DE23440C - Dachdeckung mit Theer-Cement - Google Patents

Dachdeckung mit Theer-Cement

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DE23440C
DE23440C DENDAT23440D DE23440DA DE23440C DE 23440 C DE23440 C DE 23440C DE NDAT23440 D DENDAT23440 D DE NDAT23440D DE 23440D A DE23440D A DE 23440DA DE 23440 C DE23440 C DE 23440C
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DE
Germany
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cement
roof
tar
mass
roof covering
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DENDAT23440D
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English (en)
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C. WlLDHAGEN in Treseburg a. Harz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/26Bituminous materials, e.g. tar, pitch
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00474Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00586Roofing materials
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Die Zusammensetzung der Masse ist wesentlich durch die eigenartige Beschaffenheit der zu verwendenden Materialien bedingt und wird mitunter eine geringe Abweichung von dem nachstehend angegebenen Verhältnisse nöthig.
Im allgemeinen werden vier Raumtheile Pflanzenfaser, als geschliffener oder chemisch gelöster Holzstoff, Strohfaser, Gerberlohe oder auch Zellstoff der Wurzel- und Rübengewächse, mit zwei Raumtheilen fein gesiebter Stein- oder Braunkohlenasche und einem Raumtheil guten Steinkohlentheers unter Zusatz des nöthigen Wassers zu einem steifen Mörtel tüchtig und innig gemischt. Die Masse ist hiermit zum Gebrauch fertig, läfst sich gut verarbeiten, erhärtet beim Austrocknen, ohne im geringsten klebrig zu bleiben, löst sich dann im Wasser nicht wieder auf und haftet fest an Holz und Steinen.
Als hauptsächlichste Verwendungsarten dieser Masse zu baulichen Zwecken führe ich an:
i. Dachbedeckungen. Auf eine aus Latten oder Wellenhölzern gebildete Verschalung der Sparren (wie solche auch bei dem Dora'schen Dache Anwendung findet) wird oben beschriebene Masse mit einer Mauerkelle in einer ersten Auflage derart aufgetragen, dafs die Fugen zwischen den Latten fest ausgedrückt werden und eine gleiche Fläche mit den Oberkanten der Latten entsteht. Sobald dieser erste Auftrag etwas getrocknet, wird die Fläche mit Steinkohlentheer dünn bestrichen, eine zweite Schicht der Masse etwa ι cm stark aufgetragen, dieselbe sofort mit einem Gemisch von Cement und reinem Sand übersiebt und fest mit der Kelle geglättet. Der Cement löscht sich in der feuchten Masse, entzieht derselben einen Theil Wasser und schützt das Dach dann nachhaltig und sicher vor Flugfeuer.
Der entstandenen ebenen Dachfläche, welche sich ohne alle Fugen und Risse darstellt, kann durch bekannte Anstriche jede gewünschte Farbe gegeben werden.
Flache Dächer, welche, etwa als Trockenplatz oder Blumengarten, öfters betreten werden sollen, erhalten zweckdienlich noch eine Kiesbeschüttung von 3 bis 5 cm stark, ähnlich wie die Holz-Cementdächer.
2. Verstrich von Ziegeldächern. Die Ziegeldächer können mit obiger Masse verstrichen werden, sowohl innerlich als äufserlich. Die Masse haftet an den Ziegeln sehr fest, übt keine zersetzende Wirkung auf dieselben aus, ist leicht sowie wasserdicht und feuersicher. Da die Masse stets etwas elastisch bleibt, kann eine leichte Bewegung der Ziegel bei Temperaturveränderungen stattfinden, ohne dafs der Verstrich sich ablöst oder abfällt, wie dies bei Anwendung von Kalk und Gyps stets eine grofse Calamität bleibt.
3. Isolirschichten gegen eindringende Feuchtigkeit bei Bauten aller Art, Abdecken von Gewölben u. s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Dachdeckung, genannt Theer-Cementdach, dessen Herstellungsverfahren darin besteht, dafs zuerst eine aus Pflanzenfasern, Stein- oder Braunkohlenasche und Steinkohlentheer unter Zusatz von Wasser hergerichtete Masse auf die Dachschalung aufgetragen, darauf diese Schicht mit Steinkohlentheer überstrichen und alsdann eine zweite Schicht von obiger Masse aufgebracht, zuletzt aber die Oberfläche mit einem Gemisch von Cement und Sand bestreut wird, um durch das eintretende Löschen des Cements der unteren Masse einen Theil des Wassers zu entziehen und das Dach infolge des Cementtiberzuges gegen Flugfeuer sicherzustellen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT23440D Dachdeckung mit Theer-Cement Expired DE23440C (de)

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DE23440C true DE23440C (de) 1900-01-01

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