DE2406512C2 - Verfahren und Anlage zur Herstellung von Bauplatten - Google Patents
Verfahren und Anlage zur Herstellung von BauplattenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung
von Bauplatten, bei dem zwei Gipsschichlen kontinuierlich fortbewegt werden, wobei die Gipsschichten
an ihren voneinander abgewandten Seiten mit einer Papierschicht überzogen werden und wobei zwischen
die kontinuierlich fortbewegten Gipsschichten eine Isolierschicht in flüssiger Form, z. B. ein mit Treibmittel
versehener Kunststoff, eingebracht wird und die Gipsschichten auf einen bestimmten Abstand genähert
und bis zur Verfestigung des Füllstoffes in diesem Abstand gehalten werden.
Bei einem derartigen, aus der Deutschen Offenlegungsschrift
17 04 739 bekanntgewordenen Verfahren sind neben Gipsplatten als Bauplatten verschiedene andere
Außenmaterialien vorgeschlagen worden. Im Zusammenhang mit Gipsplatten und ähnlichen härteren
ίο Außenmaterialien ist dabei ausdrücklich aufgeführt, daß
sie nur in Form einzelner Platten zugeführt werden können, wobei die Platten aufeinanderfolgend der Laminierungsmaschine
einzeln zugeführt werden müssen (Seite 4, Zeile 8 ff.). Dies hat zum einen den Nachteil, daß die
Gipsplatten vorher gefertigt werden müssen und nicht eine komplette Fertigung der gesamten Bauplatte einschließlich
der Außenschichten in einem Arbeitsgang vorgenommen werden kann. Darüber hinaus läßt sich
keine Fertigung eines durchgehenden Bauplatten-Strangs erzielen, von dem nachträglich jede gewünschte
Plattenbreite abgelängt werden kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß die Fertigung der Bauplatten in einem Arbeitsgang als kontinuierlicher Plattenstrang erfolgen kann,
von dem die gewünschten Bauplatten in beliebigen Breiten als Streifen abgelängt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Gipschichten kontinuierlich erzeugt
und auch an ihren der Isolierschicht zugewandten Seiten mit je einer Papierschicht überzogen werden, wobei
beide Gipsschichten mit nach unten liegenden Außenseiten mit den Papierschichten überzogen werden, wonach
die eine Gipsschicht samt ihren beiden Papierschichten, während sie noch piatisch verformbar ist, in
gebogener Form geführt und dabei um 180° gedreht wird, bevor beide Schichten parallel zueinander in einem
Abstand voneinander geführt und während einer Zeit, die das Abbinden und das Trocknen des Gipses
gewährleistet, transportiert werden, wonach sie zur Einbringstation für die Isolierschicht transportiert werden.
Zwar ist aus der US-Patentschrift 22 13 249 bereits ein Verfahren zur Herstellung von Tafeln aus Isolationsmaterial bekanntgeworden, bei welchem ein kontinuier- licher Plattenstrang mit Außenschichten aus Gips erzeugt wird. Im Gegensatz zum anmeldungsgemäßen Verfahren muß aber bei dem Verfahren der US-Patentschrift zunächst ein Kern aus dem Isolationsmaterial hergestellt werden, welcher über Walzen einer Vorschubwalze zugeführt wird, wobei zwischen jeder der beiden Oberflächen des Kerns und je einer Papierbahn die Gipsmasse eingebracht wird. Mittels Walzen werden die