DE2342003C2 - Verfahren und Vorrichtung zum diskontinuierlichen Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum diskontinuierlichen Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter

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DE2342003C2
DE2342003C2 DE19732342003 DE2342003A DE2342003C2 DE 2342003 C2 DE2342003 C2 DE 2342003C2 DE 19732342003 DE19732342003 DE 19732342003 DE 2342003 A DE2342003 A DE 2342003A DE 2342003 C2 DE2342003 C2 DE 2342003C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum diskontinuierlichen Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die Erfindung betrifft insbesondere ein Verfahren zum Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter mittels einer Lan/.e, die: einen l.an/cnkopf mit mehreren Düsen aufweist, um die Wechselwirkung /wischen den verschiedenen Phasen des Konvcrierinhaltcs. insbesondere zwischen der Metallschmelze und der darüber befindlichen Schlackenschicht zu steigern, wobei das Einblasen des Sauerstoffs zumindest während eines Bruchteils der Blasdauer durch zeitweiliges Verändern der Eindringtiefe der aus den Düsen austretenden Sauerstoffstrahlen in das Bad diskontinuierlich durchgeführt wird.
Bei einem in der DE-AS 14 33 486 beschriebenen Verfahren zum Frischen von Schmelzbädern wird zusammen mit dem Sauerstoff Wasserdampf ein^ebiasen.
to Um eine besonders intensive Vermischung des Sauerstoffs mit dem Wasserdampf zu erzielen, ist vorgesehen, daß entweder dem Sauerstoff oder dem Wasserdampf vor dem Vermischen Druckimpulse aufgeprägt werden, wodurch zusätzlich eine- Vergrößerung der Eindringtie-
fe der Gasstrahlen in das Schmelzbad erzielt wird. Da der Impulserzeuger im Lanzenoberteil angeordnet ist, kommen die Druckimpulse zur gleichen Zeit an den Austrittsöffnungen der verschiedenen Düsen an und bewirken eine gleichzeitige Druckerhöhung der aus den Düsen austretenden Gasstrahlen. Demzufolge wird die Eindringtiefe der Gasstrahlen zur Eleichen Zeit vergrößert.
Aus der FR-PS 13 46 214 ist auch bereits eine Vorrichtung zum Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter mittels einer Lanze mit einem Lanzenkopf bekannt, der mehrere Düsen aufweist, wobei an den Eintritisöffnungen der Düsen ein um die Lanzenachse drehbares Absperrorgan in Form einer Lochscheibe angeordnet ist, mit dem sich der Strömungsquerschnitt aller Düsen gleichzeitig und gleichförmig verändern läßt
Die Reaktionsgeschwindigkeiten zwischen Kohlenstoff und Sauerstoff, wie sie sich unter den gegebenen physikalischen Bedingungen von LD-Konvertern erzieien lassen, sind wesentlich höher als diejenigen, welche in der Praxis erzielt werden. Die jeweils erreichte Leistung wird im allgemeinen durch den Ausstoß der gasförmigen Produkte beim Frischen beeinflußt (Vorrichtungen zur Rauchabsaugung. Rekuperatoren, Spuck- und Auswurfvorgänge).
Im Gegensatz dazu gibt es andere Reaktionen des Frischvorgangs, welche weniger schnell ablaufen, insbesondere im Falle der schwachen Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Phasen des Konverterinhaltes; unter den letzteren sind diejenigen zwischen der Schlakke und der Metallschmelze (Entschwefelung, Entphosphorung, Oxydation von Mangan, Bildung von Schlakke) von besonderem Interesse. Die dargelegte Situation wird durch die Tatsache bestätigt, daß am Ende des Blasvorgangs die jeweiligen Reaktionen bis zu einem Punkt fortgeschritten sind, welcher sehr weit von dem thermodynamischen Gleichgewicht entfernt ist. Diese Nachteile treten insbesondere bei hoher spezifischer Leistung in Erscheinung, und sie haben auf der einen Seite /u einer Vergrößerung der Anzahl der Düsen der Lanzenköpfe und auf der anderen Seite zur Verwendung von speziellen Produkten geführt, welche die Bildung der Schlacke beschleunigen.
Da die Koeffizienten für den eigentlichen Massentransport für die Reaktionen zwischen Schlacke und
h(i McUiII hinreichend groß sind, ist die Beschränkung der Wechselwirkung zwischen den vorliegenden Phasen und demzufolge die Reaktionsgeschwindigkeit durch die verringerten Austnuschflächcn zwischen den genannten Phasen bedingt. Die beschränkten Austausch-
b5 fluchen sind dadurch bedingt, daß bei den bekannten Bkisvcrfahren die Schlacke von der Metallschmelze getragen wird, und daß sich im allgemeinen der Kontakt zwischen den Phasen des Konverterinhaiics ausschließ-
lieh durch die partielle Turbulenz der Sauerstoffstrahlen und durch die davon herrührenden Instabilitätserscheinungen ergibt, welche an der Grenzfläche zwischen dem Sauerstoff und den verschiedenen Phasen des Konverterinhaltes vorliegen.
