DE2364458C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Planiervorrichtung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer PlaniervorrichtungInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B37/00—Mechanical treatments of coal charges in the oven
- C10B37/02—Levelling charges, e.g. with bars
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb einer Planiervorrichtung, die aus einer Planierstange
zum Planieren der Kohle in jeweils mit einem Planierloch für den Durchtritt der Planierstange
versehenen Ofenkammern von Horizontalkammer-Verkokungsöfen und einem die Planierstange umgebenden
Flammschutzkanal besteht, der stirnseitig mit seiner Mündung an dem Rand des Planierloches angesetzt und
gegenüber dem Druck in der Ofenkammer unter einem bestimmten Gegendruck gehalten wird.
Aus der FR-PS 1161561 ist es bekannt, in die
Planiertüröffnung mindestens eine mit Blasdüscn versehene Leitung zu legen, um ein gasförmiges
Medium in die Ofenkammer zu blasen. Die Verwendung von Luft hat bei der Durchführung dieses Verfahrens zu
unbefriedigenden Ergebnissen geführt, so daß dieses sich in der Praxis nicht einführen konnte. Denn es ist
nicht ausgeschlossen, daß Explosionen in der Ofenkammer infolge der in die Ofenkammer eingeblasenen Luft
mit allen sich daraus ergebenden Gefahren entstehen können. Dies kann zwar, nach einem Vorschlag der genannten
FR-PS 11 61 561, dadurch vermieden werden, daß ein geeignetes Gas eingeblasen wird. Dadurch wird
jedoch offensichtlich der Betrieb der Planiervorrichtung verteuert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit deren Hilfe der Austritt von
Füllgasen aus Planiertüröffnungcn wirksam verhindert werden kann.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß während des Betriebs der Planicrvorrichtung aus dem
Flammschutzkanal nahe seiner Mündung Luft abgesaugt wird, wobei das Verhältnis der zugeführten
Luftmenge zur abgesaugten Lufimenge so einstellbar ist. daß bei einem beliebig gewählten, vorzugsweise dem
geringsten Ofendruck, die abgesaugte l.uflmcngc gleich
der zugeführten Lufimenge ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung dieses Gedankens empfiehlt es sich ferner, den Saugdruck zwischen einem
Sauggebläse und nahe der Mündung des Flammschutzkanals vorgesehenen Säugöffnungen so zu drosseln, daß
während des Planierens die Druckdifferenz /wischen den Ansaugöffnur.gcn und dem Sauggebläse um ein
Mehrfaches größer ist als die maximalen Druckschwankungen
im Ofen.
Auf diese Weise können verhältnismäßig geringe Lufimcngcn mit hoher l.ufigeschwindigkcit. die durch
das Gebläse in Richtung der Planicrtüröffnung geblasen werden, in der Umgebung des l'lanierloches abgesaugt
werden, wobei die Drosselung auf den geringsten Überdruck im Ofen, ;iUo gegebcniM»' ills auch negativ,
einstellbar ist. so daß siehergestellt 1-1. daß Kohle aus
der Ofenkammer von dem Sauggebläse bei hohem
Druck in der Oienkammer nicht abgesaugt werden
kann.
