DE2358723C2 - Rotationskolbenmaschine - Google Patents
RotationskolbenmaschineInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C1/00—Rotary-piston machines or engines
- F01C1/30—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
- F01C1/34—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
- F01C1/344—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
- F01C1/3446—Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member the inner and outer member being in contact along more than one line or surface
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rotationskolbenmaschine mit einem in einem Gehäuse mit ovaler Innenwandung
mittig gelagerten und die Innenwandung an zwei Stellen berührenden Rotor, mit vier in radialen Schlitzen des
Rotors geführten Schiebern, die bei Drehung des Rotors zwischen diesem und der ovalen Innenwandung des
Gehäuses veränderliche Arbeitsräume bilden, wobei die Schieber an Gelenken von mitein- nder gelenkig verbundenen,
ein gleichseitiges Viereck bildenden und sich in zentrischen Ausnehmungen abs; izenden Trägerstücken
gelagert sind.
Die bisher bekannten Rotationskolbenmaschinen sind in der praktischen Verwendbarkeit dadurch beschränkt,
daß ihre Schieber starker Fliehkrafteinwirkung unterliegen, die insbesondere bei größerer Abmessung
des Verdichters oder höherer Drehzahl des Rotors unzulässige Reibung und Trägheitsbelastung
verursacht. Die Anwendung dieser Maschinen ist daher bisher vorwiegend auf kleine und langsam laufende Ölpumpen
für Schmierung, Steuerung oder Kühlung beschränkt.
Bei der bekannten Rotationskolbenmaschine nach der US-PS 36 14 277 sind die'Trägerstücke in ihren Gelenkpunkten
mit Rollen versehen, die sich auf einer zur Innenwandung des Gehäuses äquidistanten Bahnkurve
abstützen und abwälzen und auf die Schieber einwirkende Fliehkräfte auffangen. Die Rollen müssen bei jeder
Rotordrehung mehrere Umdrehungen ausführen. Dabei ergeben sich erhöhte Reibungsverluste.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Wirkung der Fliehkraft auf die Schieber im Rotor der Maschine derart
aufzuheben, daß dabei die Reibungsverluste verringert werden.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die zentrischen Ausnehmungen an den Stirnseiten
des Rotors jeweils kreisförmig mit derrr Radius r ausgebildet sind, und daß die Trägerstücke halbkreisförmig
mit dem Radius r/2 geformt sind und mit ihren halbkreisförmigen Seiten die Wandungen der Ausnehmungen
berühren.
Die mit den Trägerstücken gelenkig verbundenen Schieber stützen sich in jeder Position des Rotors gegenseitig
ab, und zwar geschieht dies in der Weise, daß die halbkreisförmigen Tragerstücke sich an der kreisförmigen
Ausnehmung des Rotors abwälzen, wobei sich der Berührungspunkt zwischen Trägerstück und Ausnehmung
periodisch verlagert. In Bezug auf den Berührungspunkt ergibt sich dadurch auch bei unterschiedlichen
Fliehkräften an benachbarten Schiebern aufgrund der umgekehrt proportionalen Hebelarme dieser Fliehkräfte
ein Momentengleichgewicht. Voraussetzung hierfür ist die Abstützung des halbkreisförmige τ Trägerstückes
an der kreisförmigen Ausnehmung des Rotors. Durch das Momenten- und Kräftegleichgewicht
zwischen den Schiebern und den Trägerstücken wird eine Andrückkraft und damit Reibung zwischen den
Schiebern und der Innenwandung des Gehäuses weitgehend
vermieden.
Ein weiterer wesentlicher, durch die Erfindung erzielter Vorteil ist darin zu erblicken, daß die Möglichkeit
des Verkantens der Schieber in den Schlitzen des Rotors und hierdurch eintretende zusätzliche Reibung ausgeschlossen
sind, und zwar infolge der zwangsweisen radialen Führung der Schieber durch die Trägerstücke.
Die Erfindung ermöglicht es somit. Rotationskolbenmaschinen
mit wesentlich größerer Abmessung und wesentlich höherer Drehzahl als bisher herzustellen. Die
erfindungsgemäßen Rotationskolbenmaschinen sind dadurch den bekannten Rotationskolbenmaschinen in Leistung
und Wirkungsgrad überlegen und können andere Maschinenarten ersetzen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung an einer Rotationskolbenmaschine veranschaulicht Es zeigt
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung an einer Rotationskolbenmaschine veranschaulicht Es zeigt
F i g. 1 die Maschine im Querschnitt mit in Leerlaufstellung befindlichem Rotor,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11—II der Fig. 1
und
F i g. 3 und 4 die Maschine im Teilquerschritt mit jeweils weitergedrehtem Rotor.
