DE2430833A1 - Mit einer hilfskraft arbeitende regelvorrichtung zum selbsttaetigen ausrichten von kraftfahrzeugscheinwerfern - Google Patents
Mit einer hilfskraft arbeitende regelvorrichtung zum selbsttaetigen ausrichten von kraftfahrzeugscheinwerfernInfo
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
18.6.1971 He/Kb
Anlage zur
Patent- und
Gebrauchsmusterhilfsanmeldung
ROBERT 3OSCH GMBH, 7 Stuttgart 1
Mit einor Hilfskraft arbeitende Regelvorrichtung zum
selbsttätigen Ausrichten von Kraftfahrzeugscheinwerfern
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einer Hilfskraft arbeitende Regelvorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von
Kraftfahrzeugscheinwerfern, die aus einer oder beiden Achsen
des Kraftfahrzeugs zugeordneten Mefi>- oder Regelwerken besteht,
die in Abhängigkeit von der Änderung des Abstands der jeweiligen Achse zum Kraftfahrzeug-Aufbau über Stellmotoren
die Kraftfahrzeugscheinwerfer auf eine konstante Neigung des Abblendlichtbündels ausrichten.
-2-
509882/0235
Eine derartige Regelvorrichtung ist bekannt (DT-AS 2 054 644). Sie wird mit Vakuum aus dem Ansaugstutzen
der Brennkraftmaschine betrieben. Das hat den Nachteil, daß die Regelvorrichtung nur ein sehr kleines Arbeitsvermögen
hat, denn der Unterdruck kann höchstens bis zu einem Druckunterschied bis 0,5 bar ausgenutzt v/erden. Dazu kommt,
daß die in neuerer Zeit schärfer werdenden Abgasvorschriften eine volle Ausnutzung des Unterdrucks immer weniger ermöglichen,
weil eine umweltfreundliche Verbrennung des Treibstoffs gefordert wird und eine solche bei Entnahme
des Unterdrucks für den Betrieb von Servoeinrichtungen kaum noch durchzuführen ist. Eine geringere Ausnutzung
des Unterdrucks bedingt aber für Vakuum-Einrichtungen Geräte und Töpfe mit großen Durchmessern, um eine genügend
große Kraftwirkung zu erreichen. Zur Platzersparnis ist man deshalb schon dazu übergegangen. Verstärker in die
Regelvorrichtung einzubauen. Dadurch wird dann aber die Regelvorrichtung umständlich und teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe 2,ugrunde, eine Regelvorrichtung der eingangs genannten /rt zu schaffen, die den
Abgasvorschriften nicht zuwiderläuft, die eine Energiequelle
mit hohe.Ti Arbeitsvermögen verweneet (etwa das 10 bis 100-fache
des ausnutzbaren Unterdrucks), die ferner keinen Verstärker benötigt und die eine Direktbewegung der Stellmotoren zuläßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß
die Hilfskraft von einer pneumatischen oder hydraulischen Überdruckquelle stammt und daß die Stellmotoren mit
positivem Druck betreibbare Arbeitszylinder sind.
Zwei Ausführungsbeispxele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und zwar zeigen:
-3-
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Fig. 1 eine druckluftbetriebene Regelvorrichtung, Fig. 2 eine durch hydraulische! Druck betriebene Regelvorrichtung
und
Fig. 3 eine Abwandlung der Regelvorrichtung nach der
Fig. 2.
Ein Kompressor 1 speist über einen Druckregler 2 einen
Druckluftvorratsbehälter 3· Dieser Vorratsbehälter 3 ist über eine Druckluftversorgungsleitung 4 an einen Modulator
5 einer Vorderachse 6 und an einen Modulator 7 einer Hinterachse 8 angeschlossen. Von dem Modulator 5 führt eine
Steuerleitung 9 zu einer ersten Kammer 10 eines als Stellmotor
arbeitenden Arbeitszylinders 11,und von dem Modulator 7 geht
eine Steuerleitung 12 zu einer zweiten Kammer 13 des Arbeitszylinders 11. Ein die beiden Kammei'n 10 und 13 trennender
Kolben Ik wird durch zwei Federn in Mittelstellung gehalten
und ist über eine Kolbenstange 15 an einen schwenkbaren
Scheinwerfer 16 angelenkt. Die beiden Steuerleitungen 9 und IL1 führen
auch zu einem Arbeitszylinder 18 mit zwei Kammern 19 Und 20 und einem Kolben 21, der über eine Kolbenstange
22 an einen schwenkbaren zweiten Scheinwerfer
23 angelenkt ist.
Die beschriebene Regelvorrichtung arbeitet wie folgt:
Gewöhnlich stehen die Modulatoren in ihrer Mittelstellung,
in der die Druckluftversorgungsleitung 4 abgeriegelt ist.
Wenn eine der beiden Achsen 6 oder 8 einfedert, wird Druckluft in die Steuerleitung 9 oder 12 eingesteuert,und der
Kolben I1I oder 21 verstellt die Scheinwerfer 17 oder 24.
Beim-Ausfedern wird die Steuerleitung 9 oder 12 über den Modulator
5 oder 7 an eine Außenluftverbindung 25 oder 26 angeschlossen.
