DE2400517B2 - Thermoplastische Formmassen - Google Patents
Thermoplastische FormmassenInfo
- Publication number
- DE2400517B2 DE2400517B2 DE2400517A DE2400517A DE2400517B2 DE 2400517 B2 DE2400517 B2 DE 2400517B2 DE 2400517 A DE2400517 A DE 2400517A DE 2400517 A DE2400517 A DE 2400517A DE 2400517 B2 DE2400517 B2 DE 2400517B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- ethylene
- molding compositions
- vinyl
- graft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L91/00—Compositions of oils, fats or waxes; Compositions of derivatives thereof
- C08L91/06—Waxes
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/0008—Organic ingredients according to more than one of the "one dot" groups of C08K5/01 - C08K5/59
- C08K5/005—Stabilisers against oxidation, heat, light, ozone
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08K—Use of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
- C08K5/00—Use of organic ingredients
- C08K5/01—Hydrocarbons
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08L—COMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
- C08L51/00—Compositions of graft polymers in which the grafted component is obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds; Compositions of derivatives of such polymers
- C08L51/06—Compositions of graft polymers in which the grafted component is obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds; Compositions of derivatives of such polymers grafted on to homopolymers or copolymers of aliphatic hydrocarbons containing only one carbon-to-carbon double bond
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Graft Or Block Polymers (AREA)
Description
Es ist bereits versucht worden, Copolymerisate mit guter Schlagfestigkeit und Wetterbeständigkeit durch
Pfropfen von Styrol oder Styrol und Acrylnitril auf Äthylen-Propylen-Kautschuk herzustellen, wobei man
mit der guten Wetterbeständigkeit des Äthylen-Propylen-Kautschuks
rechnete.
Zur Herstellung solcher schlagfester Massen sind bereits ein Substanzpolymerisationsverfahren (US-PS
35 38 192), ein Emulsionspolymerisationsverfahren (US-PS 34 35 096) und ein Lösungspolymerisationsverfahren(US-PS35
38 190und35 38 191)bekannt.
So ist beispielsweise in der US-PS 35 38 191 ein Verfahren zur Herstellung von Kautschukmodifizierten
Kunststoffen durch Copolymerisation von etwa 1 bis 50 Gewichtsteilen eines kautschukartigen Äthylenpolymerisates,
mindestens eines Monoolefins mit 3 bis 16 Kohlenstoffatomen und mindestens eines Polyens
pro 99 bis 50 Gewichtsteilen eines Monomeren aus der Gruppe der Alkenylaromaten, Acrylverbindungen oder
deren Gemisch in Gegenwart eines freie Radikale liefernden Katalysators in bestimmten Lösungsmitteln
beschrieben.
Nach diesem bekannten Verfahren können übliche Antioxidantien, Verarbeitungshilfsmittel und andere
Zusatzstoffe zu beliebiger Zeit während des Polymerisationsverfahrens zugesetzt werden. Es sind als Beispiele
für geeignete Verarbeitungshilfsmittel Mineralöle und Salze bzw. Ester von höheren Fettsäuren genannt.
Die Zusatzstoffe werden bei dem bekannten Verfah- e>o
ren nur am Rande im Rahmen des üblichen erwähnt; so sind die Mineralöle — wie bei thermoplastischen
Kunstharzen üblich — als Zusätze genannt, die bei der Verarbeitung der Harze deren Fließverhalten verbessern
sollen, und auch die Antioxidantien dienen dem herkömmlichen Zweck.
Obwohl die nach den vorgenannten Verfahren hergestellten Pfropfpolymerisate aufgrund der Verwendung
des Äthylen-Propylen-Kautschuks als Kautschukkomponente eine gleich gute oder sogar noch
bessere Wetterbeständigkeit als z. B. ABS-Polymerisate aufweisen, besitzen sie gegenüber den ABS-Polymerisaten
den Nachteil der schlechten Schlagfestigkeit, insbesondere bei niedrigen Temperaturen. Darüber
hinaus hat es sich bei Verwendung von Äthylen-Propylen-Kautschuk als notwendig herausgestellt, daß dieser
Kautschuk in einer um 30 bis 50 Prozent größeren Menge als der Dienkautschuk in ABS-Polymerisaten
verwendet werden muß, um die gleiche Schlagfestigkeit bei Raumtemperatur wie bei den ABS-Polymerisaten zu
erreichen.
Es ist weiter bekannt, daß man zum Schutz von polymeren Stoffen gegen Abbau verschiedene Stabilisatoren
zusetzt. Selbst bei Verwendung verschiedener Antioxydationsmittel und UV-Absorber, die zur Verbesserung
der Wetterbeständigkeit dienen, ist jedoch der Einfluß dieser Zusatzstoffe nur im ersten Stadium der
Lichtaussetzung von merklichem Einfluß, und es hat sich als schwierig herausgestellt, die Wirkung dieser
Zusatzstoffe für einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Schwierigkeiten zu überwinden und
thermoplastische Formmassen mit ausgezeichneter Schlagfestigkeit und Wetterbeständigkeit zur Verfügung
zu stellen. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Gegenstand der Erfindung sind somit thermoplastische Formmassen, auf der Basis von Pfropfcopolymerisaten
aus
(a) einer aus Äthylen-Propylen-Polymerisat bestehenden Kautschukkomponente als Pfropfgrundlage
und
(b) einem aromatischen Vinylmonomeren (binäres Pfropfcopolynierisat) oder einem aromatischen
Vinylmonomeren und einem Vinylcyanid (ternäres Pfropfcopolymerisat) als Pfropfreis
sowie gegebenenfalls üblichen Zusatz- und Hilfsstoffen,
die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie 0,5 bis 10 Gewichtsprozent eines flüssigen Paraffins in Kombination
mit einem Antioxidationsmittel und/oder einem UV-Absorber enthalten.
