DE2425252B2 - Garage o.dgl. gebaeude - Google Patents
Garage o.dgl. gebaeudeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04H6/00—Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
- E04H6/08—Garages for many vehicles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
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- E04B1/342—Structures covering a large free area, whether open-sided or not, e.g. hangars, halls
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Description
• Die Erfindung betrifft eine Garage od. dgl. Gebäude Länge der Stirnwände der Garagenzellen nur geringfümit
mindestens einer Reihe von Garagenzellen für gig größer als die Breite; eines Kraftfahrzeugs zu sein,
jeweils ein Fahrzeug in Form eines nur an einer Seite Da die Länge der Seitenwände der Garagenzelle
offenen Kastens mit zwei Seitenwänden, einer Stirn- 30 wesentlich kleiner als die Länge eines Fahrzeugs ist, ist
wand und einer Decke mit Auflager für ein Deckenele- ein Ein- und Ausfahren des Fahrzeugs in die
ment, welches sich über eine vor der Reihe von Garagenzelle auch bei schmaler Zufahrt bequem
Garagenzellen liegenden gemeinsamen Zufahrt bis zu möglich. Die Garagenzellen der erfindungsgemäßen
einem gegenüberliegenden Auflager erstreckt. Garage bewirken bei in sie eingefahrenem Vorderteil
Bei bekannten Garagen dieser Gattung (DT-AS 35 des Fahrzeugs eine Art Zwangszentrierung der
15 59 118, DT-OS 19 52 883) stehen sich zwei Reihen aus Fahrzeuge, mit der ein pilatzsparendes Parken erzwunnebeneinander
angeordneten, vorgefertigten Einzelga- gen wird. Das Aussteigen aus dem geparkten Fahrzeug
ragen gegenüber. Die durch den Zwischenraum ist bequem möglich, da keine Seitenwand das öffnen
zwischen diesen Reihen gebildete Zufahrt ist durch einer Tür hindert, so daß ein Teil des Nachbarparkplat-Deckenelemente
überdeckt Die vorgefertigten Einzel- 40 zes vorübergehend mitbenutzt werden kann. Dies alles
garagen sind zwar als solche wirtschaftlich, nicht aber führt dazu, daß erfindungsgemäß pro Parkplatz nur
als Garagenzellen für eine Großgarage, da ihre etwa 70 % des Platzes benötigt werden, der für einen
Herstellung, ihr Transport und ihre Verlegung ver- Parkplatz bzw. eine Garagenzelle der bekannten
gleichsweise teuer ist. Überdies führt die Verwendung Sammelgaragen erforderlich ist. Dies ist oftmals ein
dieser handelsüblichen Einzelgaragen als Garagenzel- 45 entscheidender Faktor, um bei bestehenden Bauten
len zu einer ungünstigen Raumausnutzung der Sammei- überhaupt noch eine Sammelgarage nachträglich
garage. Die Breite jeder Einzelgarage muß nämlich erstellen zu können. Zusätzlich sind erfindungsgemäße
größer sein als der für ein Kraftfahrzeug erforderliche Garagen etwa 25 bis 30 % billiger als bekannte
Stellplatz, damit das Kraftfahrzeug sowohl bequem Garagen.
eingefahren werden kann als auch in der Einzelgarage 50 Das erfindungsgemäße Gebäude hat jedoch nicht nur
die Tür des Kraftfahrzeugs geöffnet werden kann. Die als Garage Vorteile, es ist für zahlreiche weitere
Zufahrt muß dann auch relativ groß sein, da die Anwendungen geeignet: es kann nämlich auch für
Seitenwände der Einzelgaragen die Einfahrt erschwe- Reparaturwerkstätten, Fabrik- oder Lagerhallen, Stalren.
lungen usw. verwendet werden. Der Einsatz beispiels-
Weiter sind Sammelgaragen bekannt, bei denen auf 55 weise als Reparaturwerkstätte für Kraftfahrzeuge
einem Fundament Tragsäulen und tragende Wände ergibt einzelne voneinander getrennte Arbeitsplätze,
erstellt werden, auf die schließlich eine Decke aufgelegt die durch die einzelnen Garagenzellen gebildet sind,
wird. D'ese Bauart ist nicht nur zeitraubend und Dennoch bleibt der übrige Teil des Gebäudes frei von
kostspielig, sondern die stets notwendigen Tragsäulen störenden Wänden und ermöglicht ein optimales,
beeinträchtigen die Ausnutzung der Sammelgarage 60 ungehindertes Arbeiten. Ähnliches ergibt sich bei der
ebenfalls. Die Tragsäulen sind nämlich beiderseits der Verwendung des Gebäudes als Fabrik- oder Lagerhalle,
Zufahrt zwischen den Abstellplätzen angeordnet, so daß wobei auch hier entweder einzelne Arbeitsplätze oder
sowohl die Zufahrt als auch die Breite der Abstellplätze einzelne Lagerhaltungsstellen eine gewisse Trennung
entsprechend groß gewählt werden muß, um Kollisio- erfahren, ohne daß die gesamte Bewegungsfreiheit in
«en beim Einfahren in einen Abstellplatz zu vermeiden. 65 der Halle übermäßig eingeschränkt ist. Bei der
Sofern die Abstellplätze nicht durch Tragsäulen Verwendung als Stallung für Tiere werden durch die
begrenzt sind, werden sie lediglich durch Farbmarkie- Garagenzellen boxenartige Stellplätze für Tiere gerungen
auf dem Boden bestimmt. Beim ungenauen schaffen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Garage zeichnet sich dadurch aus. daß die Seitenwände an der Einfahrseite der Garagenzelle in
Einfahrrichtung konkavartig geschwungen sind. Damit wird ein besonders weites Öffren der Türen des
abgestellten Fahrzeugs möglicl*.
