DE2425689A1 - Patientenlagerungsvorrichtung - Google Patents
PatientenlagerungsvorrichtungInfo
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Description
KOCH & STERZEL Essen, den 17. Mai
KOMMANDITGESELLSCHAFT Bt/Os
Patientenlagerungsvorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Positionierung einer in mehreren Richtungen bewegbaren
Patientenlagerungsvorrichtung eines Röntgenuntersuchungsgerätes.
An Röntgenuntersuchungsgeräte wird vielfach die Anforderung gestellt, Möglichkeiten für die Positionierung eines
Patienten zu schaffen, und zwar, um zwecks einwandfreier Diagnosestellung die zu betrachtenden Bereiche auch während
der Röntgenuntersuchung ohne Umlagerung des Patienten
in das Strahlenfeld zu bringen.
Bei den heutzutage üblichen Röntgenuntersuchungsgeräten wird die Positionierung des Patienten mit Hilfe einer
meist motorisch verstelLbaren Patientenlagerungsvorrichtung vorgenommen, wobei diese in Längs- und/oder Querrichtung
sowie gegebenenfalls um ihre Längsachse bewegt werden kann. Die hierbei zum Einsatz gelangenden Motorantriebe
(Motoren, Untersetzungsgetriebe und Elemente zur Übertragung der Bewegung) bringen aber den Nachteil
mit sieh, daß hierdurch einzelne Bereiche der Patientenlagerungsvorrichtung
nicht mehr strahlendurchlässig sind
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d.h.., daß sich, auf den in diesen Bereichen hergestellten
Röntgenbildern einzelne Teile des Motorantriebes mitabbilden,
was die DiagnosesIbLlung erheblich beeinträchtigt. Dies
wird insbesondere bei den Röntgenuntersuchungsgeräten deutlich, die für die Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung
in Längs- und Querrichtung einen sogenannten Zwischenrahmen
aufweisen, d.h. einen Rahmen, der beispielsweise zwecks Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung in
Längsrichtung von einem am Röntgenuntersuchungsgerät vorgesehenen Motorantrieb bewegt wird und an dem selbst ein
weiterer Motorantrieb zwecks Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung
in Querrichtung angeordnet ist. Dieser Zwischenrahmen weist außerdem neben einer relativ komplizierten
Konstruktion noch den Nachteil auf, daß aufgrund seiner erforderlichen Abmessungen der Abstand zwischen der
Patientenebene und der Bildebene sehr groß ist, was sich insbesondere im Fall eines ferngesteuerten Röntenuntersu—
chungsgerätes mit einem unterhalb der Patientenlagerung vorrichtung
vorgesehenen Bildempfänger nachteilig auswirkt.
Im übrigen weisen diese allgemein gebräuchlichen Röntgenuntersuchungsgerftte
noch den Nachteil auf, daß mit ihnen nicht alle für bestimmte Untersuchungen erforderlichen
Positionierungen des Patienten durchführbar sind.
Der vorliegenden E findung liegt deshalb die Aufgabe zugründe,
eine Anordnung zu schaffen, durch die gegenüber den bekannten Ausführungsformen eine in Längs- und/oder
Querrichtung sowie in der Höhe und um ihre in Richtung
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der Längs- und/oder Querachse verlaufende Drehachse bewegbare
von Störkanten befreite Patientenlagerungsvorrichtung erzielbar ist.
Die Einstellung der Höhe der Patientenlagerungsvorrichtung
ist insbesondere bei Röntgenuntersuchungsgeräten vorteilhaft, die eine Einrichtung zur Anfertigung von Schichtaufnahmen
aufweisen, denn dadurch kann die jeweils zu untersuchende Schichtebene ohne weiteres genau eingestellt werden.
Bei einem Röntgenuntersuchungsgerät mit einer Anordnung der eingangs genannten Art, wird die Aufgabe dadurch gelöst,
daß !zumindest an zwei der sich gegenüberliegenden Enden der in ihrem Umriß etwa rechteckförmigen Patientenlagerungsvorrichtung
jeweils eine Einstelleinrichtung an je zwei ortsveränderbaren Punkten angreift, und daß der
jeweils gewünschten Position der Patientenlage.rungsvorrichtung eine bestimmte Lage der Punkte relativ zu den
jeweiligen Enden der Patientenlagerungsvorrichtung zugeordnet ist.
