DE2337293C3 - Verfahren zur Herstellung 1-substituierter 3-Hydroxy-pyrazole - Google Patents
Verfahren zur Herstellung 1-substituierter 3-Hydroxy-pyrazoleInfo
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- C07D231/02—Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings
- C07D231/10—Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
- C07D231/14—Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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Description
(D
HO
N-CHR3R4
(D
15
R1 Wasserstoff oder Alkyl,
R2 Wasserstoff, Alkyl oder Aryl»
R3 Wasserstoff, Alkyl Polyhydroxyalkyl, Aralkyl,
Aryl, substituiertes Aryl oder einen 9Q
heterocyclischen Rest,
Wasserstoff oder Alkyl oder HR3R4 Cycloalkyl
bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß
Azomethinimine der allgemeinen Formel II
R2
N = CR3R4
(Π)
30
In der R1, R2, R3 und R4 die oben genannte Bedeutung
(haben, mit Basen, gegebenenfalls in einem Lösungsmittel, umgelagert und die anfallenden Salze,
gegebenenfalls mit einem Mol einer beliebigen Säure pro Mol eingesetzter Base, behandelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- »eichnet, daß die Azomethinimine der allgemeinen
Formel II in situ eingesetzt werden, indem man das Reaktionsgemisch aus äquimolaren Mengen eines
Pyrazolidons-(3) der allgemeinen Formel III
R1
R2
NH
(ΠΙ)
45
50
O = CR3R4
(IV)
N — CHR3R4
10 HO
in der
Wasserstoff oder Alkyl, Wasserstoff, Alkyl oder Aryl, Wasserstoff, Alkyl, Polyhydroxyalkyl, Aralkyl,
Aryl, substituiertes Aryl oder einen heterocyclischen Rest, Wasserstoff oder Alkyl oder
CHR3R4= Cycloalkyl
bedeuten.
1-substituierte 3-Hydroxy-pyrazole sind als Wuchsstoffe,
Antiphlogistika sowie als Zwischenprodukte für Arzneimittel von besonderem Interesse.
Bisher war kein technisch brauchbares Verfahren zur Herstellung 1-substituierter 3-Hydroxy-pyrazole der
allgemeinen Formel I bekannt Relativ gut zugänglich waren bisher nur die 1-arylsubstituierten 3-Hydroxypyrazole
durch Dehydrieren entsprechender 1 -arylsubstituierter Pyrazolidone-(3), z. B. mit FeCl3.
Es wurde auch schon versucht, 1-substituierte Pyrazolidone-(3) der allgemeinen Formel II
N-CHR3R4
(ü)
in der R1, R2, R3 und R4 die oben genannte Bedeutung
haben, mit HgO oder Jod zu 1 -substituierten 3-Hydroxypyrazolen der allgemeinen Formel I zu dehydrieren.
Dieses Verfahren liefert aber zwangsläufig Gemische, die aus 10 bis 60% 1-substituierten 3-Hydroxy-pyrazolen
der allgemeinen Formel I und 90 bis 40% carbonylstabilisierten Azomethiniminen der allgemeinen
Formel III
R1
in der R1 und R2 die oben genannte Bedeutung haben
Und einer Carbonylverbindung der allgemeinen Formel IV
R2
N=CR3R4
(IH)
in der R3 und R4 die oben genannte Bedeutung
haben, oder das Reaktionsgemisch aus äquimolaren Mengen des Salzes eines Pyrazolidons-(3) der
allgemeinen Formel III, einer Carbonylverbindung der allgemeinen Formel IV und eines Älkalialkoho-Iats,
Alkalihydroxids, Alkalicarbonats, Alkalihydrogencärbonäts oder Amins einsetzt.
in der R1, R2, R3 und R4 die obengenannte Bedeutung
haben, oder Spaltprodukten von III bestehen. Das. Verfahren hat mehrere erhebliche Nachteile. Es
erfordert teure Dehydrierungsmittel, es liefert Substanzgemische, deren Auftrennung technisch aufwendig
ist, und die Gemische enthalten im günstigsten Falle nur 60% der Theorie, bezogen auf das Einsatzprodukt II,
1-substituierte 3-Hydroxy-pyrazole der allgemeinen Formel I.
