DE236113C - - Google Patents
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- DE236113C DE236113C DENDAT236113D DE236113DA DE236113C DE 236113 C DE236113 C DE 236113C DE NDAT236113 D DENDAT236113 D DE NDAT236113D DE 236113D A DE236113D A DE 236113DA DE 236113 C DE236113 C DE 236113C
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- nuts
- straps
- belt
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68B—HARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
- B68B1/00—Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
- B68B1/04—Bridles; Reins
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F9/00—Belts, girdles, or waistbands for trousers or skirts
- A41F9/002—Free belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Buckles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Zb. GRUPPE
Befestigung von Schnallenstrippen an Riemen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12, November 1910 ab.
Bei den Seitengewehrkoppeln der Infanterie ist rückseitig an den eigentlichen Koppelriemen
eine Strippe genäht, in welche das Schloß gehakt wird. Es kommt nun öfters vor, daß diese
Strippe entweder hinter der genähten Stelle oder bei dem Loche, in welches das Schloß gehängt
ist, zerreißt. Dann wird das unbrauchbare Ende von dem Koppelriemen abgetrennt und das übrig gebliebene Vorderende der Strippe
ίο hier wieder angenäht. Die Strippe ist dann freilich
kürzer, doch ist ihre Länge von vornherein so gewählt, daß sie mehrere solche Verkürzungen
erleiden kann, ohne zum Gebrauche zu kurz zu werden. Das öftere Annähen der Strippe
an den Riemen schädigt diesen jedoch an der Nähstelle, auch erhält er hier ein sehr unschönes
Aussehen. Schon bei neuen Koppeln sehen die an deren Außenseite sichtbaren Nähte unschön
aus. Zudem ist es dem im Felde stehenden Soldaten, dem die Strippe des Koppels reißt,
unmöglich, dieselbe wieder festzunähen, er kann dann sein Seitengewehrkoppel nicht in
der üblichen Weise umbinden und muß sich auf irgendeine Weise behelfen, bis er einen Sattler
trifft.
Diesen Ubelständen hilft vorliegende Erfindung in einfacher Weise ab. Bei ihrer Anwendung
sind außen am Riemen keine Nähstiche zu sehen. Dieselbe Befestigungsart kann auch
bei jeder anderen Verbindung von Riemen, z. B. bei Pferdegeschirren, angewandt werden, so
daß jeder Landmann sein Geschirr selbst wieder herstellen kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Befestigung der Strippe am Infanteriekoppel,
Fig. 2 einen Schnitt durch diese Befestigung und
Fig. 3 Strippenbefestigungen gemäß der Erfindung an einem Pferdezaum.
Das Leder des Koppelriemens α (s. Fig. 1
und 2) ist da, wo die Schnallenstrippe befestigt werden soll, an beiden Seiten gespalten. In
jedem dieser Spalte b befinden sich die platten Muttern oder Köpfe c der Schrauben d, die
durch ein Loch im Riemen α nach der Innenseite des Riemens ragen. Die beiden Spaltöffnungen
b des Riemenendes Λ können dann durch Nähen, Kleben 0. dgl. geschlossen werden.
Die um das ganze Riemenende gelegten Nähte f würden, im Gegensatz zu den Nähten, mit
welchen bisher die Strippen befestigt wurden, zierend wirken. Die Schnallenstrippe g hat nun
da, wo sie an dem Koppelriemen α befestigt werden soll, vier Löcher, in welche die Schrauben
d passen. Mit diesen Löchern wird die Strippe über die Schrauben d gelegt und dann
durch die Muttern h an dem Koppelriemen a festgeschraubt, wodurch eine sehr starke Befestigung
erreicht wird. Ist die Strippe g abgerissen, so werden einfach die äußeren Muttern h
gelöst, das unbrauchbare Ende der Strippe wird abgerissen und fortgeworfen und die
Strippe wieder, nachdem man vier neue Löcher in dieselbe geschnitten hat, mittels der Schrau-
ben d und Muttern h an dem Koppelriemen a befestigt. Die flachen Köpfe c der Schrauben d
können, damit sie nicht etwa, wenn sich die Muttern auf ihnen festgesetzt haben sollten,
durch Mitdrehen ein Lösen der Muttern verhindern, mit Zacken i versehen sein, welche
sich in das Leder drücken. Die Muttern h haben einen Schlitz k, zwei Löcher oder ähnliches,
so daß man sie mit dem Taschenmesser, dem
ίο Seitengewehr, einem Stück Blech oder ähnlichem
lösen und wieder festschrauben kann.
In Fig. 3 ist die Anwendung der Erfindung auf einen Pferdezaum dargestellt. An dem Kopfbande
I des Zaumes sind unterhalb des Stirnbandes m beiderseits je zwei Schnallenstrippen
η und 0, wie schon beim Koppelriemen beschrieben,
vermittels Schraubend und Mutternh
befestigt. Die vorderen Strippen η sind für die Befestigung der Schnallen p der zum Gebiß
führenden Riemen q, die hinteren beiden Strippen 0 für die Befestigung der Schnallen r des
Kehlriemens s bestimmt. Die zum Gebiß führenden Riemen q tragen an ihrem unteren Ende
je eine Schnalle t. Kurz oberhalb derselben ist an der Innenseite der Riemen q wiederum vermittels
Schrauben d und Muttern h je eine Strippe η angebracht. Durch die Schnallen t
und die Strippen u werden die Ringe ν befestigt, an welchen sich das Gebiß w und der Zügelriemen
χ befinden. Reißt nun irgendeine der sechs Strippen n, 0 oder u ab, so kann dieselbe
wie beim Koppelriemen durch Abschrauben der Muttern h, Abnehmen und Wegwerfen des abgerissenen
Strippenendes und erneutes Festschrauben der Strippen wieder befestigt werden. Eine Anzahl kleiner Löcher für die Schrauben d
könnte schon von vornherein in den Strippen vorgesehen sein. Auch beim Pferdegeschirr
wird das Ansehen durch die Vorrichtung nur gehoben, denn die Muttern oder Köpfe h würden,
wenn aus blankem Metall hergestellt, sehr zieren. Sie können jedoch auch die Farbe des
Zaumes haben.
Genau so läßt sich die Vorrichtung gemäß der Erfindung an den übrigen Teilen des Pferdegeschirres
sowie an jeder anderen Art von Riemenzeug anwenden:
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Befestigung von Schnallenstrippen an Riemen, insbesondere für Seitengewehrkoppeln, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Spaltöffnungen (b) am oberen und unteren Rand des Riemenendes (a oder I) flache Schraubenmuttern (c) befinden, in denen durch Löcher von der Rückseite der Riemen Schraubstifte (d) zu befestigen sind, auf welchen die gelochten Schnallenstrippen (g oder n, 0) durch Muttern (h) festge-· halten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236113C true DE236113C (de) |
Family
ID=495821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236113D Active DE236113C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236113C (de) |
-
0
- DE DENDAT236113D patent/DE236113C/de active Active
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