DE2425490A1 - Schaltstueck fuer elektrische hochleistungsschaltgeraete - Google Patents

Schaltstueck fuer elektrische hochleistungsschaltgeraete

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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion
    • H01H11/043Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion by resistance welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Schaltstück für elektrische Hochleistungsschaltgeräte
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltstück für elektrische Schaltgeräte, insbesondere für Niederspannungs-Hochleistungsschalter mit auf einem Kontaktträger aufgelöteter Kontaktauflage.
Bei Schaltstücken der obengenannten Art treten beim Verlöten zwischen Kontaktträger und Kontaktauflage im allgemeinen Fehlstellen auf, was insbesondere bei einer kontinuierlichen Zuführung des Lötmittels zu verzeichnen ist. Das Einlegen von vorgefertigten Lotschichten, beispielsweise durch Walzen, zwischen Kontaktträger und Kontaktauflage vor dem Lötvorgang, womit die Anzahl der Fehlstellen verringert werden könnte, ist relativ aufwendig. Die Verlötung von Kontaktträger und Kontaktauflage mit kontinuierlich zugeführtem Lötmittel ist nur bei kleinen Spalttiefen, beispielsweise zwei bis drei Millimeter, mit zufriedenstellendem Füllgrad (Berichte aus Forschung und Praxis Nr. 8/ Sept. 1962 der Firma Degussa) möglich. Werden großflächige Lötstellen durch Ansetzen des Lotes von Hand oder durch von außen angelegte Lötformteile gefüllt, so muß mit einem schlechten Füllgrad, d.h. Fehlstellen gerechnet werden. Das Lot dringt zunächst bei Beginn der Lötung gleichmäßig in das Werkstück ein. Mit fortschreitender Lötung hinkt jedoch die Lötfront im Innern der Lötstelle nach. Schließlich erreicht das Lot an den seitlichen Kanten die gegenüberliegenden Ecken der aufzulötenden Kontaktauflage, fließt an den Kanten der Auflage entlang und schließt den Lötspalt nach außen hin ab. Flußmittel, das sich noch im Innern der Lötstelle befindet, kann nicht mehr nach außen
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entweichen und bildet einen größeren Einschluß. Dies ist nachteilig bezüglich der Festigkeit der Lötstelle und bei Sehaltstücken, insbesondere in bezug auf die erhöhten Abbrandverluste durch Lichtbogenstabilisierung .
Durch die Erfindung soll ein Schaltstück der obengenannten Art geschaffen werden, das insbesondere für Niederspannungs-Hochleistungsschalter Verwendung finden kann und bei dem die Fehlstellen bei der Lötung auf ein geringes Maß beschränkt werden. Dies wird bei einem Schaltstück der obengenannten Art auf einfache Weise dadurch erreicht, daß der Kontaktträger und/oder die Kontaktauflage mit ihrer Längserstreckung in Lichtbogenlaufrichtung verlaufende und in dieser Richtung offene schlitzförmige Aussparungen haben, die im zusammengesetzten Zustand von Kontaktträger und Kontaktauflage eine Sacklochbohrung bilden. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß beim Lötvorgang ein Entgasungskanal vorhanden ist, der das Entweichen von Gaseinschlussen, die häufig zu Fehlstellen führen, auf einer möglichst großen Fläche des Schaltstückes zuläßt. Durch die U-förmige Stromeinspeisung für das Schaltstück als Folge der schlitzförmigen Aussparung wird auch darüber hinaus eine Verbesserung des Lichtbogenlaufes erreicht und zum anderen wird die Lichtbogenstabilisierung an den Fehlstellen, die sich durch kreisförmige Stromzuführung zur Kontaktauflage um die Fehlstellen herum ergibt, vermieden. Insgesamt ergibt sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung dadurch auch ein geringerer Abbrand sowohl bei maximaler Schaltleistung als auch bei Dauerbetrieb. Besondere Austrittsöffnungen für die Entgasung können vermieden werden, wenn die Aussparung in einer Erhöhung des Kontaktträgers vorgesehen ist, auf der zusätzlich ein Lichtbogenleitblech aufgelötet ist. Für die Erzielung der genannten Vorteile hat sich eine Ausführung des Schaltstückes als vorteilhaft erwiesen, bei der die Breite der schlitzförmigen Aussparung etwa ein Drittel der Gesamtbreite des Schaltstückes ist. Da im allgemeinen die Schaltstücke angeschraubt werden müssen, d.h. eine Bohrung für Befestigungslöcher erforderlich ist, kann auf das
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Ausfräsen der Aussparung als zusätzlicher Arbeitsgang verzichtet werden, wenn die schlitzförmige Aussparung von zwei oder mehreren Sacklochbohrungen gebildet ist. Die Sacklochbohrungen können hier in einem Arbeitsgang mit den Befestigungsbohrungen für das Schaltstück eingebracht werden.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Darstellung des Schaltstückes in Explosionsdarstellung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Kontaktträger, bei dem die schlitzförmige Aussparung durch Bohren hergestellt wurde.