Mit Hilfe des unter Dniik siehenden Mi-diums wird
ein geschlossener Kann- .'ii'lei halb der l'lameröffnung
rcschaffen. m ivrkliiin tier Druck unter Bildung eines
I iifikissenv .iiilomatisch ansteigt, sobald der Druck im
Ofen ansteigt. Lediglich durch eine relativ kleine öffnung an der Drosselstellc des Sauggebläses kann
etwas Luft bzw. Gas austreten. Dadurch wird aber die Gesamtfunkiion dieses geschlossenen Raumes nicht
wesentlich beeinträchtigt. In diesem geschlossenen Raum baut sich somit außerhalb des Ofens ein Druck
entsprechend dem Ofendruck auf, so daß eine merkliche Druckdifferenz zwischen Ofen und dem Raum vor dem
Ofen nicht besteht. Infolgedessen strömt auch keine nennenswerte Gasmenge aus derOfenkammer aus. jo
Eine Planiervorrichtung zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens ist erfindungsgemäß dadurch
gekennzeichnet, daß nahe der Mündung des Flammschutzkanals
in diesem Saugöffnungen ausgebildet sind, die über eine Saugleitung mit einem Sauggebläse
verbunden sind, das auf einen größeren Luftdurchsatz als das Gebläse ausgelegt ist, wobei in der Saugleitung
eine vorzugsweise einstellbare Drossel angeordnet ist. Auf diese Weise ist es möglich, gleichzeitig Druckluft in
Richtung der Planiertüröffnung zu blasen und im Bereich der Planiertüröffnung selbst Druckluft mit
etwas größerer Absmigkapazität abzusaugen, wobei mit
Hilfe der Drosselklappe ein Luftkissen henorgerufen werden kann, das in Abhängigkeit von dem Druck der
aus der Planiertüröffnung austretenden Füllgase in dem Blasluftkanal hin- und herwandert, aber stets einen
gewissen Überdruck gegenüber dem im Ofen enthaltenen Druck aufweist, so daß eine starke Absaugung, die
noch Kohleteilchen aus dem Ofeninhalt mitreißen würde, verhindert wird.
Im Sinne einer kompakten Bauweise und der
Übernahme der Förderleistung bei Ausfall eines der Gebläse empfiehlt es sich, das Gebläse und das
Sauggebläse mit derselben Drehzahl anzutreiben.
Ais besonders wirkungsvoll erweist es sich, entlang des Innenumfangs des Flammschutzkanals der Mündung
zugewandte Blasdüsen verteilt anzuordnen, die an das Gebläse angeschlossen sind.
Bei Verwendung einer Planiervorrichtung, bei der die Planierstange zwei Seitenstege und mehrere diese
verbindend . Querstege aufweist und der Flammschutzkanal länger als der Absland zwischen zwei benachbarten
Querstegen der Planierstange ist, empfiehlt es sich in weilerer Ausgestaltung der Erfindung, daß der Mindestabstand
der Blasdüsen von der Mündung des Flamm- ^ schutzkanals größer als der Abstand zwischen zwei
benachbarten Querstegen der Planierstange ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß nach dem Durchströmen
eines solchen Mindestabstandes für die Blaslu/tströmung
bereits eine im wesentlichen ausgebildete Strömung vorliegt, welc'ie einen wirksamen Liiftverschluß
gewährleistet.
|e nach Ausbildung und Anordnung der Blasdüsen rings um den Innenumfang des Flammschut/.kanals
herum und je nach der erforderlichen Blasluftmengc können die λη/.ahl und Größe der Bhisluftdüscn
unterschiedlich bemessen werden. Für eine kompakte und raumsparende, nichtsdestoweniger wirksame Anordnung
der Blasdüsen ist es jedoch zu empfehlen, mehrere Gruppen von Blasdüsen in Längsrichtung des
Flaminschiit/kanals hintereinander anzuordnen.
Die Blasdüscn sind vorzugsweise schräg gegen clic
Achse der Planierstange angestellt, so daß sie unmittelbar in den Spult /wischen dem Umriß tier
Planierstange und dein Flaminschul/.kanai blasen.
Um den /"wischen dem dem Planierloch abgewaiidtcn
Lndc des Flammschut/kanals und der Planierstange
entweichenden I.uftantLi' auch dann gering zu hallen.
wenn sich das dem Planierlich abgewand'e Ende des Flammschui/kunals gerade zwischen zwei Querstegen
der Planierstange bofindm, wird schließlich vorgeschlagen,
daß an dem der Mündung iibgewundten Ende des
Flammschutzkanals an diesem ein die Planierstange umgebender Kanalieil angeordnet ist, dessen Länge
mindestens dem Abstand zwischen zwei benachbarten Querstegen der Planierstange entspricht.
Die Erfindung wird nachstehend am Beispiel zweier Ausführungsformen erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. I ein Schema für einen erfindungsgemäßen Lufiverschluß,
F i g. 2 eine bevorzugte Ausführungsform im vertikalen Längsschnitt und
Fig. 3 eine Drausicht auf die Ausführungsform in F i g. 2, teilweise im Schnitt.