beiden Papierbahnen gegen die Gipsmasse und den Kern gedrückt und anschließend die Oberflächen des mit Papier und Gips beschichteten Kerns von einer oszillierenden Glättungsplatte geglättet. Von diesem Plattenstrang können dann Tafeln gewünschter Breite abgeschnitten werden. Diese Abweichung vom anmeldungsgemäßen Verfahren, bei dem ja nicht zunächst der Kern aus Isolationsmaterial hergestellt wird, zunächst die Gipsaußenschichten, wozu es dann auch notwendig ist, zwei beidseitig mit Papier beschichtete Bahnen aus Gipsmasse herzustellen, diese in Abstand zu halten und bis zum Abbinden des Gipses zu trocknen, um anschlie-
Zwar ist aus der US-Patentschrift 22 13 249 bereits ein Verfahren zur Herstellung von Tafeln aus Isolationsmaterial bekanntgeworden, bei welchem ein kontinuier- licher Plattenstrang mit Außenschichten aus Gips erzeugt wird. Im Gegensatz zum anmeldungsgemäßen Verfahren muß aber bei dem Verfahren der US-Patentschrift zunächst ein Kern aus dem Isolationsmaterial hergestellt werden, welcher über Walzen einer Vorschubwalze zugeführt wird, wobei zwischen jeder der beiden Oberflächen des Kerns und je einer Papierbahn die Gipsmasse eingebracht wird. Mittels Walzen werden die beiden Papierbahnen gegen die Gipsmasse und den Kern gedrückt und anschließend die Oberflächen des mit Papier und Gips beschichteten Kerns von einer oszillierenden Glättungsplatte geglättet. Von diesem Plattenstrang können dann Tafeln gewünschter Breite abgeschnitten werden. Diese Abweichung vom anmeldungsgemäßen Verfahren, bei dem ja nicht zunächst der Kern aus Isolationsmaterial hergestellt wird, zunächst die Gipsaußenschichten, wozu es dann auch notwendig ist, zwei beidseitig mit Papier beschichtete Bahnen aus Gipsmasse herzustellen, diese in Abstand zu halten und bis zum Abbinden des Gipses zu trocknen, um anschlie-
b5 Bend erst zwischen die Gipsbahnen den Füllstoff (Isolationsmaterial)
in flüssiger Form einzubringen, führt dazu, daß bei dem Verfahren nach der US-Patentschrift
eine Herstellung von Bauplatten beliebiger Stärke nicht
möglich ist Bei dem Verfahren nach der US-Patentschrift ist die Dicke der Kernschicht vorbestimmt und
überdies durch die Eintritts- und Austrittsö.'fnungen der
dort vorgesehenen Kernschichtferügungseinrichtung
vorbestimmt. Demgegenüber können mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Bauplatten beliebiger Stärke
gefertigt werden, da sowohl die Dicke der beiden Gipsbahnen als auch die Dicke des von dem Füllstoff zwischen
den beiden Gipsbahnen gebildeten Kerns beliebig gewählt werden kann. Das erfindungsgemäße Verfahren
ermöglicht daher auch die Herstellung von Bauplatten verschiedener Breite, da es hierzu lediglich notwendig
ist. Papierbahnen mit entsprechender Breite zu verwenden. Beim Herstellungsverfahren gemäß der US-Patentschrift
müßte dagegen für jede gewünschte Breite ein anderer Kern verwendet werden.
in Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß vor dem Einbringen des Füllstoffs „wischen die
Gipsschichten Baueinlagen, wie Randstreben, Nagellatten, Rohre od. dgl. eingesetzt werden.