Mit Vorteil ist die Garage derart ausgebildet, daß die
Stirnwand und/oder die Decke der Garagenzellen einen lichtdurchlässigen Teil aufweisen bzw. aufweist
Die erfindungsgemäße Garage ist trotz ihres einfachen Aufbaus sowohl als freistehende Halle als
auch für den Anbau an ein Gebäude geeignet und kann oberirdisch sowie ganz oder teilweise unterirdisch
erstellt werden. Da die Garage aus einfachen Fertigelementen gebildet ist und praktisch kein oder nur ein
einfaches Fundament benötigt, kann sie wirtschaftlich und schnell erstellt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren
Einzelheiten erläutert Es stellt dar F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Garage,
Fig.2 einen Querschnitt durch eine abgeänderte
Ausführungsform einer Garage und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie IH-IH in F i g. 1.
Gemäß F i g. 1 und 3 sind die Längswände einer Garage durch Nebeneinanderstellen mehrerer, seitlich
aneinandergereihter Garagenzellen 2 gebildet Die Garagenzellen 2 sind auf einem Boden 3 (Fig.3)
abgestellt Von Längswand zu Längswand spannen sich freitragende Deckenelemente 4, die sich auf den
Garagenzellen 2 abstützen.
Jede Garagenzelle 2 besteht aus einer Decke 5, zwei Seitenwänden 6 der Länge S, einer Stirnwand 7 der
Länge L sowie einem Bodenteil 8. Die Länge S der Seitenwände 6 ist ungefähr gleich oder kleiner als die
Länge L der Stirnwände 7. Die Einfahrseite 9 jeder Seitenwand 6 ist weiter konkav geschwungen, wodurch
das öffnen der Tür eines in die Garagenzelle eingefahrenen Kraftfahrzeugs gegen den Nachbarplatz
erleichtert ist. Die Garagenzellen 2 sind vorfabriziert und besitzen eine solche Festigkeit, daß sie ein aus den
Deckenelementen 4 gebildetes Hallendach 10 tragen. Die sich an Auflagern 11 der Garagenzellen 2
abstützenden Deckenelemente 4 sind bogenförmig und haben einen U-förmigen Querschnitt, in den Schenkeln
des U verlaufen vorgespannte Armierungen 12. Die Breite der Deckenelemente 4 entspricht der Breite einer
Garagenzelle 2. Die Stirnwände 13 der Garage werden vorteilhaft aus aneinander gereihten Wandelementen 14
gebildet, die in vorzugsweise mit Rinnen 15 versehenen Fundamentstreifen 16 abgestellt und an den Garagenzellen
2 und den Deckenelementen 4 befestigt sind. In den Stirnwänden sind normalerweise nicht dargestellte
Türen vorgesehen.
Zwischen den einzelnen Garagenzellen 2 sowie den Deckenelementen 4 vorhandene Fugen 17 sind mit
Ausgleichsmaterial, beispielsweise Feinbeton und einem Dichtmaterial oder ähnlichem ausgefüllt
Für die Heizung und/oder Lüftung der Garage können die Garagenzelien 2 und/oder die Deckenelemente
4 öffnungen 18 aufweisen, die zur Aufnahme von Leitungen dienen. Außerdem sind in den Seitenwänden
6 der Garagenzellen 2 öffnungen 19 für Abflußwasser angeordnet
Zum Erstellen der Garage wird der gewachsene Boden zunächst nivelliert Bei gutem tragfähigem Boden
und Garagenzellen 2 mit Bodenteil 8 können die Garagenzelien 2 entweder direkt oder nach Aufbringen
einer Ausgleichsschicht aus Magerbeton abgestellt werden. Die Fuge zwischen dem Bodenteil 8 und dem
Boden 3 bzw. der Ausgleichsschicht wird durch Injizieren einer Füllmasse 20, wie Magerbeton oder
Feinbeton, ausgefüllt
Bei schlechtem oder wenig tragfähigem Boden oder ohne Bodenteii 8 ausgebildeten Garagenzellen 2 wird
auf den nivellierten Boden zunächst eine Magerbetonschicht aufgebracht, auf diese werden die mit Anschlußeisen
versehenen Garagenzellen 2 abgestellt, dann wird der Fundamentstreifen fertig armiert und dann betoniert
Der Boden 21 der Garage zwischen den Garagenzellen 2 kann entsprechend dem jeweiligen Verwendungszweck
aus Beton, Bitumen usw. bestehen und schräg ausgebildet sein.