Es hat sich gezeigt, daß die Schlagfestigkeit, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, sowie die
Wetterbeständigkeit erheblich verbessert werden können, wenn man den vorgenannten binären oder temären
Pfropfcopolymerisaten ein flüssiges Paraffin sowie ein Antioxidationsmittel und/oder einen UV-Absorber
einverleibt
In der US-PS 35 38 191 ist keine Rede davon, daß bei Verwendung einer bestimmten Menge Paraffinöl die
Schlagzähigkeit der Massen verbessert werden kann, und daß gleichzeitig aufgrund eines synergistischen
Effektes zwischen dem Paraffinöl und den Stabilisatoren eine unvorhergesehene Verbesserung der Wetterbeständigkeit
erzielt wird.
Das Paraffinöl wirkt im Falle der erfindungsgemäß verwendeten AES-Harze, die durch Aufpropfen von
beispielsweise Acrylnitril und Styrol auf einen Äthylen-Propylen-Kautschuk hergestellt worden sind, nicht als
Verarbeitungshilfsmittel. Die in Tabelle IX aufgeführten Ergebnisse zeigen, daß das Fließverhalten der Masse jo
unverändert bleibt und lediglich die Schlagzähigkeit außerordentlich zunimmt.
Andererseits ist bei ABS-Harzen, die Butadienkautschuk
als Kautschukkomponente enthalten, bei Zusatz von Mineralöl eine Verbesserung des Fließverhaltens zu
beobachten, während die Schlagzähigkeit unverändert bleibt. In diesem Fall wirkt das Mineralöl tatsächlich als
Verarbeitungshilfsmittel.
Die erfindungsgemäß verwendeten Zusatzstoffe können den Pfropfcopolymerisaten entweder vor,
während oder nach ihrer Herstellung, d. h. der Polymerisation, z. B. durch einfaches Einmischen,
einverleibt werden.
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Weise, durch Erhöhung des Äthylen-Propylen-Kautschuk-Gehalts
des Pfropfcopolymerisats eine den ABS-Polymerisaten etwa gleiche Schlagfestigkeit zu erzielen, wird erfindungsgemäß
durch einfaches Hinzufügen von 0,5 bis 10, vorzugsweise 1 bis 5 Gewichtsprozent, eines flüssigen
Paraffins zu dem binären oder temären Pfropfcopolymerisat eine mit der der ABS-Polymerisate vergleichbare
Schlagfestigkeit erreicht. Überraschenderweise wird außerdem die Wirkung des zugesetzten Antioxidationsmittels
und/oder UV-Absorbers durch die Gegenwart des flüssigen Paraffins beträchtlich verstärkt.
Hinsichtlich der Wetterbeständigkeit sind die erfindungsgemäßen Pfropfcopolymerisate den ABS-Polymerisaten
im allgemeinen überlegen. Die Zugabe des flüssigen Paraffins erhält die Wirksamkeit der genannten
Zusatzstoffe im Licht über einen langen Zeitraum, während die Wirkung eines zugesetzten Antioxidationsmittels
und/oder UV-Absorbers sonst nur im frühen Stadium der Lichteinwirkung festzustellen ist.
Bei dem erfindungsgemäß verwendeten flüssigen Paraffin handelt es sich um ein Kohlenwasserstofföl m\:
einer Dichte bis 0,905 g/cm3, das farblose und geruchlose Alkylnaphthene als Hauptkomponente enthält und
durch Raffinäerung einer relativ leichten Schmierölfraktion
erhalten wird. Vorzugsweise wird gereinigtes flüssiges Paraffin mit einer Dichte von 0,800 bis
0,905 g/cm3, wie es in der Pharmazie Verwendung findet, eingesetzt
Beispiele für geeignete Antioxydationsmittel sind Phenole, Thioäther, Amine, Phosphite oder Dithiosäuresalze.
Geeignete UV-Absorber sind z. B. Salicylsäure-, Benzophenon- oder benzotriazolverbindungen. Diese
Stabilisatoren können entweder allein oder im Gemisch, im allgemeinen in einer Menge von 0,05 bis 3
Gewichtsprozent bezogen auf die Formmasse, verwendet werden.
Bei Verwendung von mehr als 10 Gewichtsprozent des flüssigen Paraffins, bezogen auf das Pfropfcopolymerisat,
werden die mechanischen Eigenschaften erheblich verschlechtert und· das Gleichgewicht der
physikalischen Eigenschaften zerstört
Als Kautschukkomponente (a) sind erfindungsgemäß Copolymerisate aus Äthylen und Propylen (nachfolgend
als EPM bezeichnet) geeignet, sowie Äthylen-Propylen-Terpolymerisate
(nachfolgend als EPDM bezeichnet), die aus den zwei genannten Monomeren und einem
dritten Monomeren, wie Dicyclopentadien, Äthylidennorbornen, 1,4-Hexadien, 1,5-Hexadien, 2-Methyl-l,5-hexadien,
1,4-Cycloheptadien, 1,5-Cyclooctadien, oder
ein Gemisch der vorgenannten Monomeren, bestehen.
Das erfindungsgemäß verwendete Äthylen-Propylen-Polymerisat
besitzt vorzugsweise ein Molverhältnis von Äthylen zu Propylen von etwa 5 :1 bis 1 :3. Der Anteil
der ungesättigten Reste im EPDM entspricht vorzugsweise einer Jodzahl von 4 bis 50. Es ist auch möglich, ein
Gemisch aus mindestens zwei Kautschuken zu verwenden. Als Kautschukkomponente können Gemische aus
EPDM oder EPM mit einer oder mehreren anderen Komponenten, z. B. Polybutadien, Polyisopren oder
Styrol-Butadien-Kautschuk, verwendet werden. Diese Gemische werden nach Maßgabe des beabsichtigten
Verwendungszwecks ausgewählt. Besteht jedoch da Hauptziel in der Verbesserung der Wetterbeständigkeit,
so ist diese um so besser, je höher der Anteil des Äthylen-Propylen-Polymerisats in der Kautschukkomponente
ist. Vorzugsweise beträgt dieser Gehalt 50 bis 100 Gewichtsprozent, bezogen auf die Kautschukkomponente.