Das zweite bisher bekannte Verfahren zur Herstellung 1-substituierter 3-Hydroxy-pyrazoJe der allgemeinen
Formel I liefert ebenfalls Substanzgemische. Es verwendet als Ausgangsprodukte 3-Hydroxy-pyrazole
der allgemeinen Formel IV
R1
R2
HO
/S
NH
(IV)
in der R' und R2 die oben genannte Bedeutung haben, die mit Alkylierungsmitteln der allgemeinen Formel
R4R3CHX umgesetzt werden, wobei R3 und R4 die
obengenannte Bedeutung haben.
Bei diesem bekannten Verfahren entstehen neben den 1-substituierten 3-Hydroxy-pyrazoIen der allgemeinen
Formel I C-Alkylierungsprodukte, 1-substituierte Δ2-Pyrazolinone-(5)
und 1,2-disubstituierte zl4-Pyrazolinone-(3).
Die Ausbeuten an 1-substituierten 3-Hydroxy-pyrazolen
der allgemeinen Formel I sind deshalb bei dem letztgenannten Verfahren für eine technisch-ökonomische
Anwendung zu gering. Für das 3-Hydroxy-1,5-dimethyl-
und das 3-Hydroxy-l,4,5-trimethyl-pyrazol liegen sie z. B. um 10 bis 25% der Theorie, bezogen auf
das eingesetzte Produkt der allgemeinen Formel IV.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein technisch leicht durchführbares, sehr einfaches und
allgemein anwendbares Verfahren aufzuzeigen, das, ausgehend von technisch gut zugänglichen Produkten,
1-substituierte 3-Hydroxy-pyrazole der allgemeinen
Formel I liefert
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-pyrazolen der
allgemeinen Formel I
R1
R2
HO
/S
N-CHR3R4
in der
| Ri | Wasserstoff oder Alkyl, |
| R2 | Wasserstoff, Alkyl oder Aryl, |
| R3 | Wasserstoff, Alkyl, Polyhydroxyalkyl, Aral- |
| kyl, Aryl, substituiertes Aryl oder einen | |
| heterocyclischen Rest, | |
| R4 | Wasserstoff oder Alkyl oder |
| CHR3R4 = | Cycloalkyl |
bedeuten, gelöst, indem Azomethinimine der allgemeinen Formel III
R1
R2
N = CR3R4
απ)
in der R1, R2, R3 und R4 die oben genannte Bedeutung
haben, mit Basen, gegebenenfalls in einem Losungsmittel, vorzugsweise mit Alkalialkoholaten in Methanol,
Äthanol, n- und i-Propanol oder mit Alkalihydroxiden in Alkoholen oder Alkohol-Wasser-Mischungen, vorzugsweise
im Temperaturbereich von 20 bis 1500C, umgelagert und die anfallenden Salze, gegebenenfalls
mit einem Mol einer beliebigen Säure pro Mol eingesetzter Base, behandelt werden.
Die erfindungsgemäß als Ausgangsprodukte eingesetzten carbonylstabilisierten Azomethinimine der allgemeinen
Formel III sind aus Pyrazolidonen-(3) der allgemeinen Formel V
R1
R2
NH
(V)
in der R1 und R? die oben genannte Bedeutung haben,
und beliebigen Carbonylverbindungen der allgemeinen Formel Vl
O = CR3R4
(VI)
in denen R-1 und R4 die oben genannte Bedeutung haben,
in bekannter Weise leicht erhältlich.
