DE4135581A1 - Bauplatte und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Bauplatte und verfahren zu ihrer herstellung

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    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/32Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
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    • E04B5/38Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor with slab-shaped form units acting simultaneously as reinforcement; Form slabs with reinforcements extending laterally outside the element

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bauplatte und ein Verfahren zu deren Herstellung mit den Merkmalen im Oberbegriff des Sach- und Verfahrenshauptanspruchs.
In der Praxis sind Bauplatten der genannten Art in Form von faserarmierten Platten bekannt. In die Beschichtungsmasse, die beispielsweise aus Zement oder Beton besteht, sind eine Vielzahl von Fasern eingebettet, die der Beschichtungsmasse Halt geben. Die Fasern befinden sich in der gesamten Beschichtungsmasse, wobei eine gleichmäßige Verteilung angestrebt wird. Die Plattenmaterialien Faserzement oder Faserbeton sind aufwendig herzustellen und bedingen spezielle Ausrüstungs- und Verfahrenstechniken. Entsprechend teuer sind die Bauplatten.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine zumindest gleichwertige und kostengünstigere Bauplatte, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Sach- und Verfahrenshauptanspruch. Bei der erfindungsgemäßen Bauplatte sind in der Beschichtungsmasse mindestens zwei Gitter mit Abstand voneinander eingebettet, die die Beschichtungsmasse armieren und für eine sehr hohe Stabilität der Bauplatte sorgen. Die Bauplatte läßt sich dabei wesentlich einfacher und kostengünstiger herstellen als vorbekannte Platten. Sie kann ferner auf die auftretenden Belastungsfälle und unterschiedlichste Verwendungszwecke adaptiert und optimiert werden.
Das Material der Beschichtungsmasse kann durch die separate Armierung beliebig gewählt werden. Für den bevorzugten Einsatzbereich des Baugewerbes kommen beispielsweise Zement, Estrich, Trockenmörtel oder dergleichen vorzugsweise mineralische Materialien zum Einsatz. Die erfindungsgemäße Bauplatte kann dabei auch als Verbundplatte mit einer oder mehreren Grundplatten ausgebildet sein. Sie kann so als fertiges wärme- und schalldämmendes Fassadenelement Verwendung finden. Sie kann aber auch beispielsweise als begehbare Dachdämmplatte für Flachdächer und auch als befahrbare Platte von Garagendecken oder dergleichen eingesetzt werden. Dank ihrer hohen Stabilität bei geringen Dickenabmessungen läßt sie sich vielseitig verwenden. Die Beschichtungsmasse kann alternativ auch aus Kunststoff oder anderen Werkstoffen, beispielsweise Verbundmassen, bestehen. Die Bauplatte läßt sich so auch als Konstruktionselement im Maschinenbau und anderen technischen Bereichen einsetzen.
Von besonderem Vorteil ist die Verbindung und Distanzierung der Gitter mittels Abstandshaltern aus quellfähigen, insbesondere schäumbaren Werkstoffen. Dies ermöglicht eine sehr einfache, billige und sichere Herstellung der Gitterstruktur, die dann nur noch mit der jeweils gewünschten Beschichtungsmasse umhüllt werden muß. Durch den Quellvorgang und ein zeitversetztes Auflegen der Gitter läßt sich nicht nur auf bequeme Weise der Abstand der Gitter erzeugen, wobei zugleich die Gitter an den Abstandshaltern befestigt werden. Das quell- oder schäumbare Material untergreift auch das untere Gewebe und hebt es vom Untergrund ein kleines Stück an. Hierdurch können die Gitter auf einfache und bequeme Weise inmitten der Beschichtungsmasse eingebettet werden. Die Herstellung der Bauplatte kann so in einem Durchgang und mit wenigen Verfahrensschritten erfolgen. Durch geeignete Materialwahl läßt sich hierbei auch zugleich eine Verbundplatte schaffen, indem die Abstandshalter und/oder die Beschichtungsmasse mit einer oder mehreren Grundplatten verbunden werden.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 im abgebrochenen Querschnitt eine Bauplatte mit einer gitterarmierten Beschichtungsmasse und einer Grundplatte und
Fig. 2-5 die Bauplatte in den verschiedenen Phasen des Herstellungsverfahrens in abgebrochenen Querschnitten und einer Draufsicht.