Beispiele für geeignete aromatische Vinylmonomere sind Styrol, «-Methylstyrol, a-ChlorstyroI und Dimethylstyrol.
Styrol wird bevorzugt. Als Vinylcyanid kann z. B. Acrylnitril oder Methacrylnitril verwendet werden.
Das Gewichtsverhältnis der Vinylverbindungen (b) zu dem Kautschuk (a) kann sich nach Maßgabe des
beabsichtigten Verwendungszwecks in einem weiten Rahmen bewegen. Im allgemeinen werden 5 bis 20
Gewichtsprozent der Kautschukkomponente zusammen mit 95 bis 80 Gewichtsprozent der aromatischen
Vinylverbindung für das binäre Pfropfcopolymerisat, bzw. der aromatischen Vinylverbindung und des
Vinylcyanids für das ternäre Pfropfcopolymerisat, verwendet. Wird ein Pfropfcopolymerisat zur Verbesserung
der Verträglichkeit mit anderen Kautschuken oder Harzen hergestellt, wird ein möglichst hohes Verhältnis
von Kautschukkomponente zu den Vinylverbindungen bevorzugt, da hierdurch das Ausmaß der Pfropfung
erhöht wird. Insbesondere in diesem Fall werden vorzugsweise 20 bis 90 Gewichtsprozent der Kaütschukkomponente,
bezogen auf das Gewicht der Vinylverbindungen, verwendet.
Im Fall der Verwendung ternärer Pfropfcopolymerisate
aus Äthylen-Propylen-Kautschuk und einer aroma-
tischen Vinylverbindung sowie einem Vinylcyanid beträgt das Gewichtsverhältnis zwischen beiden Monomeren
vorzugsweise etwa 4:3 bis 5:1, z.B. bei Verwendung von Styrol und Acrylnitril vorzugsweise
65 :35 bis 80 :20.
Das erfindungsgemäß verwendete Pfropfcopolymerisat kann durch Substanz-, Emulsions- oder Lösungspolymerisation
hergestellt werden. Da das Äthylen-Propylen-Polymerisat
von Natur aus in einem Monomerengemisch aus Styrol und Acrylnitril der vorgenannten
Zusammensetzung unlöslich ist und darüber hinaus stabile Emulsionen aus einem Äthylen-Propylen-Polymerisat
nur schwierig zu reproduzieren sind, besitzt das durch Substanz- oder Emulsionspolymerisation
hergestellte Pfropfcopolymerisat gegenüber dem durch Lösungspolymerisation hergestellten leicht eine geringere
Schlagfestigkeit. Obwohl durch Zusatz des flüssigen Paraffins die Schlagfestigkeit, insbesondere bei
niedrigen Temperaturen, jedes nach beliebigen Polymerisationsverfahren hergestellten Pfropfcopolymerisats
(a) verbessert werden kann, wird der ausgeprägteste Effekt dann erzielt, wenn es sich um ein durch
Lösungspolymerisation hergestelltes Pfropfcopolymerisat (a) handelt.
Zur Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Pfropfcopolymerisate durch Lösungspolymerisation geeignete
Lösungsmittel sind z. B. Pentan, n-Hexan, 3-Methylpentan, 2-Methylpentan, 2,2- oder 2,4-Dimethylpentan,
Heptan, Cyclopentan, Cyclohexan oder alkylsubstituierte Cyclopentane und Cyclohexane, mit 1 jo
bis 4 C-Atomen, Alkylrest, sowie aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Dimethylbenzole,
Xylole, Äthylbenzol, Diäthylbenzole oder Triäthylbenzole.
Weitere Lösungsmittel, die in Verbindung mit den j5
vorgenannten aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen verwendet werden können, sind z. B.
Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, Methyl-n-propylketon, Diäthylketon, 2-Hexanon, 3-Hexanon, Acetophenon
oder Propiophenon; Ester, wie Methylformiat, Äthylformiat, Methylacetat, Äthylacetat, n-Propylacetat,
n-Butylacetat, n-Amylacetat, Mcthylpropionat oder
Methyl-n-butyrat; Äther, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan; halogensubstituierte aliphatische Kohlenwasserstoffe,
wie Dichloräthan oder Chloroform; sowie Heteroatome aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff
und/oder Schwefel enthaltende Kohlenwasserstoffe, wie Pyridin, Anilin, Acetonitril, Dimethylformamid oder
Dimethylsulfoxid.
Die Pfropfpolymerisation kann mittels herkömmlieher
radikalischer Polymerisationsinitiatoren durchgeführt werden. Geeignete Katalysatoren sind z. B.
Peroxide, wie Di-tert.-butylperoxid, Acety'peroxid,
tert.-Butylperoxybenzoesäure, Dicumylperoxid, Peroxybenzoesäure,
Peroxyessigsäure oder tert.-Butylperoxypivalat, oder Diazoverbindungen, wie Azobisisobutyronitril.
Die Initiatoren werden vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das
Gewicht des oder der Vinylmonomeren, verwendet. Die bo
Polymerisation wird vorzugsweise bei Temperaturen von 30 bis 1200C, insbesondere 50 bis 8O0C, durchgeführt.