Erfindungsgemäß werden carbonylstabilisierte Azomethinimine der allgemeinen Formel III als solche, d. h.
nach vorheriger Isolierung in Substanz, oder auch in situ eingesetzt. Im letzteren Fall wird entweder ein
Reaktionsgemisch aus einem Mol eines Pyrazolidons-(3) der allgemeinen Formel V und einem Mol der
Carbonylverbindung der allgemeinen Formel VI oder ein Reaktionsgemisch aus äquimolaren Mengen des
Salzes eines Pyrazolidons-(3) der allgemeinen Formel V, einer Carbonjlverbindung der allgemeinen Formel VI
und einem Alkalialkoholat, Alkalihydroxid, Alkalicarbonat,
Alkalihydrogencarbonat oder Amin, vorzugsweise in einem Alkohol oder in einem Alkohol-Wasser-Gemisch,
verwendet. Die Base wird vorzugsweise im Molverhältnis carbonylstabilisiertes Azomethininimin
der allgemeinen Formel III zu Base =1:1 eingesetzt, wobei praktisch quantitativ das Salz aus dem Kation der
Base und dem Anion des 1 -substituierten 3-Hydroxypyrazols der allgemeinen Formel I entsteht. In Gegenwart
von Wasser erfolgt teilweise Hydrolyse des letztgenannten Salzes. Die erforderliche Reaktionszeit liegt im
allgemeinen zwischen 15 Minuten und einigen Stunden. Die erfindungsgemäße Umlagerungsreaktion wird bis
zum Verschwinden des carbonylstabilisierten Azomethinimins der allgemeinen Formel III durchgeführt,
wobei es besonders vorteilhaft ist, den Fortgang der Reaktion dünnschichtchromatographisch zu kontrollieren,
denn die Rf-Werte (Kieselgel, Äthanol, Jodentwicklung)
von carbonylstabilisierten Azomethiniminen der allgemeinen Formel III und 1-substituierten 3-Hydroxypyrazolen
der allgemeinen Formel I unterscheiden sich signifikant.
Grundsätzlich ist für das erfindungsgemäße Verfahren jeder Protonenakzeptor (Base) geeignet. Als Base
dient z. B. das Na- oder K-Methylsulfinylcarbanion,
Na95CH2SOCH3 oder KfflCH2SOCH3, das aus Dimethylsulfoxid
und Natriumhydrid, Natriumamid, Natrium oder KOH in an sich bekannter Weise erhältlich ist,
wobei als Lösungsmittel für die Überführung der
carbonylstabilisierten Azomethinimine der allgemeinen
Formel III in die 1-substituierten 3-Hydroxy-pyrazole der allgemeinen Formel I Dimethylsulfoxid dient
Besonders gut geeignete Basen für das erfindungsgemäße Verfahren sind die Alkoholate von Metallen der I. bis
III. Gruppe des Periodischen Systems, insbesondere von Natrium, Kalium, Magnesium ui<d Aluminium, wobei als
Lösungsmittel für die Oberführung der carbonylstabilisierten Azomethinimine der allgemeinen Formel III in
die !-substituierten 3-Hydroxy-pyrazole der allgemeinen i brmel I vorzugsweise Alkohole dienen. Weiterhin
sind für das erfindungsgemäße Verfahren wäßrig-alkoholische Lösungen von Alkalihydroxiden sehr gut
geeignet.
Die für die erfindungsgemäße Überführung der carbonylstabilisierten Azomethinimine der allgemeinen
Formel 131 in die 1-substituierten 3-Hydroxy-pyrazole
der allgemeinen Formel I besonders gut geeigneten Alkoholate oder deren Lösungen können sowohl in an
sich bekannter Weise aus den entsprechenden Metallen und Alkoholen als auch aus Alkaiihydroxiden, vorzugsweise
NaOH oder KOH, und Alkoholen gewonnen werden. In letzterem Falle kann der Umlagerungsreaktion
zwecks Entfernung des Wassers aus dem Reaktionsgemisch eine azeotrope Destillation, z. B.
nach Zusatz von CCU, vorgeschaltet werden. Auch beim Einsatz äquimolarer Mischungen aus Pyrazolidonen-(3)
der allgemeinen Formel V bzw. deren Salzen und Carbonylverbindungen der allgemeinen Formel VI kann
der Umlagerungsreaktion eine azeotrope Abdestillation von Wasser vorgeschaltet werden.
