DE23729C - Neuerung an Feuerluftmaschinen - Google Patents
Neuerung an FeuerluftmaschinenInfo
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- DE23729C DE23729C DENDAT23729D DE23729DA DE23729C DE 23729 C DE23729 C DE 23729C DE NDAT23729 D DENDAT23729 D DE NDAT23729D DE 23729D A DE23729D A DE 23729DA DE 23729 C DE23729 C DE 23729C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/02—Hot gas positive-displacement engine plants of open-cycle type
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Description
,Λ.
1./ λ', t S
Die durch die Luftpumpe zugeführte Luft wird vor ihrem Eintritt in den Feuertopf in
zwei Ströme zerlegt.
Der eine derselben wird nach einem durch das feuerfeste Futter des Feuertopfes und die
äufsere Hülle gebildeten ringförmigen Raum geleitet, aus dem er sodann, unter die Roststäbe
gehend, das Feuer durchstreicht. Hierbei kommt der Sauerstoff der Luft mit dem Brennmaterial
in Berührung und verursacht die Verbrennung, wobei sich Kohlensäure bildet, die beim Durchstreichen durch die obere Brennmaterialschicht
Kohlenstoff aufnimmt und sich zu Kohlenoxyd umwandelt. Auf diese Weise
bildet der über dem Feuer befindliche Raum eine Kohlenoxyd und Stickstoff enthaltende
Verbrennungskammer.
Der zweite Strom wird in diese Verbrennungskammer geleitet, in welcher er mit dem Kohlenoxyd
und dem Stickstoff zusammenkommt, wodurch das erstere sofort verbrennt.
Auf diese \Veise wird eine intensive Hitze
und ein grofser Druck erzeugt, welch letzterer hierauf zum Betriebe des Arbeitskolbens der
Maschine verwendet wird. .
Fig. ι ist eine .Seitenansicht der nach dieser
Erfindung ausgeführten calorischen Maschine, Fig. 2 eine zu Fig. 1 rechtwinklige Ansicht
und Fig. 3 ein Grundrifs.
α ist der aus feuerfesten Ziegeln bestehende,
von einem ringförmigen Raum a1 umgebene
Feuertopf, in welchen Raum ein Theil der Luft aus den Luftpumpen b b mittelst der Rohre bl b*
und dem Centralrohr c eingeführt wird. Rohr c hat zwei Zweigrohre cx c*, von denen c1 nach
dem ringförmigen Raum a', c3 nach dem
oberen Theil a"1 des Feuerlopfcs
<i führt. Die "durch jedes Zweigrohr hindurchgehende Menge
wird von dein hohlen cyliinlrischcn Ventil d
regulirt, das von dem Regulator c, wie aus Fig. ι ersichtlich, bewegt wird.
Die durch <·' und um den Luftraum <r'
streichende Luft geht unter den Rost des
Feuertopfes und geht dann in der Richtung der Pfeile durch das Brenn material.
Die durch Rohr c' streichende Luft wird
nach dem oberen Theil des Fcuertopfcs geleitet (welche Richtung ebenfalls durch Pfeile
angegeben ist), in welchem sie mit dem Kolilenoxyd in Berührung kommt. Das erhitzte, unter
hohem Druck stehende Gas wird dann vom Feuertopf aus durch die von der gekröpften
Kurbelwelle bewegten Ventile gg in die Arbcitscylinder
ff eingeführt, um dann durch die auf ähnliche Weise wie g g bewegten Auslafsventile
y1/1 zu entweichen.
Das hohle, cylindrische Ventil d ist in Bezug
auf die Zweigrohre cl c2 so construirt, dafs,
wenn die Geschwindigkeit der Maschine abnimmt und demzufolge . der Regulator füllt,
dieses Ventil gehoben wird; auf diese Weise kann eine gröfsere Luftmenge durch <r' nach
dem Luftraum a' und durch das brennende Material streichen, während gleichzeitig eine
kleinere Luftmenge durch <r3 nach der Verbrennungskammer geht.