In Ausgestaltung der Erfindung ist dabei vorgesehen, daß an den sich gegenüberliegenden Enden der Patientenlagerungsvorrichtung
jeweils eine, am jeweiligen Rand entlanglaufende Profilschiene angeordnet ist, daß an den Profilschienen
jeweils zwei Gleitstücke gehalten sind, die mit jeweils einem, mit seiner Drehachse parallel zur Ebene der Patientenlagerungsvorrichtung
liegenden Kurbelarm der Einstell-
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einrichtung verbunden sind, und daß der jeweils gewünschten
Position der Patientenlagerungsvorrichtung eine bestimmte
Stellung der Gleitstücke an den Profilschienen zugeordnet ist.
Zwecks Fortführung der Erfindung wird vorgeschlagen, jeweils zumindest an einer der sich gegenüberliegenden Profilschienen
eine über die gesamte Schienenlänge sich erstreckende
Kette oder Zahnstange vorzusehen, in die zwecks Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung in Längs-
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•ST;
und/oder Querrichtung jeweils ein auf dem Verbindungsteil zwischen einem der an dieser bzw. diesen Profilschienen
vorgesehenen Gleitstücke und einem der ihnen zugeordneten Kurbelarme drehbar angeordnetes, von einem
geeigneten Antriebsmechanismus bewegbares Zahnrad eingreift.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn das bzw. d&e Zahnräder
als Doppelzahnräder ausgebildet sind, wobei jeweils der eine Teil in eine Kette oder Zahnstange eingreift
und jeweils der andere Teil über eine Kette oder Zahnstange, ein an einem Ende der Welle angeordnetes Zahnrad,
ein am anderen Ende der Welle angeordnetes Zahnrad und eine daran angreifende Kette oder Zahnstange
mit einem Motorantrieb verbunden ist.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die auf zwei konzentrisch zueinanderliegenden Wellen angeordneten
Kurbelarme zwecks Höhen- und/oder Drehbewegung der Patientenlagerungsvorrichtung mit jeweils einem
gleich- oder gegensinnige Verstellungen eines oder beider Kurbelarme ermöglichenden Antriebsmechanismus verbunden
sind, wobei der Antriebsmechanismus aus an den konzentrisch zueinanderliegenden Wellen angeordneten
Zahnrädern und jeweils einer daran angreifenden mit je einem Motorantrieb gekuppelten Kette oder Zahnstange
bestehen kann.
Zwecks Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
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die konzentrisch zueinanderliegenden Fellen der Kurbelfür
arme konzentrisch zu der die Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung
in Längs- oder Querrichtung vorgesehene Welle zu legen.
Anhand eines in der Zeichnung mehr oder minder schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles sei die Erfindung
näher erläutert, und zwar zeigen:
Figur 1, die Patientenlagerungsvorrichtung
mit den erfindungsgemäßen Einstelleinrichtungen,
Figur 2, die erfindungsgemäße Einstelleinrichtung.
¥ie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, ist nur der Mechanismus
für die Querverstellung, die Verstellung in der Höhe und die Bewegung um die Längsachse der Patientenlagerungsvorrichtung
dargestellt worden. Ein solcher Mechanismus kann aber auch allein oder zusätzlich für die Längsverstellung,
die Verstellung in der Höhe und die Bewegung um die Querachse der Patientenlagerungsvorrichtung vorgesehen
werden.
Nach Figur 1 sind mit der freischwebend angeordneten Patientenlagerungsvorrichtung
1 zwei Einstelleinrichtungen 2 verbunden, wovon in Figur 2 der Einfachheit halber nur
eine dargestellt wurde.
