DE2429540C2 - Mittel zum Reinigen der Zähne - Google Patents

Mittel zum Reinigen der Zähne

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DE2429540C2
DE2429540C2 DE19742429540 DE2429540A DE2429540C2 DE 2429540 C2 DE2429540 C2 DE 2429540C2 DE 19742429540 DE19742429540 DE 19742429540 DE 2429540 A DE2429540 A DE 2429540A DE 2429540 C2 DE2429540 C2 DE 2429540C2
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Nikolaus Laing
geb. Melchior Ingeborg 7148 Remseck Laing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

Die Erfindung betrifft ein Reinigungsmittel für Zähne unter Verwendung eines auf die Zähne gerichteten Flüssigkeitsstrahles, z. B. Wasserstrahles.
Es ist bekannt, die Zähne mit einem Wasserstrahl zu behandeln. Der Reinigungseffekt ist jedoch schlechter als bei Bürstenreinigung, da festhaftende Schichten nicht abgelöst werden. Die Bürstenreinigung hat andererseits den Nachteil, daß bei Verwendung weicher Bürsten der Reinigungseffekt gering ist und bei Verwendung harter Bürsten der Angriff auf das Zahnfleisch nachteilig ist. Außerdem erfaßt eine Reinigung mit Zahnbürsten die Zwischenräume zwischen den Zähnen nur unvollkommen.
Die Erfindung bedient sich fließfähiger Reinigungsmittel, die im Gegensatz zum reinen Wasser auch festhaftende Schichten beseitigen. Zur Lösung dieser Aufgabe der Erfindung werden dem Wasser feste Teilchen zugesetzt, deren Härte geringer als die Härte von Dentin ist. Bei einem bevorzugten Verfahren nach der Erfindung werden die festen Teilchen dem Wasser vor Austritt als Wasserstrahl aus einer Düse zugesetzt, wobei die festen Teilchen in einer Paste dispergiert sein können. In diesem Falle besteht die Paste aus in Wasser löslicher Flüssigkeit oder Paste als Träger und darin dispergieren festen Teilchen. Der Pastenträger soll sich unmittelbar nach der Vermengung mit dem Wasser lösen. In der Paste sollten andererseits die Festkörper nicht löslich sein.
Der feste Körper, der in Form kleinster Körnchen dem Wasser beigemischt werden soll, besteht vorzugsweise aus mit einem dünnen Überzug aus wasserunlöslichem Material überzogenen wasserlöslichen Festkörpern oder aber aus Körnchen von solchem Material, das sich im Wasser nicht sofort auflöst, so daß sie noch im festen Zustand auf die zu reinigenden Zähne auftreffen.
Hierdurch wird ein Abtragen auch der festhaftenden Schichten auf den Zähnen durch die im Wasserstrahl dispergierten festen Teilchen erreicht, wobei der Zahnschmelz jedoch von diesen Teilchen nicht angegriffen wird. Bei Verwendung von wasserlöslichen Teilchen lösen sich diese, soweit sie anschließend zufällig im Mund verblieben sind, nachdem sie ihre Reinigungswirkung getan haben, auf. Bei Verwendung von wasserlöslichen festen Teilchen, die mit einem in kaltem Wasser wenig wasserlc. i liehen Überzug überzogen sind, z. B. mit Gelatine überzogene Kalziumlaktatkörnchen, werden Teilchen, die nicht aus dem Mund herausgespült werden, dann aufgelöst, wenn sie durch den Kauvorgang zerkleinert wurden oder mit dem warmen Speichel in Berührung kommen. Auch Kalziumlaktat ohne Überzug hat sich als Festkörper als geeignet erwiesen. In jedem Falle wird der Festkörperanteil nach der Erfindung nach dem Reinigungsvorgang im Mund aufgelöst, soweit er nicht vorher ausgespült wurde.
Beispielsweise für Reinigungsmittel mit wasserlöslichen festen Teilchen, die mit wasserlöslichen Überzügen überzogen sind, süid folgende: Polyvinylalkohol, Gelatine oder Pektine, deren Oberfläche mit Härtungsmitteln gehärtet oder durch einen dünnen Film aus hy- drophober Substanz, z. B. Siliconfett, überzogen ist. Weitere Überzüge sind: anorganische Schichten, z. B. Karbonate oder Sulfate der Leichtmetalle.
Beispiele für Teilchen, die sich im Wasser so langsam lösen, daß sie ihren Reinigungseffekt ausüben können, bevor sie zerfallen sind, sind folgende: Kalziumlaktat, kristalline Fruchtsäuren, Dextrine, Gelatinen, Knochenleim, Zucker, Laktate der Leichtmetalle, kristalline schwache Säuren, Steinsalz, Leime.
Beispiele für nicht lösliche Festkörper sind folgende:
alle thermoplastischen Kunststoffe, Speckstein, Kreide, Knochenkohle.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung liegt das Reinigungsmittel in Form einer Paste vor. Die Paste wird dabei mit schleimbildenden, aus MoIekülen mit großen Molekulargewicht bestehenden Substanzen, wie Alkylenoxide, angesetzt Hierdurch wird eine gleichmäßige Verteilung der Festkörper im Wasser erreicht
Grundsätzlich ist es auch möglich, daß die festen Körper nicht erst in einer Spritzvorrichtung dem Wasser beigemischt verden, sondern dem Spritzwasser beigemischt werden. In diesem Falle ist die Zugabe von wenigen Promille bis zu wenigen Prozent einer Substanz zur Verhinderung der Sedimentbildung vorteilhaft
Zur Erzeugung des Strahles können motorisch angetriebene Pumpen Verwendung finden, aber auch Einrichtungen, die direkt mit der Wasserleitung verbunden werden, schließlich auch ball- oder zylinderförmige Spritzgefäße, in denen mit dem Druck der Hand ein
Überdruck erzeugt wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Festes Zahnreinigungsmittel enthaltend wasserlösliche feste Teilchen mit einem wasserlöslichen oder wasserunlöslichen Überzug oder Teilchen, die sich im Wasser langsam lösen, wobei die Härte der Teilchen geringer ist als die Härte des Zahnschmelzes.
2. Reinigungsmittel dadurch gekennzeichnet, daß die festen Teilchen nach Anspruch 1 in einer nicht wasserhaltigen, jedoch wasserlöslichen Paste eingelagert sind, in der sie sich nicht lösen.
DE19742429540 1973-07-06 1974-06-20 Mittel zum Reinigen der Zähne Expired DE2429540C2 (de)

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AT596473A AT344916B (de) 1973-07-06 1973-07-06 Zahnpflegemittel

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DE2429540A1 DE2429540A1 (de) 1975-01-16
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GB (1) GB1480594A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1480594A (en) 1977-07-20
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