Fig. 1 zeigt in einem abgebrochenen Querschnitt die Bauplatte (1). Sie besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einer mit zwei Gittern (2, 3) armierten Beschichtungsmasse (8) und einer Grundplatte (7) an der Unterseite. Alternativ kann die Bauplatte (1) nur aus der armierten Beschichtungsmasse (8) bestehen. Sie kann aber auch beidseitig eine geeignete Grundplatte (7) aufweisen. Die Grundplatten (7) können ihrerseits mehrschichtig sein.
Die gezeigte Bauplatte (1) dient als Konstruktionselement für das Baugewerbe, den Maschinenbau oder andere technische Einsatzbereiche. Im bevorzugten Baubereich besteht die Beschichtungsmasse (8) aus Estrich, Zement, Trockenmörtel, Putzmasse oder einem sonstigen geeigneten, insbesondere mineralischen Baumaterial.
Die Beschichtungsmasse (8) ist durch mindestens zwei Gitter (2, 3) armiert, die in der Beschichtungsmasse (8) eingebettet sind und einen gegenseitigen Abstand aufweisen. In der bevorzugten Ausführungsform sind es zwei Gitter (2, 3). Die Gitterzahl kann aber auch höher sein. Vorzugsweise befinden sich die Gitter (2, 3) in der Zug- und Druckzone (11, 12) der Beschichtungsmasse (8) beziehungsweise Bauplatte (1). Hier haben sie die beste und höchste Armierungsfunktion.
Die Gitter (2, 3) erstrecken sich vorzugsweise parallel zu den Hauptebenen der Bauplatte (1). Sie liegen vorzugsweise im Inneren der Beschichtungsmasse (8) und sind zumindest vom Boden (9) distanziert.
Die Gitter (2, 3) werden durch Abstandshalter (4) voneinander distanziert und zugleich lagestabil miteinander verbunden. Die Abstandshalter (4) bestehen aus einem quellfähigen Werkstoff, insbesondere einem schäumbaren Kunststoff. Als günstig hat sich ein Polyurethan-Schaum erwiesen. Durch die Abstandshalter (4) wird auch das untere Gitter (2) vom Boden (9) der Beschichtungsmasse (8) beziehungsweise der Bauplatte (1) distanziert.
Die Gitter (2, 3) bestehen aus einem Glasfasergewebe. Die Gitterstränge (10) sind an den Knoten (14) verschweißt, verklebt oder verwebt. Die Gitter (2, 3) können in ihrer Hauptebene auch gezielte Verwerfungen aufweisen und so in der Seitenansicht eine Art Wellenlinie bilden.
Die Gitter (2, 3) können gleich sein und auch von der Maschen- und Knotenanordnung deckungsgleich übereinander angeordnet sein. In der bevorzugten Ausführungsform hat das untere Gitter (2) jedoch eine geringere Dicke der Gitterstränge (10) als das obere Gitter (3). Hierdurch wird das untere Gitter (2) beim Quellen oder Aufschäumen der Abstandshalter (4) nicht allzuweit angehoben, während andererseits das obere Gitter (3) durch seine dickeren Gitterstränge (10) nicht allzuweit in das Abstandshaltermaterial (4) einsackt.
Fig. 2-5 verdeutlicht den Verfahrensgang und die einzelnen Zwischenstufen bei der Herstellung der in Fig. 1 gezeigten Bauplatte (1).
Beginnend mit Fig. 2 wird zunächst das erste Gitter (2) auf einen geeigneten Untergrund (6) gelegt. Fig. 2 zeigt hier im Halbschnitt zwei Möglichkeiten. Zum einen kann der Untergrund (6) aus einer dünnen Platte oder auch einer geeigneten Folie bestehen, auf der weder das Abstandshaltermaterial, noch die Beschichtungsmasse (8) haften oder kleben bleibt. Auf diese Weise kann eine einlagige Bauplatte hergestellt werden, die nur aus der armierten Beschichtungsmasse (8) besteht.