Die Regulirung der Verbrennung an Material findet also im Verhältnifs zu der von der Maschine abgegebenen Arbeit statt. Da die aus
den Pumpen b b kommende atmosphärische Luft durch die Rohre b' bl und c nach dem
Feuertopf α getrieben wird, so ist sie genöthigt,
durch einen um ein jedes der Ventile g gebildeten
Raum gx zu gehen, welcher Raum in Fig. 4 im Querschnitt und in Fig. 5 im Grundrifs
dargestellt ist. Hierdurch wird ein Th eil der aus der heifsen Luft entwickelten Wärme
auf ihrem^ Wege nach den Cylindern ff aufgenommen und nutzbar gemacht, wenn jene
heifse Luft plötzlich durch den Schlufs der genannten Ventile abgesperrt werden sollte, deren
aufsergewöhnliche Erhitzung durch die eben beschriebene Anordnung vermieden wird.
Wird das den Ein- und Auslafs des wirkenden Fluidums von und nach dem Arbeitscylindcr
controlirende Ventil durch die aus der Pumpe eintretende Luft kühl erhalten, so kann die
Vertheilung auch durch einen Schieber vorgenommen werden.
Eine für diesen Zweck geeignete Anordnung ist in den Fig. 15 bis 26 dargestellt.
Fig. 15 ist die Ansicht des Schieberspiegels
auf dem Cylinder, Fig. 16 ein halber Schnitt nach A-B der Fig. 15, Fig. 17 ein solcher
nach C-D und Fig. 18 ein voller Schnitt nach E-F der Fig. 15.
Fig. 19 ist der Grundrifs des Schieberkastens, Fig. 20 die Endansicht des Schiebers, Fig. 21
die Seitenansicht der Schieberfiäche, Fig. 22 die
Ansicht des Schieberkastens, Fig. 23 die Ansicht des Excenters zum Antrieb des Schiebers,
Fig. 24 ein Schnitt desselben nach A-B der Fig. 23, Fig. 25 eine Seitenansicht des Excenters
mit der Schieberstange, deren Antifrictionsröllchen und der Führung, und endlich Fig. 26
der Grundrifs des Führungsbockes.
B ist der auf der Fläche B' arbeitende Schieber, der durch die justirbare Feder B*
und Schraube B3 angeprefst wird. Der Schieber wird von der in Fig. 25 ersichtlichen
Schieberstange c bewegt, die durch die Stopfbuchse c1 geht und von dem Excenter D Antrieb
erhält. Diese Stange schiebt sich in einer Führung cl hin und her und trägt eine Rolle JD1,
die in einer Nuth auf der Vorderfläche des Excenters geführt wird.
Der Schieber hat drei Kanäle E E: E3, von
denen E mit dem Feuertopf, E' mit dem Cylinder und E3 mit dem Auslafsrohr in Verbindung
steht. An dem einen Ende der Schieberfläche ist ein Kanal F angebracht, durch welchen
die bei F1 von der Pumpe eintretende
und bei F* austretende kalte Luft nach dem
Feuertopf streicht. An dem anderen Ende ist ein zweiter Kanal F3 angebracht, in welchen
die kalte Luft ebenfalls eintreten kann.
Die Gröfsc der Schieberfiäche ist so bemessen, dafs ein Thcil des Schiebers an jedem Ende
des gröfsten Schieberweges über den Spiegel übersteht und für die Einwirkung der kalten
Luft auf allen Seiten frei ist. Auf diese Weise bildet der Schieberkasten einen Theil des Luftdurchganges
zwischen der Pumpe und dom Behälter.
Fig. 6 ist eine Seiten-, Fig. 7 eine Endansicht
and Fig. 8 der Grundrifs der Steuerung, durch welche die Zustimmung der heifsen Luft
aus dem Feuertopf nach den Arbcitscylindern ff durch den Regulator automatisch regulirt und
• abgesperrt wird. Für jeden Cylinder ist eine besondere Anordnung vorhanden, welche beide
unter sich gleiche Mechanismen durch den einen Regulator rcgulirt werden.
h ist eine an dem einen Ende mit dem Gelenk //', an dem anderen Ende mit: dem auf.
die Ventilspindel /' wirkenden Hebel /i'} drehbar
verbundene Stange. In Stange Ii gleitet
ein bewegliches Stück j, das durch Hebel und Gelenke mit dem Regulator verbunden ist und
gegen den an Stange // sitzenden Träger //' anliegt. Das Gleitstück/ ist mit dem Gelenk_/'
durch eine Schraube /' zur Veränderung der Länge von / verbunden. Hierdurch kann das
Maximum der Absperrung rcgulirt werden.