Die partielle Turbulenz der Sauerstoffstrahlen, welche aus durch die Schlackenschxht hindurchgehenden Kanälen austreten, ist nützlich, da die Schlacke an den Seitenflächen dieser Kanäle von den Strahlen mitgerissen wird. Dieser Umstand rechtfertigt unter anderem eine Vergrößerung der Anzahl der Düsen von Hochleistungslanzen wegen der dadurch bedingten Vergrößerung der Seitenfläche der sich ergebenden Kanäle.
Unter anderem ruft die Turbulenz der Sauerstoffstrahlen Instabiütätserscheinungen auf der Oberfläche des Konverterinhaltes hervor, wobei diese Instabilität eine Vermischung des Sauerstoffs mit den anderen Phasen bewirkt.
Die vorgenannte Erscheinung bewirkt die Dispersion der verschiedenen Bestandteile des Endprodukts, die wiederum, da das System im wesentlichen durch eine flüssige Matrix gebildet wird, dazu neigen, sich unter dem Einfluß der Schwerkraft zu trennen, wobei diese Trennung infolge der Wirkung der Sauerstoffsirahlen durch das Hinzutreten neuer Mengen an Bestandteilen in Form von flüssigen, festen oder gasförmigen Partikeln ausgeglichen wird.
Da die Vermischung von Instabilitätserscheinungen begleitet ist, weiche im übrigen auch an der Grenzfläche zwischen dem Sauerstoff und der Schlacke auftreten, findet sie für unterschiedliche Mengen der Bestandteile des Systems, d. h. auf diskontinuierliche Weise statt. Daraus folgt, daß im Hinblick auf eine Verbesserung des Mischvorgangs und demzufolge der Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Phasen ein diskontinuierlicher Verfahrensablauf anzustreben ist.
Um die in der Schlacke und in dem Bad auftretenden Instabiütätserscheinungen zu steigern, oder um sie hervorzurufen, falls sie noch nicht vorliegen sollten, kann man auf die Zuführung des Sauerstoffs einwirken, um diese diskontinuierlich zu machen, oder, insbesondere, um dieser eine pulsierende Eigenschaft zu verleihen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Verfahren weiterzubilden, um die Massentransporterscheinungen innerhalb des aus Schmelze-Schlacke-Gas bestehenden komplexen mehrphasigen Systems zu steigern und damit den Frischvorgang zu beschleunigen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Austrittsöffnungen der Düsen nacheinander ganz oder teilweise versperrt werden.
Da die Sauerstoffstrahlen mit diskontinuierlicher Energie auftreffen, rufen sie neben der Zirkulation der Metallschmelze und der Schlacke in zu der Konvcrlerachse parallelen Ebenen auch noch Bewegungen normal zu dieser Achse, d. h. parallel zur Oberfläche des Konverterinhaltes hervor.
Durch das diskontinuierliche Zuführen von Sauerstoff ergeben sich folgende Vorteile: Die Schlacke wird diskontinuierlich (und daher wiederholt) und mit größerer Geschwindigkeit (und daher in größerer Menge) in die Metallschmelze mitgerissen. Das Phänomen der Grenzflächen-Instabilität wird verstärkt, und es folgt daraus eine größere Dispersion der Schlacke in kleine Partikel und demzufolge eine verbesserte Emulsion von Schlakke und Metallschmelze mit einer kürzeren mittleren Lebensdauer.
Mil anderen Worten, es erfolgt eine wesentliche Steigerung des Massentransports infolge einer größeren Grenzfläche zwischen der Schlacke und der Metallschmelze und infolge größerer Konzentrationsunterschiede zwischen den an den Reaktionen teilnehmenden Komponenten, was sich in einem schnelleren Reaktionsablauf äußert.
Dadurch, daß in ein und derselben Zone abwechselnd die Schubkraft der Sauerstoffstrahlen vorhanden bzw. nicht vorhanden ist, entsteht eine Strömung der Schlakke und der Metallschmelze zum Zentrum des Konverters hin; und schließlich werden tangentiale Bewegungen erzeugt, welche eine stärkere Zirkulation sowohl der Metallschmelze als auch der Schlacke hervonufen. Die durch die verschiedenen Arten der erzeugten Bewegungen bewirkte Vermischung des Konverterinhaltes hat eine Homogenisierung sowohl der Schlacke als auch der Metallschmelze zur Folge, und zwar nicht nur in bezug auf die in diesen enthaltener, verschiedenen Bestandteile, sondern auch in bezug auf die Temperaturverteilung.
