DE239540C - - Google Patents

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DE239540C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/62Means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts or for holding them in engagement
    • H01R13/629Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances
    • H01R13/633Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances for disengagement only
    • H01R13/635Additional means for facilitating engagement or disengagement of coupling parts, e.g. aligning or guiding means, levers, gas pressure electrical locking indicators, manufacturing tolerances for disengagement only by mechanical pressure, e.g. spring force

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

· Cjempiar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 239540 KLASSE 21 c. GRUPPE
JOSEF HOFSTETTER in BASEL.
durch Federwirkung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1910 ab.
·" Die Erfindung bezieht sich auf Steckerschalter, bei denen die Stromeinschaltung durch ein Zahngetriebe und die Unterbrechung des Kontaktes durch die Wirkung einer Feder rasch und mit einem kurzen Rucke erfolgt (sog. Schnellunterbrechung). Das Wesen der Erfindung liegt in der besonderen Art der Herbeiführung des Kontaktschlusses und der Anspannung der Unterbrechurigsfeder für die
ίο Schnellunterbrechung. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Steckdose, gelagerte Zahnstange, welche mit dem, einen Steckschieber bewegenden Zahnrade dauernd in Eingriff steht, mittels des letzteren einen den Stromschluß herstellenden Steckschieber vorschiebt sowie* gleichzeitig eine allmählich zunehmende Anspannung der mit dem Zahnrad verbundenen Unterbrechungsfeder dadurch herbeiführt, daß sie durch einen Stoßstift am Stecker zurückgeschoben wird. Ein Vorzug dieser Einrichtung besteht darin, daß das Zahngetriebe dauernd in Zahneingriff bleibt, und daß Störungen durch unrichtigen Eingriff der Zähne, durch Dazwischentreten von Fremdkörpern u. dgl. vermieden werden. Die Unterbrechungsfeder ist bei geschlossenem Kontakt gespannt/ und da ihre Anspannung und Entspannung nicht nach Art von Federschneppern erfolgt, so läuft sie weniger Ge- fahr, zu brechen.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einer Kabelkupplung für elektrische Fahrzeuge, die mit Steckern für eine Bremsleitung sowie für eine Licht- und Heizungsleitung versehen ist. Die Erfindung ist z. B. bei dem Steckerkontakt für die Licht- und Heizungsleitung in Anwendung gebracht.
Fig. ι zeigt die Kupplung in geschlossenem Zustande im Längsschnitt.
Fig. 2 und 3 sind zwei zueinander senkrechte Schnitte durch die Dose und
Fig. 4 und 5 durch den Stecker.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 4, und
Fig. 7 ist eine Endansicht des Steckers. .
Die Kupplung besteht aus den Kupplungsköpfen i, 2, welche aus Isoliermaterial hergestellt und an den betreffenden Fahrzeugen zu befestigen sind. Der eine Kupplungsteil 1 (Fig. i, 4, 5, 6 und 7) sitzt an einem für die Einführung der Stromkahel dienenden biegsamen Schlauch 3 und ist einerseits mit zwei geschlitzten Kontaktzapfen 4 für die Bremsleitung, anderseits mit einer geschlitzten Kontakthülse 5 (Fig. 4 und 7) für die Licht- und Heizungsleitung versehen. Ein Stoßstift 6, welcher an dem Kupplungskopf 1 unbeweglich festsitzt, dient zur Beherrschung des Licht- und Heizkontaktes. Dieser wird geschlossen durch Eingreifen eines in dem Kupplungskopf 2 geradlinig geführten Steckschiebers 8 in die Kontakthülse 5. Der Bremskontakt wird durch zwei im Kupplungskopf 2 befindliche Hülsen 9 hergestellt, in welche die Kontaktzapfen 4 in der üblichen Weise eingesteckt werden.
JU.
r, 47 ϋ $-τ-/w.

