DE234031C - - Google Patents

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DE234031C
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DE
Germany
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arms
grooves
ribs
rails
door
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DENDAT234031D
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Publication of DE234031C publication Critical patent/DE234031C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/90Revolving doors; Cages or housings therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/132Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Hinge Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
234031-KLASSE 37d. GRUPPE
GROTHKARST & CO. in HAMBURG.
Gegenstand der Erfindung ist die Aufhängung einer Drehtür, deren vier Türflügel an einer drehbaren Säule schwingbar angeordnet sind. Bei ungehindertem Verkehr lassen sich die Flügel mit der Säule in beiden Richtungeil bewegen, klappen aber bei außergewöhnlichem Andrang des Publikums nach außen fächerartig zusammen und geben hierdurch, nachdem noch die beweglichen Teile der runden Windfangwände geöffnet worden sind, den Ausgang frei.
In der Fig. ι der Zeichnung ist die Drehtür in teilweise geschnittener Vorderansicht und in Fig. 2 in Aufsicht. dargestellt. Fig. 3 ist eine Aufsicht' der fächerartig zusammengeklappten Türflügel. Die Fig. 4, 5 und 6 zeigen Einzelteile. (Bei doppelt vorkommenden Teilen sind die oberen mit geraden, die unteren mit ungeraden Zahlen bezeichnet.)
Auf dem in der Säule 1 festsitzenden und sie durchdringenden drehbaren Rohr 5, das oben mit dem Zapfen 2 in einem Lager 3 und unten auf dem Zapfen 4 läuft, ist oben ein Kreuz 6 und unten ein ebensolches 7 befestigt, an welche vermittels der Arme 8 und 9 die vier Türflügel 10, ix, 12 und 13 angelenkt sind. Jeder Arm 8 und 9 ist mit seinem inneren Ende an einen Bolzen 14 und 15 und mit seinem äußeren Ende an einen solchen 16 und
17 angeschlossen. Diese. Bolzen 16 und 17 durchdringen die oben und unten bei jedem Türflügel 10, 11, 12, 13 befestigten Schienen
18 und 19. Die Arme 8 und 9 werden von Federn 20 und 21 gegen das Kreuz 6 und 7 und von Federn 22 und 23 gegen die Schienen 18 und 19 gedrückt.
Die Teile 6, 7, 8 und 9 sind quer zur Drehachse der Bolzen 14, 15, 16 und 17 mit länglichen Nuten 24, 25, 26 und 27 versehen, während die anderen Teile 8, 9, 18 und 19 in jene Nuten passende Rippen 28, 29, 30 und 31 besitzen. Befinden sich die Türflügel 10, 11, 12, 13 in der Gebrauchslage (Fig. 1 und 2), dann sind die Rippen 28 und 29 der Teile 8 und 9 zu den Nuten 24 und 25 der Teile 6 und 7 quer gerichtet, während die Rippen 30 und 31 der Teile 18 und 19 in die Nuten 26 und 27 der Teile 8 und 9 eingreifen.
Sobald einer der Türflügel aus der Gebrauchslage in die strichpunktierte Lage gebracht worden ist (Fig. 2), werden die Rippen 28 und 29 von den Federn 20 und 21 in die Nuten 24 und 25 hineingezogen. Gleichzeitig legen sich die Arme 8 und 9 gegen die Seitenwände der Kreuze 6 und 7 (Fig. 3). Beim Weiterdrehen des Türflügels dreht sich dieser nunmehr um die Zapfen 16 und 17, wobei die Rippen 30 und 31 aus den Nuten 26 und 27 herausgedrückt werden.
Da j eder Türflügel in der beschriebenen Weise mit den Kreuzen 6 und 7 verbunden ist, so können sie fächerartig zusammengeklappt werden (Fig. 3).
Das obere Kreuz 6 besitzt Arme 6a, in die oben in die Türflügel eingelassene Federriegel eingreifen, um die Türflügel 10, 11, 12, 13 in der Gebrauchslage festzuhalten. Die Fig. 5 und 6 zeigen einen Riegel in beispielsweiser Ausführung in zwei zueinander senkrecht geführten Längsschnitten.
