DE239474C - - Google Patents

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DE239474C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/01Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber
    • F02B2730/011Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber with vanes sliding in the housing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Explosionskraftmaschine mit kreisendem Kolben und mehreren als Ladekolben ausgebildeten Widerlagschiebern nach Patent 211087.
Der Erfindung gemäß erfolgt der Angriff der Daumenscheiben und der Druckfedern am Ladekolben zu beiden Seiten von einer Parallelführung -aus, an welcher auch mittels eines entsprechenden Hebels das Ansaugeventil gesteuert wird. Durch diese Anordnung wird einmal der Ladekolben in zweckmäßiger Weise von den ungünstigen, seitlichen Drucken entlastet und ferner eine sichere, zwangläufige Betätigung des Ansaugeventils erzielt.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Maschine mit auf der-Zylinderseite angeordneten Hebedaumen, zur Hälfte in Ansicht, die andere Hälfte geschnitten,
Fig. 2 hiervon eine Stirnansicht in teilweisem Schnitt.
Fig. 3 zeigt die Maschine mit auf der Auspuffseite angeordnetem· Hebedaumen in Ansicht, Fig. 4 eine Stirnansicht davon mit teilweisem Schnitt. . - :
Fig. 5. zeigt die Anordnung der Parallelführung und die Steuerung der Einlaßventile an einem Zylinder in Ansicht.
Fig. 6 zeigt die zugehörige Stirnansicht in teilweisem Schnitt,
Fig. 7 eine Seitenansicht hierzu.
Die Ladekolben mit Zylinder und Parallelführung sind in Fig. 2 als Ladesystem A, B, C und D bezeichnet. -
Die Kolbenscheibe a, welche die kreisenden Kolben b trägt, ist als Kreiselpumpe für das Kühlmittel ausgebildet, um eine gute Kühlung zu erreichen. Mittels Muttern f2, welche gleichzeitig als Lauf Scheiben für die Achsial drucklager dienen, ist die Kolbenscheibe α gegen achsiale Verschiebung und mittels Keil gegen Verdrehung auf der Welle c gesichert.
Die Daumenscheibe d1 (Fig. 1 und 2), welche die Hebedaumen d trägt, ist ebenso wie die Kolbenscheibe gegen Verdrehung durch Keil, gegen achsiale Verschiebung durch auf der Welle c aufgeschraubte Gegenmuttern gesichert, mittels deren auch eine Nachstellung der Daumenscheibe d1 bei Abnutzung der Hebedaumen d erfolgen kann. Mit der Daumenscheibe d1 ist die rotierende Druckfeder e fest verbunden. Der Angriff der Hebedaumen d am Ladekolben h erfolgt mittels einer Parallelführung χ, an welcher sich der Bolzen w befindet, auf dem die Rolle w1, welche auf dem Daumen d rollt, mittels Rollenlagers oder kombinierten Kugellagers gelagert ist. Die Rolle w1 ist dem Radius der Hebedaumen d entsprechend etwas konisch gestaltet, um ihre genauere Abrollung auf den Hebedaumen d zu erreichen und die Abnutzung und Reibung zu vermindern. In der Parallelführung χ sind die Bolzen x1 eingeschraubt,
auf denen Gleitsteine x1 sitzen, welche in einer in einem Zylinder s vorgesehenen Gradführung s1 gleiten, und in den Ladekolben h hineinreichen, um den Angriff auf diesen zu übertragen. In Fig. 2 ist an einem Schnitt durch System A der Angriff am Kolben h dargestellt. Der rohrartige Teil zu beiden Seiten an der Parallelführung, der die den Abschluß des Ladekolbens bewirkenden Schraubenfedern ν aufnimmt, wird in auf
ίο dem Zylinderdeckel t befestigten Führungsbuchsen xs geführt. Im Zylinderdeckel t ist das Ansaugventil u eingebaut. Wie aus den Fig. 5, 6 und 7 zu ersehen ist, ist an einer der beiden Führungsbuchsen x3 ein Scharnier vorgesehen, in welchem ein Winkelhebel 1 schwingbar gelagert ist, welcher an einem Schenkel einen Daumen 2 trägt und von einem an der Parallelführung χ entsprechend angebrachten Daumen 3 gesteuert wird. In Fig. 5 ist die Parallelführung in zurückgedrängter Stellung gezeichnet. Gelangt die Parallelführung während des Abschließens des Ladekolbens, also während des Ansaüghubes, in die gestrichelt gezeichnete Mittelstellung, so wird dabei der Daumen 3 den Daumen 2 und damit den Winkelhebel 1 in die ebenfalls gestrichelt gezeichnete Stellung drängen, wobei gleichzeitig die über den Ansaugstutzen hinausragende Spindel u1 des Ansaugventils u zurückgedrängt, also das Ansaugventil geöffnet wird.
