DE239659C - - Google Patents

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DE239659C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/12Portable or sectional bridges
    • E01D15/133Portable or sectional bridges built-up from readily separable standardised sections or elements, e.g. Bailey bridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239659 KLASSE i9d. GRUPPE
HEINRICH VIKTORIN in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine zerlegbare, transportable Wurfbrücke, welche in verschiedenen Spannweiten ausgeführt werden kann und die Überbrückung zwischen zwei in größeren oder kleineren Abständen voneinander liegenden Ufern von einem Ufer aus ermöglicht.
Die Erfindung besteht darin, daß an als versteifte Balken ausgebildeten Brückenträgern eine Balkenhälfte abnehmbar und die äußeren Verspannungsschienen oben am Balken lösbar und unten an den übrigen' Teilen des Versteifungswerkes drehbar angebracht sind, wodurch ein leichtes Zusammensetzen von zwei oder mehr Trägern dieser Art zu einem längeren Träger ermöglicht wird. Ein weiterer Teil der Erfindung besteht in einer bequem zusammenlegbaren und leicht einsetzbaren Querverbindung.
so Die Fig. ι und 2 der Zeichnung veranschaulicht eine aus drei normalen Trägern zusammengesetzte Wurfbrücke in Seitenansicht und im Querschnitt. Fig. 3 zeigt einen Teil der Brücke im Grundriß. Fig. 4 zeigt eine aus verlängerten Trägern bestehende Wurfbrücke von größerer Spannweite. Die Fig. 5 bis 9 zeigen Einzelheiten der Wurfbrücke.
Die Wurfbrücke besteht aus parallel angeordneten, armierten Trägern a, b, c (Fig. 2), deren balkenförmiger Oberteil bei normal ausgeführtem Träger (Fig. 1 bis 3) sich aus zwei, vorteilhaft unter schwacher Sprengung lösbar aneinandergefügten Teilen 1 und 2 zusammensetzt. Die Verbindung der beiden Teile 1 und 2 erfolgt durch Laschen 3, die an dem einen Teil · 1 dauernd befestigt und mit dem anderen Teil 2 lösbar verbunden sind.
Die Versteifung des Balkens besteht aus einem mittleren Pfosten 4, aus den inneren Streben 5, 6 und den äußeren Zugschienen 7, 8; diese Schienen sind mit den Balkenteilen ι und 2 lösbar verbunden und an einem Knotenblech 9, das die Streben 5, 6 und den Mittelpfosten 4 unten fest verbindet, mittels Bolzen 10 angelenkt. Von den beiden inneren Streben ist die eine (5) mit dem Balkenteil 1 dauernd, die andere (6) mit dem anderen Balkenteil 2 lösbar verbunden, so daß dieser nach dem Lösen seiner Verbindung mit dem Balkenteil 1 und den Versteifungsgliedern 6, 8 abgenommen werden kann.
Die abgenommenen oder vorrätig gehaltenen Balkenteile 2 können für sich allein zur Überbrückung zwischen1 zwei in geringem Abstand befindlichen Ufern benutzt werden.
Der Querverband zwischen den parallel angeordneten Trägern a, b, c (Fig. 2) wird durch zwei Querschienen 11 und 12 gebildet, die durch zwei parallele, schräge Lenkschienen 13 nach Art eines Lenkerparallelogramms verbunden sind. Die obere Querschiene 11 ist mit den Pfosten 4 der Träger a, b, c lösbar verbunden, während die untere Querschiene 12 mit den Knotenblecheng verkämmt ist, zu welchem Zwecke in den Knotenblechen 9 und in der Querschiene 12 Schlitze 14 und 15 (Fig. 1 und 5) vorgesehen sind.
Die Unterenden der Lenkschienen 13 sind mittels Langschlitze 16 (Fig. 5) auf den Ge-
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lenkbolzen 17 aufgeschoben, um das Ausheben der unteren Querschiene 12 aus den Knotenblechen 9 zu ermöglichen. Ferner ist zwischen dem Unterende jeder der Lenkschienen 13 und der Querschiene 12 je eine Keilplatte 18 angeordnet, die gleichfalls mittels eines Langschlitzes 19 auf dem Scharnierbolzen 17 aufgeschoben und daher gegen gänzliches Abfallen gesichert ist.
ίο Sobald die untere Querschiene 12 mit ihren Schlitzen 15 in die Schlitze 14 der Knotenbleche 9 eingeschoben und die obere Querschiene 11 mit den Pfosten 4 verbunden worden ist, genügt es, die Keilplatten 18 durch Schläge von oben zwischen die beiden Teile 12 und 13 fest einzutreiben, um den Querverband zu sichern und ein selbsttätiges Lösen des Querverbandgefüges zu verhindern. Anderseits können nach Lockerung der Keilplatten 18 und nach dem Lösen der Verbindung zwischen der oberen Querschiene 11 und den Pfosten 4 die den Querverband herstellenden Teile iij 12 und 13 leicht abge- ■ nommen werden. : In diesem Falle kann die obere Querschiene 11 an die untere Querschiene 12 angelegt werden, so daß die Querverbandsglieder nunmehr geringen Raum einnehmen .und leicht transportiert werden können.
Da die Knotenbleche 9 der Träger a, b, c an den Pfosten 4 nur einseitig angebracht sind, so sind in der unteren Querschiene 12 noch andere Schlitze 15' (Fig. 2 und 5) vorgesehen, um die Querverbandsorgane auch in der Stellung anbringen zu können, bei welcher die Lenkschienen 13 die entgegengesetzt gerichtete Schräglage einnehmen.
