DE236340C - - Google Patents

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DE236340C
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generator
gases
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coal
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/30Active carbon
    • C01B32/39Apparatus for the preparation thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der jetzt allgemein gebräuchlichen Art, Filterkohle wiederzubeleben, wird die Kohle ausgeglüht, wobei naturgemäß ein erheblicher Teil durch Abbrand verloren geht.
Die zeitweise angewendete Wiederbelebung mittels überhitzten Dampfes hat vor allem den Nachteil, daß der Dampf sehr hoch überhitzt werden muß, um die wirksamen Temperaturen zu bekommen. Deswegen und wegen anderer
ίο Mängel dürfte diese Methode heute allgemein wieder verlassen worden sein.
Bei dem vorliegenden Verfahren wird die Kohle von Verbrennungsgasen, die wenig oder keinen freien Sauerstoff oder reduzierbare Sauer-Stoffverbindungen enthalten und genügende Wärme besitzen, um flüchtige Verunreinigungen mit. zu verdampfen, durchzogen. Diese Gase können in einem gesonderten Generator erzeugt werden, und bei entsprechender An-Ordnung des Regenerierungsbehälters zur Aufnahme der wiederzubelebenden Holzkohle kann ein ununterbrochener Betrieb ermöglicht werden. Bei Verzichtleistung auf die Stetigkeit des Betriebes können die Verbrennungsgase direkt in dem Regenerierungsbehälter erzeugt werden.
Als Vorzüge des fraglichen .Verfahrens sind zu erwähnen:
die Sparsamkeit des Kohlenverbrauches,
die Einfachheit der Handhabung und
.die feine Qualität der wiederbelebten Kohle. Der letzterwähnte Vorzug ist besonders wesentlich bei der Verwendung der Filterkohle für die Spiritusrektifikation.
Die zur Durchführung des kontinuierlichen Prozesses erforderliche Einrichtung besteht zunächst gemäß beiliegender Zeichnung aus dem Regenerierungsbehälter α (Fig. 1), der von δ aus mit Filterkohle beschickt wird und bei c entleert wird. Bei d und bei e treten die im Generator f erzeugten Gase ein. Dieser Generator wird mittels Druckluft, die bei g eintritt, betrieben. Der Betrieb gestaltet sich folgendermaßen :
Zunächst . wird der Behälter α beschickt. Dann wird der Generator angeblasen, und die ersten Verbrennungsgase gehen ins Freie. Haben die Gase die gewünschte Temperatur und Zusammensetzung, so wird durch Einstellung der Ventile h und i das Gas durch d in den Behälter α geleitet. Wenn dann die Zone zwischen d und e genügend durchgewärmt ist, werden die Ventile umgestellt, und das Gas tritt bei e ein. Die Zone d-e soll dann schon zur Abkühlung dienen. Durch angebrachte Schauöffnungen wird der Prozeß überwacht, und es wird dem Fortschritt des Prozesses entsprechend bei c entleert und bei b wieder beschickt.
Bei Benutzung der Kohlenfilter selbst als Regenerierungsbehälter wird nur der Generator f benötigt, der dann am besten fahrbar mit anmontiertem elektrisch betriebenen Ventilator eingerichtet wird. Der Generator wird dann der Reihe nach an jedes der Kohlenfilter mittels Flanschverbindung angeschlossen.
Sollen die Kohlenfilter nicht selbst als Regenerierungsbehälter benutzt werden und ist andererseits der beschränkten Größe des Betriebes wegen ein kontinuierliches Arbeiten nicht nötig, so kann die Anordnung nach Fig. 2 getroffen werden. Bei dieser ist der
zylindrische Regenerierungsbehälter unten durch einen Rost abgeschlossen, unter den Druckluft geblasen wird. Zu Beginn des Betriebes wird auf dem Rost ein Holzkohlenfeuer entzündet. Es wird angeblasen, darauf wird der Behälter gefüllt, und dann erfolgt das Wiederbeleben der Kohle mittels Durchblasens der Verbrennungsgase.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Wiederbeleben von Holzkohle für Filter, dadurch gekennzeich-! net, daß man Gase, die wenig oder keinen freien Sauerstoff enthalten und von brenzliehen Stoffen frei sind (Generatorgase), die Kohle mit genügender Wärme, um flüchtige Verunreinigungen zu verdampfen, allseitig durchziehen läßt.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die wiederzubelebende Kohle enthaltende Behälter (Regenerierungsbehälter) in verschiedenen Höhenlagen Zuführungsstutzen für die heißen Gase enthält. '■
  3. 3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlenfilter selbst als Regenerierungsbehälter dient, während der Generator fahrbar ausgebildet ist, um an die einzelnen Kohlenfilter nacheinander angeschlossen zu werden.
  4. 4. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Regenerierungsbehälter selbst in seinem unteren Teil als Generator ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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