Die Ausbeuten an 1-substituierten 3-Hydroxy-pyrazolen
der allgemeinen Formel I, bezogen auf die eingesetzten carbonylstabilisierten Azomethinimine der
allgemeinen Formel III, liegen sowohl beim Einsatz von Alkoholatlösungen in Alkoholen als auch beim Einsatz
wäßrig-alkoholischer Lösungen von Alkalihydroxiden zwischen 70 und 100% der Theorie.
Die Erfindung wird an nachstehenden Ausführungsbeispielen näher erläutert.
1,38 g NaH (57 mMol) werden, unter Rühren langsam
mit 28 ml wasserfreiem Dimethylsulfoxid versetzt. Dann erwärmt man langsam bis auf 80°C. Nach 2 Stunden ist
die Wasserstoffentwicklung beendet. In die Lösung von Na85CH^SOCH3 gibt man nun 8,8 g (50 mMol) 1 -Benzylidenpyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain,
erwärmt 2 Stunden auf 75CC und weitere 6 bis 8 Stunden auf 85 bis 100°C
und destilliert dann unter vermindertem Druck das Dimethylsulfoxid ab. Den schwach gelben Rückstand
arbeitet man mit 55 ml einer 1 η Mineralsäure durch. Das ungelöste Produkt erwärmt man einige Minuten
mit 30 bis 40 ml einer 0,5 η Mineralsäure, kühlt ab und neutralisiert mit der äquivalenten Mense Alkalihydroxid.
Dabei fallen 6,2 g (70% der Theorie) 3-Hydroxy-l benzyl-pyrazol aus;
Schmp. 148 bis 152°C;Schmp. 152 bis 153° C (Äthanol).
Schmp. 148 bis 152°C;Schmp. 152 bis 153° C (Äthanol).
In die siedende Lösung von 4,4 g (25 mMol) l-Benzylidenpyrazolidon-(3)-N®,N®-betain in 40 bis
60 ml n-Propanol tropft man innerhalb von 40 Minuten die Lösung von 26mMol Natrium-n-propylat in 10 bis
15 ml n-Propanol. Nach 50 bis 60 Minuten ist dünnschichtchromatographisch (Kleinstplatten mit Kieselgel
Gr Laufmittel Äthanol; Entwicklung mit Jod) kein Azomethinimin mehr nachweisbar. Man destilliert nun
das Propanol ab und erhält als nahezu farblosen Rückstand das Natriumsalz des 3-Hydroxy-l-benzyipyrazols.
Dieses behandelt man mit 26 mMol einer Mineralsäure oder Essigsäure, oder man bläst in die
wäßrige Lösung CO2 ein. Man ernält 4,4 g (100% der
Theorie) 3-Hydroxy-l -beuzyl-pyrazol;
Schmp. 148 bis 152°C; Schmp. 152 bis 153° C (Äthanol).
Schmp. 148 bis 152°C; Schmp. 152 bis 153° C (Äthanol).
]0 Beispiel 3
Zur Lösung von 410 mg NaOH in 60 bis 70 ml Äthanol gibt man 5,55 g Kohlenstofftetrachlorid und
destilliert das Wasser azeotrop ab (azeotrop aus 23 Mol-% Äthanol, 57,6 Mol-% Kohlenstofftetrachlorid
um 19,4 Mol-% Wasser). Dann gibt man 1,74 g (10 mMol) 1 -Benzyliden-pyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain
zu und erhitzt unter Rückfluß zum Sieden. Nach 2V2 bis
3 Stunden ist dünnschichtchromatographisch kein Azomethinimin mehr nachweisbar. Nach dem Abdestil-Heren
des Äthanols verbleibt als Rückstand das nahezu farblose Natriumsalz des 3-Hydroxy-I-benzyi-pyrazols.
Aus diesem erhält man analog Beispiel 2 das freie 3- Hydroxy-1 -benzyl-pyrazol;
Ausbeute: 1,67 g (96% der Theorie);
Schmp. 148 bis 152°C; Schmp. 152bis 153°C(Äthanol).
Schmp. 148 bis 152°C; Schmp. 152bis 153°C(Äthanol).
