DE235458C - - Google Patents

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DE235458C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/04Primary clocks
    • G04C13/06Contact devices

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand ist eine weitere Ausbildung der durch Patent 235457 geschützten Stromschlußvorrichtung. Bei derselben wird, soweit es sich um die in der Zeichnung der Patentschrift dargestellte Ausführungsform handelt, ein Isolierstück angewendet, mit welchem der dasselbe tragende Hebel sich zeitweilig an den als Stift ausgebildeten Stromschlußteil anlehnt. Der Stromschluß kommt dadurch zustände, daß dieser Stift, der zunächst an dem Isolierstück entlanggleitet, von demselben auf den an dieser Stelle durch eine Platinauflage geschützten Hebel übergeht. Da dieser Vorgang sich ununterbrochen wiederholt, so tritt eine ständig zunehmende Abnutzung des Isolierstückes ein mit dem Erfolge, daß an der Übergangsstelle zur Platinauflage sich eine stufenförmige Ausbuchtung bildet, die Veranlassung zu Stromfeuer gibt und so die Vorrichtung unverwendbar macht.
. Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß der Hebel an Stelle des Isolierstückes zweckmäßig durch Anordnung einer Aussparung derart ausgestaltet wird, daß er vor dem Stromschluß mit dem Stromschlußstück nicht in Berührung tritt. Beide stehen sich vielmehr durch einen Luftraum getrennt gegenüber, und der Hebel fällt zur Herbeiführung des Stromschlusses unmittelbar auf den Stift oder umgekehrt dieser gegen den Hebel.
Dazu ist aber erforderlich, daß der Hebel durch eine besondere, zwangläufig bewegte Vorrichtung aus der Bahn des Stiftes bewegt wird, die derselbe durchschreiten muß, um in die für den Stromschluß erforderliche Stellung zu gelangen.
. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Stromschlußvorrichtung dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht desselben.
Fig. 2, 3 und 4 zeigen Stellungen, welche die Stromschlußteile und die zur Bewegung derselben dienenden Teile nach und nach einnehmen.
Auf der stets im Sinne des Pfeiles gleichförmig gedrehten Welle α ist eine Stiftenscheibe b aufgekeilt, die vier senkrecht zu ihrer Ebene angeordnete Stifte c trägt. Durch dieselben wird bei der Drehung der Scheibe b ein Hebel d beiseite geschoben, der um den Zapfen e drehbar ist und einen Absatz f trägt. Um den Zapfen e ist auch ein mit d fest verbundener Hebel g drehbar, an dessen einem Arm ein mit der Feder h belasteter Stift i angebracht ist. Der andere Arm des Hebels trägt den Stromschlußstift k.
Ferner ist um einen Zapfen I drehbar ein Hebel m vorhanden, der eine geradlinige Gleitbahn η besitzt, an welche sich eine kurvenförmige Bahn 0 anschließt. Der Hebel m trägt eine Fassung j>, in welcher ein Isolierstück q genau einstellbar befestigt ist, der als Anschlag für den um einen Zapfen r drehbaren, mit der Feder s belasteten Hebel t dient, der mit einer Aussparung u versehen ist. Parallel zu demselben

Claims (2)

ist ein Hebel ν an ihm drehbar angeordnet, der als Träger der Palette w dient, der an dem Hebel t eine darangelötete Platinauflage χ gegenübersteht. Die Palette w wird durch eine Feder y fest gegen die Auflage χ gedruckt. Mit ζ ist ein Stromwender bezeichnet, der jedoch nur dann angeordnet wird, wenn die Uhr mit wechselnden Strömen betrieben werden soll. Die Einrichtung desselben kann als bekannt vorausgesetzt werden. Bei der Drehung der Scheibe b wird zunächst der Hebel m abgedrückt und dann der Hebel d gedreht, wobei auch eine Drehung des Hebels g derart erfolgt, daß der Stromschlußstift k in die gehobene Stellung (Fig. 3) gelangt. Es senkt sich darauf der Hebel m und bringt dadurch den Hebel t in den Bereich des Stiftes k. Darauf erfolgt Abfall des Hebels d, der vorher durch einen Stift c gehoben war, in zwei Ab-Sätzen, wobei der Hebel g derart mitgedreht wird, daß der Stromschlußstift k zwischen die Palette w und das Platinstück χ zu liegen kommt. In dieser Stellung verbleibt er so lange, als der Stift c das weitere Zurückspringen des Hebels d hindert. Beim Zurückspringen desselben wird der Stift k ruckweise aus der Einklemmung zwischen den Teilen w und χ herausgerissen und gelangt wieder in die tiefste Stellung, welche in Fig. 1 dargestellt ist. Während des Anhebens des Stiftes k befindet sich der Hebel t in der in Fig. 2 dargestellten Stellung, weil während dieser Zeit eine Drehung des Hebels m infolge des Entlanggleitens des betreffenden Stiftes c an der Kurvenbahn 0 nicht erfolgt. An Stelle des Hebels m kann selbstverständlich irgendein anderes, durch die Drehung der Scheibe b unmittelbar oder mittelbar gesteuertes Gestänge o. dgl. verwendet werden. Auch ist es zulässig, unter Fortfall des Hebels g den Stift k an dem Hebel d oder einem damit starr verbundenen Arm zu befestigen und das Hebelpaar t, ν derart zu lagern, daß es in die Bewegungsbahn dieses Stiftes in allem wesentlichen so eingreift, wie es vorstehend geschildert ist. Als vorteilhaft erweist es sich, die Palette w, welche bei Stromschlußvorrichtungen ähnlicher Art aus isolierendem Stoff hergestellt wird, aus Metall zu bilden und in leitende Verbindung mit dem Teil t zu bringen, was aber die Anordnung des Isolierstückes q nötig macht. In diesem Falle werden nämlich Schwingungen der Uhr, welche während des Stromschlusses eintreten, eine Schwankung in der Stromstärke oder gar eine Stromunterbrechung nicht herbeiführen, da der Stromschlußstift k mit wenigstens einem der beiden Teile w und χ in Berührung bleiben muß. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Stromschluß vorrichtung, insbesondere für Gleichstromhauptuhren nach Patent , 235457, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortfall des Isolierstückes der Hebel ft) derart gestaltet ist und mechanisch bewegt wird, daß er nur zur Zeit des Stromschlusses in den Bereich des Stromschlußstiftes (k) gelängt.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte Stiftenscheibe (b), die den mit einem Absatz (f) versehenen Hebel (d) und den damit verbundenen, den Stromschlußstift (k) tragenden Hebel (g) dreht, gleichzeitig mittels ihrer Stifte (c) ein Gestänge (z. B. einen mit gerader Bahn (n) und kurvenförmiger Bahn (0) versehenen Hebel (mf) in Tätigkeit versetzt, derart, daß das Hebelpaar (t, v) aus der Bahn des Stiftes (k) verschoben und wieder in dieselbe zurückgeführt wird. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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