DE2340586C3 - Lenkbarer Aufsattelpflug - Google Patents
Lenkbarer AufsattelpflugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Aufsattelpflug mit einem in Abhängigkeit der Bewegung der Koppel gegenüber
dem Pflug lenkbaren hinteren Stützrad, einem Gelenk mit reeller oder ideeller Drehachse zwischen Pflug und
Koppel und mit einer Einrichtung zur parallelen seitlichen Verschiebung dies Pfluges gegenüber dem Schlepper
zur Korrektur der Schnittbreite des ersten Pflugkörpers am Hang.
Für lenkbare Aufsattelpflüge sollen nur Schlepper verwendet werden, bei denen die unteren Lenker auch
in der Arbeitsstellung seitlich feststellbar sind. Bei vie-
rad, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (18, 30 len Schleppern ist dies aber nicht der Fall. Aber auch
19) für die Lenkung des hinteren Stützrades (15) ge teilt ist, daß die beiden durch die Teilung erhaltenen
Enden beider Stangenteile (18, 19) an einem an der Deichsel (6) oder am Pflugrahmen (4) oder an der
Koppel (3) schwenkbar befestigten Hebel (20) angelenkt sind.
4. Aufsattelpflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpunkt des Hebels
(20) am Pflugrahmen (4) in der Nähe des Anlenkpunktes (8) der Deichsel (6) liegt oder mit diesem
zusammenfällt
5. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände
der Anlenkpunkte (21, 22) der Stangen (18, 19) vom Schwenkpunkt des Hebels (20) einstellbar sind.
6. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 3 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte (21, 22) der Stangen (18, 19) am Hebel (20) einen
Abstand zueinander haben.
7. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 3 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende der Stange (18) an der Koppel (3) oder an der
Deichsel (6) oder am Pflugrahmen (4) angreift.
8. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Anlenkpunktes (23) der Stange (18) an der Koppel
(3) zum Anlenkpunkt (7) der Deichsel (6) an der Koppel (3) einstellbar ist.
9. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung ein Hydraulikzylinder (9) ist.
10. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung
zwischen Koppel (3) und Deichsel (6) oder zwischen Koppel (3) und Pflugrahmen (4) geschaltet
ist.
11. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (6)
bei Schleppern, die ein seitliches Festlegen der unteren Lenker in der Arbeitsstellung gestatten, erhalten die
Sperren und damit die Lenker im Laufe der Zeil so viel Spiel, daß immer noch eine seitliche Verschwenkbarkeit
der Lenker gegeben ist. Diese seitliche Beweglichkeit macht sich jedoch beim Pflügen am Hang bei
einem lenkbaren Aufsattelpflug sehr nachteilig bemerkbar.
Beim Pflügen am Hang und Hangaufwärtswerfen der Scholle rutscht zuerst einmal der Schlepper etwas seitlich
hangab, da sich die in der Vorfurche laufenden Schlepperräder seitlich fest an die Vorfurchenwand anpressen
und zusätzlich durch den Druck der Reifen des Schleppers gegenüber der Felge seitlich ein Stück versetzt
wird. Um diese Beträge wird auch der erste Pflugkörper hangabwärts verschoben. Weiter wird der erste
Pflugkörper um den Betrag hangabwärts verschoben, der durch das Spiel in den Gelenken gegeben ist.
Außerdem wird beim Hangaufwärtswerfen der Scholle der Anlagendruck an der Furchenwand so groß, daß
diese teilweise deformiert wird, so daß das Pflughinterteil noch weiter hangabwärts rutscht als das Vorderteil,
wodurch zusätzlich alle Pflugkörper breiter pflügen. Beim Pflügen am Hang und Hangabwärtswerfen der
Scholle macht sich die Verschiebung des Pfluges gegenüber der Koppel in einem stark verringerten Anlagendruck
dei Pflugkörper an der Furchenwand bemerkbar.
Durch die seitliche Verschiebung des Pfluges hat sich auch die Schnittbreite des ersten Pflugkörpers geändert.