Die Polymerisationszeit variiert nach Maßgabe der Polymerisationsbedingungen und wird vorzugsweise
so eingestellt, daß der Umsatz in einer Zeit von 5 bis b5
40 Stunden 90 Prozent oder mehr erreicht.
Das Hinzufügen des Antioxydationsmittels, des UV-Absorbers und des flüssigen Paraffins kann so
erfolgen, daß man die genannten Zusatzstoffe dem Polymerisationsansatz unter Rühren entweder vor,
während oder nach der Polymerisation einverleibt, oder indem man die Zusatzstoffe mit dem isolierten
Pfropfcopolymerisat unmittelbar vor dessen Granulierung in einer Granuliervorrichtung vermischt
Der Grund für die ausgezeichnete Schlagfestigkeit und Wetterbeständigkeit der erfindungsgemäßen thermoplastischen
Formmassen ist noch nicht ganz geklärt Es wird angenommen, daß aufgrund der weitgahenden
Übereinstimmung der Löslichkeitsparameter des flüssigen Paraffins und EPM oder EPDM das flüssige Paraffin
im EPM oder EPDM zu einem Mikrophasen-Trennungszustand gelöst wird und somit die Braunsche
Molekularbewegung selbst bei niedrigen Temperaturen leichter als in Abwesenheit des flüssigen Paraffins
erfolgen kann, so daß die Schlagfestigkeit erhöht wird. Es wird weiterhin angenommen, daß das Antioxidationsmittel
und der UV-Absorber aufgrund des zugesetzten Paraffins entweder leicht in der Masse zu
dispergieren sind oder sich bevorzugt in der Kautschukphase anreichern.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Teile- und Prozentangaben beziehen sich auf das Gewicht falls
nicht anders angegeben.
In einem 10 Liter fassenden, mit Dimrothkühler, Thermometer, Gaseinleitungsrohr aus Glas, Hopkinskühler und einem Rührer mit drei turbinenartigen
Schaufeln ausgerüstetem Kolben werden 324 g EPDM mit einer Jodzahl von 8,5, einer Mooney-Viskosität von
61 und einem Propylengehalt von 43 Prozent das Äthylidennorbornen als Dienkomponente enthält,
3600 g η-Hexan und 1800 g Styrol vorgelegt. Nach dem Auflösen der Bestandteile setzt man 600 g Acrylnitril
und 48 g Benzoylperoxid, verdünnt mit 2400 g Äthylenchlorid, zu. Man läßt das erhaltene Gemisch
10 Stunden bei 600C polymerisieren, während man mit
600 U/min unter Argonschutzgas rührt. Nach Vervollständigung der Reaktion wird die Pfropfcopolymerisationslösung
in 25 Liter Methanol eingegossen. Der Niederschlag wird abgetrennt, 20 Stunden unter vermindertem
Druck bei 50°C und dann 3 Stunden bei 15O0C getrocknet. Hierbei erhält man ein Pfropfcopolymerisat
mit einem Kautschukgehalt von 13,6 Gewichtsprozent.
100 Gewichtsteile des so erhaltenen Copolymerisats werden mit 3 Gewichtsteilen flüssigem Paraffin mit
einer Dichte von 0,8855 g/cm3, 0,5 Gewichtsteilen Distearylthiodipropionat als Thioäther-Antioxidationsmittel,
0,5 Teilen Tetrakis-[methylen-3-(3',5'-di-tert.-butyl-4'-hydroxyphenyl)-propionat]methan
als phenolisches Antioxidationsmittel und 0,5 Teilen 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon
als Benzophenon-UV-Absorber versetzt. Die erhaltene Formmasse wird zu Pellets konfektioniert und unter Verwendung einer Spritzgußmaschine
zu hanteiförmigen Prüfkörpern JIS Nr. 3 verarbeitet, an denen die Zugfestigkeit bei Raumtemperatur
bei einem Vorschub von 5 mm/min und die Izod-Schlagzähigkeit gemäß ASTM D 256-56 bestimmt
werden. Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengestellt.
Vergleichsbeispiel 1
Gemäß Beispiel 1 wird eine Formmasse hergestellt, die jedoch kein flüssiges Paraffin enthält, und in gleicher
Weise zu Prüfkörpern verarbeitet. Die Ergebnisse sind ebenfalls in Tabelle I zusammengestellt.
Zugfestigkeit Izod-Kerbschlagzähigkeit
(kg/cm2) (kg · cm/cm2) bei
20 C OC -20C
-30 C
Beispiel 1 516
Vergleichsbeispiel 1 543
27,5 17,2 16,5
10,9
10,9
12,5
7,7
9,8
4,9
4,9
Die in Beispiel 1 und im Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen Formmassen werden zu 3 mm dicken Platten
preßverformt. Diese werden 100, 200 und 400 Stunden in einem Bewitterungsgerät belichtet. Aus den belichteten
Platten werden Prüfmuster geschnitten und mit dem Dynstat-Gerät in Übereinstimmung mit DIN 53 453 und
BS 1330-1946 auf ihre Schlagzähigkeit geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 11 zusammengestellt.