In Fig. 1 ist links ein Teil eines Ofens 1 mit einer
Ofenkammer 2 angedeutet. Eine Mehrzahl von Ofenkammern 2 ist in einer Reihe hintereinander angeordnet
und wird von Zeit zu Zeit nach ib,r Entleerung neu beschickt, wobei die Kohle von ^bcn her in die
Ofenkammem 2 eingeschüttet wird. Zum Planieren der aufgeschütteten Kohle ist am Kopf jeder Ofenkammer 2
ein seitliches Planierloch 3 für den Durchtritt einer Planierstange 4 ausgebildet. Die Planierstange 4 besteht
im allgemeinen aus zwei Seitenstegen 5. die in der Darstellung der Zeichnung parallel zur Zeichenebene
verlaufen, sowie aus einer Mehrzahl von in gleichmäßigem Abstand angeordneten Querstegen 6. durch welche
die beiden Seitenstege 5 verbunden sind. Durch Hin- und Herbewegen der Planierstange 4 wird die
Kohleschüttung in der Ofenkammer 2 mittels der Querstege 6 planiert. Nach dem Planieren wird die
Planierstange 4 aus dem Planicrloch 3 herausgezogen und zu der nächsten zu planierenden Ofenkammer
entlang des Ofens verfahren.
Damit beim Planieren das für den Durchtritt der Planierstange 4 jeweils offene Planicrloch 3 di nnoch
abgedichtet ist, weist die verfahrbarc Planicrvorrichtung einen Flammschutzkanal 7 auf. durch welchen sich
die Planierstange 4 verschiebbar erstreckt und welcher mit seiner Mündung 8 gegen den Rand des Planierlochcs
3 angesetzt wird.
Im hinteren Teil des Flammschuizkanals 7 sind
mehrere Gruppen von in F i g. 1 durch Pieilc angedeuteten
Blasdüsen 9 vorgesehen. |edc Blusdüscngriippc
erstreckt sich rings des gesamten Innenumfangs des Flammschutzkanals 7. Die Blasdüscn 9 sind so
ausgerichtet, daß sie in den Umfangsspalt zwischen der Planierstange 4 und dem Flammschutzkanal 7 in
Richtung auf das Wanicrloch 3 /u blasen. Hierdurch
entsteht ein Luftverschluß, welcher den Austritt von Gasrr i'nd Flammen aus dem Planicrloch 3 verhindert.
Wie aus Fig. 1 ohne weiteres ersichtlich, hai der
Flammschut/.kan.i! 7 vor den Blasdüscn 9 bi<- /u seiner
Mündung 8 eine Lunge, die größer als der Abstund
zweier benachbarter Querstege 6 der Planierstange 4 ist. Hierdurch ist der freie Querschnitt des Flammschut/.kanals
7 uiij damit auch des Planierlochcs 3 bei
jeder Stellung der Planierstange 4 während deren Hin- und Herbewegung siets um die Flüche eines Qurrsieges
β illicit dan vermindert, wenn entsprechend Fig. I die
Planierstai.ge 4 eine Stellung einnimmt, m welcher sich
das Plainerloch i /wischen zwei benachbarten Quersiegen
b helniilei und Iiicrbei das Planierloch ? ni.luvu
vollständig offen ist.
Nahe der Müncliini? 8 des riammschut/kanals 7 silk: ι,ί
diesem vor/ugsweise am Umfang verteilte Säugöffnungen
lOiUisgchildet.dic in (.'inen den I lammscluit/kanal 7
umgebenden Ring\ertcilcr Il einmi'nulen. Oer untere
Teil des Ringverieilers 11 isl /u einem /um Inneren lies
l'lammschutzkanals 7 hin offenen Sammelbehiiller 12 verbreitert, in welchem beim Planieren aus dem
Planierloch 3 mittels der Querstege 6 der Planierstange 4 herausgeschobene KohleMüekc gesammelt werden.
Nach außen ist der Sammelbehälter 12 durch eine an seiner Unterseite angeordneten Klappe 13 verschließbar.die
heim Planieren geschlossen isl.
Etwa auf halber Höhe des Sammelbehälters 12
mündet in diesen eine Sauglcilung 14. deren Mündung durch eine innerhalb des Sammelbehälters 12 schriig
verlaufende, im Abstand von der Mündung angeordnete l.eitplatte 15 geschützt ist. In der Saiigleilung 14 isl eine
Orossel 16 angeordnet.