Die erfindungsgemäße Positionieranordnung setzt sich dabei
im wesentlichen aus jeweils einer am jeweiligen Rand der sich gegenüberliegenden Enden der Patientenlagerungs-
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Vorrichtung 1 angeordneten Profil schiene 16. und einen
darin eingreifenden Mechanismus der Einrichtung 2 zusammen. An den Profilschienen 16 sind dabei Gleitstücke
1^,15 angeordnet, die über daran beweglich gehaltene
Verbindungsteile 17a, 17b mit zwei Kurbelarmen 10,11
verbunden sind. Die Kurbelarme 10,11 sind an einem Ende
von je einer Hohlwelle 12p,13c befestigt, wobei die
eine Hohlwelle 12c, die andere Hohlwelle 13c teilweise
konzentrisch umschließt. An den anderen in einem Gehäuse Zh liegenden Enden der Hohlwellen 12c, 13c ist je
ein Zahnrad 12b, 13b angeordnet, die über je eine Kette
12a, 13a mit einem nicht dargestellten Motorantrieb
zur Verstellung der Kurbelarme 10,11 und damit zur Verschiebung
der Gleitstücke 14,I5 relativ zu der Profilschiene
16 verbunden sind. Außerdem ist an der Profilschiene 16 eine sich über die gesamte Schienenlänge
erstreckende Kette 20 vorgesehen, die mit ihren Enden an den Enden der Profilschiene 16 durch geeignete Einrichtungen
21,23 gehalten ist. In diese Kette 20 greift der eine Teil 19a eines auf dem zwischen einem Gleitstück
15 und einem Kurbelarm 11 vorgesehenen Verbindungsteil
17a drehbar gehaltenen Doppelzahnrades 19
ein, dessen anderer Teil 19b über eine Kette 18 mit
einem weiteren Zahnrad 22d verbunden ist. Dieses Zahnrad 22d ist an einem Ende einer Welle 22c angeordnet,
die von den Hohlwellen 12c, 13c der Kurbelarme 10,11
teilweise konzentrisch umschlossen ist. Am anderen Ende dieser Welle 22c ist; ein Zahnrad 22b angeordnet, das
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über eine Kette 22a zwecks Verstellung der Gleitstücke 14,15 relativ zur Profilschiene 16 mit einem ebenfalls
nicht dargestellten Motorantrieb verbunden ist.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Gegenstandes wird nachfolgend näher erläutert;
Wenn die Patientenlagerungsvorrichtung 1 in ihrer Ebene, d.h. im dargestellten Beispiel in Querrichtung verschoben
werden soll^ so wird über den entsprechenden Motorantrieb
die zugeordnete Kette 22a und dadurch das Zahnrad 22b, die Welle 22c sowie das Zahnrad 22d in Bewegung
gesetzt. Hierbei bewegt sich auch die Kette 18 und damit auch das Doppelzahnrad 19, so daß durch die in das Teil
19a eingreifende Kette eine Verschiebung der Patientenlagerungsvorrichtung
1 in ihrer Ebene auf den in ihrer Position verbleibenden Gleitstücken 1^,15 erfolgt.
Soll die Patientenlagerungsvorrichtung 1 in ihrer Höhe
verstellt werden, so wird über die mit den Ketten 12a, 13a verbundenen Motorantriebe die Zahnräder 12b, 13t>
und damit die Wellen 12c, 13c, sowie die darauf angeordneten
Kurbelarme 10,11 verstellt, und zwar gegenläufig, d.h. der von den Kurbelarmen 10,11 eingeschlossene Winkel
verändert sich hierbei, wodurch sich auch die Position der Gleitstücke bezogen auf ihren Abstand verändern
und die Patientenlagerungsvorrichtung 1 anheben oder absenken.
Wenn schließlich die Patientenlagerungsvorrichtung 1 nach
dem Ausführungsbeispiel um ihre Längsachse gedreht werden
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soll, so werden die beiden vorerwähnten Motorantriebe und die damit zusammenhängenden Antriebsmechanismen so
geschaltet, daß zumindeset ein Kurbelarm oder beide aber dann gleichsinnig - verstellt werden.
Mit dem erfindungsgemäßen'Gegenstand werden gegenüber
den bekannten Einrichtungen die Vorteile erreicht, daß eine kompakte Ausführungsform möglich ist, daß keine
den Abstand der Patientenlagerungsvorrichtung von der Bildebene vergrößernde Teile benötigt werden, und daß
die Patientenlagerungsvorrichtung über ihren gesamten Bereich strahlendurchlässig, d.h. ohne Störkanten ist.