In dem oberen Querteil eines jeden Türfrieses ist eine Hülse 32 eingesetzt, die zur
Aufnahme des Riegels 33 und einer gegen diesen wirkenden Feder 34 dient. Der Riegel 33 ist mit seitlichen Zapfen 35, welche Schlitze 36 in der Hülse 32 durchdringen, versehen. An den Zapfen 35 hängt ein King 37, welcher zwei nach unten gerichtete, den Türfries durchdringende Stangen 38 und 39 besitzt, an deren untere Enden Handgriffe 40 und 41 angeschlossen sind. Letztere befinden sich zu beiden Seiten der Glasscheibe 42 urid kann daher der Riegel 33 von beiden Seiten eines jeden Türflügels aus betätigt werden.
Die Riegel 33 werden von ihren Federn 34 in die Pfannen 6δ der Arme 6a gedrückt, wodurch die Türflügel 10, ii, 12, 13 festgehalten werden. Einem außergewöhnlichen Druck, z. B. durch den Andrang des Publikums verursacht, können die Riegel 33 jedoch nicht widerstehen, dieselben werden vielmehr in solchem Fall aus den Pfanrren 6b herausgedrängt und die Türflügel zunächst um die Zapfen 14, 15 und 16, 17 gedreht und in die in Fig. 3 dargestellte Lage gebracht.
Um die Türflügel auch ohne Anwendung von Gewalt aus der Gebrauchslage in die in
» Fig. 3 dargestellte fächerartige oder in die in Fig. 2 dargestellte paarweise Stellung bringen zu können, sind die Riegel 33 mit den Handgriffen 40 und 41 versehen, um sie aus den Pfannen 6b herausziehen zu können. Die aus der Gebrauchslage um je 900 gegen die benachbarten Türflügel gedrehten Flügel (siehe die strichpunktierten Flügel 11 und 13 in Fig. 2) können in dieser Lage durch die Riegel 33 auf den mit Pfannen 6e versehenen Ansätzen 6a der Arme 6a festgestellt werden.
Die Enden der runden Windfangflächen 50 können (in Fig. 2 strichpunktiert) nach außen schwingen, um den Durchgang zu vergrößern.
Die Drehtür ist in bekannter Weise an einem auf Schienen 45 laufenden Wagen 46 aufgehängt und auf demselben vermittels eines Kugel- oder Rollenlagers 47 drehbar. Die Riegel 2 und 4, welche die Drehachse der Tür bilden, werden durch eine allgemein bekannte und deshalb nicht dargestellte Vorrichtung betätigt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fächerartig' zusammenklappbare Drehtür mit auf der Drehachse festsitzenden Kreuzen, dadurch gekennzeichnet, daß an die Kreuze (6,7) vermittels Bolzen (14, 15) Arme (8,9), an diese vermittels Bolzen (16, 17) Schienen (18, 19), die mit den Türflügeln (10, 11, 12, 13) starr verbunden sind, angelenkt sind, und daß die Kreuze (6,7) sowie die äußeren Enden der Arme (8, 9) quer zur Achse der Drehzapfen (14, 15, 16, 17) mit Nuten (24,25, .26, 27) und die inneren Enden der Arme (8,9) sowie die Schienen (18, 19) mit in diese Nuten (24,25,26,27) passenden Rippen (28, 29, 30, 31) versehen sind, wobei in der Gebrauchslage die Rippen (28, 29) quer vor den Nuten (24, 25) und die Zapfen (30, 31) in den Nuten (26, 27) liegen und die Arme (8, 9) von Federn (20, 21 und 22,23) einerseits gegen die Scheiben (6,7) und andererseits gegen die Schienen (18, 19) gedrückt werden.
2. Drehtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Z-förmig gebogenen Arme (8,9) nach Vollendung einer Drehbewegung von 900 gegen die Seitenwände der Kreuze (6, 7) stoßen und alsdann mit ihren Rippen (28,29) ^11 die Nuten (24, 25) eintreten, wobei gleichzeitig die Rippen (30, 31) der Schienen (18, 19) aus den Nuten (26,27)' der Arme (8, 9) heraustreten, so daß die Türflügel frei werden und weiter gedreht werden können.
3. Drehtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Kreuz (6) vier radiale Arme (6°) besitzt, von denen zwei in einer Geraden liegende mit je einem Lappen (6d) versehen sind, der einen Federzapfen (33) zum Feststellen der Türflügel aufnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT234031D Active DE234031C (de)

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