DE239304C - - Google Patents

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DE239304C
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G1/00—Making needles used for performing operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'.- M 239304 -■ KLASSE Te. GRUPPE
PAUL SCHNADT und ROBERT SCHNADT in ISERLOHN.
Es sind Nähnadel - Stampf maschinen und Nähnadel-Lochmaschinen mit senkrecht oder schräg angeordneten Werkzeugen bekannt, bei denen die Werkstücke (Nadelschäfte) in wagerechter, bogenförmiger oder geneigter Richtung den Werkzeugen zugeführt werden. Hierbei bietet es Schwierigkeiten, die für die Bearbeitung der Nadelschäfte erforderliche genaue und sichere Lage zwischen den Werkzeugen
ίο herbeizuführen.
Die bisher für diesen Zweck allgemein angewandten Vorrichtungen, wie Schubgabeln, Rechen, Winkelhaken, geschlitzte Bleche, geschlitzte Räder ο. dgl., haben den Übelstand, daß derartige Organe in der Regel mechanisch bewegt werden müssen. Die dabei auftretenden Schwingungen und Erschütterungen dieser Organe im Verein mit den Erschütterungen der ganzen Maschine haben die Folgewirkung, daß bei einigermaßen hoher Tourenzahl diese Organe versagen. Bei den Schlitzen ist der Übelstand vorhanden, daß sie die Nadelschäfte nicht fest umfassen dürfen (da dadurch eine unzulässige Klemmung eintreten würde), und daß sie einer schnellen Abnutzung unterliegen. Bereits nach geringer Abnutzung ist aber eine genaue Lage der Nadelschäfte nicht mehr vorhanden.
Nachstehend ist nun eine Anordnung beschrieben, die eine sichere Lage der Werkstücke zwischen den Werkzeugen unter allen Bedingungen gewährleistet, und zwar durch die Anwendung eines Luftstromes oder durch magnetische Wirkung. Die Nadelschäfte werden durch bekannte Vorrichtungen zwischen die Werkzeuge gebracht und hier der Einwirkung des Luftstromes (hervorgerufen durch Pressung oder Vakuum) oder der magnetischen Wirkung unterworfen mit. dem Erfolge, daß sie durch diese Wirkungen mit Sicherheit an einen einstellbaren Anschlag gebracht werden und für die Bearbeitung in dieser Lage mit absoluterZuverlässigkeit beharren. Erschütterungen und Schwingungen sind dadurch vollkommen unwirksam gemacht. Nach erfolgter Bearbeitung tritt der Anschlag einen kurzen Augenblick zurück, um den bearbeiteten Nadelschaft freizugeben.
Die Luftströmung im Bereiche der Werkzeuge hat sowohl bei dem Stampfvorgange als auch bei dem Vorgange des Lochens die wertvolle Nebenwirkung, die Werkzeuge von allen störenden Nebenkörpern freizuhalten.
In beiliegender Zeichnung ist die beschrie-. bene Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht; α bezeichnet einen durch die beschriebene Einwirkung unter die Werkzeuge gebrachten Nadelschaft in dem Augenblicke, wo seine Bearbeitung erfolgen soll, b stellt den Anschlag, c die Preßluftdüse dar. Die Vakuumdüse ist durch d angedeutet, statt welcher mit gleicher Wirkung auch ein Magnet

Claims (1)

  1. angebracht werden kann. Die Werkzeuge (in Patent-Anspruch:
    einem Falle Stampf werkzeuge, im anderen Falle Festhaltevorrichtung für die Werkstücke
    " Lüchwerkzeuge) sind durch e angedeutet. Der bei Nadelbearbeitungsmaschinen, dadurch
    Anschlag b kann auch als Vakuumdüse bzw. gekennzeichnet, daß Luftdruck (oder Magne-
    ,5 Magnetpol ausgebildet werden, auch kann er. | tismus) die Werkstücke gegen einen An-
    aus mehreren Zinken bestehen. ■ I schlag drückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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