Die über die Anlaufpunkte der äußeren Versteifungsglieder 7 und 8 hinausragenden Enden der Balkenteile 1 und 2 sind zwischen Winkeln 20 (Fig. 2) der durch Nägel 21 an den Uferböschungen gesicherten Brückenauflager 22 eingeschoben und mit diesen lösbar verbunden.
Bei Brücken mit drei parallel angeordneten Trägern a, b, c kann, wie Fig. 3 zeigt, zwischen den Balken 1, 2 der einen Brückenhälfte ein leicht anbringbarer und lösbarer Windverband vorgesehen werden, der durch schräg stehende Verbindungsschienen 23 gebildet wird, die mittels abgebogener Laschen 24 mit den Balken lösbar verbunden sind. Zur Herstellung aller vorerwähnten lösbaren Verbindungen werden vorteilhaft Schlüssel 28 (Fig. 8 und 9) benutzt, die mit je einer Nase ' 26 und einem drehbaren und verschiebbaren Griffring 27 versehen sind und durch schlüssellochförmige" Schlitze 25 der zu verbindenden Teile gesteckt werden.
Die Fahrbahn der Brücke wird durch an den Enden beschlagene, vorteilhaft in Gruppen vereinigte Querbohlen 29 gebildet, welche durch Bügel 30 gegen Verschiebung gesichert werden. Diese Bügel sind durch Löcher der Bohlen gesteckt und umgreifen mit ihren Unterenden die Balken der äußeren Träger. Auf den beiden Seitenrändern des Bohlenbelages können Radabweiserwinkel 31 befestigt werden, wie Fig. 3 zeigt. An den beiden äußersten Bohlen können Auffahrtsrampen 32 angelenkt sein, die außer Gebrauch an die Unterseite der Bohlen angelegt werden können.
Zur Erzielung größerer Spannweiten kann jeder der einfachen Träger mit einem zweiten gleichen Träger zu einem zusammengesetzten oder verlängerten Träger verbunden werden, wie Fig. 4 zeigt.
Dieser wird in folgender Weise gebildet:
Von dem einen der beiden einfachen Träger wird zunächhst der lösbare Balkenteil 2 abgenommen, so daß die Schiene 8 um den Bolzen 10 frei drehbar ist; bei dem anderen einfachen Träger wird ebenfalls die Schiene 8 aus dem Verband mit dem Balken gelöst. Sodann werden die beiden Träger derart aneinandergefügt, daß der an dem einen Träger vorhandene Balkenteil 2 an der Lasche 3 des Balkenteiles 1 und an der einen inneren Strebe 6 des anderen Trägers befestigt wird, worauf die Schienen 8 um ihre Bolzen 10 geschwenkt, in Parallellage zueinander gebracht und mit ihren freien Enden an dem Knotenblech 9 des anderen Trägers befestigt werden. Dieses Umlegen der beiden außer Verband mit den Balken stehenden Verspannungsschienen 8 kann ohne Behinderung vorgenommen werden, da die Anordnung so getroffen ist, daß sich diese Schienen bei Zusammensetzung der beiden einfachen Träger auf entgegengesetzten Seiten ihrer Knotenbleche 9 befinden.
Um eine solche, aus einfachen oder zusammengesetzten Trägern konstruierte Wurfbrücke zwischen zwei Ufern zu schlagen, wird zunächst auf dem einen Ufer das Brückenauflager 22 gelegt und mittels der Nägel 21 befestigt. Die in der Werkstätte oder an Ort und Stelle fertiggestellten Träger werden nun beispielsweise mittels eines Nachlaßseiles von dem einen Ufer auf das andere niedergelegt (geworfen), so daß sie den Übergang einer oder mehrerer Personen der Bedienungsmannschaft auf das andere Ufer gestatten, woselbst diese das zweite Brücken- auflager 22 legen und befestigen können. Nach Sicherung der auskragenden Enden der Biegungsträger auf den Auflagern 22 wird der Querverband 11, 12, 13 eingefügt und durch Eintreiben der Keilplatten 18 gesichert, worauf der Windverband 23 hergestellt wird. Sodann werden die die Fahrbahn
bildenden Bohlen 29 gelegt, die Sicherungsbügel 30 eingesteckt und gegebenenfalls die Radabweiserwinkel 31 befestigt.
Bei der Abnahme der Wurfbrücke werden die Operationen in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt.
Obwohl für die Praxis nur die Zusammensetzung zweier einfacher Träger ins Auge gefaßt ist, erscheint eine weitergehende Zusammensetzung aus mehr als zwei einfachen Biegungsträgern nicht ausgeschlossen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zerlegbare, transportable Wurfbrücke aus versteiften Balken, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Verspannungsschienen (7, 8) mit dem Balken, (1, 2) lösbar verbunden und an dem Knotenblech (9), das den Mittelpfosten (4) und die Streben (5, 6) der Versteifung unten fest verbindet, angelenkt sind, während der Balken zur Hälfte abnehmbar ist.
  2. 2. Zerlegbare, transportable Wurfbrücke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querverband der Versteifungen aus zwei mittels paralleler Lenkstangen (13) beweglich miteinander verbundenen Schienen (11 und 12) besteht, von denen die obere (11) mit den Pfosten (4) lösbar verbunden ist, während die untere (12) mit den Knotenblechen (9) verkämmt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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