Schließlich sieht die Erfindung eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens vor, wobei zwei getrennte
Einrichtungen zur Herstellung von einseitig mit einer Papierschicht überzogenen Gipsschichten sowie eine
Ablängvorrichtung und eine Transportvorrichtung für den kontinuierlichen Transport der Gipsschichten von
den Einrichtungen zu ihrer Herstellung bis zur Vorrichtung zu ihrer Ablängung vorgesehen ist, wobei erfindungsgemäß
eine derartige Anlage dadurch gekennzeichnet ist, daß Einrichtungen zum Aufbringen einer
Papierschicht auf der anderen Seite jeder Gipsschicht, gegebenenfalls eine Vorrichtung zum Wenden der einen
beidseitig mit Papier beschichteten Gipsschicht um 180°, eine an sich bekannte Kammer zum Abbinden und
Trocknen der Gipsschichten, gegebenenfalls eine Vorrichtung zum Einsetzen von Baueinlagen zwischen die
Gipsschichten, eine an sich bekannte Einrichtung zum Einführen des Füllstoffs, z. B. eines schäumbaren Kunststoffes,
in flüssiger Form zwischen die beiden Gipsschichten und eine Vorrichtung zum Nähern der beiden
Gipsschichten auf einen vorbestimmten Abstand und zum Halten der beiden Schichten in diesem Abstand bis
zur Verfestigung des Füllstoffes vorgesehen sind.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben werden. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Produktionslinie zur Herstellung von Bauplatten,
F i g. 2 einen Teilquerschnitt durch die fertige Bauplatte und
Fig.3 bis 7 vergrößerte Schnitte jeweils längs der
Schnittlinien Hl-VlI in Fig. 1,.
Die Einrichtung gemäß F i g. 1 umfaßt zwei Anlagen A und B, die je in an sich bekannter Weise Bahnen aus
Gipstafel-Rohlingen herstellen, wobei Gipsmasse 3 zwischen zwei Bahnen 4, 4' aus Karton oder dgl. eingebracht
wird. Diese Bahnen werden erfindungsgemäß direkt in eine längliche Trockenkammer C geführt, nachdem
der Gips in den Bahnen so selbstragend geworden ist, daß die obere Bahn 2 ,wie in der Zeichnung angedeutet,
über 180° gebogen werden kann. Sie wird dabei parallel mil und in einem gewissen Abstand von der
Bahn I in die Kammer geführt.
Dieses Wenden der oberen Bahn 2 kann auch in einer anderen Weise erfolgen. Die Hauptsache ist, daß die
obere Bahn gegenüber der unteren gedreht wird, so daß die beiden parallelen weiter durch die Produktionslinie
laufenden Bahnen nach außen wendende Seiten s aufweisen, die während dem Formen gegen das Produktionsband
lagen und somit glatt und eben sind.
Nachdem die Bahnen die Trockenkammer C durchlaufen haben, wo die Durchlaufdauer und -strecke für
Abbinden und Trocknen des Gipses eingerichtet sind, laufen die Bahnen durch eine Ausgleicheinrichtung, wo
eventuelle Geschwindigkeitsvariationer? kompensiert werden. Diese Einrichtung ist in der Zeichnung nur
durch einen wellenförmigen Verlauf der Bahnen 1 und 2
ίο angedeutet
Die Bahnen 1 und 2 laufen dann an einer Station D vorbei, wo zweckmäßige Elemente, z. B. Elemente die in
den fertigen Tafeln Randstreben 5, Nagellatten 6 oder Rohrleitungen 7 bilden sollen, wie im Abschnitt HI angedeutet,
zwischen die Bahnen eingelegt werden können.
Beim weiteren Transport erreichen die Bahnen dann eine Station E, wo Füllstoff, z. B. ein mit einem Treibmittel
versehener Plastikwerkstoff 9, durch eine Leitung 8 zwischen die Bahnen eingeführt wird, dann quellt und
einen Schaufstoff bildet, welcher den Raum zwischen den beiden Bahnen 1 und 2 völlig ausfüllt Währenddessen
durchlaufen die Bahnen eine Kalibriereinrichtung F, wo die Stärke der fertig zusammengebauten Bahn bestimmt
wird. Wenn der Schaumstoff ausgehärtet ist, hat man eine fertige Bahn, die, wie in F i g. 2 gezeigt, aus
einer inneren Füllung aus Schaumstoff 10 und einer beiderseitigen Abdeckung aus dem Gipswerkstoff besteht.
Die fertige Bahn kann dabei erwünschtenfalls Randstreben 5, NageHatten 6 und Rohrleitungen 7 umfassen. Die
fertige Bahn wird schließlich mittels zweckmäßiger Mittel C in erwünschte und völlig beliebige Längen abgelängt.