Um die gewünschte Arbeitsbreite wieder zu erhalten, muß also der Pflug hangaufwärts verschoben werden.
Dies geschieht mit Hilfe der erwähnten Einstelleinrichtung, die in der Regel ein Hydraulikzylinder ist.
Dieser Hydraulikzylinder ist am Pflugrahmen und an der den Pflugrahmen mit der Koppel verbindenden
Deichsel angelenkt.
Durch das seitliche Spiel in den unteren Lenkern ver-
schiebt sich beim Ackern die Koppel mehr har.gabwärts als der Schlepper selbst Die Koppel führt dabei
eine Drehung um den ideellen Drehpunkt des Dreipunktgestänges aus. Diese Verschwenkung der Koppel
hat aber gleichzeitig zur Folge, d ;B die Lenkübertragungsstange
verschoben wird, was zu einem Einschwenken des hinteren Stützrades führt. Durch die
Verschiebung der Stange wird aber das Siützrad in eine Stellung verschwenkt, in der es bestrebt ist, den Pflug
noch weiter hangabwärts zu ziehen. Bei der Korrektor der Schnittbreite des ersten Pflugkörpers, bei der der
Pflugrahmen um den Anlenkpunkt der Deichsel am Pflugrahmen schwenkt, wird bei den bekannten Aufsattelpflügen
die Lenkübertragungsstange noch weiter derart verschoben, daß der falsche Ausschlag des hinteren
Stützrades größer wird. Dies hat zur Folge, daß der Pflug verstärkt hangabwärts gezogen wi.d.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, die Kopplung
zwischen der Koppel des Dreipunktgestänges und dem Stülzrad eines Aufsattelpfluges der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß beim Pflügen am Hang bei einer Schnittbreitenkorrektur des ersten Pflugkörper
der Radeinschlag des hinteren Stützrades so verändert wird, daß das Rad zumindest parallel zur Fahrtrichtung
oder hangaufwärts läuft.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer paraHelen Verschiebung des Pflugrahmens
gegenüber der Koppe! mit Hilfe der Einstellvorrichtung in einer Richtung die gleiche Schwenkrichtung
des Stützrades erhalten wird, wie bei einem dieser Verschiebung entgegengesetzt gerichteten Einschwenken
von Schlepper zum Pflug.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt der
am Pflugrahmen angreifenden Deichsel gegenüber ihrem Anlenkpunkt an der Koppel landseitig derart versetzt
ist, daß beim furchenseitigen Verschwenken der Deichsel zwecks Verkleinern der Arbeitsbreite des ersten
Pflugkörpers der Pflug entgegen seiner Arbeitsrichtung verschoben wird.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem zur Übertragung der Lenkbewegung der Koppel
auf das hintere Stützrad eine Lenkstange verwendet wird, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß
die Stange für die Lenkung des hinteren Stützrades geteilt ist, daß die beiden durch die Teilung erhaltenen
Enden beider Stangenteile an einem an der Deichsel oder am Pflugrahmen schwenkbar befestigten Hebel
angelenkt sind.
Bei einer Verschwenkung des hinteren Stf'tzrades bis
in eine Stellung in der das Rad parallel zur Fahrtrichtung liegt, erreicht man einen erheblich verminderten
Verschleiß des hinteren Transportrades. Die Auslenkung des hinteren Stützrades über diese parallele Lage
hinaus hangaufwärts wird man dann vornehmen, wenn man den Anlagendruck der Pflugkörper an der Furchenwand
beeinflussen will. So ist es z. B. vorteilhaft beim Pflügen am Hang und Hangaufwärtswerfen der
Scholle den Anlagendruck zu verringern, da dieser gegenüber dem Pflügen in der Ebene erhöht ist, während
beim Pflügen am Hang und Hangabwärtswerfen der Scholle der Anlagendruck erhöht werden muß, um die
Pflugbreite konstant halten zu können.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Abstände der Anlenkpunkte der Stange
vom Schwenkpunkt des Hebels am Pflugrahmen einstellbar. Durch die Wahl der Abstände kann man die
Schwenkung des hinteren Stützrades und die Größe des Anlagendruckes des Pflugkörpers an der Furche
beeinflussen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung Lt der Abstand des vorderen Anlenkpunktes der Stange
an der Koppel zum Anlenkpunkt der Deichsel an der Koppel einstellbar. Diese Versiellbarkeit dient dem
Zweck, die Lenkbewegungen auf der Straße mehr oder weniger stark auf das hintere Stützrad zu übertragen.
