DE2345063A1 - Schneidfuehrung an maschinen zur herstellung kontinuierlicher straenge, insbesondere an zigarettenfertigungsmaschinen - Google Patents

Schneidfuehrung an maschinen zur herstellung kontinuierlicher straenge, insbesondere an zigarettenfertigungsmaschinen

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DE2345063A1 DE19732345063 DE2345063A DE2345063A1 DE 2345063 A1 DE2345063 A1 DE 2345063A1 DE 19732345063 DE19732345063 DE 19732345063 DE 2345063 A DE2345063 A DE 2345063A DE 2345063 A1 DE2345063 A1 DE 2345063A1
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    • A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

DR. BERG DIl1L.-ING. STAPF DIPL.-ING. SChWABE DR. DR. SANDMAIR
8 MÜNCHEN 86, POSTFACH 86 02 45
Anwaltsakte 2k 355 6. September 1973
USINES DECOUFLE* Paris/Frankreich
Schneidführung an Maschinen zur Herstellung kontinuierlicher Stränge, insbesondere an Zigarettenfertigungsmaschinen0
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen, welche kontinuierliche Stränge fertigen, wobei das Produkt, beispielsweise Tabak, in einen kontinuierlichen Strang verteilt wird, welcher dann in einen fortlaufenden Um-
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8 München 80, MauerkircherstraBe 45 Banken: Bayerische Vereinsbank München 453
Telegramme: BERGSTAPFPATENT München Hypo-Bank München 389 2623 TELEX: 05 24 560 BERG d Postscheck München 653 43 -80S
schlag eingewiokelt wird, wobei das Papier, im Falle von Zigarettenfertigungsmaschinen, sich im Drehsinne des Stranges und mit derselben Geschwindigkeit wie dieser aufrollt.
Der Strang wird dann gewöhnlich in Stücke gleicher Länge mittels eines Schneidwerkzeuges zerschnitten.
Die heute übliche Geschwindigkeit von Zigarettenfertigungsmaschinen entspricht einer Herstellung von mehreren tausend Zigaretten pro Minute. Somit beträgt die Vorschubgeschwindigkeit des Strangs mehrere hundert Meter pro Minute,
Die verwendeten Schneidwerkzeuge weisen im allgemeinen eine Scheibe auf, die sich um ihre Achse dreht und eine sehr dünne Klinge trägt, welche den Strang zerschneidet, in"dem sie sioh mit derselben Geschwindigkeit wie dieser fortbewegt« Für einen Schnitt senkrecht zum Strang und sauberer Ausführung ist es unentbehrlich, daß während des Hindurchtretens des Messers durch den Strang dieser ebenso wie die Schneidklinge geführt und gehalten sind, Sine solche Führung wird mittels zweier Führungsbacken bewerkstelligt, die beidseitig des Messers angeordnet
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sind und die mit Schneidführungen bezeichnet werden, Diese Schneidführungen müssen wohl bemerkt mit dem Messer mitlaufen und somit während des Schnittes sich mit derselben Geschwindigkeit wie der Strang vorbewegen.
Die am meisten übliche Steuerung für die Schneidführungen wird durch, eine Vorrichtung bewerkstelligt, die eine Hin- und Herbewegung mittels einer Pleuelstange ausführt, welche durch den Exzenterzapfen einer Drehscheibe gesteuert ist. Der größte Nachteil einer solchen Vorrichtung ist es, daß sie bei einer Geschwindigkeit von mehreren tausend Zigaretten in der Minute sehr beträchtlichen Beschleunigungen unterworfen ist, welche zu wesentlichen Vibrationen führen, die sich durch die gesamte Maschine hindurch fortsetzen.
Man hat bereits Vorrichtungen vorgeschlagen, die nur sich fortlaufend gleichförmig drehende oder verschiebende Teile aufweist: Dies sind Vorrichtungen, bei denen eine Scheibe oder eine Kette eine Mehrzahl von Schneidführungen trägt und bei denen die Tangentialgeschwindigkeit gleich der Geschwindigkeit des Strangs ist. Das Vorhandensein einer Mehrzahl von Schneidführungen, die in genau dem der gewünschten Zigarettenlänge entspre-
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chenden Abstand angeordnet sein müssen, führt zu einem wesentlichen Nachteil sowohl bei der Verwirklichung genauer Abstände, als auch bei der Anpassung an Produkte unterschiedlicher Länge.
