DE242103C - - Google Patents

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DE242103C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/53Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus for automatically delivering a finished picture after a signal causing exposure has been given, e.g. by pushing a button, by inserting a coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 242103 -'■ KLASSE 57a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Untertauchen und Ausbreiten von Bildbändern im Fixierbad für photographische Serienapparate mit stetigem Betrieb.
Beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dar:' Fig. ι Einblick von der hinteren Seite,
Fig. 2 und 3 Einzelteile aus Fig. i,
Fig. 4 Aufsicht auf die Pumpe und die ίο Sprühvorrichtung,
Fig. 5 perspektivische Ansicht des den Film untertauchenden Rahmens,
Fig. 6 Brausevorrichtung mit Handkurbel.
Zum Untertauchen des Films dient eine Vorrichtung, welche aus einem nahezu recht-' eckigen Rahmen 89 besteht, dessen vorderer Teil mit dem hinteren Teil einen stumpfen Winkel bildet. Der Rahmen 89 ist an zwei Winkelarmen 90 befestigt, welche eine Büchse 91 zur Aufnahme der mit der Welle 93 verbundenen Arme 92 tragen. Um den Rahmen 89 nachgiebig zu gestalten, sind die Arme 92 um die Welle 93 herumgewickelt (Fig. 5). Die Welle 93 ist in den Seitenwänden des Gehäuses gelagert und mit einem Arm 94 versehen. Durch einen hier nicht weiter interessierenden Teil des Serienapparates wird der Arm 94 nach oben gedrückt und hierbei der Rahmen 89 in den Behälter «4 gesenkt. Somit wird jeder in den Behälter abgelieferte Film in die darin enthaltene Flüssigkeit gedrückt. Welle 93 trägt einen zweiten Arm 96, welcher mit einer Feder 97 verbunden ist, deren entgegengesetztes Ende am Gehäuse befestigt ist und die Welle so dreht, daß der Rahmen 89, wenn auf den Arm 94 kein Druck wirkt, aus dem Behälter al heraustritt.
Da Films sich meistens rollen, ist es für viele Fälle erforderlich, daß mit der Untertauchvorrichtung eine Streckvorrichtung verbunden ist, welche die Films zunächst glatt streckt und so lange gestreckt hält, bis der niedergehende Rahmen sie erfassen kann.
Die Vorrichtung, welche zum Ausstrecken der Films dient, besteht im wesentlichen aus einem Brauseapparat in Verbindung mit einem mechanisch betätigten Streckapparat. Die Welle des Antriebsmotors des Serienapparates ist bis in das Gehäuse 62 der Pumpe geführt, welche mit dem Behälter α4 für die Fixierlösung durch ein Rohr verbunden ist. Das Rohr 63 dient dazu, die Flüssigkeit von dem Behälter α4 nach dem Pumpengehäuse überzuführen und die Flüssigkeit durch das Auslaßrohr 64 in das Brauserohr 65 zu pressen, welches mit einer Reihe von Öffnungen versehen ist, aus denen die Flüssigkeit ungefähr horizontal und in der Längsrichtung des Behälters «4, an welchem es angebracht ist, entleert wird. Die Enden des Brauserohres sind mit Kappen 66 versehen, welche zur Reinigung des Brauserohres entfernt werden können.
Die Löcher in dem Brauserohr entleeren die Flüssigkeit ungefähr in Höhe des Spiegels der im Behälter enthaltenen Flüssigkeit, so daß der durch dieselbe verursachte Strom den Film erfaßt, wenn er in dem Behälter her-
untergelassen wird und ihn rückwärts in den Behälter treibt, wobei gleichzeitig ein Flüssigkeitsstrom auf die Bildseite des Films und auf die oberste Schicht desselben wirkt mit dem Erfolg, daß er in dem Behälter untergetaucht wird.
Die" unabhängig oder in Verbindung mit dem Brauseapparat mechanisch " betätigte Streckvorrichtung besteht aus Stäben, welche
ίο so gebogen sind, daß an dem einen Ende ein Arm 75 mit einem dazwischen liegenden, als Schwingachse dienenden geraden Teil 76 entsteht, der in einer am Gehäuse befestigten Konsole 77 gelagert ist; das andere Ende ist zu einer Kurbel 78 oberhalb der Konsole 77 ausgebildet. Je eine Konsole und ein Ausbreiteorgan ist an jeder Seite der Öffnung in dem Gehäuse befestigt. Eine Feder 79 umgibt die Achse 76; das eine Ende der Feder drückt gegen den Arm 75, so daß der Arm 75 in der Konsole in die in Fig. 2 punktiert gezeichnete Stellung herumgeschwungen wird. Die Arme müssen, wenn das gekrümmte Ende derselben gedreht wird, gleichzeitig in entgegengesetzten Richtungen schwingen; um dies zu erreichen, ist es nötig, daß die Kurbel des einen Armes gegen die des anderen um i8o° versetzt ist. Die Kurbeln der Arme sind durch eine Zugstange 80 verbunden, in deren Mitte eine Stange 81 drehbar angeordnet ist. Das äußere Ende von Stange 81 ist auf einem Stellring 82 drehbar befestigt, der mit einem in Konsole 84 schwingend gelagerten Hebel 83 verbunden ist. Das dem Stellring abgewendete Ende des schwingenden Hebels wird durch einen auf dem Stirnrad 85 angeordneten Daumen 84s in einer Richtung gedreht; Stirnrad 85 ist auf einem im Gehäuse befindlichen Zapfen 86 montiert: Das Stirnrad 85 wird durch einen auf der Kuppsnwelle 20 montierten Trieb 87 (Fig. 3) getrieben, so daß, wenn der Entwicklungsapparat in Tätigkeit ist, der Mechanismus für die Ausbreitung des Films gleichfalls in Bewegung ist. Hebel 83 wird von dem Daumen 84s gegen die Wirkung der : Federn 79 (Fig. 1) bewegt; am Ende des Daumens angelangt, hat er die Arme 75 nach auswärts bewegt, welche in die ursprüngliche Stellung unter der Wirkung der Federn 79 zurückkehren, sobald Hebel 83 von dem Daumen abgleitet. Diese Vorrichtungen stehen derart mit dem Entwicklungsapparat in Verbindung, daß die Arme jeden Film sofort auszubreiten beginnen, wenn er in den Behälter «4 abgeliefert wird. Derselbe Apparat kann in Verbindung mit der in Fig. 6 abgebildeten, von Hand betätigten Maschine benutzt werden, wenn man die Welle 69 mit einem Trieb 87 versieht und die Teile des Ausbreitungsapparates verdoppelt. Die Bahn des Hebels 83 kann dadurch reguliert werden, daß man den mit einer Feststellschraube 88 versehenen Stellring 82 ' seinem Drehpunkt nähert oder von demselben entfernt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Niederdrücken und Ausbreiten von Bildbändern im Fixierbad für photographische Serienapparate mit stetigem Betrieb, gekennzeichnet durch einen in dem zur Aufnahme des Fixierbades dienenden Behälter befindlichen gebogenen, gitterartigen, unter Federdruck stehenden Rahmen, welcher, mittes. einer Stange an einem Stift einer Klammer anliegend, durch Bewegung der Klammer bei Inbetriebsetzung des Apparates in das Fixierbad zwecks Niederdrückens des Bildbandes eingetaucht wird. . ■
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch drehbar gelagerte, zweimal im Winkel gebogene, unter Federdruck stehende Arme, welche zwecks Ausbreitens des Bildbandes in der Fixierlösung in entgegengesetztem Sinne um vertikale Achsen durch Stangen hin und wieder zurück geschwungen werden, wobei diese Stangen ihren Antrieb von einem Winkelhebel empfangen, der durch ein mit dem Triebwerk in Verbindung stehendes Zahnrad mittels eines auf ihm befestigten Daumens gehoben und gesenkt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine durch das, Triebwerk oder von Hand angetriebene Pumpe, welche mittels geeigneter Rohre Fixierlösung aus dem Fixierbad ansaugt und in ein mit. Öffnungen versehenes, über dem Flüssigkeitsspiegel des Fixierbades liegendes Rohr einpreßt, so daß durch die Flüssigkeitsstrahlen eine das Bildband ausbreitende und niederdrückende Bewegung sowie eine ständige Mischung des Bades entsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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