Dreht sich nun die Kurbelwelle in Richtung des bei Fig. 6 angegebenen Pfeiles, so nimmt,
sie das Excenter oder den Hcbcdaiimcn k mit,
der bei seinem Anstofs gegen das Gleitstück j die Stange h bewegt, die durch den Winkclhebel
ä3 auf die Ventilspindel / einwirkt. Nimmt
die Maschinengeschwindigkeit zu, so hebt der Regulator das Gleitstück /, worauf das Excenter
k dieses früher verläfst, dadurch die Ventilspindel / niederdrückt und das Einlafsyentil
und den heifsen Luftstrom nach dem Cylinder vor dem Hubende absperrt.
Hebel /, der lose auf die Welle in aufgesteckt,
dient zum Abstellen der Maschine; wird dieser gehoben, sp werden die beiden Stücke/
mittelst der Stange u vom Excenter k abgehoben.
Spindel η ruht auf dem Hebel / auf, wird in zwei lose auf der AVelle in gelagerten
Armen «' w2 gehalten und greift an beiden
Enden derart unter die Arme m] m2, dafs sie
bei ihrem Gehobenwerden auch diese Arme und mit ihnen das Gleitstück / hebt.
Hebel m3 ist auf Achse m aufgekeilt und
dreht letztere bei Auf- und Abwärtsbewegung der Regulatorarme. Die Hebel m* sind ebenfalls
auf derselben Welle aufgekeilt und übertragen ihre Bewegung auf die Hebel ///'///',
die 'durch die Gelenke/1/1 mit den Gleitstücken
// verbunden sind.
Der Zweck dieser Anordnung ist der, dafs,' wenn die Gleitstücke durch den Handhebel gehoben
werden sollen, dies ohne Aenderung der Lage der Schwungkugeln geschehen kann, da
die Hebel w1;«2 von den Hebeln m* frei wegbewegt
werden können.
Um die Maschine anzulassen, mufs das Einlafsventil des einen Cylinders geöffnet werden,
zu welchem Zweck der Hebel 0 angebracht ist. Er sitzt lose auf der Welle ρ und kann auf
Claims (2)
1. Die Anordnung einer oder mehrerer Kammern oder Räume um und über dem Abschlufsventil
derart, dafs die atmosphärische Luft den Raum auf ihrem Wege von derV Pumpe nach dem Feuertopf durchstreichen
mufs, um einen Theil der vom Ventil ausstrahlenden Wärme aufzunehmen und so eine
aufsergewöhnliche Erhitzung desselben zu verhindern.
2. In Ausführung dieser Einrichtung die in : Fig. 4 und 5 dargestellte Anordnung des
Ventils g mit dem umgebenden Raum gl, durch welchen die atmosphärische Luft auf
ihrem AVege von der Pumpe nach dem Feuertopf strömt, oder die in Fig. 15 bis 18
dargestellte Schieberconstruction. -
Zum Zweck der Regulirung der Einströmung der Heizluft in den Arbcitscylinder die Anordnung
eines durch den Regulator bceinflufsten Gleitsttickes j, welches von dem
Hebedaumen k der Kurbelwelle oder aber von Hand unter Vermittclung der Hebel ο p
<?3/j' gesteuert wird, Fig. 6, 7 und 8.
Die in den Fig. 9, io und n dargestellte Umsteuerungseinrichtung, charakterisirt durch die Gleitimiffc r r1 mit den beiden Siit/.en Hebedaumen k k und /.·' /c1, welche xlurch die gegabelten Hebel r* r3 auf Spindel / durch Handhebel </ verstellt werden können. Die Anbringung eines Brennmaterinlzul'ührungsventils, welches durch seine Combinirtc kegel- und kugelförmige Gestalt den Abschlufs des Feuortopfes nach dem Bvcnnmaterialraum sichert, Fig. 14.
Die in den Fig. 9, io und n dargestellte Umsteuerungseinrichtung, charakterisirt durch die Gleitimiffc r r1 mit den beiden Siit/.en Hebedaumen k k und /.·' /c1, welche xlurch die gegabelten Hebel r* r3 auf Spindel / durch Handhebel </ verstellt werden können. Die Anbringung eines Brennmaterinlzul'ührungsventils, welches durch seine Combinirtc kegel- und kugelförmige Gestalt den Abschlufs des Feuortopfes nach dem Bvcnnmaterialraum sichert, Fig. 14.
Hierzu 3 nintt Zciclmungcn.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23729C true DE23729C (de) |
Family
ID=300266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23729D Active DE23729C (de) | Neuerung an Feuerluftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23729C (de) |
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0
- DE DENDAT23729D patent/DE23729C/de active Active
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