Claims (2)

Der Stoßstift 6 wirkt bei Kupplungsschluß auf eine im Kupplungskopf 2 verschiebbar gelagerte Zahnstange 10, die dauernd in ein drehbares Zahnrad 11 eingreift, mit dem ander^ seits eine Verzahnung des Kontaktschiebers 8 in Eingriff steht. Das Zahnrad 11 ist als Federhaus ausgebildet und mit einer Spiralfeder 12 versehen, die bei der Drehung des Rades im Sinne des Pfeiles der Fig. 2 fortschreitend unter Spannung gesetzt wird. Wird die Kupplung geschlossen, so schiebt der Stift 6 die Zahnstange 10 zurück und durch Vermittlung des Zahnrades 11 den Kontaktschieber 8 nach vorn in die Kontakthülse 5. Die Feder 12 ist dabei allmählich gespannt, worden, um in gespanntem Zustande zu verbleiben, solange der Kontakt geschlossen ist. Wird nun die Kupplung gelöst, so treten einerseits die Bremskontaktzapfen 4 aus den ao entsprechenden Kontakthülsen 9 heraus, während anderseits die Kontakthülse 5 von dem Kontaktstift 8 abgezogen wird. Dabei ist der Reibungswiderstand der Kontakthülse 5 und des Schiebers 8 groß genug gewählt, um anfänglich die Spannung der Feder 12 zu überwinden, und erst gegen Ende der Entkupplung, wenn die Hülse 5 nahe daran ist, den Schieber 8 zu verlassen, kommt die gespannte Feder 12 zur Wirkung, indem sie durch das Zahnrad 11 den Schieber 8 augenblicklich zurückzieht und dadurch die an sich bekannte Schnellunterbrechung bewirkt. Der Kupplungskopf 2 ist in einer Metallkapsel 14 untergebracht, an welcher ein federbeeinflußter Deckel 15 angelenkt ist. Dieser ist in bekannter Weise derart eingerichtet, daß er sich schützend über den anderen Kupplungskopf 1 legt und ihn in eingesteckter Lage festhält (Fig. 1). Der Anschluß der Bremsstromkabel an den Kupplungskopf 2 erfolgt bei 16, 16 (Fig. 3), derjenige für die Licht- und Heizungsleitung an dem dem Rad 11, der Zahnstange io und dem gezahnten Kontaktstift 8 als Lager dienenden metallischen Einsatzstück 17 (Fig. 1 und 2). Wird bei gelöster Kupplung die Zahnstange ganz nach rechts geschoben (Fig. 2), so wird der Kontaktschieber 8 so weit nach links verstellt, daß seine Verzahnung außer Eingriff mit dem Zahnrad 11 gelangt; es kann so der Kontaktschieber 8 leicht ausgewechselt werden. Pate ν T-A ν Sprüche:
1. Steckerschalter mit Stromschluß durch ein Zahngetriebe und Schnellunterbrechung durch Federwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß eine in dem einen Kupplungsstück verschiebbar gelagerte Zahnstange (10), welche mit einem Zahnrad (11) dauernd in Eingriff steht, vermittels des letzteren den Vorschub eines Steckschiebers (8) sowie die Anspannung einer mit dem Zahnrad (11) verbundenen Unterbrechungsfeder (12) herbeiführt, wenn sie durch den Stoßstift (6) des anderen Kupplungskopfes zurückgeschoben wird.
2. Steckerschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechungsfeder (12) in Form einer Spiralfeder mit dem Zahnrad (11) zu einem Federhaus vereinigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2879494A (en) * 1955-03-09 1959-03-24 Herman C Teetor Electric plug with disabling means
US5700959A (en) * 1995-07-14 1997-12-23 Rainin Instrument Co., Inc. Manual pipette with magnet assist
US7182228B2 (en) 2002-09-26 2007-02-27 Siemens Aktiengesellschaft Cartridge with connection for a pump-drive and fluid handling system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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