DE2425115B2 - Trennschloss fuer sicherheitsgurte - Google Patents
Trennschloss fuer sicherheitsgurteInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/32—Devices for releasing in an emergency, e.g. after an accident ; Remote or automatic unbuckling devices
- B60R22/322—Devices for releasing in an emergency, e.g. after an accident ; Remote or automatic unbuckling devices using automatic actuating means
- B60R22/324—Devices for releasing in an emergency, e.g. after an accident ; Remote or automatic unbuckling devices using automatic actuating means triggered by strong traction on the seat belt, e.g. with temporisation
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- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/25—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
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Description
Zusatz zur Hauptanmeldung P 23 45 530.3-23.
Die Hauptanmeldung betrifft ein Trennschloß für Sicherheitsgurte, dessen beide je mit einem Gurtende
verbundene Schloßteile miteinander verriegelbar sind lind bei extrem hoher Gurtbelastung durch einen
Auslösemechnismus selbsttätig voneinander trennbar Sind.
Im Rahmen des Hauptpatentes soll unter Schutz gestellt werden, daß das am einen Gurtende des
geteilten Sicherheitsgurtes befestigte Schloßteil aus einem U-Bügel mit Seitenwangen besteht, die Gleit-Schlitze
mit endseitigen Erweiterungen aufweisen, und daß das am anderen Gürtende befestigte Schloßteil aus
einer Hülse mit eingelegien, durch Federn vorgespannten
Querbolzen besteht, wobei die Querbolzen einerseits durch sie aus der Hülse herausführende Querbewegungen
verhindernde Sperrschultern auf der Innenseite der Seitenwangen geführt sind und andererseits auf der
Außenseite der Seitenwangen mittels der Federn in aus der Hülse herausführenden Querbewegungsrichtungen
vorgespannt sind, so daß die Querbolzen bei hoher Gurtbelastung nach Erreichen der die Sperrschultern
freigebenden Erweiterungen aus der Hülse herauskatanultiert werden.
Das Trennschloß für Sicherheitsgurte nach der Hauptanmeldung hat sich zwar bewährt, ist jedoch noch
entwicklungsfähig. Bisher sind nämlich die Federn und der größte Teil der Querbolzen auf der Außenseite der
Seitenwangen des als U-Bügels ausgeführten Schloßteils angeordnet Dort aber stören die Federn und
Querbolzen, weil sie einerseits sperrig sind und andererseits zu verhältnismäßig raumaufwendiger Bauweise
führen.
ι ο Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Auf einem anderen Sachgebiet, nämlich bei Uhrarmbändern sind Federstege bekannt, bei denen Querbolzen
und Federn in getrennten Hohlräumen beidseitig einer Steghülse angeordnet sind. Die Steghülse dient
hier zum Anschluß der Armbanduhr an das Armband, (vgl. US-PS 20 12 054). Durch diese bekannten Maßnahmen
sind aber die Probleme um die Vereinfachung eines Trennschlosses für Sicherheitsgurte mit selbsttätig
arbeitendem Auslösemechanismus nicht maßgebend beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trennschloß für Sicherheitsgurte nach der Hauptanmeldung
zu schaffen, welches sich durch vereinfachte und insbes. kompakte Bauweise auszeichnet, ohne das die
Federn und Querbolzen stören.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem Trennschloß für Sicherheitsgurte nach der Hauptanmeldung
dadurch, daß als Auslösemechanismus ein an sich bekannter Federsteg dient, dessen Hülse in Hülsenmitte
eine Trennwand aufweist, gegen die sich beidseitig die Querbolzen unter Zwischenschaltung der ihnen zugeordneten
Federn abstützen.
Diese Maßnahmen haben zur Folge, daß die Federn und Querbolzen auf der Außenseite der Seitenwangen
des als U-Bügels ausgeführten Schloßteils vollständig fortfallen, vielmehr nunmehr in der Hülse und damit
zwischen beiden Seitenwangen des U-Bügels untergebracht sind. Dadurch wird die Bauweise des Trennschlosses
für Sicherheitsgurte erheblich vereinfacht und wird insbes. eine sehr viel kompaktere Bauweise
erreicht, ohne daß die Federn und Querbolzen hinderlich sind.
Nach einer Weiterausbildung des Erfindungsgegenstandes können die Querbolzen konische Endteile
aufweisen, die eine reibungsmindernde oder reibungsfördernde Beschichtung haben. Die beiden Schloßteile
— Hülse und U-Bügel — können zusätzlich mittels eines oder mehrerer Verbindungsmittel, z. B. Schellenbänder
mit vorgegebener Sollbruchfestigkeit, aneinander angeschlossen werden. Das Trennschloß öffnet sich nicht
bereits bei jeder scharfen Bremsung oder auch Notbremsung, sondern tatsächlich erst nach einem
Fahrzeugaufprall von hinreichender Stärke. Dabei läßt sich die Sollbruchfestigkeit der Verbindungsmittel bzw.
Schellenbänder unschwer so einstellen, daß das Trennschloß nur dann öffnet, wenn ausreichend hohe
Zugkräfte an den Sicherheitsgurt angreifen, wie sie bei scharfer Bremsung oder auch Notbremsung nicht
auftreten. Darüber hinaus besteht bei Verwirklichung mehrerer Verbindungsmittel bzw. Schellenbänder die
Möglichkeit, deren Sollbruchfestigkeit auf die zu erwartenden Belastungsfälle, für welche Erfahrungswerte vorliegen, abzusmfen. Folglich läßt sich eine
abgestufte Staffelung für die Trennbelastungen einrichten.
Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläi tert. Es zeigt
ί7 i g. 1 ein Trennschloß in geschlossenem Zustand,
teilweise geschnitten, und
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in explosiver Offenstellung.
Das Trennschloß für Sicherheitsgurte besteht aus einem an dem einen Gurtende la des geteilten
Sicherheitsgurtes 1 befestigtes Schloßteil aus einem U-Bügel 2 mit Seitenwangen 3 und einer an dem
anderen Gurtende lodes Sicherheitsgurtes 1 befestigten
Hülse 4 die zwischen den Seitenwangen des U-Bügels lösbar verriegelt werden kann. Die Seitenwangen
3 des U-Bügels 2 weisen Gleitschlitze 5 mit endseitigen Erweiterungen 6 auf. In den Gleitschlitzen 5
sind die Hülse 4 tragende Querbolzen 7 mit einerseits aus der Hülse 4 herausführende Querbewegungen
verhindernden Sperrschultern 8 auf der Innenseite der Seitenwangen 3 geführt, andererseits sind dii Querbolzen
7 auf der Außenseite der Seitenwangen 3 mittels Federn 9 in aus der Hülse 4 herausführenden
Querbewegungsrichtungen vorgespannt. Dadurch werden die Querbolzen 7 bei Gurtbelastung bzw. angreifenden
Zugkräften nach Erreichen der die Sperrschultern 8 freigebenden Erweiterungen 6 aus der Hülse 4
herauskatapultiert Die Querbolzen 7 und die Federn 9 sind beidseitig in der Hülse 4 angeordnet, wobei der
Querschnitt der die Sperrschultern 8 der Querbolzen 7 freigebenden Erweiterungen 6 größer als der Querschnitt
der Querbolzen 7 gewählt ist, so daß die Querbolzen 7 durch die Erweiterungen 6 hindurch
entweichen können. Die Hülse 4 weist in Hülsenmitte eine Trennwand 11, Einschnürung, Sicken od. dgl. auf,
wogegen beidseitig die Querbolzen 7 unter Zwischenschaltung der ihnen zugeordneten Federn 9 abgestützt
sind. Die Querbolzen 7 gehen ab ihren Sperrschultern 8 in kcmische Endteile 14 über. Die konischen Endteile 14
können mit einer reibungsmindernden oder reibungsfördernden Beschichtung 12 versehen sein — je nach
Materialverwendung. Hülse 4 und U-Bügel 2 sind mittels eines oder mehrerer Verbindungsmittel, z. B.
Schellenbänder 13 mit vorgegebener Sollbruchfestigkeit, aneinander angeschlossen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Trennschloß für Sicherheitsgurte, dessen beide je mit einem Gurtende verbundenen Schloßteile
miteinander verriegelbar sind und bei extrem hoher Gurtbelastung durch einen Auslösemechanismus
selbsttätig voneinander trennbar sind, bei dem nach Hauptanmeldung P 23 45 530, 3—23 das am einen
Gurtende des geteilten Sicherheitsgurtes befestigte Schloßteil aus einem U-ßügel mit Seitenwangen
besteht, die Gleitschlitze mit endseitigen Erweiterungen aufweisen, und daß das am anderen
Gurtende befestigte Schloßteil aus einer Hülse mit eingelegten durch Federn vorgespannten Querbolzen
besteht, wobei die Querbolzen einerseits durch sie aus der Hülse herausführende Querbewegungen
verhindernde Sperrschultern auf der Innenseite der Seitenwangen geführt sind und andererseits auf der
Außenseite der Seitenwagen mittels der Federn in aus der Hülse herausführenden Querbewegungsrichtungen
vorgespannt sind, so daß die Querbolzen bei hoher Gurtbelastung nach Erreichen der die
Sperrschultern freigebenden Erweiterungen aus der Hülse herauskatapultiert werden, dadurch gekennzeichnet,
daß als Auslösemechanismus ein an sich bekannter Federsteg dient, dessen Hülse
(4) in Hülsenmitte eine Trennwand (11) aufweist, gegen die sich beidseitig die Querbolzen (7) unter
Zwischenschaltung der ihnen zugeordneten Federn (9) abstützen.
2. Trennschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbolzen (7) konische Endteile
(14) aufweisen, die eine reibungsmindernde oder reibungsfördernde Beschichtung (12) haben.
3. Trennschloß nach den Ansprüchen 5 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schloßteile
- Hülse (4) und U-Bügel (2) - zusätzlich mittels eines oder mehrerer Verbindungsmittel, z. B. Schellenbänder
(13) mit vorgegebener Sollbruchfestigkeit, aneinander angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425115 DE2425115C3 (de) | 1974-05-24 | Trennschloß für Sicherheitsgurte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425115 DE2425115C3 (de) | 1974-05-24 | Trennschloß für Sicherheitsgurte |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425115A1 DE2425115A1 (de) | 1975-12-04 |
| DE2425115B2 true DE2425115B2 (de) | 1977-07-07 |
| DE2425115C3 DE2425115C3 (de) | 1978-02-23 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2425115A1 (de) | 1975-12-04 |
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Legal Events
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