Die Drehbewegung der Patientenlagerungsvorrichtung um ihre Längsachse bringt zudem noch den Vorteil, daß
Röntgenuntersuchungen mit zwei senkrecht zueinander stehenden Strahlenquellen vorgenommen werden können.
- Patentansprüche -
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Claims (7)
- PatentansprücheAnordnung zur Positionierung einer in mehreren Richtungen bewegbaren Patientenlagerungsvorrichtung eines Röntgenuntersuchungsgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest an zw.el der sich gegenüberliegenden Enden der in ihrem Umriß etwa rechteckförmigen Patientenlagerungsvorrichtung (1) jeweils eine Einstelleinrichtung (2) an je zwei ortsveränderbaren Punkten (14, 15) angreift, und daß der jeweils gewünschten Position der Patientenlagerungsvorrichtung (1) eine bestimmte Lage der Punkte relativ zu den jeweiligen Enden der
Patientenlagerungsvorrichtung (l) zugeordnet ist. - 2.) Anordnung nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß an den sich gegenüberliegenden Enden der Patien— tenlagerungsvorrichtung (l) jeweils eine, am jeweiligen Rand entlanglaufende Profilschiene (16) angeordnet ist, daß an den Profilschienen (16) jeweils
zwei Gleitstücke (14,I5) gehalten sind, die mit jeweils einem, mit seiner Drehachse parallel zur Ebene der Patientenlagerungsvorrichtung (1) liegenden Kurbelarm (10,11) der Einstelleinrichtung (2) verbunden sind, und daß der jeweils gewünschten Position derP tientenlagerungsvorrichtung (l) eine bestimmte
aStellung der Gleitstücke (i4,15) an den Profilschienen (l6) zugeordnet ist.409851 /081 3 - 3.) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zumindest an einer der sich gegenüberliegenden Profilschienen (16) eine über die gesamte Schienenlänge sich erstreckende Kette oder Zahnstange (20) vorgesehen ist, in die zwecks Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung (1) in Längs- und/oder Querrichtung jeweils ein auf dem Verbindungsteil (17a oder 17b) zwischen einem der an dieser bzw. diesen Profilschienen (16) vorgesehenen Gleitstücke (1^,15) und einem der ihnen zugeordneten Kurbelarme (10,11) drehbar angeordnetes, von einem geeigneten Antriebsmechanismus (18, 22a - 22d) bewegbares Zahnrad (19) eingreift.
- 4.) Anordnung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Zahnräder (1Q) als Doppelzahnräder (19a, 19b) ausgebildet sind, wobei jeweils der eine Teil (19a) in eine Kette oder Zahnstange (20) eingreift und jeweils der andere Teil (I9t>) über eine Kette oder Zahnstange (18), ein am einen Ende einer Welle (22c) angeordnetes Zahnrad (22d), ein am anderen Ende der Welle (22c) angeordnetes Zahnrad (22b) und eine daran angreifende Kette oder Zahnstange (22a) mit einem Motorantrieb verbunden ist.
- 5·) Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf zwei konzentrisch zueinanderliegenden Wellen (12c, 13c) angeordneten Kurbelarme (10,11) zwecks Höhen- und/oder Drehbewegung der Patientenlagerungsvorrichtung/11 4098017 0813(ΐ) mit jeweils einem gleich- oder gegensinnige Verstellungen eines oder beider Kurbelarme (10,11) ermöglichenden Antriebsmechanismus (I2a, 12b/i3a, 13b) verbunden sind.
- 6.) Anordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß an den konzentrisch zueinanderliegenden Wellen (i2c, 13c) Zahnräder (i2b, 13^) angeordnet sind, in die jeweils eine mit je einem Motorantrieb gekuppelte Kette oder Zahnstange (I2a, 13a) eingreift.
- 7.) Anordnung nach den Ansprüchen h - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die konzentrisch zueinanderliegenden ¥ellen (i2c, 13c) der Kurbelarme konzentrisch zu der für die Verstellung der Patientenlagerungsvorrichtung (i) in Längs- oder Querrichtung vorgesehenen ¥elle (22c) liegt.409851/0813
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