Gelangt nun der Kolben h mit Parallelführung χ vollends bis in die gestrichelt gezeichnete Abschlußstellung, so wird Daumen 3 den am Hebel 1 befindlichen Daumen 2 wieder freilassen, und das Ventil u kann sich wieder schließen.
Damit beim Zurückdrängen der Parallelführung x, also während des Kompressionshubes, das Ventil u geschlossen bleibt, sind die Daumen 2 und 3 so geformt, daß beim Rückwärtsgang der Daumen 2 am Hebel 1 durch Daumen 3 nach innen gedrängt wird, so daß der andere Schenkel von der Ventilspindel u1 abgehoben wird, das Ventil u also geschlossen bleibt. Bis Daumen 3 wieder in die gezeichnete Stellung gelangt ist, hat eine schwache Feder 4 den Hebel 1 auch wieder in die gezeichnete Lage gebracht. Die beiden Endstellungen lassen erkennen, in welcher Richtung bei gegenseitiger Berührung der Daumen die Bewegung des Hebels erfolgen wird. Um bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Parallelführung die infolge der seitlichen Drücke in deren Führung auftretende Reibung auf ein Minimum herabmindern zu können, können diese an den Stellen, wo diese Reibung auftritt, auf Kugeln rollend ausgeführt werden, wie das in Fig. 6 und 7 in Ansicht und teilweisem Schnitt dargestellt ist.
Eine andere Ausführungsform der Parallelführung ist in Fig. 3 und 4 dargestellt. Hierbei sind die. seitlichen Drücke fast gänzlich aufgehoben, da die Angriffspunkte der Bolzen x1 und Rollen w1 in eine Gerade fallen. Der durch die konische Rolle w1 verursachte Schub. nach außen wird durch die in der Parallelführung untergebrachten Federn ν wieder ausgeglichen, da diese die Parallelführung mit der Rolle w1 um den Bolzen x1 nach innen drängen.
Die Hebedaumen d und die ebenfalls rotierende Druckfeder e sind hier an der als Schwungrad ausgebildeten Scheibe d2 angebracht, welche auf der Auspuffseite der Maschine auf der Welle c genau so befestigt ist wie die in Fig. 1 und 2 auf der Zylinderseite angeordnete Daumenscheibe d1. Die Parallelführung besteht bei dieser Ausführungsform aus zwei Schubstangen xA, welche in einem gemeinsamen Steg ks, an welchem der Bolzen w für die Rolle w1 angebracht ist, befestigt sind. Die Schubstangen xl sind zwecks Aufnahme der Schraubenfedern υ mit einer Ausbohrung versehen und besitzen einen Lappen x6, in welchem die Bolzen x1 eingeschraubt sind, auf denen die den Angriff auf den Ladekolben h übertragenden Gleitsteine x* sitzen. Geführt sind die Schubstangen xi in an dem Zylinder s vorgesehenen Führungsbuchsen s2 und in den Gehäuseteilen f, g und f1. Die Führungen in den Gehäuseteilen werden vom Kühlwasser umspült, so daß diese nicht zu heiß werden können. In Fig. 4 ist das Ladesystem A im Angriffspunkt, das Ladesystem B in den Führungsbuchsen s2 geschnitten dargestellt. Die Steuerung der Ansaugventile u kann hier ähnlich, wie in Fig. 5, 6 und 7 gezeigt ist, angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-A NSPRu ch:
    Explosionskraftmaschine mit kreisendem Kolben und mehreren als Ladekolben ausgebildeten Widerlagsschiebern nach Patent 211087, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriff der Daumenscheiben und der Druckfedern am Ladekolben mittels einer Parallelführung erfolgt, von welcher aus auch das Ansaugventil gesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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