In die Lösung von 4,4 g (25 mMol) 1-Benzyliden-pyrazoliden-(3)-N®,Ne-betain
in 50 bis 70 ml wasserfreiem Methanol gibt man die Lösung von 26 mMol Natriummethylat
in 10 bis 15 ml absolutem Methanol und hält unter Rückfluß am Sieden. Nach 3 bis 3'/2 Stunden ist
dünnschichtchromatographisch kein Azomethinimin mehr nachweisbar. Man destilliert nun das Methanol ab
und erhält als nahezu farblosen Rückstand das Natriumsalz des 3-Hydroxy-l-benzyl-pyrazols. Aus
diesem wird analog Beispiel 2 das 3-Hyaroxy-l-benzylpyrazol freigesetzt;
Ausbeute: 4,27 g (97% der Theorie);
Ausbeute: 4,27 g (97% der Theorie);
Schmp. 148bis 152°C;Schmp. 152bis 153°C(Äthanol).
In die Lösung von 410 mg NaOH in 30 bis 50 ml Methanol gibt man 1,74 g (10 mMol) 1-Benzyliden-pyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain
und hält unter Rürkfluß am Sieden. Nach 6 bis 6V2 Stunden ist dünnschichtchromatographisch
kein Azomethinimin mehr nachweisbar. Aus dem nach Abdestillieren des Methanols und
Wassers verbleibenden Natriumsalz des 3-Hydroxy-lbenzyl-pyrazols wird in der im Beispiel 2 beschriebenen
Weise das 3-Hydroxy-l-benzyl-pyrazol freigesetzt;
Ausbeute: 1,60 g (92% der Theorie);
Schmp. 148 bis 152° C; Schmp. 152 bis 153°C (Äthanol).
Ausbeute: 1,60 g (92% der Theorie);
Schmp. 148 bis 152° C; Schmp. 152 bis 153°C (Äthanol).
24,5 g (0,2 Mol) Pyrazolidon-(3) · HCl werden in 100 ml Methanol, die 0,2 Mol Natriummethylat gelöst
enthalten, eingerührt, dann wird in 10 Minuten unter Rühren die Lösung von 0,2 Mol Benzaldehyd in 20 bis
bO 30 ml Methanol eingetropft. Nach 1 bis 2 Stunden gibt man in das Reaktionsgemisch die Lösung von 0,2 Mol
Natriummethylat in 50 ml Methanol und läßt dann 3 bis
4 Stunden unter Rückfluß sieden. Danach ist kein Azomethininimin mehr nachweisbar. Die weitere
bj Verarbeitung erfolgt, wie im Beispiel 4 beschrieben;
Ausbeute: 32,7 g (93% der Theorie); 3-Hydroxy-l-benzylpyrazol;
Schmp. 148 bis 152° C; Schmp. 152 bis 153° C (Äthanol).
Ausbeute: 32,7 g (93% der Theorie); 3-Hydroxy-l-benzylpyrazol;
Schmp. 148 bis 152° C; Schmp. 152 bis 153° C (Äthanol).
In die siedende Lösung von 4,15 g (25 mMol) Cyclohexyliden-pyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain in 40 bis
60 ml i-Propanol gibt man die Lösung von 26 mMol Natriumpropylat in 10 bis 15 ml i-Propanol und läßt so
lange unter Rückfluß sieden, bis dünnschichtchromatographisch (wie in Beispiel 2 beschrieben) kein
Azomethinimin mehr nachweisbar ist. Die Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 2 beschrieben;
Ausbeute: 3,32 g (80% der Theorie) 3-Hydroxy-l-cyclohexyl-pyrazol;
Schmp.l97bisl99°C.
Ausbeute: 3,32 g (80% der Theorie) 3-Hydroxy-l-cyclohexyl-pyrazol;
Schmp.l97bisl99°C.