Bei der in Fig.2 dargestellten Garage ist nur eine
Längswand 1 aus Garagenzellen 2a gebildet, während die andere Längswand la z. B. von einer verstärkten
Hauswand gebildet wird oder sonstwie als Stützwand ausgebildet ist. Ferner weist die Garagenzelle 2a
gegenüber der Garagenzelle 2 gemäß F i g. 1 eine kürzere Decke 5a auf. Die Garagenzelle 2 hat
gegenüber der gemäß F i g. 1 den Vorteil, daß die Belastungen durch das Deckenelement 4 zentraler
erfolgt, die Standfestigkeit der Garagenzelle 2a somit größer ist.
In den Stirnwänden 7 können Fenster oder Türen vorgesehen sein. Auch kann die Decke der Garagenzellen
mit lichtdurchlässigen Teilen versehen sein. Die Garagenzellen können auch ohne Decke ausgebildet
sein und werden in diesem Falle von den Deckenelementen 4 vollständig überdeckt. Da die Länge S der
Seitenwände 6 auch kleiner sein kann als die Länge L der Stirnwände, kann die Länge L — und damit die
Breite der einzelnen Garagenzelle 2 oder 2a — so groß sein, daß zwei Kraftfahrzeuge nebeneinander in einer
Garagenzelle abgestellt werden können. In diesem Fall ermöglicht die bevorzugte, konkavartig geschwungene
Form der Einfahrseite der Seitenwände immer noch ein weites öffnen der Türen an einer Seite jedes
Kraftfahrzeugs.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Abstellen der Kraftfahrzeuge führt dies zu schlechterPatentansprüche: Raumausnutzung.Weiter sind Sammelgaragen bekannt, die zwar keine'.. 1. Garage od. dgL Gebäude mit mindestens einer Tragsäulen aufweisen, bei denen aber die LängswändeReihe von Garagenzellen für jeweils ein Fahrzeug in 5 und die Decke aus zwei gegeneinandergestellten,Form eines nur an einer Seite offenen Kastens mit vorgefertigten Bogenelementen gebildet sind. An ihrerzwei Seitenwänden, einer Stirnwand und einer gegenseitigen Stoßstelle sind die BogenelementeDecke mit Auflager für ein Deckenelement, welches gelenkig miteinander verbundea Die sich am Bodensich über eine vor der Reihe von Garagenzellen abstützenden Bodenteile der Bogenelemente sind durchliegenden gemeinsamen Zufahrt bis zu einem io Zuganker miteinander verbunden. Die Herstellunggegenüberliegenden Auflager erstreckt, dadurch einer solchen Sammelgarage ist relativ kompliziert undgekennzeichnet, daß die Länge (S) der deshalb teuer. Außerdem weist die SammelgarageSeitenwände (6) der Garagenzellen (2; 2a) etwa schräge, d. h. bogenförmige Wände und Decken auf, diegleich oder kleiner als die Länge (L) der Stirnwände zu einer großen unnötigen Bauhöhe in der Mitte der(7) ist is Garage und zu schrägen, schlecht ausnutzbaren Nischen2. Garage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- an den Längswänden führen.net, daß die Seitenwände (6) an der Einfahrs^ite der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eineGaragenzelien (2; 2a) in Einfahrrichtung konkavar- Garage od. dgl. Gebäude der eingangs beschriebenentig geschwungen sind. Gattung derart weiterzubilden, daß bei Verwendung des3. Garage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch za Gebäudes als Sammeigarage auf vorgegebener Grundgekennzeichnet, daß die Stirnwand (7) und/oder die fläche eine möglichst große Anzahl von Kraftfahrzeu-Decke (5; 5a) der Garagenzellen (2; 2a) einen gen untergebracht werden kann,
lichtdurchlässigen Teil aufweisen bzw. aufweist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,daß die Länge der Seitenwände der Garagenzellen etwa25 gleich oder kleiner als die Länge der Stirnwände ist.Bei der erfindungsgemäßen Garage braucht die
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH757973 | 1973-05-25 | ||
| CH757973A CH565304A5 (de) | 1973-05-25 | 1973-05-25 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425252A1 DE2425252A1 (de) | 1974-12-12 |
| DE2425252B2 true DE2425252B2 (de) | 1976-12-30 |
| DE2425252C3 DE2425252C3 (de) | 1977-08-11 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH565304A5 (de) | 1975-08-15 |
| AT358240B (de) | 1980-08-25 |
| DE2425252A1 (de) | 1974-12-12 |
| FR2230813B3 (de) | 1977-03-25 |
| ATA431374A (de) | 1980-01-15 |
| FR2230813A1 (de) | 1974-12-20 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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