Man hat auch Vorrichtungen vorgeschlagen, bei denen die Schneidführung sich verschiebt, während sie stets parallele Stellungen einnimmt und senkrecht zum Zigarettenstrang verbleibt, indem sie um eine Achse mit einer gleichförmigen Tangentialgeschwindigkeit kreist, die der Vorschubgeschwindigkeit des Stranges gleicht.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist eine Vorrichtung dieser Art und dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidführung am Ende einer Welle befestigt ist, die frei drehbar in einer exzentrischen Bohrung gelagert ist, welche in einer Scheibe ausgebildet ist, die mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit drehbar angetrieben ist, wobei das andere Ende der Welle über ein Kardangelenk mit einem Schwingarm verbunden ist, dessen anderes Ende über ein zweites Kardangelenk mit einem feststehenden Achszapfen verbunden ist, welcher mit der Achse der Scheibe ausgerichtet ist.
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Auf diese Weise bleiben sämtliche Stellungen der Schneidführung während des Umlaufens der Scheibe parallel zueinander·
Die drehend angetriebene Scheibe läuft mit einer derartigen Geschwindigkeit um, daß sie eine vollständige Umdrehung ausführt, während sich der Strang entsprechend der Länge L einer Zigarette vorschiebt«
Wann B die Exzentrizität zwischen der Achse der drehend angetriebenen Scheibe und der Achse der die Schneidführung tragenden Welle ist, muß die Exzentrizität E auf einen durch die Gleichung 21TE=L entsprechenden Wert eingestellt werden, damit die Tangentialgeschwindigkeit der Schneidführung gleich der Vorschubgeschwindigkeit des Stranges ist.
Die kennzeichnenden Merkmale der Erfindung folgen aus der folgenden Beschreibung unter Bezug auf die ein Beispiel darstellende Zeichnung,
Fig, 1 ist eine Stirnansicht«
Fig, 2 ist ein Schnitt entlang der Linie 1X--XI in Fig. 1.
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Ein festes Gestell 1 trägt unter Zwischenschaltung von Rollenlagern eine Hohlwelle 2, welche die Scheibe 3 abstützt. Diese Baueinheit wird mittels des Antriebszahnrades 4 drehend angetrieben.
Die offenen Schneidführungen 5 und 6 sind an der Platte 7 befestigt, welche fest mit der Welle 8 ist, die sich frei in dem Lagerbock 9 drehen kann, welcher an der Scheibe 3 festgelegt ist. Die Welle 8 ist durch das Kardangelenk 10 mit einem Schwingarm 11 verbunden, dessen anderes Ende durch das Kardangelenk 12 mit dem Achszapfen 13 verbunden ist, welcher unbeweglich in dem Gestell .1 abgestützt ist und dessen Achse mit derjenigen der Baueinheit aus den Teilen 2 und 3 übereinstimmt.
Der Lagerbock ^ und die Welle 8 sind um ein Maß E zur Achse der Baueinheit aus den Teilen 2 und 3 exzentrisch angeordnet.
Das Antriebsrad 4 führt eine volle Umdrehung aus, während sich der Tabakstrang use die Länge einer Zigarette vorschiebt. Dies gilt gleicliereeiue für die Scheibe 3f die ¥θ11θ 8 und dio Sclmei-:'•v'-rwgon 5 iarf 6-,
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Die Ach.se 8 beschreibt um die Ach.se der Scheibe 3 einen Kreis mit dem Radius E, und sämtliche Teile, die daran fest sind, insbesondere sämtliche Punkte der Schneidführungen, beschreiben Kreise mit dem Radius E1 welche sich durch die gegenseitige Versetzung voneinander unterscheiden. Die Schneidführungen bleiben daher bei ihrer Bewegung in sämtlichen Stellungen parallel zueinander.
Wenn beispielsweise der Zxgarettenstrang I^ horizontal verläuft und sich die Schneidführungen über dem Strang befinden, muß der Schnitt stattfinden, wenn die Schneidführungen 5 und 6 ihre unterste Stellung tangential zum Strang 14 einnehmen.
Wenn sich die Länge L der Zigarette ändert, muß die Exzentrizität E auf einen derartigen Wert geändert werden, welcher die Gleichung 2TE = L erfüllt. Man kann diese Exzentrizität ändern, indem der Lagerbock 9 und somit auch die Welle 8 gegenüber der Scheibe 3 verschoben werden. Die Verschiebung des Lagerbockes 9 ist mittels Langlöchern 15 und 16 möglich. Die Schraube 23, welche den Achszapfen 13 festlegt, muß gelöst werden, damit diese in ihrer Bohrung gleiten kann, wenn der Lagebock 9 verstellt wird. Anschließend wird der Lagerbock 9 auf eine gewünschte Exzentrizität mittels der Schraubbolzen 17 und 18 festgelegt,