Alternativ kann der Untergrund (6) aber auch aus der besagten Grundplatte (7) bestehen. Letztere kann beispielsweise eine wärmeisolierende oder schalldämpfende Platte aus Styropor oder einem anderen geeigneten Werkstoff sein. Die Werkstoffkombination innerhalb der Bauplatte (1) ist dann vorzugsweise so gewählt, daß das Abstandshaltermaterial und/oder die Beschichtungsmasse (8) eine Haft- oder Klebeverbindung mit der Grundplatte (7) eingehen. In einem Verfahrensgang wird dann die Bauplatte (1) als Verbundplatte hergestellt.
Auf das lose, auf dem Untergrund (6) beziehungsweise der Grundplatte (7) liegende erste Gitter (2) wird durch eine geeignete Auftragsvorrichtung, beispielsweise eine Düse (13), mindestens eine punkt- oder streifenförmige Raupe (5) aufgetragen. Diese besteht aus dem besagten quellfähigen, insbesondere schäumbaren Material und bildet letztendlich den Abstandshalter (4). Vorzugsweise werden in einem Raster eine Vielzahl punktförmiger Raupen (5) oder eine oder mehrere mäanderförmige Streifenraupen (vgl. Fig. 3) gesetzt. Fig. 2 zeigt beide Möglichkeiten. Die Raupen (5) sitzen vorzugsweise auf den Gittersträngen (10), insbesondere auf den Knoten (14).
Beim Quellen oder Aufschäumen untergreift die Raupe (5) das erste Gitter (2) und hebt es vom Untergrund (6) ein kleines Stück ab. Zugleich wächst die Raupe (5) nach oben. Fig. 4 zeigt dies Zwischenstufe im Herstellungsverfahren.
Im Verlauf der Expansionsphase wird das zweite Gitter (3) parallel zum ersten Gitter (1) auf die quellenden Raupen (5) beziehungsweise Abstandshalter (4) gelegt. Vorzugsweise findet dies kurz vor Ende der Expansionsphase statt. Ist die Einbettung mehrerer Gitter beabsichtigt, werden entsprechend mehrere Gitter zeitlich versetzt nacheinander aufgelegt. Durch die Expansion der Abstandshalter (4) oder Raupen (5) ergibt sich der gewünschte Abstand zwischen den beiden Gittern (2, 3). Durch geeignete Wahl der Größe der Gitterstränge (10) oder der Maschen des zweiten Gitters (3) läßt sich dies gezielt beeinflussen.
Wie Fig. 5 verdeutlicht, sinkt das Gitter (3) nicht oder nur unwesentlich in die Abstandshalter (4) oder Raupen (5) ein. Es klebt auf den Raupen (5) an. Andererseits quillt der Raupenwerkstoff aber noch ein Stückchen weiter und kann von oben her noch die auf liegenden Gitterteile partiell umgreifen. Fig. 5 zeigt am linken Abstandshalter (4) das Zwischenstadium beim Auflegen des Gitters (3) und am rechten Abstandshalter (4) das Endstadium nach Abschluß des Expansionsvorganges und nach Abbinden beziehungsweise Aushärten des Raupenmaterials. Beide Gitter (2, 3) können dadurch in den Abstandshaltern (4) eingeschlossen und in der gewünschten Lage fixiert werden.
In der in Fig. 5 gezeigten Position kann nun die vorzugsweise fließfähige Beschichtungsmasse (8) aufgetragen werden, die dann die Gitter (2, 3) umhüllt und letztendlich die in Fig. 1 dargestellte Form einnimmt. Alternativ können die verbundenen Gitter (2, 3) aber auch zwischengelagert und dann in eine geeignete Auftragsvorrichtung, insbesondere eine Gießform für die Beschichtungsmasse (8) gebracht werden.