Dynstat-Schlagzähigkeit (kg cm/cm ) nach e ner Belichtungsdauer
von
OStunden lOOStunden 200Stundcn 400Stunden
Beispiel 1
Vergleichsbeispiel
Vergleichsbeispiel
kein Bruch
kein Bruch
kein Bruch
kein Bruch
51,4
51,4
45,2
21,8
21,8
37,2
26,4
26,4
Ein 10 Liter fassender, mit Dimrothkühler, Thermometer,
Gaseinleitungsrohr aus Glas, Hopkinskühler und Rührer mit drei turbinenförmig angeordneten Schaufeln
ausgerüsteter Kolben wird mit 360 g EPDM mit einer lodzahl von 18,5, einer Mooney-Viskosität von 78 und
einem Propylengehalt von 45 Gewichtsprozent, das Äthylidennorbornen als Dienkomponente enthält,
3600 g n-Heptan und 1800 g Styrol beschickt. Nach vollständiger Lösung der Bestandteile werden 600 g
Acrylnitril und 36 g Benzoylperoxid in 2400 g Äthylenchlorid zugesetzt und das erhaltene Gemisch unter
Rühren mit 600 U/min unter Argonschutzgas 5 Stunden bei 750C polymerisiert. Nach Beendigung der Reaktion
werden in der Polymerisationslösung 70 g flüssiges Paraffin, 12 g alkyliertes Bisphenol als phenolisches
Antioxidationsmittel und 12 g 2-(2'-Hydroxy-4'-octoxyphenyl)-benzotriazol als Benzotriazol-UV-Absorber
dispergiert bzw. gelöst. 100 Gewichtsteile der so erhaltenen Polymerisationslösung werden unter Rühren
in 150 Gewichtsteilen entionisiertem Wasser dispergiert, die 0,1 Gewichtsteil Polyvinylalkohol (Polymerisationsgrad
2000; Verseifungsgrad 87,0 bis 89,0) gelöst enthalten. Anschließend wird Wasserdampf durch die
Dispersion geleitet, um die Lösungsmittel und nicht-umgesetzte Vinylmonomere zu entfernen. Hierbei scheidet
sich das Polymerisat in Form kleiner Teilchen mit einem Durchmesser von 0,5 mm oder weniger aus der
wäßrigen Phase ab. Die teilchenförmige Formmasse wird nach dem Abtrennen unter vermindertem Druck
24 Stunden bei 500C und dann 3 Stunden bei 150°C
getrocknet.
Vergleichsbeispiel 2
Beispiel 2 wird wiederholt, wobei jedoch der Polymerisationslösung kein flüssiges Paraffin zugesetzt wird.
Die Ergebnisse sind in Tabelle HI zusammengestellt.
| Tabelle III | Zugfestigkeit (kg/cm2) |
Izod-Kerbschlagzähig (kg-cm/cm2) bei 20 C OC |
27,4 13,7 |
keit -20C |
-30 Ο |
| 519 549 |
44,1 20,9 |
18,6
10,1 |
Ι 3,3 6,3 |
||
| Beispiel 2 Vergleichsbeispiel 2 |
|||||
Die Ergebnisse der Wetterbeständigkeitsprüfung zeigt Tabelle IV.
ίο
Dynstat-Schlagzähigkeit (kg · cm/cm ) nach einer Belichtungsdauer
von
0 Stunden 100 Stunden 200 Stunden 400 Stunden
Beispiel 2
Vergleichsbeispiel 2
Vergleichsbeispiel 2
kein Bruch
kein Bruch
kein Bruch
kein Bruch
48,2
48,2
34,3
26,6
26,6
36,7
24,8
24,8
Ein 2 Liter fassender, mit Dimrothkühler, Thermometer,
Gaseirdeitungsrohr aus Glas, Hopkinskühler, Tropftrichter und Rührer mit drei turbinenartig angeordneten
Schaufeln ausgerüsteter Kolben wird mit 50 g EPDM mit einer Jodzahl von 10, einer Mooney-Viskosität von
70 und einem Propylengehalt von 30 Gewichtsprozent, das Äthylidennorbornen als Dienkomponente enthält,
und 300 g Styrol beschickt. Nach vollständiger Lösung des EPDM werden 13,5 g flüssiges Paraffin, tropfenweise
100g Acrylnitril und schließlich 0,03 g Benzoylperoxid zugesetzt. Der Polymerisationsbeginn erfolgt unter
Argon-Schutzgas bei 1100C und einer Rührgeschwindigkeit
von 800 U/min. Bei Erreichen eines Umsatzes von 25,7% werden 1,6 g tert.-Dodecylmercaptan, 4 g
Benzoylperoxid und 100 g Toluol zugesetzt. Bei einer Badtemperatur von 80 bis 1000C wird der Kolbeninhalt
unter Rühren bei 1000 U/min mit 1200 g Wasser, die 1,6 g eines Dispergiermittels (Gemisch aus Polyvinylalkohol
mit einem Polymerisationsgrad von mindestens 1500 sowie einem Verseifungsgrad von 86,5 bis 89,0 und
Methylcellulose im Verhältnis 7 :3) versetzt, um das Polymerisationsgemisch in eine Suspension zu überführen.
Die erhaltene Suspension wird anschließend 6 Stunden bei 700C und einer Rührgeschwindigkeit von
800 U/min der Suspensionspolymerisation unterworfen.
r> Das erhaltene perlförmige Pfropfcopolymerisat wird
mit großen Mengen Methanol und Wasser gewaschen und anschließend einige Stunden unter vermindertem
Druck bei 1500C getrocknet. Es werden 446 g eines Pfropfcopolymerisats mit einem Kautschukgehalt von
11,2% erhalten (Umsatz: 99%). 100 Gewichtsteile dieses
Copolymerisate werden mit 1,0 Gewichtsteil 2,2'-Butyliden-bis-(6-tert.-butyl-4-methylphenol)
als phenolisches Antioxidationsmittel und 0,5 Gewichtsteilen 2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon
als Benzophenon-UV-Absor-
2r> ber versetzt. Die erhaltene Formmasse wird zu Pellets
konfektioniert und unter Verwendung einer Spritzgußmaschine zu hanteiförmigen Prüfkörpern JIS Nr. 3
verpreßt, an denen die Zugfestigkeit und die Izod-Schlagzähigkeit in üblicher Weise gemessen werden.