Πίι* HI:i«.(liKi-n 9 μπ<Ι ühcr Vcrli'ilrrliiKli-n 17 und
Blasleitungcn 18 an ilen Onickausgang 19 eines
Blasluftgcbläses 20 angeschlossen, welches gemäß F i g. I als Kadialgeblase ausgebildet ist. Die zuzuführende
Luft wird entsprechend dem Pfeil \om Blasltiftgebläsc
20 aus der Umgebung angesaugt. Die Sauglcitung 14 isl am Saugstutzen 21 eines Sauggebläses 22 angeschlossen,
dall gcmäl.1 F i g. I ebenfalls als Radialgebläse
ausgebildet ist. Sauggebläse 22 und Blasluftgebläsc 20 sind auf einer gemeinsamen Welle 23 fest angeordnet,
die über einen Riemenantrieb \on einem Antriebsmotor 24angetrieben wird.
Blasluftgebläsc 20 und Sauggebläse 22 werden somit mit derselben Oreh/ahl angetrieben. Das Sauggebläse
hat einen größeren Durchsat/ als das Blasluftgebläsc.
wobei durch die Drossel 16 in der .Saugleitung 14 und
durch den Druckvcrlust durch die Trennung der im Sammelbehälter 12 gesammelten Kohle von der durch
die Saugöffnungen 10 angesaugten Luft in der Nähe der Mündung des Flammschutzkanals 7 ein ausreichend
großer Gegendruck aufrechterhalten wird, daß ein Austritt von Gasen aus dem Planierloch 3 weitgehend
verhindert wird. Die in der Sauglcilung wirksamen Drossclstcllcn überbrücken gleichzeitig Druckschwankungen
in der üfenkammer 2 und dem Planierloch 3. Auch bei einer Druckerhöhung im Planicrloch 3 ist
somit die in den Flammschutzkanal 7 eintretende und vom Sauggebläse 22 abgesaugte Gasmenge aus der
Ofenkammer 2 klein. Damit bei sämtlichen Betriebszuständen ohne aufwendige Regelung ein Eintritt der
Blasluft in das Planierloch 3 und die Ofenkammer 2 vermieden ist. ist das Sauggebläse 22 in Anpassung an
das Blasluftgebläse 20 so ausgelegt, daß beim auftretenden Mindestdruck im Planierloch 3 gerade die gesamte
durch die Blasdüsen 9 zugeführte Luftmenge abgesaugt wird. Da das Sauggebläse 22 und das Blasluftgebläse 20
mit derselben Drehzahl umlaufen, ist das vorgegebene Verhältnis von abgesaugter Luft /u ztigeführier l.uf
auch bei anderen Bclricbs/iistäiulen konstant.
Bei der Ausfi'hrungsfoi m gemäll den I i g. 2 und i is
der Flammschiitzkanal 7 mitiels nicht gezeiglei
llydraulikmolorc verfahrbar. Hier/u isl der flamm
schlitzkanal 7 etwa in der Mine über Laufrollen 24 au feststehenden Schienen 25 sowie über einen Ausleger 2f
an seinem hinleren Linie an einer Stützrolle 2/ abgestützt. Außerdem ist am hinteren Lndc de-
ίο Flammschtitzkanals 7 ein Schwenkhebel 36 gelagert, ar
dessen vorderem Ende ein Stützrolle 28 gelagerl ist die sich an den Schienen 25 .i.istützt. und dessen hintere·
Knde ein Gegengewicht 29 trägt
An seinem der Muddling 8 abgcwandicn Lndc lätifi
der Flammschulzkanal 7 in einen durchgehender Kanalleil 30 aus. dessen I .'nge mindestens so groß isi
wie der Absland zweier benachbarter Quersiege 6 dei Planierstange 4 Hirrtliirch w inl ilii· naih liinli'ii :ui<, dar
Flammschutzkanal 7 austretende Blasluft bei jeder Stellung der Planierstange 4 bzw. ihrer Quersiege fi
gering gehalten. Bei jeder Stellung der Planierstange 4 befindet sich ein Quersteg 6 innerhalb des Kanalieils 30
so daß auch hier die Querstege der Planierstange 4 in die Abdichtung des Flammschutzkanals 7 einbezogen sind.