12,25 g (0,i Mo!) Pyrazoiidon-(3) · HCi werden in
75 ml Methanol, die 0,1 Mol Natriummethylat gelöst enthalten, eingerührt. Danach destilliert man das
Methanol, das wiederverwendet wird, ab, gibt zum Rückstand die Lösung von 15,0 g (0,1 Mol) 3,4-Methylendioxy-benzaldehyd
in 70—100 ml n-Propanol, läßt eine Stunde stehen, gibt dann 8 ml Benzol zu und
destilliert das bei der Bildung des l-(3,4-Methylendioxybenzyliden)-pyrazolidon-(3)-Nffi,Ne-betains
(Schmp. 277 bis 278° C nach Umkristallisieren aus Dimethylsulfoxid)
entstehende 0,1 Mol Wasser azeotrop ab. In die siedende propanolische Lösung des Azomethinimins,
das nicht isoliert wird, gibt man in einigen Minuten die Lösung von 0,1 Mol Natriumpropylat in 50—60 ml
n-Propanol und läßt so lange unter Rückfluß sieden, bis dünnschichtchromatographisch, wie in Beispiel 2 beschrieben,
kein Azomethinimin mehr nachweisbar ist (40—60 Minuten). Man destilliert dann das n-Propanol,
das wiederverwendet wird, ab und gibt zum festen Rückstand 50 ml 2 η-Salzsäure. Dabei erhält man 21,2 g
(97% der Theorie) 3-Hydroxy-l-(3,4-methylendioxybenzyl)-pyrazol
als farbloses kristallines Produkt, das zur Reinigung aus n-Propanol umkristallisiert wird;
Schmp.: 181-182° C.
Schmp.: 181-182° C.
Wie in Beispiel 7 beschrieben, lagen man 3,16 g (25 mMol) l-Isopropyliden-pyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain
in 30—40 ml siedendem n-Propanol um, die 25 mMol Natriumpropylat gelöst enthalten. Vor der
Propylatzugabe werden nach Zusatz von 2—3 ml Benzol Reste von Wasser, wie in Beispiel 8 beschrieben,
azeotrop abdestilliert. Man erhält 2,53 g (80% der Theorie) 3-Hydroxy-l-isopropyl-pyrazol;
Schmp.: 131-132°G
Schmp.: 131-132°G
Beispiel 10
Wie in Beispiel 8 beschrieben, setzt man 12,25 g (0,1 Mol) Pyrazolidon-(3) · HCl und 16,6 g (0,1 Mol)
3,4-Dimethoxybenzaldehyd um. Man erhält 22^2 g (95%
der Theorie) 3-Hydroxy-l-(3,4-dimethoxy-benzyl)-pyrazol;
Schmp.: 141-142° C
Schmp.: 141-142° C
Beispiel 12
Wie in Beispiel 8 beschrieben, setzt man 12,25 g (0,1 Mol) Pyrazolidon-(3) ■ HCl und 14,8 g (0,1 Mol)
4-Isopropylbenzaldehyd um. Das in situ gebildete
Azomethinimin (l-(4-Isopropyl-benzyliden)-pyrazolidon-(3)-N®Ne-betain;
Schmp. 152-1530C nach Umkristallisieren aus Dioxan) wird dabei nicht isoliert. Man
erhält 20,1 g (93% der Theorie) 3-Hydroxy-l-(4-isopropyl-benzyl)-pyrazol;
Schmp.: 138-1390C.
Schmp.: 138-1390C.
Beispiel 13
Wie in Beispiel 9 beschrieben, setzt man 12,25 g (0,1
I5MoI) Pyrazolidon-(3) ■ HCl und 14,9 g (0,1 Mol)
4-Dirnethy!airiinobenza!dchyd um. Mar. erhält 21,2 g
3-Hydroxy-l-(4-dimethylamino-benzyl)-pyrazol;
Schmp.: 211-2140C.
Schmp.: 211-2140C.
Beispiel 14
Wie in Beispiel 8 beschrieben, setzt man 12,25 g (0,1 Mol) Pyrazolidon-(3) · HCl und 14,1 g (0,1 Mol)
4-Chlor-benzaldehyd um. Man erhält 18,4 g (88% der Theorie) 3-Hydroxy-1 -(4-chlor-benzyl)-pyrazoi;
Schmp. 15O-151°C.