Die Höhe des Druckes in den Steuerleitungen 9 und 12 ist proportional
zum jeweiligen Abstand zwischen Aufbau und Achse 6 bzw. 8. Die Verstellung der Scheinwerfer ergibt sich durch die Druckdifferenz
von 9 und 12 und die Federsteifigkeit der Federn in den Arbeitszylindern 11 und 18. -4-
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Die Figur 2 zeigt eine durch hydraulischen Druck betriebene Regelvorrichtung. Auch diese Vorrichtung hat eine Druckquelle,
die hier als Pumpe 27 ausgebildet ist, die einen Speicher 28 auf einem Druck von etwa 100 bar bringt. Auch hier hat jede Fahrzeugachse
29 bzw. 31 einen Modulator 32 bzw.. 33. Jeder Modulator
32 und 33 ist über eine Steuerleitung 34 .bzw. 35 an eine
Steuereinheit 36 angeschlossen, die über je einen Stellmotor,
die als Arbeitszylinder 37 bzw. 38 ausgebildet sind, mit Scheinwerfern 39 und 40 in Wirkverbindung stehen.
Wenn die Modulatoren 32 und 33 durch Einfedern oder Ausfedern der Fahrzeugachsen 29 und 31 betätigt werden, ändert sich proportional
der Druck in den Steuerleitungen 35,34. Die Steuereinheit 36 wird entsprechend verstellt und damit der Zu- bzw. der
Abfluß von hydraulischem Druckmittel geöffnet bzw. geschlossen, über die Steuerleitungen 34 und 35 erfolgt eine Verschiebung,
der Kolben in den Arbeitszylindern 37- bzw. 3b.
Die Verschiebung ist abhängig vom Druck in der Steuerleitung und der Federsteifigkeit der Feder im Arbeitszylinder 37,38.
Mit der Verschiebung der Kolben wird über Ab- und Zufluß eine Rückstellung der Steuereinheit 36 bewirkt. Dann ist
die gesamte Regelvorrichtung wieder im Gleichgewicht und alle Schieberventile sind geschlossen.
In die Steuerleitungen 34 und 35 sind Drosseln 43 und 44
eingebaut, um ein Schwingen der Scheinwerfer bei unebener Fahrbahn zu vermeiden. Diese Drosseln können aber auch weggelassen
werden.
Die Bauart nach der Fig. 3 entspricht weitgehend der nach der Fig. 2, nur daß hier eine andere Steuereinheit 45 verwendet ist.
Diese Steuereinheit 45 ist unmittelbar an den ersten Scheinwerfer
angeschlossen und hat geradeso wie die Arbeitszylinder 11 und 18 einen Kolben 46, der durch zwei Federn in Mittelstellung
gehalten wird. Außerdem ist an jede der beiden
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Karamern der Arbeitszylinder-Steuereinheit 45 eine Kammer
einer zweiten Arbeitszylinder-Steuereinheit für den zweiten Scheinwerfer angeschlossen. Diese zweite Steuereinheit und
der zweite Scheinwerfer sind hier nicht noch einmal dargestellt. Die Arbeitszylinder-Steuereinheit 45 kann aber auch,
wie die Steuereinheit 36, über besondere Arbeitszylinder auf die Seheinwerfer einwirken.
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Claims (1)
- AnspruchMit einer Hilfskraft arbeitende Regelvorrichtung zum
selbsttätigen Ausrichten von Kraftfahrzeugscheinwerfern,
die aus einer oder beiden Achsen des Kraftfahrzeugs zugeordneten Meß- oder Regelwerken besteht, die in Abhängigkeit
von der Änderung des Abstands der jeweiligen Achse zum Kraftfahrzeug-Aufbau über Stellmotoren die Kraftfahrzeugscheinwerfer auf eine kostante Neigung des Abblendlichtbündels ausrichten, ladurch gekennzeichnet, c'aß die Hilfskraft von einer pneumatischen oder hydraulischen überdruckquelle (1,3; 27,28) stammt uni daß die Stellmotoren mit positivem Druck betreibbare Arbeitszylinder (11,18; 37,3^,^5) sind.509882/0235 .
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742430833 DE2430833C2 (de) | 1974-06-27 | 1974-06-27 | Mit positivem Druck arbeitende Regelvorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Kraftfahrzeugscheinwerfern |
| FR7520375A FR2276196A1 (fr) | 1974-06-27 | 1975-06-27 | Dispositif mu par une force auxiliaire pour le reglage automatique des phares d'un vehicule en fonction de la distance entre les essieux et la carrosserie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742430833 DE2430833C2 (de) | 1974-06-27 | 1974-06-27 | Mit positivem Druck arbeitende Regelvorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Kraftfahrzeugscheinwerfern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2430833A1 true DE2430833A1 (de) | 1976-01-08 |
| DE2430833C2 DE2430833C2 (de) | 1982-04-15 |
Family
ID=5919073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742430833 Expired DE2430833C2 (de) | 1974-06-27 | 1974-06-27 | Mit positivem Druck arbeitende Regelvorrichtung zum selbsttätigen Ausrichten von Kraftfahrzeugscheinwerfern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2430833C2 (de) |
| FR (1) | FR2276196A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6266836U (de) * | 1976-09-03 | 1987-04-25 |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2517363C3 (de) * | 1975-04-19 | 1983-12-08 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Hydromechanisches System zum Einstellen der Neigung von Fahrzeugscheinwerfern |
| DE2925710A1 (de) * | 1979-06-26 | 1981-01-22 | Daimler Benz Ag | Pneumatisch arbeitende regelvorrichtung zur selbsttaetigen ausrichtung von kraftfahrzeugscheinwerfern |
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| DE2163160A1 (de) * | 1971-12-20 | 1973-06-28 | Bosch Gmbh Robert | Druckvergleichsdose fuer die leuchtweiteregelung von kraftfahrzeug-scheinwerfern |
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1974
- 1974-06-27 DE DE19742430833 patent/DE2430833C2/de not_active Expired
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1975
- 1975-06-27 FR FR7520375A patent/FR2276196A1/fr active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2430833C2 (de) | 1982-04-15 |
| FR2276196B1 (de) | 1980-10-03 |
| FR2276196A1 (fr) | 1976-01-23 |
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