L>as Blasluftgcbläse 20 und das Sauggebläse 22 sind auf einem feststehenden Gestell 31 abgestützt. Damit
die Rel'l'ivbewegung des Flammsehutzkanals 7 zum Ansetzen an das Planierloch 3 bzw. /um Zurückziehen
vom Planierloch 3 aufgefangen wiril. sind die Sauglcilung
14 und die Blasleitung 18 jeweils als flexibler Schlauch ausgebildet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Unterseite der Klappe 13 für den Sammelbehälter 12 als Steuerkurve
für das Öffnen und Schließen des Sammelbehälters 12 ausgebildet. Hierzu ist die Klappe 13 an einer am
ortsfesten Gestell 33 gelagerten Sieuerrolle 32 abgestützt. Der Schließteil 33 der Klappe 13 verläuft etwa
waagerecht und der ofenseitige Öffnungsteil 34 der Klappe 13 verläuft schräg nach oben. In derjenigen
Stellung, in welcher der Flammschutzkanal 7 zum Planierloch 3 hin verfahren ist. wird die Klappe 13 durch
die sich am Schließteil 35 abstützende Steuerrolle 32
geschlossen gehalten. Beim Zurückziehen des Flammschutzkanals 7 läuft die Steuerrolie 32 auf das
Öffnungsteil 34, so daß die Klappe 13 unter ihrem Eigengewicht geöffnet wird.
Von Einfluß für die erforderliche Blasluftmenge ist u. a. der Abstand zwischen zwei benachbarten Querstegen
6. Somit kann die erforderliche Blasluftmenge dadurch gering gehalten werden, daß die Ab:.J*.ndc
zwischen den Querstegen 6 verringert werden. Gegebenenfalls können das Sauggebläse 22 und das Blasluftgebläse
20 zu einem einzigen Gebläse zusammengefaßt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verfahren zum Betrieb einer Planiervorrichtung, die aus einer Planierstange ?um Planieren der
Kohle in jeweils mit einem Planierloch für den Durchtritt der Planierstange versehenen Ofenkammern
von Horizontalkammer-Verkokungsöfen und einem die Planierstange umgebenden Flammschutzkanal
besteht, der stirnseilig mit seiner Mündung an dem Rand des Planierloches angesetzt und gegenüber
dem Druck in der Ofenkammer unter einem bestimmten Gegendruck gehalten wird, dadurch
gekennzeichnet, daß während des Betriebs der Planiervorrichtung aus dem Flammschutzkanal
nahe seiner Mündung Luft abgesaugt wird, wobei das Verhältnis der zugeführten Luftmenge zur
abgesaugten Luftmenge so einstellbar ist, daß bei einem beliebig gewählten, vorzugsweise dem geringsten
Ofendruck, die abgesaugte Lufimenge gleich der zugefähcten Luftmenge ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Saugdruck zwischen einem Sauggebläse und nahe der Mündung des Flammschutzkanals
vorgesehenen Saugöffnungen so gedrosselt wird, daß während des Planierens die
Druckdifferenz zwischen den Ansaugöffnungen und dem Sauggebläse um ein Mehrfaches größer ist als
die maximalen Druckschwankungen im Ofen.
3. Planiervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß nahe der Mündung (8) des Flammschulzkanals (7) in d-'.'sem Saugöffnungen
(10) ausgebildet sind, dir über eine Saugleitung (14)
mit einem Sauggebläse (22) vei -^inden sind, das auf
einen größeren Luftdurchsatz als das Gebläse (20) ausgelegt ist. wobei in der Sauglcitung (14) eine
vorzugsweise einstellbare Drossel (16) angeordnet ist.
4. Poliervorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (20) und das
Sauggebläse (22) mit derselben Drehzahl antreibbar sind.
5. Poliervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4. gekennzeichnet durch entlang des Innenumfangs des
Flammschutzkanals (7) verteilte, der Mündung (8) ^j
zugewandte Blasdüscn (9). die an das Gebläse (20) angeschlossen sind.
