschuh
bzw. einem Anbauteil desselben zug- und druckfest verbunden ist. Das im Führungsträger vorgesehene
Langloch bestimmt die Wirklänge des innerhalb des Führungsträgers angeordneten Schubkolbengetriebes.
Es empfiehlt sich, die sich etwa auf halber Tunnelhöhe
seitlich nach hinten erstreckenden Führungsträger an ihren rückwärtigen Enuen durch ein Querhaupt
untereinander zu einem U-förmigen Rahmen zu verbinden. Diese Verbindung dient nicht nur einer
exakten synchronen Bewegung beider Führungsträger bei der Einstellung der Schwenkposition des Schneidkopfes,
sondern sie dient gleichzeitig auch der gegenseitigen Abstützung der Führungsträger und
damit der exakten Führung der Vortriebsmaschine an den Führungsträgern. Die die Schwenkpunkte für die
Fühmngsträger bildenden Schwenkiager sind vorzugsweise
derart ausgebildet, daß ein Verschwenken der Fühmngsträger in allen Richtungen möglich ist Hier
kann eine ballige bzw. kardanische Ausbildung der Schwenklager vorgesehen sein.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf die Tunnelvortriebsmaschine, teilweise im Horizontalschnitt
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B nach F i g. 1,
Fig.3 eine Ansicht in Pfeilrichtung D nach Fig. 1,
teilweise im Schnitt
Fig.4 einen Schnitt nach der Linie E Fnach Fig. i.
Die Tunnelvortriebsmaschine besteht in ihren wesentlichen Bauelementen aus dem Schneidkopf 1 sowie
den als hydraulische Langsamläufer ausgebildeten Antriebsi'jgregaten 2, die die Kraft über die Welle 29
auf den Schneidkopf übertragen. Die Lagerung der Welle 29 erfolgt in Lagern 30 und 31. Gegen äußere
Einflüsse wird die Welle 29 durch ein Gehäuse 32 abgeschirmt
Das Gehäuse 32 ist über Führungsschuhe 11, 11' an Führungsträgern 4 geführt. Die Führungsträger 4
verlaufen zu beiden Seiten des Führungsgehäuses 32 zwischen dem Führungsgehäuse und der inneren
Wandung des Tunnelausbaus 7 bzw. des Schneidschuhs 8. Sie sind etwa auf halber Höhe des Tunnelquerschnittes,
wie aus F i g. 2 erkennbar angeordnet Sowohl das vordere Ende des Führungsträgers 4 als auch den
Schneidschuh 8 durchfasssende quer zur Voririebirichtung
schwenkbare Lager 6 ermöglichen es, daß die Füh rungs träge r über an ihrem rückwärtigen Ende 10
angeordnete Stellmittel 5 auf und nieder geschwenkt werden können, so daß die Lager 6 um ihre Achsen 9
schwenken können. Die Fühmngsträger 4 sind als Hohlkörper ausgebildet und nehmen in ihrem Inneren
Schubkolbengetriebe 13 auf, deren Zylinder 16 sich am Fühmngsträger 4 abstützen. Die entsprechenden
Kolbenstangen 15 tragen einen durchgebohrten Kolbenstangenkopf 17. der von einem Bolzen 18 durchfaßt
wird. Der Bolzen 18 durchgreift mit nach unten und oben gerichteten Achsstummeln 19 Langlöcher 20 im
Fühmngsträger und ist so mit dem am Fühmngsträger gleitenden Führungsschuh Il bzw. dessen Anbauteilen
14 rug- j-sd druckfest verbunden. Wird die Kolbenstange
in ausfahrendem Sinne beaufschlagt so werden die Führungsschuhe 11,11' auf bzw. an dem Führurgsträger
4 entlangbewegt und das Gehäuse 32 bewegt sich mit der gesamten Maschine (Schneidkopf und Antriebsaggregate)
in Vortriebsrichtung 3 vorwärts. Die in Vortriebsrichtung vorderen Führungsschuhe 11 sowie
vorzugsweise auch die rückwärtigen Führungsschuhe 11' sind mit ballig ausgebildeten Gleitblechen 12
versehen. Berücksichtigt man zwischen den Gleitblechen 12 der rückwärtigen Führungsschuhe XY und den
entsprechenden Anlapeflächen der Fühmngsträger ein ausreichendes Spiel, so kann durch unterschiedliche
Beaufschlagung der im Fühmngsträger 4 verlagerten hydraulischen Schubkolbengetriebe 13 ein Verschwen-
ken der Maschine in horizontaler Ebene erreicht werden. Selbstverständlich können auch, was nicht
dargestellt ist, die den Führungsträger und den Schneidschuh durchfassenden Lager 6 als ballige,
kardangclcnkartig wirkende Lager ausgebildet werden.
Im Bereich des rückwärtigen Endes 10 sind die beiden
Führungsträger über ein Querhaupt 21 zu einem etwa U-förmigen Rahmen verbunden. In diesem Bereich
erfolgt die Abstützung der Führungsträger über die Stellmittel 5, die als Spindeln oder hydraulische
Schubkolbengetriebe ausgebildet sein können und gleichzeitig der kraftschlüssigen Verspannung der
Verspanneinrichtung 22 dienen können.