Der Kontaktträger 1 ist zur Befestigung im Schaltgerät mit Befestigungsbohrungen 2 versehen, von wo aus die Stromzuführung für das Schaltstück erfolgt. Auf einen verjüngten Teil 3 des Kontaktträgers wird eine Kontaktauflage 4 und ein Lichtbogenleitblech 5» vorzugsweise aus Eisen, aufgelötet. Die Kontaktauflage 4 und das Lichtbogenleitblech decken im aufgesetzten Zustand eine schlitzförmige Aussparung 6 ab, so daß sich ein Kanal in Richtung des mit bezeichneten Pfeiles ergibt. Diese Richtung entspricht der Lichtbogenlaufrichtung, so daß der entstehende Lichtbogen auf das Horn 8 des Lichtbogenleitbleches auflaufen kann. Sofern die Kontaktauflage 4 mit dem Kontaktträger 1 verlötet ist, wird die Stromzuführung über die Ränder 9, die die schlitzförmige Aussparung 6 begrenzen, erfolgen, so daß die U-förmige Stromzuführung eine Zentrierung des Lichtbogens zur Mitte des SchaltStückes hin bewirkt und eine Beschleunigung des Lichtbogenlaufes in Richtung auf das Horn 8 hin zur Folge hat.
Die Fig. 2 zeigt eine Möglichkeit, wie die schlitzförmige Aussparung 6 im Kontaktträger 1 hergestellt werden kann. Hier ist eine Bohrung 10 als Sacklochbohrung, die den Rand der Aussparung 6 darstellt, eingebracht und die Verbindung
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der Bohrung 10 ,mit der Stirnkante 11 der Erhöhung 12 wird durch ein Senkloch 13 erzielt. Auch dieser Arbeitsvorgang ergibt sich im allgemeinen ohne zusätzlichen Arbeitsgang, da die Befestigungslöcher 2 ebenfalls angesenkt werden. Das Aufbringen der Kontaktauflage und des Lichtbogenleitbleches 5 ist beim so hergestellten Kontaktträger in gleicher Weise wie beschrieben vorzunehmen. Die Tiefe der schlitzförmigen Aussparung 6 im Kontaktträger 1 ist so groß zu wählen, daß der Entgasungskanal beim Lötvorgang vom Hartlot nicht zugesetzt werden kann.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    Schaltstück für elektrische Schaltgeräte, insbesondere für Niederspannungs-Hochleistungsschalter mit auf einem Kontaktträger aufgelöteter Kontaktauflage, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktträger (1) und/oder die Kontaktauflage (4) mit ihrer Längserstreckung in Lichtbogenlaufrichtung verlaufende und in dieser Richtung offene schlitzförmige Aussparungen (6) haben, die im zusammengesetzten Zustand von Kontaktträger (1) und Kontaktauflage (4) eine Sacklochbohrung bilden.
  2. 2. Schaltstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (6) in einer Erhöhung (3) des Kontaktträgers (1) vorgesehen ist, auf der zusätzlich ein Lichtbogenleitblech (5) aufgelötet ist.
  3. 3. Schaltstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der schlitzförmigen Aussparung (6) etwa ein Drittel der gesamten Breite des Schaltstückes ist.
  4. 4. Schaltstück nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmige Aussparung (6) von zwei oder mehreren Sacklochbohrungen (10) gebildet ist.
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    Leerseite
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US05/579,545 US4015097A (en) 1974-05-27 1975-05-21 Electrical contact construction
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DE2425490B2 DE2425490B2 (de) 1976-04-08
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US4015097A (en) 1977-03-29
FR2273359B1 (de) 1977-12-02
IT1038224B (it) 1979-11-20
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