DE2406547C2 - Anordnung zur Zielsteuerung von Postbeutelzangen in einem Hängebahnnetz - Google Patents
Anordnung zur Zielsteuerung von Postbeutelzangen in einem HängebahnnetzInfo
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Description
und Übertragen der permanenten Zangenkennzahlen und Postleitzahlen alle notwendigen Stellgrößen for die
Stellglieder der verschiedenen Stationen ableitet Dieses zentrale Zielsteuergerät läßt sich ohne weiteres
bei Veränderungen der Anlage durch entsprechende "> Umprogrammierung anpassen.
Die Erfindung bietet ferner die vorteilhafte Möglichkeit die Kennzeichenträger der Postbeutelzangen
einfach und robust auszuführen, da eine ständige Umcodierung wehrend des Betriebes nicht mehr '"
erforderlich ist So kann der Kennzeichenträger der Postbeutelzangen mit induktiv oder optisch wirksamen
Zeichenelementen bestückt werden.
Eine besonders einfache und anpassungsfähige Ausbildung des Kennzeichenträgers ergibt sich dadurch,
daß die Zeichenelemente des Kennzeichenträgers aus getrennten, auswechselbar verbundenen Körpern bestehen,
indem beispielsweise gleichachsig verbindbare, um eine gemeinsame Achse verstellbare Zeichenelemente
vorgesehen sind. Dabei können drei, um 90° -° gegeneinander versetzte ZeichenelemerUe auf um die
gemeinsame Achse drehbaren Sieiikörpern angebracht sein, während das Lesegerät mit um 180° zur Acnse des
in der Lesestation befindlichen Kennzeichenträgers versetzten Leseelementen versehen ist -'5
Die Übertragung der Zangenkennzahlen und Postleitzahlen von den Aufgabestationen des Hängebahnnetzes
kann vollautomatisch erfolgen; bei Besetzung der Aufgabestationen durch eine Bedienungsperson
erfolgt die Übertragung der Zangenkennzahl zweckmä- w Big automatisch durch ein Lesegerät, während die
Postleitzahl des in die Zange eingehängten oder einzuhängenden Postbeutels manuell, beispielsweise
über eine Tastatur für die Postleitzahl eingegeben wird.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Die Erfindung
wird anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Anordnung zur Zielsteuerung von Postbeutelzangen in einem
Hängebahnnetz nach der Erfindung,
Fig.2 eine Ansicht des Kennzeichenträgers einer Postbeutelzange in einem Lesegerät einer Anordnung
nach F i g. 1 und
F i g. 3 Seitenansicht eines der im Zeichenträger nach F i g. 2 verwendeten Stellglieder für Zeichenelemente in
drei verschiedenen Stellungen.
In Fig.) ist eine Anordnung zur Zielsteuerung von
Postbeutelzangen in Hängeoahnen in einem einfachen Verteilernetz mit einer Aufgabestation A, einer
Hauptverteilstelle BO mit z.B. zehn, im linken Zweig angeordneten Abgabestationen D, deren zehnte für
Postbeutel P5000 für Köln mit der Postleitzahl 5000 bestimmt sein und in der Anlage die Abgabestation D 82
sein möge, während im rechten Zweig eine Verteilstelle Bi mit fünf Abgabestationen im linken Zweig
nachgeschaltet ist, deren vierte für die Postbeutel P1 für
Berlin mit der Postleitzahl 1 bestimmt sein und in der b0
Anlage die Abgabestation D 19 sein möge. Sämtliche Zweige der Verteilstellen sind über eine Rücklaufstrekke
an den Eingang der Aufgabestation A zurückgeführt, über welche die leeren, in den Abgabestationen D
entladenen Postbeutelzangen Z zur wiederholten Verwendung zur Aufgabestation A zurückkehren. Zum
Antrieb können eine oder mehrere Kreisförderer F vorgesehen sein. Am Eingarg der Aufgabestalion A ist
eine Zuteilsperre 51, en ihrem Ausgang eine Freigabesperre 52 angebracht Diese beiden Sperren sind
miteinander gekoppelt derart daß jeweils mir eine leere Postbeutelzange Z die Zuteilsperre 51 passieren
kann, nachdem die in der Aufgabestation A mit einem Postbeutel beladene Zange von der Freigabesperre 52
zum Weitertransport durchgelassen worden ist Weitere, in der Zeichnung nicht dargestellte Sperren sind auch
an anderen Stellen des Hängebahn netzes angebracht wo ein kontrollierter Weitertransport vorzusehen ist
Jede im Netz eingesetzte Postbeutelzange Z ist mit einer eigenen, permanenten Kennung in Form einer
Zangenkennzanl versehen; die in Fig. 1 in der Aufgabestation befindliche Zange beispielsweise mit
der Kennzahl 2046 und die unmittelbar vor der Zuteilsperre 51 der Aufgabestation auf ihren Einlaß
wartende Zange mit der Kennzahl 91.
In der Aufgabestation A wird jeweils einer der dort angelieferten Postbeutel P in die jeweils eingelassene
Zange eingehängt Die Postbeutel sind ebenfalls mit Kennungen versehen, und zwar entsprechend den
Postleitzahlen der zugehörigen Bestimivmngsorte; der
in die Zange Z2046 eingehängte Postbeutel P beispielsweise mit der Postleitzahl 5000 für Köln und
der mit der Zange Z91 zu verbindende Postbeutel mit der PostleiJzahl 1 für Berlin. Soll nun beispielsweise der
Postbeutel P 5000 in der Abgabestation D 82 und der Postbeutel P1 in der Abgabestation D19 abgeworfen
werden, so muß die Zange Z 2046 über die Verteilstation BO zur linken Zweigstrecke, in der sich die
Abgabestation D82 befindet und die Zange Z91 über
die Verteilstation BO in deren rechten Zweig und die Verteilstation B1 in deren linken Zweig, in dem sich die
Abgabestation D19 für Berlin befindet, geleitet werden.
Zu diesem Zweck ist ein zentrales Zielsteuergerät G vorgesehen, in welches die Zangenkennzahlen und die
entsprechend ihrer Beladung in der Aufgabestation A zugehörigen Postleitzahlen zusammengehörig eingegeben
werden. Dieses Zielsteuergeräf erhält ferner von
den verschiedenen Verteilstationen und Abgabestationen Informationen über die jeweilige Position der
belade, ilen Postbeutelzangen und steuert danach die in
den Stationen zur Leitung der Zangen mit ihren Postbeuteln vorgesehenen Stellglieder durch entsprechende
Stellgrößen, so daß die Postbeutelzangen zu den vorgesehenen Abgabestellen gelangen und dort entladen
werden.
Das Zielsteuergerät G ist zu diesem Zweck so programmiert, daß es die eingegebenen Postleitzahlen
den in der Anlage vorgesehenen, beispielsweise die Postleitzahl 5000 für Köln der Abgabestation 82 und die
Postleitzahl ! für Berlin der Abgabestation D19
zuordnet.
Die Einrichtungen zur Eingabe der Zangenkennzahlen bestehen aus Lesegeräten, in der Aufgabestation A
beispielsweise aus dem Lesegerät LA. Diese Lesegeräte,
z.B. die Geräte LA, LBO, LD» LBX, LDb, sind über
Meldeleitungen MLA, MLBO, MLD,, MLB1, MLDb mit
getrennten, ihnen zugeordneten Eingängen des Zielsteuergerätes G verbinden.
Das Gerät zur Eingabe der Postleitzahlen in der Aufgabestation A ist, wenn die Aufgabestation durch
eine Bedienungsperson besetzt ist, für manuelle Betätigung eingerichtet und zu diesem Zweck beispielsweise
mit einem Eingabegerät TA mit einer Dezimaltastatur versehen. Der Bedienstete hat daher beim
Einhängen des Postbeutels, beispielsweise des Postbeutels PSOOO lediglich die Postleitzahl zu lesen und über
el ic Tastatur des Eingabegerätes TA mit seiner
Meldeleitung MTA, vorzugsweise unter Beobachtung der in einem Kontrollfenster erscheinenden Rückmeldung
der eingegebenen Postleitzahl, einzugeben. Im Zielsteucrgcrät G werden alsdann Postleitzahl und
Zangenkennzahl für den weiteren Transport bis zur Abgabestelle als zusammengehörig festgehalten. Bei
der letzten Ablesung der Zangenkennzahl oder später, spätestens jedoch nach dem Wiedereinlauf der leeren
Postzange in der Aufgabestation A, wird diese m Zusammengehörigkeit aufgehoben und durch die
Kombination mit dem dann eingehängten Postbeutel ersetzt.
Natürlich kann die leere Postzange auch, je nach Gestaltung des Hängebahnnetzes, zu einer anderen ι,
Aufgabestation geführt werden, so daß von dort über getrennte Eingänge sowohl die neue Position der Zange
als auch die Zangenkennzahl und die entsprechend ihrer
steuergerät gemeldet werden. _>o
Vor der Verteilstation SO ist ebenfalls ein Lesegerät LBO vorgesehen, durch das die Zangenkennzahl Zder
in die Verteilstation einlaufenden Zange dem Zielsteuergerät G über die Meldeleitung MLB 0 gemeldet wird.
Das Stellglied der Verteilstation SO in Gestalt einer _>-, Weiche für einen linken und einen rechten Zweig wird
alsdann vom Zielsteuergerät über eine Steuerleitung 5BO die entsprechende Stellgröße zur Einstellung der
Weiche auf den linken Zweig, in dem sich die Abgabestation D82 für Köln befindet, eingestellt oder m
in dieser Stellung belassen, sofern sich die Weiche bereits in der richtigen Stellung für die Weiterleitung
der Postzange Z2046 mit dem Postbeutel P5000 befindet.
Hinter dem Lesegerät LD3 sind z. B. zehn Abgabesta- r>
tionen D mit der Abgabestation D 82 an zehnter Stelle vorgesehen. Im Zielsteuergerät G ist ein entsprechendes
Register vorgesehen, das dafür sorgt, daß z. B. die Stellgröße für das Abwurfelement der Abgabestation
D 82 über die Steuerleitung SD 82 erst ausgegeben wird. wenn die Postbeutelzange Z2086 nach der Meldung
dieser Zange vom Lesegerät LD1 bis zur zehnten Abgabestelle, D82. vorgerückt ist.
In analoger Weise wird die in der Aufgabestation A
nachfolgende Postbeutelzange Z91 mit dem Postbeutel P\ über die Verteilstation SO zur nachgeschalteten
Verteilstation S1 weitergeleitet, wo die Zangenposition
von einem Lesegerät LB1 über die Meldeleitung MLB 1
gemeldet und danach das Stellglied der Verteilstation S 1 über die Steuerleitung SB 1 auf deren linken Zweig
eingestellt wird, i" welchem sich die Abgabestation D 19 für Berlin befindet. Dieser Abgabestrecke kann
ebenfalls ein Lesegerät LDb und im Zielsteuergerät ein
Register zugeordnet sein, um den Abwurf z.B. des Postbeutels P\ in der an vierter Stelle angeordneten
Abgabestation D19 für Berlin zu bewirken.
Im zentralen Zielsteuergerät G werden die von der Aufgabestation A über die Tastatur des Eingabegerätes
TA dezimal eingegebenen Postleitzahlen in den Binär-Code umgesetzt Die Kennzeichenträger a der
Postbeutelzangen Z sind selbst mit Bmärzeichenelementen b besetzt, und /war im dargestellten Heispiel mit
bit für die Kennzeichnung von maximal 4095 Zangen. Außerdem ist zur Ausschaltung von Fehlerquellen jeder
Zange ein sogennnmes Parity-bit beigegeben. Entsprechend
sind die Lesegeräte für die Zangcnkcnn/ahlen mit 12+1 = 13 l.eseclementen /. I bis /. 13 ausgerüstet.
Die Zeichenelemente öl bis 613 der Kennzeichenträger
β bestehen aus getrennter., auswechselbar mit dem Kennzeichenträger verbundenen Körpern und sind
um eine gemeinsame Achse d des Kennzeichenträgers einstellbar, jeweils drei, um 901 gegeneinander versetzte
Zeichenelemente b sind auf um die gemeinsame Achse i/drehbaroii .Stellkörpern /'angeordnet, wahrend
das Lesegerat L mit um 180" gegeneinander versetzten
l.eseelemcnten g versehen ist. Durch schrittweise Verdrehung der .Stellkörper f um jeweils 90' läßt sich
jede der 4095 Binärzahlen mit Hilfe von nur sechs Stellkörpern f mit je drei, um 90° gegeneinander
versetzten Zeichenelementen b einstellen. [·' i g. 2 veranschaulicht die Einstellung der .Stellkörper f am
Kennzeichenträger auf die Zangenkennzahl 204b im Binärcode
OLLLLL L LL L LO.
der, da L in gerader Zahl vertreten ist, in bekannter Weise die Binärzahl 0 als Parity-bit zugeordnet ist.
Die beschriebene Anordnung kann auch für andere Lastträger Anwendung finden.
Bezugszeichenliste
A Aufgabestation
a Kennzeichenträger
B Verteilstationen
50 Hauptverteilstation
51 nachgeschaltete Verteilstation
b Binärzeichenelemente, Zeichenelemente
D Abgabestationen
D 19 Abgabestation Berlin
D 82 Abgabestation Köln
d Achse von a
F Kreisförderer
f Stellkörper von a
g Leseelemente
L Lesegeräte
LA Lesegerät von A
LBO Lesegerät von BO
LB 1 Lesegerät von S 1
LDi Lesegerät von D3
LDb Lesegerät von Db
M Meldeieitungen
MLA Meldeleitung von LA
MLBO Meldeleitung von LBO
MLS1 Meldeleitung von LB1
S Steuerieitungen
SB 0 Steuerleitung für B 0
SB 1 Steuerleitung für B i
SD19 Steuerleitung für D19
SD 82 Steuerleitung für D 82
TA Eingabegerät in A
Z Postbeutelzangen
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Anordnung zur Zielsteuerung von Postbeutelzangen in einem Hängenetz, das mit einer oder
mehreren Stationen zur Aufgabe, Verteilung und Abgabe der in die Zangen gehängten Postbeutel
nach an diesen befindlichen zugehörigen Postleitzahlen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Postbeutelzange (Z) mit einem
eigenen Kennzeichenträger (a) mit permanenten ι ο Zeichenelementen, vorzugsweise Binärzeichenelementen (b) zur Kennzeichnung der Zange (Zangenkennzahl) versehen ist und daß ein zentrales
Zielsteuergerät (G) vorgesehen ist, in welchem den Postleitzahlen entsprechende Abgabestationen (D)
programmiert zugeordnet sind und dessen Eingänge mit Lese- bzw. Eingabegeräten (L, TA) für
Informationen fiber Position, Zangenkennzahl und
, Postleitzahl der Postbeutel in den Aufgabe-, Verteil-
und Abgab<istationen (A, B, D) versehen sind und
dessen Speicher- und Steuerteil so programmiert ist, daß den eingegebenen Informationen bezüglich
Position, Zangenkennzahl und Postleitzahl zugeordnete Stellgrößen über Ausgänge an die Stellglieder
des Hängebahnnetzes abgegeben werden, welche die Postbeutel, dem vorgegebenen Programm
entsprechend, den Abgabestationen ^zuführen.
2. Anordnung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch induktiv wirksame, ferromagnetische Zeichenelemente (b) ■
ω
3. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch optisch wirksame Zeichenelemente (b)
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die optisch wirksamen Zeichenelemente (b) der Kennzeichenträger (a' der Postbeutelzan-
gen (Z) als retroflektierende Folie ausgebildet sind und mit Reflexionslichtschranken im Lesegerät (L)
zusammenwirken.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Postbeutelaufgabestation (A) *<>
Geräte zur Eingabe der Zangenkennzahl einerseits und der Postleitzahl des in die Zange gehängten
oder einzuhängenden Postbeutels (P) andererseits vorgesehen sind, die mit dem zentralen Zielsteuergerät (C) verbunden sind. *5
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräte zur Eingabe der Zangenkennzahlen aus Lesegeräten fljbestehen.
7. Anordnung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Geräte (TA) zur Eingabe der so
Postleitzahl für manuelle Betätigung eingerichtet,
z. B. mit einer Tasiatur versehen sind.
8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichenelemente (b) der Kennzeichenträger (a) aus getrennten, auswechselbar ver-
bundenen Körpern bestehen, die um eine gemeinsame Achse (^einstellbar sind.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils drei, um 90° gegeneinander
versetzte Zeichenelemente (b)auf um die gemeinsame
Achse (d) drehbaren Stellkörpern f() angebracht
sind.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lesegeräte (L) mit um 180° .
gegeneinander versetzten Leseelementen (g) versehen sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Zielsteuerung von Postbeutelzangen in einem Hängebahnnetz, das mit einer oder mehreren Stationen zur
Aufgabe, Verteilung und Abgabe der in die Zangen gehängten Postbeutel nach an diesen befindlichen
zugehörigen Postleitzahlen versehen ist
Stand der Technik
In Anwendung zur Zielsteuerung von Postbc ntelzangen in einem Hängebahnnetz der eingangs bezeichneten Art wurde bisher so verfahren, daß die Kennzeichenträger der Postbeutelzangen in den Postbeutel-Aufgabestationen jeweils bei der Aufgabe eines
Postbeutels mit der der jeweiligen Postleitzahl zugeordneten Kennleitzahl der Abgabe- bzw. Zielstation
versehen wurden, so daß die Postbeutelzangen beim Weiterlauf an den verschiedenen Stationen zur
Verteilung und Abgabe durch Ablesen der Kennleitzahl für die bei der Aufgabe eingeprägte Abgabestation
automatisch durch entsprechende Betätigung der Geräte zur Verteilung und Abgabe geleitet werden
konnten. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß bei jedesmaliger Aufgabe eines Postbeutels eine
Umcodierung des Kennzeichenträgers an der Postbeutelzange erforderlich ist. Damit ergibt sich nicht nur ein
unerwünscht großer Aufwand für die Technik der Codierung, die ständige Umcodierung ist vielmehr auch
mit erheblichen Unsicherheiten verbunden, zumal die Umcodierung auf die Anwendung bestimmter Techniken, insbesondere der Technik des Aufmagnetisierens
und Löschens von Binärzeichen, angewiesen ist. Ferner besteht der Nachteil, daß sich eine etwa erforderlich
werdende Umprogrammierung bei Veränderung der Anlage nur bedingt und mit großem Aufwand
durchführen läßt.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs bezeichneten Art zu schaffen,
die den Bedürfnissen des Postbeuteltransportes in
Postverteilanlagen besser angepaßt und bei geringem Aufwand mit höherer Betriebssicherheit und besseren
Voraussetzungen für Umprogrammierung verbunden ist
Lösung der Aufgabe
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß jede Postbeutelzange mit einem eigenen
Kennzeichenträger mit permanenten Zeichenelementen, vorzugsweise Binärzeichenelementen zur Kennzeichnung der Zange (Zangenkennzahl) versehen ist
und daß ein zentrales Zielsteuergeräl vorgesehen ist. in
welchem den Postleitzahlen entsprechende Abgabestationen programmiert zugeordnet sind und dessen
Eingänge mit Lese- bzw. Eingabegeräten für Informationen über Position, Zangenkennzahl und Postleitzahl
der Postbeutel in den Aufgabe-, Verteil- und Abgabestationen versehen sind und dessen Speicher- und
Steuerteil so programmiert ist, daß den eingegebenen Informationen bezüglich Position, Zangenkennzahl und
Postleitzahl zugeordnete Stellgrößen über Ausgänge an die Stellglieder des Hängebahnnetzes abgegeben
werden, welche die Postbeutel, dem vorgegebenen Programm entsprechend, den Abgabestationen zuführen.
Durch die feste Codierung der Postbeutelzangen ergibt sich der Vorteil, daß in jeder Station des
Hängebahtinetzes lediglich einfache Geräte zum Lesen
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| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: LOUIS SCHIERHOLZ GMBH & CO KG, 2800 BREMEN, DE |