Andere vorteilhafte Ausführungsiormen der Erfindung
sind in weiteren Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben. In dieser
zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf einen Aufsattelpflug gemäß der Erfindung am Hang pflügend und in abgerutschter
Stellung,
F i g. 2 den gleichen Pflug wie in F i g. 1, jedoch mit nachregulierter Schnittbreite des ersten Pflugkörpers
und
F i g. 3 bis 6 zwei weitere Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung.
In den F i g. 1 und 2 ist die Koppel des Pfluges mit 3 und dessen Pflugrahmen mit 4 bezeichnet. Die Koppel
3 wird mit ihren Anlenkzapfen 5-5 an den unteren Lenkern eines Schleppers befestigt.
Der Pflugrahmen 4 ist über eine Deichsel 6 mit der Koppel 3 verbunden. Die Deichsel 6 ist an der Koppel
3 im Anlenkpunkt 7 und am Pflugrahmen 4 im Anlenkpunkt 8 schwenkbar gelagert. An der Deichsel 6 greift
ein Hydraulikzylinder 9 an, dessen anderes Ende am Pflugrahmen 4 angelenkt ist. Dieser Hydraulikzylinder
ist beim Pflügen gesperrt und dient zur Einstellung der Schnittbreite des ersten Pflugkörper 10.
An der Koppel 3 greift eine Lenkübertragungsstange 11 an, deren anderes Ende, wie F i g. 3 und 4 zeigt, an
einem Hebel 12 angelenkt ist. Am Hebel 12 greift ein Spannschloß 13 an, dessen anderes Ende an einem Hebel
14 für die Lenkung des hinteren Stützrades 15 angelenkt ist. Das Stützrad 15 ist über einen Arm 16 mit
dem Pflugrahmen 4 verbunden. Die am Rahmen 4 befestigten Pflugkörper sind mit 10 und 17 bezeichnet.
In F i g. 1 ist der Pflug beim Hangaufwenden gezeigt. Durch das seitliche Spiel in den unteren Lenkern hat
sich die Schnittbreite des ersten Pflugkörpers 10 vergrößert. Die Verschiebung der Koppel ist in der Figur
durch deren Schrägstellung angedeutet. Der hangaufwärts gerichtete Teil der Koppel 3 hat sich nach hinten
verschoben, wodurch gleichzeitig die Stange 11 nach hinten gedrückt und somit relativ zum Pflugrahmen
verschoben worden ist. Dies führt zu einer Schrägstellung des hinteren Stützrades 15, wie es in F i g. 3 angedeutet
ist. In F i g. 2 ist die gleiche Stellung wie in F i g. 1 gezeigt, jedoch mit dem Unterschied, daß mit
Hilfe des Hydraulikzylinders 9 die ursprüngliche Schnittbreite des ersten Pflugkörpers 10 wieder eingestellt
worden ist. Bei dieser Korrektur der Schnittbreite des ersten Pflugkörpers schwenkt der Pflugrahmen um
den Anlenkpunkt 8 der Deichsel 6, während die Deichsel um ihren Anlenkpunkt 7 an der Koppel 3 schwenkt.
