DE236118C - - Google Patents

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DE236118C
DE236118C DENDAT236118D DE236118DA DE236118C DE 236118 C DE236118 C DE 236118C DE NDAT236118 D DENDAT236118 D DE NDAT236118D DE 236118D A DE236118D A DE 236118DA DE 236118 C DE236118 C DE 236118C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/50Piling apparatus of which the discharge point moves in accordance with the height to the pile
    • B65H29/51Piling apparatus of which the discharge point moves in accordance with the height to the pile piling by collecting on the periphery of cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 236118 KLASSE \5d. GRUPPE
PAUL SCHIRMER in RIXDORF b. BERLIN.
von verschiedener Geschwindigkeit.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1910 ab.
Bei Mehrrollen-Rotationsmaschinen, bei denen die Bogen nach dem Druck abgeschnitten und gefalzt werden, ist es bisher nur möglich gewesen, von vier zu vier Seiten bänderlos zu sammeln. Zum Beispiel kann man bislang auf einer 32 seitigen Mehrrollen-Rotationsmaschine nur 32, 28, 24, 20, 16 usw. Seiten bänderlos sammeln. Ferner ist hierbei Voraussetzung, daß die Druckwerke sämtlich mit gleicher Geschwindigkeit laufen. Durch die vorliegende Erfindung soll es ermöglicht werden, von der um vier verminderten vollen Seitenzahl, der Maschine abwärts (also bei einer 32 seitigen Rotationsmaschine von 28 Seiten ab) von zwei zu zwei Seiten jede Produktion nach erfolgtem Abschneiden und Falzen der bedruckten Bogen bänderlos zu sammeln. Mit dieser Vorrichtung ist der weitere Vorteil verbunden, daß die paarweisen Druckwerke · mit verschiedener Geschwindigkeit arbeiten können.
Auf der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in zwei schematischen Darstellungen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung in der Stellung, bei welcher der Übertragungszylinder die Geschwindigkeit des langsamer laufenden Druckwerkpaares besitzt, während Fig. 2 die Vorrichtung in der Stellung zeigt, in welcher der Übertragungszylinder die Geschwindigkeit des schneller laufenden Druckwerkpaares besitzt.
Auf der Zeichnung ist 1, 2 das Schneidwerk, welches die bedruckten Bogen von dem langsamer laufenden Druckwerkpaare aufnimmt, während 3, 4 das Schneidwerk ist, welches die bedruckten Bogen von dem schneller laufenden Druckwerkpaare aufnimmt. 5 ist der Übertragungszylinder, welcher . mit einem elliptischen, in seinem einen Brennpunkte gelagerten Zahnrade 6 verbunden ist, welches mit dem ebenfalls analog gelagerten elliptischen Zahnrade 7 in Eingriff steht, das durch das Antriebsrad 8 unabhängig von dem Druckwerksantriebe angetrieben wird. 4 ist gleichzeitig der Sammelzylinder.
Angenommen, es sollen 22 Seiten auf einer 32 seitigen Mehrrollen-Rotationsmaschine bedruckt und gesammelt werden. Zu diesem Zwecke hat das eine Druckwerkpaar je acht Seiten zu drucken und muß mit voller Geschwindigkeit laufen. Von dem zweiten Druckwerkpaare hat das eine Werk vier Seiten und das andere Werk zwei Seiten doppelt zu drucken, wobei diese beiden letzteren Druckwerke nur mit halber Geschwindigkeit laufen. Die Papierbahn beim vierten Werke ist nur eine Seite breit, während die Papierbahnen der übrigen drei Druckwerke je zwei Seiten breit sind. Die Papierbahnen der mit halber Geschwindigkeit laufenden Druckwerke werden nach dem Passieren der Druckzylinder der Länge nach gefalzt und hierauf dem Schneidwerke 1, 2 zugeführt, welches mit gleicher halber Geschwindigkeit läuft. Die Papierbahnen der mit voller Geschwindigkeit laufenden Druckwerke werden ebenfalls nach dem Verlassen der Druckzylinder längsgefalzt und dem mit gleicher voller Ge-
schwindigkeit laufenden Schneidwerke 3, 4 zugeführt. Sind die' Bogen vom Schneidwerke i, 2 abgeschnitten, so werden sie vom Übertragungszylinder 5, welcher in diesem Augenblicke (Fig. 1) die Geschwindigkeit des langsamer laufenden Schneidwerkes 1,2 besitzt, mitgenommen. Nach einer halben Umdrehung erlangt der Übertragungszylinder 5 diejenige Stellung (Fig. 2), in welcher er die Gesch. windigkeit des schneller laufenden Schneidwerkes 3, 4 erhält und mit dieser Geschwindigkeit die Bogen an den mit gleicher Geschwindigkeit laufenden Sammelzylinder 4 abgibt. Nachdem der Sammelzylinder 4 die ihm vom Schneidwerke 3, 4 unmittelbar zugeführten Bogen gesammelt hat, werden die von ihm gesammelten 22 Seiten aus der Maschine geführt. Damit ist eine Druck- bzw. Sammelperiode beendet,
. und der Vorgang wiederholt sich von neuem.
Die Geschwindigkeitsabmessung der Druckwerke bzw. des Übertragungszylinders ist derart geregelt, daß der Sammelzylinder 4 zunächst acht Seiten vom Schneidwerke 3, 4, dann sechs Seiten vom Schneidwerke 1,2 und hierauf wieder acht Seiten vom Schneidwerke 3, 4 erhält. Die verschiedene Geschwindigkeit des Übertragungszylinders 5 wird, wie ohne weiteres ersichtlich, dadurch erreicht, daß nach Fig. 1 einmal das große Zahnsegment (großer Radius x) des Zahnrades 6 mit dem kleinen Zahnsegmente (kleiner Radius y) des Zahnrades 7 und das andere Mal (Fig. 2) umgekehrt das kleine Zahnsegment des Rades 6 mit dem großen Zahnsegment des Rade? 7 kämmt. Ist hier von verschiedener Geschwindigkeit des Übertragungszylinders die Rede, so ist damit die Umfangsgeschwindigkeit gemeint.
Durch diese neuartige Anordnung des Übertragungszylinders 5 erübrigt sich die Anwendung jedweder Bänderführung und man kann Bogen bzw. Seiten von beliebiger gerader Zahl drucken und sammeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum bänderlosen Sammeln der nach dem Druck abgeschnittenen und gefalzten Bogen für Mehrrollen-Rotationsmaschinen mit paarweisen Druckwerken von verschiedener Geschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungszylinder (5) unabhängig von den Schneidwerken (1, 2, 3, 4) durch ein Wechselgetriebe (6, 7) so angetrieben wird, daß er abwechselnd die Geschwindigkeiten der verschieden schnell laufenden Druckwerkpaare erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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