Schmp. 15O-151°C.
Beispiel 15
Man setzt 18,8 g (0,1 Mol) 4-Methyl-l-benzylidenpyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain,
das durch Verrühren äquimolarer Mengen 4-Methyl-pyrazolidon-(3) und Benzaldehyd leicht erhältlich ist, wie in Beispiel 2
beschrieben, um. Man erhält 18,4 g (98% der Theorie) 3-Hydroxy-4-methyl-l-benzyl-pyrazol;
Schmp.: 161-162°C (bei 135°C erfolgt Modifikationsumwandlung).
Schmp.: 161-162°C (bei 135°C erfolgt Modifikationsumwandlung).
Beispiel 16
Man setzt 16,4 g (0,1 Mol) 1-Furfuryliden-pyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain,
wie in Beispiel 2 beschrieben, um. Das erhaltene 3-Hydroxy-1-furfuryl-pyrazol (14,8 g,
90% der Theorie) kann weiter gereinigt werden, indem man die chloroformische Lösung über eine Säule mit
Aluminiumoxid filtriert oder das Produkt aus n-Propanol umkristallisiert;
Schmp.: 104-1050C.
Beispiel 17
Man läßt 9,0 g (5OmMoI) 1-Thenyliden-(2)-pyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain
(Schmp. 238-240°C; leicht erhältlich durch Verrühren äquimolarer Mengen von
Pyrazolidon-(3) und 2-Thiophenaldehyd) und 70—90 ml n-Propanol, die 50 mMol Natriumpropylat gelöst
enthalten, unter Rückfluß sieden, bis dünnschichtchromatographisch, wie in Beispiel 2 beschrieben, kein
Azomethinimin mehr nachweisbar ist (30—40 Minuten). Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 2
beschrieben. Man erhält 8,7 g (97% der Theorie) 3-Hydroxy-l -thenyl-(2)-pyrazol;
Schmp. 140-1410C.
Schmp. 140-1410C.
Beispiel 18
Man setzt 18,8 g (0,1 Mol) 5-Methyl-l-benzyliden-
Bei spiel 11 pyrazolidon-(3)-Ne,Ne-betain (Schmp. 159-160°C;
Wie in Beispiel 2 beschrieben, setzt man 10,2 g leicht erhältlich durch Verrühren äquimolarer Mengen
(5OmMoI) l-(4-Methoxy-benzyliden)-pyrazolidon-(3)- 65 von 5-Methylpyrazolidon-{3) und Benzaldehyd) wie in
Ne.Ne-betain um. Man erhält 9,8 g (96% der Theorie) Beispiel 17 beschrieben um. Man erhält 17,1 g (91% der
3-Hydroxy-l -(4-methoxy-benzyl)-pyrazol; Theorie) 3-Hydroxy-5-methyl-l-benzylpyrazol;
Schma 149-ΐ 500C Schmp. 171-172° C
Beispiel 19
Man setzt 25,0 g (0,1 Mol) 5-Phenyl-i-benzylidenpyrazolidon-(3)-N®,Ne-betain
(Schmp. 200—2010C;
leicht erhältlich durch Verrühren äquimolarer Mengen von 5-Phenyl-pyrazolidon-(3) und Benzaldehyd) wie in
Beispiel 17 beschrieben um. Man erhält 25,0 g (100% der
Theorie) 3-Hydroxy-5-phenyl-l-benzyl-pyrazol;
Schmp. 185-186° C.
Schmp. 185-186° C.
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von Hydroxy-pyrazolen der allgemeinen Formel I
R1
R2
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
von Hydroxy-pyrazolen der allgemeinen Formel I
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD16805272A DD108536A1 (de) | 1972-12-21 | 1972-12-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2337293A1 DE2337293A1 (de) | 1974-06-27 |
| DE2337293B2 DE2337293B2 (de) | 1980-12-04 |
| DE2337293C3 true DE2337293C3 (de) | 1981-10-22 |
Family
ID=5489637
Family Applications (1)
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