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Daraufhin werden die Schneidführungen 5 und 6 auf die richtige Lage relativ zum Zigarettenstrang 14 eingestellt, indem sie im richtigen Sinn auf der Platte 7 der Welle 8 mittels der vertikalen Langlöcher 19 und 20 und der Schraubbolzen 21 und 22 verschoben werden,
Die beschriebene Ausführungsform dient der Erläuterung und stellt keine Beschränkung dar0 Innerhalb des Erfindung sgedankens sind zahlreiche Modifikationen ausführbar, insbesondere hinsichtlich der Einstellung, wenn die Länge der Zigarette sich ändert,
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche :
    J Schneidvorrichtung, welche sich in Stellungen bewegt, in denen sie stets zu sich selbst parallel und senkrecht zu einem Zigarettenstrang verbleibt, indem sie um eine Achse mit einer gleichförmigen Tangentialgeschwindigkeit kreist, die gleich der Vorschubgeschwindigkeit des Stranges ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidführung (5j 6) am Ende einer Welle (8) befestigt ist, welche frei drehbar in einer Bohrung gelagert ist, welche in einer Scheibe (3) ausgebildet ist, die mit vorbestimmter Geschwindigkeit drehbar antreibbar ist, wobei das andere Ende der Welle mittels eines Kardangelenkes (10) mit einem Schwingarm (11) verbunden ist, dessen anderes Ende mittels eines zweiten Kardangelenkes (12) mit einem Achszapfen (23) verbunden ist, welcher feststehend koaxial zur Achse der Scheibe ausgerichtet ist,
    2, Schneidvorrichtung nach Anspruch. 1 , gekennzeichnet durch ein Gestell (i),eine in dem Gestell drehbar gelagerte Hohlwelle (2), durch Antriebsmittel (^) zum drehbaren Antrieb der Hohlwelle (2) um ihre Achse,
    - 10 -
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    durch, eine Scheibe (3) , welche den vorderen Teil der Hohlwelle (2) abschließt und drehfest mit dieser verbunden ist, durch, einen fest in dem Gestell angebrachten Achszapfen (13) konzentrisch zur Drehachse der Hohlwelle (2), durch eine Welle (8), die parallel zur Hohlwelle (2) angeordnet und in einem exzentrischen Lagerbock (9) der Scheibe (3) angebracht ist, durch, einen Schwingarm (ii)f welcher durch Kardangelenke (12) und (1O) mit der Welle (8) und dem Achszapfen (13) verbunden ist und durch welche die Welle (8) gegen eine Eigendrehung um ihre Achse festgelegt ist, und durch Schneidführungen (5, 6), die am Ende der Welle (8) befestigt sind.
    3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Einstellmittel (l5 bis 18), durch welche die Exzentrizität des Lagerbockes (9)j in welchem die Welle (8) befestigt ist, einstellbar ist.
    k. Schneidvorrichtung nach Anspruch 3» gekennzeichnet durch Einstellmittel (20 bis 22), durch welche die Schneidführung (5, 6) auf einer Platte (7), die fest an der Welle (8) aBgebraf^t ist, parallel verschiebbar ist.
    ~ 11 -
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    5. Schneidvorrichtung nacli Anspruch 3» gekennzeichnet durch Befestigungsmittel (23)* durch welche der Achszapfen (13) in dem Gestell (1) gleitend parallel verschiebbar ist.
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DE19732345063 1972-09-07 1973-09-06 Schneidvorrichtung, insbesondere an Zigarettenfertigungsmaschinen Expired DE2345063C3 (de)

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FR7231709A FR2198358A5 (de) 1972-09-07 1972-09-07
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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2345063A1 true DE2345063A1 (de) 1974-03-14
DE2345063B2 DE2345063B2 (de) 1976-04-08
DE2345063C3 DE2345063C3 (de) 1976-11-25

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2255682A1 (de) 2009-05-26 2010-12-01 Hauni Maschinenbau AG Schneidtube

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2255682A1 (de) 2009-05-26 2010-12-01 Hauni Maschinenbau AG Schneidtube
DE102009022756A1 (de) 2009-05-26 2010-12-02 Hauni Maschinenbau Ag Schneidtube

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JPS5138800B2 (de) 1976-10-23
US3863536A (en) 1975-02-04
SU489281A3 (ru) 1975-10-25
JPS49108300A (de) 1974-10-15
FR2198358A5 (de) 1974-03-29
CS168670B2 (de) 1976-06-29
DE2345063B2 (de) 1976-04-08
GB1412667A (en) 1975-11-05
IT996662B (it) 1975-12-10
DD106942A5 (de) 1974-07-12

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