Das Herstellungsverfahren kann kontinuierlich erfolgen. Hierzu wird das erste Gitter (2) in abgeschnittenen kurzen Stücken oder als eine lange Matte von einer großen Vorratsrolle abgezogen und wandert kontinuierlich durch die Herstellungsvorrichtung. Es kann dazu über den besagten Untergrund (6) geschoben werden. Es ist aber auch möglich, das erste Gitter (2) auf eine von unten her zugeführte und entsprechend abgelenkte oder quasi endlose Grundplatte (7) aufzulegen und mit dieser zusammen weiterzutransportieren. In einer Auftragsstation werden auf das wandernde erste Gitter (2) die Raupen (5) aufgetragen. Im nachfolgenden Förderabschnitt kann das Material aufquellen oder aufschäumen. In einem geeigneten Abstand hinter der Auftragsvorrichtung wird dann von oben her das zweite Gitter (3) kontinuierlich in abgelenkter Form oder quasi endlos zugeführt und auf die Abstandshalter (4) beziehungsweise Raupen (5) gelegt. Im folgenden Förderabschnitt findet das Aushärten oder Abbinden der Abstandshalter (4) beziehungsweise Raupen (5) statt. In einer anschließenden Auftragsvorrichtung wird dann die Beschichtungsmasse (8) auf die Gitter (2, 3) gegossen und abgezogen. Ist in einem nachfolgenden Förderabschnitt dann die Abbindung oder Aushärtung der Beschichtungsmasse (8) abgeschlossen, folgt zuletzt eine Schneid- oder Trennvorrichtung, die die noch als Strang vorliegende Bauplatte (1) auf die gewünschten Längen- und Quermaße anschneidet.
Alternativ kann der Herstellungsvorgang auch diskontinuierlich stattfinden. Der Herstellungsvorgang läßt sich auch in mehrere zeitlich und örtlich getrennt voneinander ablaufende Abschnitte aufteilen, wobei die Zwischenprodukte transportiert und zwischengelagert werden.
Stückliste
 1 Bauplatte
 2 erstes Gitter, unten
 3 zweites Gitter, oben
 4 Abstandshalter
 5 Raupe
 6 Untergrund, Folie
 7 Grundplatte
 8 Beschichtungsmasse
 9 Boden
10 Gitterstrang
11 Zugzone
12 Druckzone
13 Düse
14 Knoten

Claims (18)

1. Bauplatte mit einer armierten Beschichtungsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß in die Beschichtungsmasse (8) mindestens zwei Gitter (2, 3) mit gegenseitigem Abstand eingebettet sind.
2. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (2, 3) in der Zug- und Druckzone (11, 12) der Bauplatte (1) angeordnet sind.
3. Bauplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (2, 3) durch ein oder mehrere punkt- oder streifenförmige Abstandshalter (4) voneinander distanziert sind.
4. Bauplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (4) zumindest das untere Gitter (2) vom Boden (9) der Bauplatte (1) distanziert.
5. Bauplatte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (4) aus einem quellfähigen Werkstoff besteht.
6. Bauplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandshalter (4) aus einem Kunststoffschaum besteht.
7. Bauplatte nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (2, 3) unterschiedlich dicke Gitterstränge (10) und/oder unterschiedliche Maschengrößen aufweisen.
8. Bauplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Gitter (2) eine größere Strangdicke als das untere Gitter (3) aufweist.
9. Bauplatte nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (2, 3) aus Glasfasergewebe bestehen.
10. Bauplatte nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmasse (8) aus einem mineralischen Material, insbesondere Estrich, Zement oder Trockenmörtel, besteht.
11. Bauplatte nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmasse (8) mit einer Grundplatte (7) verbunden ist.
12. Bauplatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (7) als Dämmplatte ausgebildet ist.
13. Verfahren zur Herstellung einer Bauplatte mit einer armierten Beschichtungsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein erstes Gitter (2) ein oder mehrere punkt- oder streifenförmige Raupen (5) aus einem quellfähigen Werkstoff aufgetragen werden, wobei anschließend zumindest ein zweites Gitter (3) auf die wenigstens teilweise gequollene(n) Raupe(n) (5) aufgelegt wird, und daß dann die Gitter (2, 3) mit der Beschichtungsmasse (8) umhüllt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gitter (3) am Ende der Expansionsphase der Raupe(n) (5) aufgelegt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Raupe (5) aus einem schäumbaren Kunststoff besteht.
16. Verfahren nach Anspruch 13 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitter (2, 3) in die Zug- und Druckzone (11, 12) der Bauplatte (1) gelegt werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gitter (2) auf einen sich nicht mit der Raupe (5) verbindenden Untergrund (6) gelegt wird.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Gitter (2) auf eine Grundplatte (7) gelegt wird, die sich mit der Beschichtungsmasse (8) und/oder der Raupe (5) verbindet.
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