Vergleichsbeispiel 3
Gemäß Beispiel 3, jedoch ohne Zusatz eines flüssigen Paraffins, hergestellte Prüfkörper werden in gleicher
Weise auf ihre physikalischen Eigenschaften untersucht. Jr) Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengestellt.
| Tabelle V | Zugfestigkeit (kg/cm2) |
Izod-Kerbschlagzähigkeit (kg ■ cm/cm2) bei 2OC OC |
-20 C | - 30 C |
| 366 398 |
18,3 13,7 12,5 9,5 |
10,1 7,9 |
6,3 3,3 |
|
| Beispiel 3 Vergleichsbeispiel 3 |
||||
Die Ergebnisse der Wetterbeständigkeitsprüfung sind in Tabelle VI zusammengestellt
Dynstat-Schlagzähigkeit (kg - cm/cm2) nach einer Belichtungsdauer
von
0 Stunden 100 Stunden 200 Stunden 400 Stunden
Beispiel 3
Vergleichsbeispiel 3
kein Bruch
37,5
43,8
25,5
27,8
14,3
24,5
17,5
. . Schaufeln ausgerüsteten Kolben werden 50 g EPDM
In einem 2 Liter fassenden, mit Dimrothkühler, 78 und einem Propylengehalt von 45 Gewichtsprozent,
ter, Hopkinskühler und Rührer mit drei turbinenartigen gründlich in 300 g Styrol gelöst Die erhaltene Lösung
wird mi'. 13,3 g flüssigem Paraffin, 100 g Acrylnitril und 0,06 g Benzoylperoxid in 100 g Toluol versetzt. Die
Polymerisation erfolgt unter Argon-Schutzgas bei 98°C und einer Rührgeschwindigkeit von 800 U/min. Ein
Umsatz von etwa 25 Prozent wird nach 3 Stunden und 35 Minuten erreicht. Hierauf wird das Polymerisationsgemisch unter Rühren bei 1000 U/min tropfenweise mit
1200 g entionisiertem Wasser versetzt, die 1,6 g tert.-Dodecylmercaptan und 1,6 g eines getrennt hergestellten
Dispergiermittels (Gemisch mit einem 7 :3-Gewichtsverhältnis aus Polyvinylalkohol mit einem Verseifungsgrad
von 86,5 bis 89 und Methylcellulose mit einem Verätherungsgrad von 0,8 bis 2,5) enthalten. Hierbei
wird das Polymerisationsgemisch in eine Suspension überführt. Diese Suspension wird anschließend 7
Stunden bei 700C der Suspensionspolymerisation
unterworfen, wobei man ein perlenförmiges Pfropfcopolymerisat
mit einem Umsatz von 98 Prozent erhält. Dieses Pfropfcopolymerisat wird zur Entfernung des
Dispergiermittels mit 2000 g Wasser gewaschen, dann
zunächst an der Luft und schließlich 3 Stunden unter
vermindertem Druck bei 150°C getrocknet.
100 Gewichtsteile des Pfropfcopolymerisats werden mit 0,5 Gewichtsteilen Dilaurylthiodipropionat als
Thioäther-Antioxidationsmittel, 0,5 Gewichtsteilen alkyliertem Bisphenol als phenolisches Antioxidationsmittel
und 0,5 Gewichtsteilen 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon als benzophenon-UV-Absorber versetzt. Die
erhaltene Formmasse wird zu Pellets konfektioniert und unter Verwendung einer Spritzgußmaschine zu hanteiförmigen Prüfmustern JIS Nr. 3 verarbeitet. An diesen
Prüfkörpern werden die Zugfestigkeit und die Izod-Schlagzähigkeit in üblicher Weise gemessen.
Vergleichsbeispiel 4
Gemäß Beispiel 4, jedoch ohne Zusatz eines flüssigen Paraffins, hergestellte Prüfkörper werden in gleicher
Weise auf ihre physikalischen Eigenschaften untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle VII zusammengestellt.
| Tabelle VII | Zugfestigkeit (kg/cm2) |
Izod-Kerbschlagzähigkeit (kg-cm/cm2) bei 20C OC |
- 20 C | - 30 C |
| 374 401 |
19,8 13,7 13,1 8,3 |
10,1 6,8 |
6,3 3,9 |
|
| Beispiel 4 Vergleichsbeispiel 4 |
||||
Die Ergebnisse der Wetterbeständigkeitsprüfung sind in Tabelle VIII zusammengestellt.