Durch die hangaufseitige Verschiebung des Anlenkpunktes 8 der Deichsel 6 am Pflugrahmen 4 gegenüber
dem Anlenkpunkt 7 der Deichsel an der Koppel 3 wird bei einer furchenseitigen Verschiebung der Pflugrahmens
4 dieser nach hinten, also entgegengesetzt der Pflugrichtung verschoben. Diese Verschiebung des
Pflugrahmens 4 nach hinten hat zur Folge, daß sich die Stange 11 relativ zum Pflugrahmen 4 nach vorne be-
wegt, wodurch eine Schwenkung des hinteren Stützrades 15 derart erreicht wird, daß dieses parallel zur
Pflugrichtung oder sogar den Pflug hangauf zu schieben versucht.
In den F i g. 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
gemäß der Erfindung gezeigt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. F i g. 3 entspricht
der in F i g. 1 gezeigten Stellung des Pfluges, während F i g. 4 der in F i g. 2 gezeigten entspricht. In
den F i g. 3 und 4 sind die unteren Lenker mit 1 und 2 bezeichnet. Der in den F i g. 3 und 4 gezeigte Pflug unterscheidet
sich von dem in F i g. 1 und 2 gezeigten dadurch, daß die Stange U durch zwei Stangen 18, 19
ersetzt worden ist, und der Anlenkpunkt 8 der Deichsel am Pflugrahmen 4 gegenüber dem Anlenkpunkt 7 der
Deichsel an der Koppel 3 nicht mehr landseitig verschoben ist. Bei einer Korrektur der Schnittbreite des
ersten Pflugkörpers 10 erreicht man jetzt, daß der Pflugrahmen 4 dabei nach vorne, d. h. in Fahrtrichtung
verschoben wird. Um aber trotzdem eine Verschwenkung des hinteren Stützrades in der gewünschten Richtung
zu erhalten, sind die beiden Stangen 18, 19 an einem gemeinsamen Hebel 20 angelenkt, dessen
Schwenkpunkt im gezeigten Ausführungsbeispiel mit dem Anlenkpunkt 8 der Deichsel 6 am Pflugrahmen 4
zusammenfällt. Die Länge der Stangen 18,19, die Wahl
des Anlenkpunktes des Hebels 20 am Pflugrahmen 4 und der Abstand der Anlenkpunkte 21, 22 vom
Schwenkpunkt des Hebels 20 sind so gewählt, daß bei einer Korrektur der Schnittbreite des ersten Pflugkörpers
das hintere Stützrad so geschwenkt wird, daß es in Fahrtrichtung oder hangaufwärts gerichtet ist.
In F i g. 4 wurde die Schnittbreite a des ersten Pflugkörpers
10 mit Hilfe des Hydraulikzylinders neu eingestellt. Der Pflugrahmen 4 schwenkt wieder um den Anlenkpunkt
8 der Deichsel 6 und diese um den Anlenkpunkt 7 an der Koppel 3. Durch die Zwischenschaltung
eines Hebels 20 und die Wahl der Anlenkpunkte, die gegenüber der Schwenkachse 8 der Deichsel am Pflugrahmen
4 furchenseitig angeordnet sind, wird bei der Nachreguliemng der Schnittbreite des ersten Pflugkörpers
10 die Stange 19 nach vorn bewegt. Dies hat zur Folge, daß sich das hintere Stützrad 15 wieder in Fahrtrichtung
ausrichtet. An dem Hebel 20 sind mehrere An- \ lenkpunkte 211, 22 vorgesehen. Durch die Wahl des Ab- f
Standes dieser Anlenkpunkte von der Schwenkachse 8 I der Deichsel 6 kann man die bei der Nachreguliierung \
der Schnittbreite des ersten Pflugkörper eintretende \
Schwenkung des hinteren Stützrades bestimmen. Bei ? stark geneigten Hängen kann man soweit gehen, daß ;
das hintere Stützrad hangaufwärts zeigt, wodurch der Anlagendruck im gewünschten Sinn beeinflußt werden ■
kann.