6. Poliervorrichtung nach einem der Ansprüche 3
bis 5. bei tier die Planierstange zwei Seitenstege und
mehrere diese verbindende Qticrstege aufweist und der Flammschul/kiinal langer als der Abstand
/wischen zsvci benachbarten Quersiegen der Planierstange
ist. dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Rlasdüscn (9) von der Mündung (8) des
l'lammschut/kanals (7) größer als der Abstand /wischen /wci benachbarten Qticrsicgen (6) der
Planierstange (4) ist.
7. Planicrvorrichtiing nach Anspruch 5 oder 6.
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gruppen von ninsdiisen (9) in Linpsrichning des Flnmmschul/kn /*,
nals(7) hintereinander angeordnet sind.
H. l'laniersorriehlimg nach einem der Ansprüche 4
bis 7. dadurch gekennzeichnet, dall die lllasdüscn (9)
schräg gegen die Achse uvr PlamerMangi' (4)
,ingcslellt sind. f,*.
<->. Planicrwirrichlimg nach einem der Ansprüche i
his 8. dadurch gekennzeichnet, daß an dem der
Μ'.ιικΙ'ί'ϋ! (H) ;!!·ί.·ι'<λ;ιικΙ|"!ι l'.nde des riammschu'/-kanals
(7) an diesem ein die Planierstange (4) umgebender Kanalteil (30) angeordnet ist, dessen
Länge mindestens dem Abstand zwischen zwei benachbarten Querstegen (6) der Planierstange (4)
entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732364458 DE2364458C3 (de) | 1973-12-24 | 1973-12-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Planiervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732364458 DE2364458C3 (de) | 1973-12-24 | 1973-12-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Planiervorrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2364458A1 DE2364458A1 (de) | 1975-07-03 |
| DE2364458B2 DE2364458B2 (de) | 1976-09-02 |
| DE2364458C3 true DE2364458C3 (de) | 1980-04-30 |
Family
ID=5901904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732364458 Expired DE2364458C3 (de) | 1973-12-24 | 1973-12-24 | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb einer Planiervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2364458C3 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19729032C1 (de) * | 1997-07-08 | 1999-02-11 | Dmt Gmbh | Vorrichtung zum Abdichten einer Planiertüröffnung einer Koksofenkammer |
| DE19830382A1 (de) * | 1998-07-08 | 2000-01-13 | Dmt Gmbh | Planierstange für Verkokungsöfen |
| DE19850105C1 (de) * | 1998-10-30 | 2000-03-30 | Thyssen Krupp Encoke Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Emissionen an der geöffneten Planiertür eines Kokskammerofens während einer Ofenbeschickung und einer Planierung der Schüttgutoberfläche |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2517968C2 (de) * | 1975-04-23 | 1983-10-27 | Heinz Dipl.-Ing. 4390 Gladbeck Hölter | Füllgasreinigungsanlage für Horziontalkammer-Verkokungsöfen |
| DE2837999C2 (de) * | 1978-08-31 | 1982-02-18 | Wsw Stahl- Und Wasserbau Gmbh, 4355 Waltrop | Vorrichtung zum Rückführen der beim Planieren in Horzitontalkammerverkokungsöfen ausgetragenen Kohle |
-
1973
- 1973-12-24 DE DE19732364458 patent/DE2364458C3/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19729032C1 (de) * | 1997-07-08 | 1999-02-11 | Dmt Gmbh | Vorrichtung zum Abdichten einer Planiertüröffnung einer Koksofenkammer |
| DE19830382A1 (de) * | 1998-07-08 | 2000-01-13 | Dmt Gmbh | Planierstange für Verkokungsöfen |
| DE19830382C2 (de) * | 1998-07-08 | 2001-03-15 | Montan Tech Gmbh | Planierstange für Verkokungsöfen |
| DE19850105C1 (de) * | 1998-10-30 | 2000-03-30 | Thyssen Krupp Encoke Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Vermeidung von Emissionen an der geöffneten Planiertür eines Kokskammerofens während einer Ofenbeschickung und einer Planierung der Schüttgutoberfläche |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2364458B2 (de) | 1976-09-02 |
| DE2364458A1 (de) | 1975-07-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HARTUNG, KUHN & CO MASCHINENFABRIK GMBH, 4300 ESSE |