Dynslat-Schlagzähigkeit (kg ■ cm/cm2) nach einer Belichtungsdauer
von
0 Stunden 100 Stunden 200 Stunden 400 Stunden
Beispiel 4
Vergleichsbeispiel 4
Vergleichsbeispiel 4
kein Bruch
41,1
41,1
47,9
29,4
29,4
31,5
20,8
20,8
27,3
18,5
18,5
Vergleichsversuch
Eingesetzte Kunstharze
Eingesetzte Kunstharze
1) AES-Harz; d.h. erfindungsgemäßes Pfropfcopolymerisat
mit einem Kautschukgehalt von 18,7 Gewichtsprozent,
das wie in Beispiel 1, jedoch unter Verwendung von 480 g EPDM-Kautschuk hergestellt
worden ist;
2) ABS-Harz;
Eingesetzte flüssige Paraffine
(spez. Gewicht in g/cm3)
(spez. Gewicht in g/cm3)
1) 03855
2) 0,8735
3) 03863
4) 03956
Versuchsdurchführung
Die AES- und ABS-Harze werden in den in Tabelle I genannten Mengenverhältnissen abgemischt Das Gemisch
wird mit 3 Gewichtsteilen, bezogen auf die Gesamtmenge von AES- und ABS-Harz, flüssigem
Paraffin und jeweils 0,5 Gewichtsteilen eines Thioäther-
bo Antioxidationsmittels, eines phenolischen Antioxidationsmittels
und eines Benzotriazol-UItraviolettabsorbers versetzt Hierauf pelletisiert man das Gemisch mit
einem Extruder und stellt mit Hilfe einer Spritzgießmaschine Prüfkörper zur Bestimmung der Izod-Schlagzähigkeit
her. Das Fließverhalten wird mit Hilfe eines Koka-Prüfgerätes nach der Norm JIS K 6719 (2100C;
30 kg/cm2) untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle IX zusammengestellt
| Tabelle IX | ABS/AES (Gew.) | Fluß | 70/30 | Fluß | 50/50 | Fluß | 30/70 | Fluß | 0/100 | Fluß |
| Flüssiges | 100/0 | Izod-Kerb- | Izod-Kerb- | Izod-Kerb- | Izod-Kerb- | |||||
| Paraffin | Izod-Kerb- | (cm3/min) | schlagzähigkeit | 'cm'Vmin) | schlagzähigkeit | (cnrVmin) | schlagzähigkeit | (cmVmin) | schlagzähigkeit | (crrvVmin) |
| schlagzähigkeit | 0,16 | (kg-cm/cm2) | 0,14 | (kg-cm/cm2) | 0,13 | (kg-cm/cm2) | 0,12 | (kg-cm/cm2) | 0,10 | |
| (kg-cm/cm2) | 0,20 | 26,4 | 0,17 | 31,2 | 0,15 | 30,3 | 0,13 | 35,9 | 0,11 | |
| 22,9 | 0,20 | 34,5 | 0,17 | 40,2 | 0,16 | 51,5 | 0,14 | 59,3 | 0,10 | |
| 21,4 | 0,21 | 33,4 | 0,18 | 39,6 | 0,15 | 50,0 | 0,13 | 60,2 | 0,10 | |
| O) | 20,6 | 0,20 | 33,9 | 0,18 | 40,7 | 0,15 | 50,5 | 0,13 | 59,8 | 0,11 |
| (2) | 21,5 | 32,4 | 41,2 | 50,5 | 58,4 | |||||
| (3) | 23,5 | |||||||||
| (4) | ||||||||||
Claims (8)
1. Thermoplastische formmassen auf Basis von Pfropfcopolymerisaten aus
(a) einer aus Äthylen-Propylen-Polymerisat bestehenden Kautschukkomponente als Pfropfgrundlage
und
(b) einem aromatischen Vinylmonomeren (binäres Pfropfcopolymerisat) oder einem aromatischen
Vinylmonomeren und einem Vinylcyanid (ternäres Pfropfcopolymerisat) als Pfropfreis
sowie gegebenenfalls üblichen Zusatz- und Hilfsstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,5
bis 10 Gewichtsprozent eines flüssigen Paraffins in Kombination mit einem Antioxidationsmittel und/
oder einem UV-Absorber enthalten.
2. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an flüssigem
Paraffin 1 bis 5 Gewichtsprozent beträgt
3. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Paraffin ein
gereinigtes Paraffin (Reinheitsgrad für pharmazeuti- 2ϊ
sehe Zwecke) mit einer Dichte von 0,860 bis 0,905 g/cm3 isL
4. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Äthylen-Propylen-Polymerisat
der Pfropfgrundlage ein Molverhältnis von Äthylen : Propylen von 5 :1 bis 1 :3 aufweist
5. Formmassen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Äthylen-Propylen-Polymerisat
ein Terpolymerisat ist, welches eine Jodzahl von 4 bis 50 besitzt.
6. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Propfcopolymerisate aus 5
bis 20 Gewichtsprozent der Pfropfgrundlage (a) und 95 bis 80 Gewichtsprozent der Vinylmonomeren (b)
bestehen.
7. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ternäre Pfropfcopolymerisat
das aromatische Vinylmonomere und das Vinylchlorid in einem Gewichtsverhältnis von 4 :3
bis 5 :1 enthält.
8. Formmassen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Äthylen-Propylen-Polymerisat
(a) ein Äthylen-Propylen-Äthylidennorbemen-Terpolymerisat ist und bei den Vinylmonomeren (b)
das aromatische Vinylmonomere Styrol und das Vinylcyanid Acrylnitril ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP48004875A JPS515863B2 (de) | 1973-01-06 | 1973-01-06 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2400517A1 DE2400517A1 (de) | 1974-07-11 |
| DE2400517B2 true DE2400517B2 (de) | 1979-03-29 |
Family
ID=11595832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2400517A Ceased DE2400517B2 (de) | 1973-01-06 | 1974-01-07 | Thermoplastische Formmassen |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3893968A (de) |
| JP (1) | JPS515863B2 (de) |
| CA (1) | CA1038989A (de) |
| DE (1) | DE2400517B2 (de) |
| FR (1) | FR2213296B1 (de) |
| GB (1) | GB1426701A (de) |
| IT (1) | IT1002603B (de) |
| NL (1) | NL179735C (de) |
Families Citing this family (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2431125A1 (de) * | 1974-06-28 | 1976-01-15 | Hoechst Ag | Verfahren zur herstellung schlagfester styrolpolymerisate |