Zur Anpassung der Tunnelvortriebsmaschine an andere Auffahrungsquerschnitte können die Lager 6,
der Schneidschuh 8 sowie die Verspanneinrichtung 22 gegen enisprechende Aggregate anderer Abmessungen
ausgetauscht werden. Die Veränderung des wirksamen Durchmessers des Schneidkopfes I erfolgt durch sich in
radialer Richtung des Schneidkopfes erstreckende Schneidenlager 23. die an benachbarte Schneidentra-
·, ger 24 anflanschbar sind. Zur wirtschaftlicheren Fertigung eines auszuwechselnden Schneidschuhs besteht
der Schneidschuh aus einem äußeren dünnen Blechmantel 25. aus einem inneren dünnen Blechmantel
26 und einem diese beiden ßlechmäntcl verbindenden
κι vorderen Abschlußblech 27. wobei der von diesen
Blechen eingeschlossene Raum 28 mit Beton ausgefüllt ist.
Die gesamte in der Zeichnung nach F i g. I dargestellte Vortriebseinheit — also einschließlich des ersten
!) Betonrohrabschnittes — wird /u einer als Ganzes
transportierbaren Baueinheit vorgefertigt und als sofort einsatzfähiges Aggregat in die Baugrube abgesenkt.
Hierzu 2 blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Tunnelvortriebsmaschine mit einem vor einem Schneidschuh um etwa die Tunnellängsachse rotierenden
meißelbestückten Schneidkopf, der mit seinem Antriebsaggregat in einem dem Tunnelausbau
vorlaufenden Rohrabschnitt oder im vorderen Bereich des endgültigen Tunnelausbaus an einer
Maschinenführung in Vortriebsrichtung verschieblieh geführt und mittels einer im rückwärtigen
Bereich der Maschinenführung angeordneten Schwenkvorrichtung schwenkbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Maschinenführung aus diametral gegenüberliegenden Führungsträgern ; >
(4) besteht, die an ihren vorderen Enden an der Tunnelauskleidung (Rohrabschnitt bzw. Schneidschuh
8 oder endgültiger Tunnelausbau 7) in Schwenklagern (6) mit quer zur Tunnelachse
verlaufenden Gelenkachsen (9) schwenkbar abgestützt ssnu, während an den rückwärtigen Enden der
beiden Führungsträger die Schwenkvorrichtung angreift.
2. Tunnelvortriebsmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenklager (6)
mit ihren horizontalen Gelenkachsen (9) auf halber Tunnclhöhe an der Tunnelauskleidung (7, 8)
angeordnet sind.
3. Tunnelvortriebsmaschine nach Anspruch 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidkopf (1) nebst seinem Antrieb (2) mittels Führungsschuhen
(11,11') an 'en Führungsträgern (4) gleitend geführt
ist.
4. Tunnelvortriebsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dal? die Führungsschuhe
(11, 11') an den Führungstragern (4) anliegende ballige Gleitbleche (12) aufweisen, derart, daß ein
Verschwenken der Führungsschuhe gegenüber den Führungsträgern in der Horizontalebene möglich ist.
5. Tunnelvortriebsmaschine nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsträger
(4) als Hohlkörper ausgebildet sind und in ihrem Inneren ein hydraulisches Schubkolbengetriebe (!3)
aufnehmen, das einerseits mit dem zugeordneten Führungsträger und andererseits mit dem am
Führungsträger gleitenden Führungsschuh (11) oder Anbauteil (14) derselben zug- und druckfest
verbunden ist.
6. Tunnelvortriebsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (15)
des im Führungsträger (4) abgestützten Zylinders (16) des Schubkolbengetriebes einen mit dem
Kolbenstangenkopf (17) verbundenen Bolzen (18) trägt, der mit Achsstummeln (19) im Führungsträger
(4) vorgesehene Langlöcher (20) durchfaßt und mit dem am Führungsträger gleitenden Führungsschuh
(11) bzw. einem Anbauteil (14) desselben zug- und druckfest verbunden ist.
7. Tunnelvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die
sich etwa auf halber Tunnelhöhe seitlich nach hinten
erstreckenden Führungsträger (4) an ihren rückwärtigen Enden durch ein Querhaupt (21) untereinander
zu einem U-förmigen Rahmen verbunden sind.
8. Tunnelvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsträger (4) in den Schwenklagern (6) mittels ihrer Schwenkvorrichtung allseitig beweglich gela-Die
Erfindung betrifft eine Tunnelvortriebsmaschine mit einem vor einem Schneidschuh um etwa die
Tunnellängsachse rotierenden meißelbestückten Schneidkopf, der mit seinem Antriebsaggregat in einem
dem Tunnelausbau vorlaufenden Rohrabschnitt oder im vorderen Bereich des endgültigen Tunnelausbaus an
einer Maschinenführung in Vortriebsrichtung verschieblich geführt und mittels einer im rückwärtigen Bereich
der Maschinenführung angeordneten Schwenkvorrichtung schwenkbar ist
Aus der DE-OS 20 20 320 ist eine Tunnelvortriebsmaschine
bekannt, bei welcher der Schneidkopf nebst Antriebsaggregat um eine horizontal verlaufende Achse
schwenkbar gelagert ist, die etwa in der unteren Tunnelhälfte im Inneren des vorlaufenden Rohrabschnittes
angeordnet ist. Die Schwenkung der Vortriebsmaschine
um diese Achse erfolgt mittels in der oberen Hälfie des Tunneiquerschnittes angeordneter
hydraulischer Schwenkzylinder. Mit dieser Anordnung ist nur eine verhältnismäßig grobe Steuerung der
Vortriebsmaschine beim Tunnelvortrieb möglich. Um eine ausreichende Kurvengängigkeit zu erzielen, ist der
Schild unterteilt, wobei der vordere Schildteil mit dem hinteren Schildteil über ein Gelenk verbunden ist,
welches eine verhältnismäßig feinfühlige Abwinklung ermöglicht. Die vom Schneidkopf ausgehenden Reaktionskräfte
werden bei der bekannten Vortriebsmaschine über eine Drehmomentenstütze auf den nachfolgenden
Rohrabschnitt übertragen, die aus drehschlüssig zueinander geführten, in Vortriebsrichtung gegeneinander
verschiebbaren Führungsteilen besteht
Aus der AT-PS 2 84 899 ist eine Tunnelvortriebsmaschine
der eingangs genannten Art bekannt Bei dieser Vortriebsmaschine ist die den Schneidkopf tragende
Schneidkopfwelle mittels längenveränderlicher Streben in Gestalt von Schubkolbengetrit.beη und mittels eines
die Welle umgreifenden Lagerringes im Inneren des Schildes aufgehängt. Das Antriebsaggregat am rückwärtigen
Ende der Welle ist unabhängig hiervon in einer besonderen Verlagerung des Schildes aufgehängt,
wobei dieser Verlagerung Steuerzylinder für die Richtungssteuerung zugeordnet sind. Diese Art der
Verlagerung der Vortriebsmaschine erfordert ein verhältnismäßig hohen Bauaufwand und erschwert die
genaue Richtungssteuerung der Vortriebsmaschine.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tunnelvortriebsmaschine der eingangs genannten Art bei raumsparender
Bauweise und einfacher Ausbildung ihre Verlagemng so auszugestalten, daß sich eine feinfühlige
Steuerung des Schneidkopfes mit einfachen Mitteln erreichen läßt. Dabei soll insbesondere die Möglichkeit
gegeben sein, den vorlaufenden Rohrabschnitt möglichst kurz zu halten, so daß sich die Tunnelvortriebsmaschine
auf einen wesentlichen Teil ihrer Länge im endgültigen Tunnelausbau bzw. in dem vorzupressenden
Betonrohr befinden kann.
Diese Aufgabe wird erimdungsgemäß dadurch gelöM,
daß die Maschinenführung aus diametral gegenüberliegenden Führungsträgern besteht, die an ihren vorderen
Enden an der Tunnelauskleidung (Rohrabschnitt bzw. Schneidschuh oder endgültiger Tunnelausbau) in
Schwenklagern mit quer zur Tunnelachse verlaufenden Gelenkachsen schwenkbar abgestützt sind, während an
den rückwärtigen Enden der beiden Führungsträger die
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2504369A DE2504369C2 (de) | 1975-02-03 | 1975-02-03 | Tunnelvortriebsmaschine |
| AT28776A AT358090B (de) | 1975-02-03 | 1976-01-19 | Tunnelvortriebsmaschine |
| CH116676A CH606765A5 (de) | 1975-02-03 | 1976-01-30 | |
| ES444885A ES444885A1 (es) | 1975-02-03 | 1976-02-03 | Perfeccionamientos en maquinas para abrir tuneles. |
| JP51010803A JPS51102327A (de) | 1975-02-03 | 1976-02-03 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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|---|---|
| DE2504369A1 DE2504369A1 (de) | 1976-08-05 |
| DE2504369C2 true DE2504369C2 (de) | 1983-11-03 |
Family
ID=5937946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| ES (1) | ES444885A1 (de) |
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| DE3545765A1 (de) * | 1985-12-21 | 1987-06-25 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Vortriebseinrichtung mit einer in einem vortriebsschild gelagerten vollschnittmaschine |
| FR2620768A1 (fr) * | 1987-09-18 | 1989-03-24 | Louis Sato | Perfectionnements aux machines pour le creusement de tunnels et de galeries |
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| AT281903B (de) * | 1967-08-29 | 1970-06-10 | Hughes Tool Co | Tunnelmaschine |
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- 1976-02-03 ES ES444885A patent/ES444885A1/es not_active Expired
Also Published As
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| ES444885A1 (es) | 1977-05-16 |
| DE2504369A1 (de) | 1976-08-05 |
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|---|---|---|---|
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