DE240040C - - Google Patents

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DE240040C
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heating pipes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/06Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes
    • F22G7/065Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in furnace tubes for locomotive boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Überhitzerröhren.
Durch Patent 233642 ist eine Überhitzereinrichtung geschützt, bei der die Überhitzerrohre in der Weise in normal bemessenen Heizrohren von Lokomotivkesseln untergebracht sind, daß sich in jedem Heizrohr ein U-förmig gestalteter Überhitzerrohrstrang befindet. Bei einer solchen Anordnung erhält man bekanntlich eine sehr große Zahl von Überhitzerelementen. Dementsprechend wird auch die Zahl der aus den Heizrohren herausragenden Enden der Überhitzerrohre sehr groß, und es macht große Schwierigkeiten, diese Rohrenden zweckmäßig zu ordnen, so daß die Heizrohre und die Befestigungsstellen der Überhitzerrohre an den Dampfkästen zugänglich bleiben und die einzelnen Überhitzerelemente leicht herausgenommen und durch andere ersetzt werden können. Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent sind bereits Mittel angegeben, durch welche die Schwierigkeiten der Überhitzerrohranordnung gelöst werden können. Diese Erfindung gibt eine neue Lösung der Aufgabe, die sich dadurch auszeichnet, daß sie es ermöglicht, den Enden der einzelnen Überhitzerelemente sehr einfache Biegungen zu geben.
Bei Lokomotivkesseln sind die Heizrohre allgemein so angeordnet, daß sie, wie der Fachausdruck lautet, senkrechte Reihen bilden (vgl. das in Fig. 1 dargestellte Bild). Bei dieser Anordnung bilden je drei Heizrohre ein gleichseitiges Dreieck, dessen eine Seite senkrecht liegt, und die Mittelebenen zweier untereinander liegenden wagerechten Rohrreihen liegen näher aneinander als die Mittelebenen zweier nebeneinander liegenden senkrechten Rohrreihen.
Wenn man nun die Heizrohre so anordnet, daß sie wagerechte Reihen bilden, wie dies.in Fig. 2 dargestellt ist, d. h. so, daß eine Seite des gleichseitigen Dreieckes, welches durch drei aneinander liegende Heizrohre gebildet wird, wagerecht liegt, so wird der Abstand der Mittelebenen zweier untereinander liegenden wagerechten Rohrreihen um etwa 70 Prozent größer als vorher, ohne daß in der Zahl der Heizrohre eine Änderung einzutreten braucht.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Heizrohre zu wagerechten Reihen geordnet sind, wobei die aus den Heizrohren herausragenden Enden der Überhitzerrohre derart nach seitlich angeordneten Dampfkästen abgebogen sind, daß die zu jeder wagerechten Heizrohrreihe gehörigen Überhitzerrohrenden in einer Ebene liegen.
Bei dieser Anordnung ist es nicht notwendig, die zu zwei Heizrohrreihen gehörigen Überhitzerrohrenden in gemeinsame Ebenen abzubiegen (wie dies bei der Ausführung nach dem Hauptpatent angegeben ist), um die Befesti-
gungsstellen der Überhitzerrohrenden zugänglich zu machen, sondern die zu j eder Heizrohrreihe gehörigen Überhitzerrohrenden können. für sich in einer Ebene liegen. Dies ergibt im Gegensatz zu den durch Hauptpatent geschützten Anordnungen sehr einfache und leicht herzustellende Biegungen der Enden der Überhitzerelemente.
Fig. ι zeigt eine schematische Darstellung
ίο einer Kesselrohrwand, bei der die Heizrohre, in senkrechten Reihen, Fig. 2 eine entsprechende Darstellung einer Kesselrohrwand, bei der die Heizrohre in wagerechten Reihen angeordnet sind. Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt, Fig. 4 einen Schnitt nach 4-4 der Fig. 3, von rechts gesehen, Fig. 5 einen Schnitt nach 5-5 der Fig. 3, von oben gesehen. Fig. 6 zeigt eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung eines Teiles einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 7 einen Schnitt nach 7-7 der Fig. 6, von rechts gesehen und Fig. 8 einen Schnitt nach 8-8 der Fig. 6, von oben gesehen.