| FR2299349A1 (fr) * | 1975-02-03 | 1976-08-27 | Ugine Kuhlmann | Procede de preparation de copolymeres greffes |
| DE2536262C2 (de) * | 1975-08-14 | 1983-12-08 | Hoechst Ag, 6230 Frankfurt | Verfahren zur Herstellung von schlagzähen Polyvinylaromaten |
| IT1063217B (it) * | 1976-04-22 | 1985-02-11 | Snam Progetti | Processo per la preparazione di materiali termoplastici e materiali cosi ottenuti |
| US4202948A (en) * | 1977-09-26 | 1980-05-13 | Uniroyal, Inc. | Impact-resistant thermoplastic composition based on graft copolymer |
| JPS5757728A (en) * | 1980-09-25 | 1982-04-07 | Sumitomo Chem Co Ltd | Non-polluting composite stabilizer |
| JPS57124943U (de) * | 1981-01-29 | 1982-08-04 | ||
| JPS5811340A (ja) * | 1981-07-10 | 1983-01-22 | Hitachi Ltd | 空気調和機用温度検出装置 |
| JPS58104541U (ja) * | 1982-01-11 | 1983-07-16 | 日本ランコ株式会社 | 小型ル−ムサ−モスタツト |
| US4464496A (en) * | 1982-03-26 | 1984-08-07 | Uniroyal, Inc. | Non-yellowing polymer composition |
| USRE32217E (en) * | 1982-11-12 | 1986-07-29 | The Dow Chemical Company | Graft copolymerization process |
| JPS62112036U (de) * | 1985-12-28 | 1987-07-16 | ||
| JPS6346246A (ja) * | 1986-04-14 | 1988-02-27 | Sumitomo Chem Co Ltd | エチレン・α−オレフイン共重合系加硫ゴム組成物 |
| JPS6372440U (de) * | 1986-10-29 | 1988-05-14 | ||
| US20070232757A1 (en) * | 2006-04-03 | 2007-10-04 | Kevin Cai | Mar resistant, glossy thermoplastic polyolefin blends and articles |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3489822A (en) * | 1962-08-31 | 1970-01-13 | Uniroyal Inc | Grafted terpolymer of ethylene,propylene and a non-conjugated diene |
| GB1009719A (en) * | 1962-11-14 | 1965-11-10 | Distrene Ltd | Improved polystyrene |
| NL128025C (de) * | 1965-02-15 | |||
| US3538191A (en) * | 1967-03-30 | 1970-11-03 | Copolymer Rubber & Chem Corp | Process for preparing improved plastic compositions and the resulting products |
| GB1258179A (de) * | 1968-12-27 | 1971-12-22 |
-
1973
- 1973-01-06 JP JP48004875A patent/JPS515863B2/ja not_active Expired
-
1974
- 1974-01-02 US US429915A patent/US3893968A/en not_active Expired - Lifetime
- 1974-01-03 CA CA189,408A patent/CA1038989A/en not_active Expired
- 1974-01-04 IT IT47546/74A patent/IT1002603B/it active
- 1974-01-04 NL NLAANVRAGE7400126,A patent/NL179735C/xx not_active IP Right Cessation
- 1974-01-04 FR FR7400330A patent/FR2213296B1/fr not_active Expired
- 1974-01-07 GB GB70374A patent/GB1426701A/en not_active Expired
- 1974-01-07 DE DE2400517A patent/DE2400517B2/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS515863B2 (de) | 1976-02-23 |
| CA1038989A (en) | 1978-09-19 |
| US3893968A (en) | 1975-07-08 |
| FR2213296B1 (de) | 1977-03-04 |
| DE2400517A1 (de) | 1974-07-11 |
| JPS4997860A (de) | 1974-09-17 |
| NL179735C (nl) | 1986-11-03 |
| IT1002603B (it) | 1976-05-20 |
| FR2213296A1 (de) | 1974-08-02 |
| GB1426701A (en) | 1976-03-03 |
| NL7400126A (de) | 1974-07-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0000583B1 (de) | Hochschlagzähe Polyamidmasse und deren Verwendung in Formkörpern | |
| DE69008971T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschukmodifiziertem-Vinylaromat-Polymeren. | |
| DE2400517B2 (de) | Thermoplastische Formmassen | |
| DE1260135B (de) | Schlagfeste thermoplastische Formmassen | |
| DE2815201C2 (de) | Pfropf-Polymeres und seine Verwendung | |
| DE2620579C2 (de) | ||
| DE1769052A1 (de) | Kunststoffmischung | |
| EP0054144B1 (de) | Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von mit Kautschuk modifizierten Polymerisaten von Vinylaromaten | |
| EP0429957B1 (de) | Thermoplastische Formmassen mit hoher Kältezähigkeit | |
| DE1694749A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polystyrolmassen | |
| DE69702694T2 (de) | Verfahren zur Hemmung der Depolymerisation von Polymethylmethacryat auf Propylenpolymeren gepfropft | |
| DE3422919C2 (de) | ||
| DE102012005869A1 (de) | Modifiziertes Propylenpolymer | |
| EP0033365A1 (de) | Verfahren zur Herstellung schlagzäher Formmassen | |
| DE69100944T2 (de) | Flammhemmende pfropfcopolymere von polypropylen. | |
| DE69700829T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von mit Kautschuk verstärkten vinylaromatischen Polymeren | |
| DE2533991B2 (de) | Schlagzähe alterungsbestandige AES-Porymerisate | |
| DE69815271T2 (de) | Morphologiekontrolle in Polypropylenepfropfcopolymeren | |
| DE10084998B4 (de) | Styrolpolymer-Zusammensetzung | |
| DE112011100053T5 (de) | System und Verfahren zum Produzieren, Herstellen oder Erzeugen von ABS-Zusammensetzungen, - Pulvern, - Substanzen und/oder -Zusatzmitteln auf Naturkautschukbasis | |
| DE69911297T2 (de) | Verbesserung der Wärmebeständigkeit gepfropfter Polyolefine mit Zink-Merkaptoverbindungen | |
| DE69419497T2 (de) | Polyolefinharzmischung | |
| DE69416189T2 (de) | Mit Polyalkenylen gepfropfte Propylen Polymere und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE3414119A1 (de) | Thermoplastische formmassen | |
| DE2342473B2 (de) | Flammwidrige, schlagfeste Formmasse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |