DE239146C - - Google Patents

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DE239146C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/06Arrangements, e.g. hinges, for mounting sewing-machine casings to frames, stands, or tables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 52 a. GRUPPE
Die bisher bekannt gewordenen Nähmaschinengestelle mit versenkbarer Tragplatte für den Oberteil besitzen fast ausnahmslos eine Stützklappe in der Tischplatte für den Oberteil. Diese Stützklappe muß sowohl beim Heben als auch beim Versenken des Oberteils bewegt werden und ist hierzu ein besonderer Handgriff der die Maschine bedienenden Person erforderlich.
ίο Infolge der Stützklappe, welche, wie bereits gesagt, auf der Vorderseite der Tischplatte, also nach dem Nähenden hin, angeordnet ist, . erhält der Oberteil der Maschine eine unpraktische Lage, indem die eigentliche Nähmaschine über, die Mittellinie des Tisches nach hinten hin gerückt werden muß, also von dem Nähenden weiter absteht, als es sonst üblich ist.
Diese Lage des Oberteils hat sich als unpraktisch erwiesen, indem der Nähende sich mit dem Oberkörper mehr nach vorn hin neigen muß. Es kommt noch hinzu, daß die Tretvorrichtung nicht nach hinten verlegt ist, so daß der Nähende bei der Arbeit eine durchaus unbequeme und der Gesundheit unzuträgliche Lage einnehmen muß, um die Maschine zu bedienen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Konstruktion, bei welcher die erwähnten Übelstände vermieden sind. Der Oberteil der Maschine liegt nicht hinter der Mittellinie des Gestelles bzw. der Tischplatte, sondern vor derselben, behält also die Lage bei, wie sie sich bei den Maschinen mit nicht versenkbarem Oberteil seit Jahren als prak-
tisch und bequem für den Nähenden erwiesen hat. Um diese Lage zu ermöglichen, ist der Drehpunkt des Oberteils möglichst nach hinten verlegt, indem die den Oberteil tragende Platte α durch Stangen b an Bolzen c angelenkt ist, welche an die Tischplatte d angeschraubt bzw. an dieser befestigt sind. In der Gebrauchsstellung wird die das Oberteil tragende Platte α durch Stützen e getragen. Diese Stützen e sind als Doppelhebel e, e1 ausgebildet, welche auf der Achse f befestigt Und mit dieser drehbar sind. Wie aus der Fig. ι ersichtlich ist, legt sich die Platte a in der gehobenen Stellung auf die Arme e, während die Arme ex gegen die Leiste g anstoßen· (Fig. 3), so daß die Arme e sich nicht tiefer senken können. Federn h haben das Bestreben, die Arme e abwärts zu ziehen. Wird der Oberteil bzw. die Platte α angehoben, so stößt die vordere Kante der Platte α gegen die Arme e und drängt dieselben zurück. Die Arme e treten hierbei in Aussparungen i (Fig. 2). Hat die Vorderkante der Platte α die Arme e passiert, so gehen letztere unter Wirkung der Feder h in ihre Anfangslage zurück und dienen dann der Platte α als Stütze. Will man die Platte α mit dem Oberteil versenken, so drückt man den Arm k, welcher mit der Welle f · fest verbunden ist, abwärts; die Arme e geben die Platte α alsdann frei, worauf das Obergestell versenkt werden kann.
Bei versenktem Oberteil wird die in dem Nähmaschinentisch entstehende Öffnung durch eine Platte m abgedeckt, welche an der hinteren Längsseite durch vorspringende Lappen η ηο
(Fig. ι) hinter eine an der Unterseite des
Tisches aufgeschraubte Schiene ο eingreift,
während die Vorderkante der Platte m auf
den Armen e aufliegt, ebenso wie es vorher
für die Platte α beschrieben wurde.
Will man die Platte m abheben, so wird
der Hebel k abwärts gedrückt, wodurch die
Platte m mit ihrer Vorderkante angehoben
wird und von Hand erfaßt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Nähmaschinengestell mit versenkbarer
    Tragplatte für den Oberteil, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß die Tragplatte' (a) durch
    Arme (b) und Bolzen (c) an die Tisch
    platte möglichst weit nach hinten angelenkt ist, wobei in der Arbeitsstellung der Maschine die Tragplatte (a) an ihrer Vorderkante durch auf einer Achse (f) befestigte, drehbar angeordnete Stützen (e) gehalten wird, welche beim Anheben des versenkten Oberteils in die Gebrauchsstellung durch Gegenstoßen der Tragplatte (a) gegen dieselben selbstätig zurücktreten, nach Vorbeigehen der Tragplatte unter Federwirkung (h) vorspringen und alsdann der Platte als Stütze dienen, während zum Versenken des Oberteils die Stützen (e) durch Drehen ihrer Tragachse (f) mittels eines Handhebels (k) zurückgezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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