In der Zeichnung bezeichnet α die Seitenwandung der Rauchkammer, b die vordere Rohrwand des Kessels, c die Heizrohre. Letztere sind in wagerechten Reihen (entsprechend Fig. 2) angeordnet, wodurch bewirkt wird, daß · die Mittelebenen zweier untereinander liegenden wagerechten Rohrreihen verhältnismäßig weit auseinander liegen, d ist ein seitlich angeordneter Überhitzerkasten, der durch eine Wand e in Naßdampfkammern f und in Heißdampfkammern g geteilt ist. Die Naßdampfkammern sind durch eine Rohrleitung h mit dem Dampfraum des Kessels verbunden. Die Heißdampfkammern besitzen einen Rohrstutzen i, an dem die Rohrleitung nach dem Dampf zylinder angeschlossen werden kann, k sind die Überhitzerrohre. Jedes Überhitzerelement besteht aus zwei U-förmigen Windungen, die in zwei schräg untereinander liegenden Heizrohren angeordnet sind. Die beiden aus den Heizrohren herausragenden Enden jedes Elementes, in deren eins der Naßdampf eintritt, und aus deren anderem der überhitzte Dampf wieder austritt, sind seitlich nach dem Überhitzerkasten abgebogen, und zwar derart, daß jedes Ende in der Ebene der Rauchrohrreihe verbleibt, zu welcher es gehört. In den obersten Reihen von Überhitzerelementen befinden sich die Heiß dampfenden oben und die Naß dampfenden unten, in der nächsten Reihe befinden sich umgekehrt die Naß dampfenden oben und die Heiß dampfenden unten usf. Die Rohrenden jedes einzelnen Überhitzerelementes sind durch einen Flansch I miteinander verbunden. Die Flanschen / sind durch Schrauben m und Muttern η. mit dem. Überhitzerkasten verschraubt. Die Schrauben m sind mittels schwalbenschwanzförmiger Köpfe in Nuten 0 geführt und können aus diesen seitlich herausgezogen werden.
Bei dem in Fig. 6 bis 8 dargestellten. Ausführungsbeispiel sind die beiden Windungen eines jeden Überhitzerelernentes in zwei nebeneinander liegende Heizrohren einer Heizrohrreihe eingeführt. Auch hier liegen die zu einer Heizrohrreihe gehörigen Enden der Überhitzerelemente in einer Ebene. In j eder dieser Ebenen liegen die Heißdampf- und die Naßdampfenden getrennt für sich nebeneinander. Um dies zu ermöglichen, sind in jeder Heizrohrebene zwei Heiß dampfenden mit Ausbiegungen versehen (vgl. p in Fig. 6 und 8), mittels deren sie zwei Naß dampf rohre über- bzw. unterklettern. Diese Einrichtung ermöglicht es, Dampfkästen von sehr einfacher prismatischer Form zu verwenden. Je zwei untereinander liegende Uberhitzerrohrenden sind mittels eines Bügels q und einer Kopfschraube r an dem zugehörigen Dampfkasten befestigt.
Der Bügel umgreift die Rohrenden zur Hälfte und liegt auf Bunden s derselben auf.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebenen zwei Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es sind zahlreiche andere Ausführungsmöglichkeiten gegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lokomotivkessel mit in den Heizrohren liegenden, fortlaufend U-förmig gebogenen Überhitzerröhren nach Patent 233642, dadurch gekennzeichnet, daß die normalen Heizrohre in wagerechten Reihen geordnet sind, wobei die aus den Heizrohren herausragenden Enden der .Überhitzerrohre derart nach seitlich angeordneten Dampfkästen abgebogen sind, daß die zu jeder wagerechten Heizrohrreihe gehörigen Überhitzerrohrenden in einer Ebene liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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