Dieses diskontinuierliche Einblasen ,on Sauerstoff kann in bereits in Betrieb befindlichen AtiJa^en verwirklicht werden, ohne daß hohe Umbaukosten anfallen, da es lediglich notwendig ist, die Lanzenköpfe und Teile der Lanzenkanäle auszubauen.
Die ErPndung wird im folgenden anhand einiger in den Zeichnungen veranschaulichter bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Kopf einer Sauer-
jo stoff lanze gemäß einer ersten AusführungiJorm,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Kopf einer Sauerstofflanze gemäß einer zweiten Ausführungsform,
F i g. 3 einen Querschnitt durch den Kopf einer Sauerstofflanze gemäß einer dritten Ausführungsform, und
Fig.4a,4b und 4c eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Wirkung des diskontinuierlichen Einblasens von Sauerstoff durch die auf der Metallschmelze schwimmende Schlackenschicht.
F i g. 1 zeigt den Querschnitt des Kopfes 1 einer Sauerstofflanze in einer Ebene rechtwinklig zur Achse der Lanze, welche mit vier Düsen A zum Einblasen von Sauerstoff versehen ist. In der Seitenwand 2 einer jeden Düse ist in einer Ausnehmung 3 jeweils ein seitlicher Absperrzapfen S angeordnet, welcher durch eine Feder C in seiner zurückgezogenen, unwirksamen Stellung gehalten wird. Ein Steuernocken D. welcher um die Lanzenachse rotiert, drückt während seiner Verdrehung nacheinander auf die seitlichen Absperrzapfen B, wodurch diese radial nach außen verlagert werden und die Austriltsöffnung der betreffenden Düse A zunehmend versperren.
Die miteinander in Berührung stehenden Profile dieses Steuernockens und der Enden der seitlichen Absperrzapftn sind so ausgebildet, daß sie diese teilweise Absperrung in der günstigsten Weise bewirken. Dieser Steuernocken kann insbesondere mehrere Vonprünge aufweisen, d. h. es ist nicht notwendig, daß er während jeder Umdrehung die Querschnittsfläche einer jeden Düse nur einmal verkleinert. Die Drehgeschwindigkeit
bo dieses Steuernockens kann selbst im Verlauf ein und desselben Blasvorganges veränderlich sein. Das Nok= kenprofil kann derart ausgebildet sein, daß in vorbestimmten Stellungen dieses Nockens keine der Düsen versperrt wird. Der Steuernocken kann im Uhrzeigersinn oder im Gegenuh.zeigersinn verdreht werden, und diese Drehrichtung kann im Verlauf ein und desselben Blasvorganges mehrmals geändert werden.
Die Steuerung der seitlichen Absperrzapfen B könnte
auch durch in der Zeichnung nicht dargestellte Elektromagneten oder durch ein pneumatisches oder hydrauli-. sches System erfolgen.
in F i g. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel zur diskontinuierlichen Absperrung der Düsen veranschaulicht, welches mit axialen Absperrzapfen Farbeitet. Die Figur zeigt einen Schnitt durch ein Ende der Sauerstofflanze 101 in einer Ebene, welche die Achse dieser Lanze und der Düsen £zum Einblasen des Sauerstoffs enthält. Die Absperrzapfen F, welche in Richtung der Düsenachse hin- und herbewegbar sind, können die Querschnittsfläche der Düse ganz oder teilweise versperren.
