DE243159C - - Google Patents
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- DE243159C DE243159C DENDAT243159D DE243159DA DE243159C DE 243159 C DE243159 C DE 243159C DE NDAT243159 D DENDAT243159 D DE NDAT243159D DE 243159D A DE243159D A DE 243159DA DE 243159 C DE243159 C DE 243159C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03D—FLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
- B03D1/00—Flotation
Landscapes
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Special Spraying Apparatus (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein neues Verfahren und eine Vorrichtung zur
Scheidung von Sulfiderzen unter sich, insbesondere zur Trennung der Kupfererze von
den ihnen beiliegenden Blei- .und Zinkerzen durch Aufstreuen der fein gemahlenen Erzmasse
auf die Oberfläche einer ununterbrochenen überlaufend gehaltenen, gleichzeitig einem
Luftstrom ausgesetzten Scheideflüssigkeit. Das
ίο neue Verfahren weicht von den bekannten
Verfahren dieser Art dadurch ab, daß die gemahlene Erzmasse in Eorm eines radialen,
ständig kreisenden Streifens auf die kreisscheibenförmige
Oberfläche einer Flüssigkeit gestreut und hinter diesem -aufgestreuten Streifen, in gleicher Richtung fortschreitend,
ein entsprechend radial ausgebreiteter Luftstrom, über den Flüssigkeitsspiegel kreisend,
hinweggeführt wird. Bei den bisherigen Ver-
ao fahren, bei welchen das Erzpulver durchweg an ein und derselben Stelle mit der Flüssigkeit
in Berührung kommt, besteht der Übelstand, daß von den niedersinkenden Blei-
und Zinkteilchen auch Kupferteilchen mitgerissen werden und ,umgekehrt die Kupfererze
auch Blei- und Zinkerze an der Oberfläche mit zurückbehalten.
Dieser die Ausbeute sehr erheblich beeinträchtigende Mißstand wird durch das Ver-
fahren gemäß der Erfindung beseitigt. Gleichzeitig wird dabei die Durchführung eines ununterbrochenen
Betriebes mittels einer überaus einfachen Vorrichtung ermöglicht.
Auch bietet das Verfahren den Vorteil einer bequemen ununterbrochenen Beaufsichtigung des Scheidevorganges, und die erzielte Leistung ist auch quantitativ eine solche, wie sie nach allen bisher bekannt gewordenen Verfahren nicht entfernt zu erreichen ist.
Auch bietet das Verfahren den Vorteil einer bequemen ununterbrochenen Beaufsichtigung des Scheidevorganges, und die erzielte Leistung ist auch quantitativ eine solche, wie sie nach allen bisher bekannt gewordenen Verfahren nicht entfernt zu erreichen ist.
Eine zur Ausführung dieses Verfahrens sich eignende Vorrichtung ist auf der Zeichnung
in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar im Längsschnitt (Fig. 1) und Grundriß
(Fig. 2).
Ein von Säulen getragener, unten zuganglicher
und oben offener, trichterförmiger Behälter 13 geht an seinem Außenrand in eine
Überlaufrinne 15 über, die mit Auslaufstutzen 16 versehen ist. Zur Zuführung der Scheideflüssigkeit
in den Behälter 13 dient' ,ein Rohr 19, das von unten her in den Behälter 13
zentral eingeführt ist und etwas unterhalb des Flüssigkeitsspiegels in diesem endet, so
daß ein Aufwallen der neueintretenden Flüssigkeit vermieden wird. An seiner Unterseite
ist der Flüssigkeitsbehälter noch mit von außen zugänglichen und durch Deckel oder
Schieber verschließbaren Austrittsstutzen 31 versehen.
Zur Zuführung des Scheidegutes, der gemahlenen
Sulfiderze, dient eine Rinne oder ein Rohr 12, das mit dem Gut ein trichterförmiges
Gefäß 36 speist, das seinerseits von einer durch ein Getriebe in Umdrehung zu
versetzenden Welle 37 getragen wird. Diese Welle ist hohl und in ihrem oberen Teil an
eine Druckleitung 38 angeschlossen, die mit Preßluft gespeist wird. An ihrem unteren
Ende geht die Welle in ein wagerecht über dem Flüssigkeitsspiegel liegendes Rohr 42 über,
das sich von der Drehachse der Welle an bis an den Rand des Behälters 13 radial zu
diesem und parallel zum Flüssigkeitsspiegel
. erstreckt. Dieses Rohr ist mit einer Reihe seitlicher Austrittsdüsen 3g versehen und am
Ende geschlossen.
An den Zulauftrichter 36 schließt sich ein rinnenartig gestalteter, ebenfalls quer über
die eine Hälfte des Flüssigkeitsspiegels sich erstreckender Arm 40 an, der nach dem Ende
zu sich verjüngt und dessen eine Seitenwand sägezahnartig angeordnete Streuöffnungen 41
enthält. Die Anordnung der Streuöffnungen der Rinne 40 ist der Drehrichtung entgegen-
X5 gesetzt getroffen, dagegen liegen die Düsen
des Rohres 42 in der Drehrichtung.
Im Betriebszustande ist der Behälter 13 durch das Rohr 19 bis zum Rand mit einer
ι prozentigen Natriumbisulfidlauge gefüllt, und es erfolgt durch das Rohr 12 die ständige
Beschickung des Trichters 36 mit den Blei-, Zink- und Kupfersulfiden. Diese werden von
der mit der Welle 37 bzw. dem Trichter 36 sich drehenden Schüttrinne 40 auf den Flüssigkeitsspiegel
gestreut, und zwar in gleichmäßiger Verteilung über diesen. Gleichzeitig
tritt durch das Rohr 38 und die Hohlachse 37 ein Luftstrom in das mit dieser Achse
rotierende Rohr 42, der. durch die düsenartigen öffnungen 39 hindurch unter fortschreitender
Bewegung über den Flüssigkeitsspiegel streicht, und zwar kurz hinter der Schüttrinne
her und der Ausfallrichtung der Erzteilchen entgegengesetzt gerichtet. Die Blei-
und Zinkerze sinken hierbei in dem Behälter 13 zu Boden, wohingegen die Kupfererze
schwimmend auf dem Flüssigkeitsspiegel verbleiben und durch den Luftstrom über den
Rand des Behälters hinweg in die Auffangrinne 15 befördert werden. , v
Während die Kupfererze von hier mittels der Stutzen 15 ihrer weiteren Bestimmung zugeführt
werden, läßt man die im Behälter niedergesunkenen Blei- und Zinkerze durch
die Schieber 31 von Zeit zu Zeit aus dem Behälter ab.
Claims (3)
1. Verfahren zur ununterbrochenen Scheidung von Sulfiderzen unter sich, insbesondere
zur Trennung der Kupfererze von den ihnen beiliegenden Blei- und Zinkerzen durch Aufstreuen der fein gemahlenen
Erzmasse auf die Oberfläche einer ununterbrochenen überlaufend gehaltenen, gleichzeitig einem Luftstrom
ausgesetzten Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das Erzpulver in Form eines
radialen, ■< ständig im Kreise fortschreitenden
Streifens auf die kreisscheibenförmige Oberfläche der Flüssigkeit gestreut und
hinter diesem aufgestreuten Streifen, in gleicher Richtung fortschreitend, ein entsprechend
radial ausgebreiteter. Luftstrom über den Flüssigkeitsspiegel geführt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zentral über der in einem trichterförmigen, am Außenrande mit Überlauf (15) versehenen Behälter (13)
befindlichen Flüssigkeit ein in Drehung versetzter, ununterbrochen mit dem Erzpulver
gespeister Trichter (36) angeordnet ist, der mittels einer von ihm gespeisten
und mit dem Trichter kreisenden, mit zahlreichen Streuöffnungen (41) versehenen
Schüttrinne (40) das Erzpulver gleichmäßig über die Flüssigkeit verteilt, und
daß gleichzeitig um dieselbe Achse ein mit Preßluft gespeistes, mit zahlreichen Düsen
(39) versehenes, radial zum Flüssigkeitsbehälter angeordnetes Rohr (42) in geeignetem
Abstand hinter der Schüttrinne her dicht oberhalb des Flüssigkeitsspiegels
mitkreist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Düsenrohr (42) am unteren· Ende einer hohlen, zentral über der Flüssigkeit
angeordneten Welle (37) sitzt, die gleichzeitig den mit der Schüttrinne (40) ausgestatteten
Trichter (36) trägt und mit in Drehung versetzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE243159C true DE243159C (de) |
Family
ID=502308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT243159D Active DE243159C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE243159C (de) |
-
0
- DE DENDAT243159D patent/DE243159C/de active Active
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