Diese plattenförmigen Bauelemente sind völlig glatt und eben an beiden Seiten, da die Seiten s, wie
erwähnt, durch Auflage gegen das Produktionsband hergestellt wurden.
Wie erwähnt, ist es bereits bekannt. Bauelemente herzustellen,
die konstruktionsmäßig denjenigen die iaut der Erfindung hergestellt werden entsprechen. Diese
Elemente mußten jedoch in Modulbreiten z. B. von 60—130 cm hergestellt werden und wurden in Standardlängen
abgelängt. Dadurch wurden nur Bauelemente mit gegebenen Abmessungen erzielt. Erfindungsgemäß
ist es jedoch möglich, ganze Wände, Decken oder dergl. als einheitliche Bauelemente herzustellen.
Die Wände und Decken eines Gebäudes können somit ohne jede Fuge hergestellt werden. Diese Vorteile beim
Errichten des Gebäudes werden somit gleichzeitig mit einem stark rationalisierten, vereinfachten und verbilligten
Herstellungsverfahren für die plattenförmigen EIemente
erzielt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von Bauplatten, bei dem zwei Gipsschichten kontinuierlich fortbewegt
werden, wobei die Gipsschichten an ihren voneinander abgewandten Seiten mit einer Papierschicht
überzogen werden und wobei zwischen die kontinuierlich fortbewegten Gipsschichten eine Isolierschicht
in flüssiger Form, z. B. ein mit einem Treibmittel versehener Kunststoff, eingebracht wird und
die Gipsschichten auf einen bestimmten Abstand genähert und bis zur Verfestigung des Füllstoffes in
diesem Abstand gehalten werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gipsschichten kontinuierlich erzeugt und auch an ihren der Isolierschicht
zugewandten Seiten mit je einer Papierschicht überzogen werden, wobei beide Gipsschichten mit nach
unten liegenden Außenseiten mit den Papierschichten überzogen werden, wonach die Gipsschicht (2)
samt ihren beiden Papierschichten, während sie noch plastisch verformbar ist, in gebogener Form geführt
und dabei um 180° gedreht wird, bevor beide Schichten parallel zueinander in einem Abstand voneinander
geführt und während einer Zeit, die das Abbinden und das Trocknen des Gipses gewährleistet,
transportiert werden, wonach sie zur Einbringstation für die Isolierschicht transportiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einbringen des Füllstoffes
zwischen die Gipsschichten (1, 2) Baueinlagen, wie Randstreben (5), Nagellatten (6), Rohre (7) od. dgl.
eingesetzt werden.
3. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit zwei getrennten Einrichtungen
zur Herstellung von einseitig mit einer Papierschicht überzogenen Gipsschichten sowie einer Ablängvorrichtung
und einer Transportvorrichtung für den kontinuierlichen Transport der Gipsschichten
von den Einrichtungen zu ihrer Herstellung bis zur Vorrichtung zu ihrer Ablängung, dadurch gekennzeichnet,
daß Einrichtungen zum Aufbringen einer Papierschicht auf der anderen Seite jeder Gipsschicht,
gegebenenfalls eine Vorrichtung zum Wenden der einen beidseitig mit Papier beschichteten
Gipsschicht um 180°, eine an sich bekannte Kammer (C) zum Abbinden und Trocknen der Gipsschichten
(1, 2), gegebenenfalls eine Vorrichtung zum Einsetzen von Baueinlagen (5, 6, 7) zwischen die Gipsschichten,
eine an sich bekannte Einrichtung (E) zum Einführen des Füllstoffes, z. B. eines schäumbaren
Kunststoffes, in flüssiger Form zwischen die beiden Gipsschichten und eine Vorrichtung (F) zum Nähern
der beiden Gipsschichten auf einen vorbestimmten Abstand und zum Halten der beiden Schichten in
diesem Abstand bis zur Verfestigung des Füllstoffes vorgesehen sind.
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