Die Reihenfolge und die Frequenz der Absperrung wie auch das Verhältnis zwischen der Dauer der Absperrung und der Dauer des unbehinderten Einblasens \r> von Sauerstoff kann beliebig sein und während des Blasvorgangs verändert werden. Die Absperr/apfcn müssen in bezug auf ihre Achse nicht unbedingt symmetrisch ausgebildet sein, und sie können während des Biasvorgangs für bestimmte Zeiträume in ihrem angehobenen Zustand gehalten werden, so daß sie die Düsen nicht versperren. Der Hub der Absperrzapfen kann veränderlich sein. Der Mechanismus zum Steuern der axialen Absperrzapfen kann ähnlich demjenigen der zuvor beschriebenen seitlichen Absperrzapfen ausgebildet sein. 2·->
In F i g. 3 ist ein drittes Ausführungsbeispicl einer Absperrvorrichtung für einen mit drei Düsen C versehenen Lanzenkopf 201 veranschaulicht, welche ein drehbares Absperrorgan H aufweist. Diese Figur zeigt den Querschnitt des Lanzenkopfes im rechten Winkel zur jo Achse der Lanze in der Nähe der Austrittsöffnungen der Sauerstoffdüsen G. Das Absperrorgan H, welches um die Lanzenachse rotiert, versperrt während seiner Verdrehung nacheinander die Austrittsöffnungen der Düsen, um dadurch die Sauerstoffzufuhr zu verringern. « Die Drehgeschwindigkeit dieses Absperrorgans
I~ braucht nicht unbedingt konstant /u sein, sondern sie
kann sich im Verlauf ein und desselben Blasvorgangs ändern, um dadurch eine Veränderung der Absperrdauer, und unabhängig davon, eine Veränderung der Dauer des unbehinderten Blasvorgangs zu ermöglichen. Das Profi! dieses Absperrorgans kann derart sein, daß in vorgegebenen Stellungen desselben keine der Düsen abgesperrt ist. Dieses Absperrorgan kann im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn verdreht werden. 4<; und die Drehrichtung kann im Verlauf ein und desselben Blasvorgangs mehrmals geändert werden.
Eine der Folgen des diskontinuierlichen Einblasens des Sauerstoffs in einen LD-Konverter ist in F i g. 4 veranschaulicht. Der aus einer der Düsen des Lanzenkopfes 11 austretende Sauerstoffstrahl 10 erfüllt im Falle einer nicht versperrten Düsen (Fig.4a) die Hauptaufgabe, daß Sauerstoff mit der Metallschmelze 12 und mit der seitlichen Oberfläche des Kanals zusammenwirkt, den sich dieser Strahl durch die Schlacke 13 bahnt. Wenn die Düse ganz oder teilweise versperrt ist, so daß die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung der Düse gleich Null oder sehr klein ist, so neigt die Schlacke 13 dazu, den zuvor gebildeten Kanal auszufüllen, indem sie vom Umfang aus nach innen fließt (Fig.4b). Wenn die Absper- w rung beseitigt ist. so trifft der aus der Düse wieder mit hoher Geschwindigkeit austretende Sauerstoffstrahl unmittelbar auf die Schlacke auf. welche den genannten Kanal ganz oder teilweise ausgefüllt, hat. und reißt diese in das Bad mit. tr>
Hierzu4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter mittels einer Lanze, die einen Lanzenkopf mit mehreren Düsen aufweist, um die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Phasen des Konverterinhaltes, insbesondere zwischen der Metallschmelze und der darüber befindlichen Schlakkenschicht zu steigern, wobei das Einblasen des Sauerstoffs zumindest während eines Bruchteils der Blasdauer durch zeitweiliges Verändern der Eindringtiefe der aus den Düsen austretenden Sauerstoffstrahlen in das Bad diskontinuierlich durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen der Düsen nacheinander ganz oder teilweise versperrt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Lanze mit einem Lanzcokopf. der mehrere Düsen aufweist, die mit AbspciTorganen versehen sind, mit denen der Querschnitt der Austrittsöffnung der Düsen veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Absperrorganen (B; F: H) die Austrittsöffnungen der Düsen (A: E; G) nacheinander ganz oder teilweise versperrbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der mehrere Düsen kreisförmig um die Lanzenachse herum angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der Seitenwand (2) der Düsen (A) mindestens eine der Lanzenachse zugekehrte Ausnehmung (3) vorgesehen ist, in der ein radial verschiebbarer Absperrzapfen ^geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebba» ..-n Absperrzapfen (B) durch eine Feder (C) in eine unwirksame Stellung belastet sind und durch einen um die Achse des Lanzenkopfes (1) drehbaren Steuernocken (D) in eine die Austrittsöffnung der betreffenden Düse (A) versperrende oder teilweise versperrende Stellung verschiebbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrzapfen (B)awch eine elektrische, pneumatische, hydraulische od. dgl. Einrichtung betätigbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Düsen (E) ein axialer Absperrzapfen (F) zugeordnet ist. welcher in Axialrichtung der Düse (E) bis zum vollständigen Versperren ihrer Austrittsöffnung gesteuert verschiebbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einem um die Lanzenachse drehbaren Absperrorgan, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Absperrorgan (H) die Austrittsöffnungen der Düsen (C) nacheinander versperrbar sind.
DE19732342003 1972-09-08 1973-08-20 Verfahren und Vorrichtung zum diskontinuierlichen Einblasen von Sauerstoff in LD-Konverter Expired DE2342003C2 (de)

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