Die Rotationskolbenmaschine besteht aus einem mit zwei Flanschen 1, 2 versehenen Gehäuse 3 und dem
Rotor 4. Der Rotor 4 ist auf einer in den Flanschen 1, 2 mittig gelagerten Welle 5 fest angeordnet und berührt
an zwei Stellen die ovale Innenwand des Gehäuses 3. Mit 6 sind vier Schieber bezeichnet, die in radialen
Schlitzen 7 des Rotors 4 geführt sind und in Arbeitsräumen 8,9 umlaufen. In der Wandung des Gehäuses 3 sind
zwei Einlaßkanäle 10, U und zwei Auslaßkanäle 12,13 für gasförmige oder flüssige Medien vorgesehen.
Gemäß der Erfindung weist der Rotor 4 an beiden Sirnseiten je eine krebförmige, zentrische Ausnehmung
14,15 mit den Radius rauf. In einer jeden Ausnehmung
14,15 sind vier unter Verwendung des Radius r/2 halbkreisförmig
geformte, mit 16 bezeichnete Trägerstücke angeordnet, die untereinander an den Enden mit Hilfe
von Gelenkbolzen 17 verbunden sind und mit ihren geraden Seiten ein gleichseitiges Viereck bilden. Die Trägerstücke
16 berühren mit ihren halbkreisförmigen Seiten die Wandungen der Ausnehmungen 14, 15. Die
Schieber 6 sind mit ihren inneren Enden auf den Gelenkbolzen 17 gelagert. Die Trägerstücke 16 und Schieber 6
bilden über die Gelenkbolzen 17 mit den Wandungen der Ausnehmungen 14, 15 des Rotors 4 einen kraftschlüssigen
Verbund.
Das die Arbeitsräume 8,9 durch die Einlaßkanäle 10, 11 und die Auslaßkanäle 12, 13 in Pfeilrichtung durchstömende
Medium bewirkt bei Verwendung der Rotationskolbenmaschine als Motor durch Druck auf die
Schieber 6 und über den Rotor 4 Rotation der Welle 5 zur Krafterzeugung. Bei Verwendung als Pumpe wird
durch Antrieb der Welle 5 das Medium mit den Schiebern 6 in strömende Bewegung gesetzt und im Bedarfsfall
zusätzlich verdichtet.
Anstelle eines Rotors mit vollem Querschnitt kann auch ein mit Stützlagern für die Welle versehener hohlzylindrischer
Rotor verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (1)
- Patentanspruch:Rotationskolbenmaschine mit einem in einem Gehäuse mit ovaler Innenwandung mittig gelagerten und die Innenwandung an zwei Stellen berührenden Rotor, mit vier in radialen Schlitzen des Rotors geführten Schiebern, die bei Drehung des Rotors zwischen diesem und der ovalen Innenwandung des Gehäuses veränderliche Arbeitsräume bilden, wobei die Schieber an Gelenken von miteinander gelenkig verbundenen, ein gleichseitiges Viereck bildenden und sich in zentrischen Ausnehmungen abstützenden Trägerstücken gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrischen Ausnehmungen (14, 15) an den Stirnseiten des Rotors (4) jeweils kreisförmig mit dem Radius r ausgebildet sind, und daß die Trägerstücke (16) halbkreisförmig mit dem Radius r/2 geformt sind und mit ihren halbkreisförmigen Seiten die Wandungen der Ausnehmungen (14,15) berühren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732358723 DE2358723C2 (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Rotationskolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732358723 DE2358723C2 (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Rotationskolbenmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2358723A1 DE2358723A1 (de) | 1975-05-28 |
| DE2358723C2 true DE2358723C2 (de) | 1986-03-13 |
Family
ID=5899035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732358723 Expired DE2358723C2 (de) | 1973-11-26 | 1973-11-26 | Rotationskolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2358723C2 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ES272619A1 (es) * | 1961-01-23 | 1962-03-01 | Whirlpool Co | Un dispositivo compresor para fluidos |
| FR1464744A (fr) * | 1965-11-13 | 1967-01-06 | Moteur rotatif à combustion interne | |
| US3614277A (en) * | 1969-05-14 | 1971-10-19 | Toyoda Chuo Kenkyusho Kk | Vane-type rotary engine |
-
1973
- 1973-11-26 DE DE19732358723 patent/DE2358723C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2358723A1 (de) | 1975-05-28 |
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Legal Events
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