An der Koppel 3 sind mehrere Anlenkpunkte 23 mit wachsendem Abstand zum Anlenkpunkt 7 der Deichsel
6 für die Stange 18 vorgesehen. Je nach Größe des Abstandes des Anlenkpunktes 23 vom Anlenkpunkt 7 der
Deichsel 6 kann man bei Straßenfahrt die Lenkbewegung
des Schleppers mehr oder weniger stark auf das hintere Stützrad 15 übertragen. Gleichzeitig wird hierdurch
die Verschwenkung des hinteren Stützrades beim Pflügen am Hang mkbetimmt.
In den F i g. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführumgsbe:-
spiel der Erfindung gezeigt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugs2:eichen versehen. F i g. 5 zeigt den Pflug in
der abgerutschten Stellung, während F i g. 6 den Pflug
in der gleichen Sitellung, jedoch mit korrigierter Schnittbreite des ersten Pflugkörpers 10 zeigt.
Der Pflug nach ώΐη F i g. 5 und 6 unterscheidet sich
von dem Pflug nach den F i g. 3 und 4 dadurch, daß die Deichsel 6 nicht an der Koppel 3 angelenkt, sondern
auf dieser längs verschiebbar ist Weiter greift der Hydraulikzylinder
9 an der Deichsel 6 und im Gegensatz zu dem in F i: g. 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
nicht am Pflugrahmen 4 sondern an der Koppel 3 an. Bei einer Verschiebung der Deichsel 6 auf der Koppel 3
wird die Lenlkübertnigungsstange 19 mehr nach vorne,
d. h. in Fahrtrichtung bewegt, als der Pflugrahmen 4.
Hierdurch wird eine Verschwenkung des hinteren Stützrades zum Hang hin erreicht.
Hierzu 3 BJatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Aufsattelpflug mit einem in Abhängigkeit der Bewegung der Koppel gegenüber dem Pflug lenkbaren hinteren Stützrad, einem Gelenk mit reeller oder ideeller Drehachse zwischen Pflug und Koppel und mit einer Einrichtung zur parallelen seitlichen Verschiebung des Pfluges gegenüber dem Schlepper zur Korrektur der Schnittbreite des ersten Pflugkörpers am Hang, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer parallelen Verschiebung des Pflugrahmens (4) gegenüber der Koppel (3) mit Hilfe der Einstellvorrichtung (9) in einer Richtung die gleiche Schwenkrichtung dts Stützrades erhalten wird, wie bei einem dieser Verschiebung entgegengesetzt gerichteten Einschwenken von Schlepper zum Pflug.2. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlenkpunkt (8) der am Pflugrahmen (4) angreifenden Deichsel (6) gegenüber ihrem Anlenkpunkt (7) an der Koppel (3) landseitig derart versetzt ist, daß beim furchenseitigen Verschwenken der Deichsel (6) zwecks Verkleinern der Arbeitsbreite des ersten Pflugkörpers (10) der Pflug entgegen seiner Arbeitsrichtung verschoben wird.3. Aufsattelpflug nach Anspruch 1, mit einem Gestänge für die Lenkübertragung zum hinteren Stütz-auf der Koppel (3) verschiebbar ist.12. Aufsattelpflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ideelle Schwenkpunkt des Hebels (20) zur Koppel (3) in Fahrtrichtung des Pfluges vor dem Anlenkpunkt des Hebeb (20) an der Deichsel (6) oder am Pflugrahmen (4) liegt13. Aufsattelpflug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Schwenkachse (7) zwischen Koppel (3) und Lenker (6) oben nach vorn geneigt ist14. Aufsattelpflug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Schwenkachse (8) des Lenkers (6), die diesen mit dem Pflugrahmen (4) verbindet, oben nach vorn geneigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732340586 DE2340586C3 (de) | 1973-08-10 | Lenkbarer Aufsattelpflug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732340586 DE2340586C3 (de) | 1973-08-10 | Lenkbarer Aufsattelpflug |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2340586A1 DE2340586A1 (de) | 1975-03-06 |
| DE2340586B2 DE2340586B2 (de) | 1976-01-02 |
| DE2340586C3 true DE2340586C3 (de) | 1976-08-05 |
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