DE233369C - - Google Patents

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DE233369C
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carburetor
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gasification
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 233369 -KLASSE 26 c. GRUPPE 4;
BERNHARD LISSEK in RIXDORF.
Vergaser für flüssige Brennstoffe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vergaser, mittels deren Gas durch innige Berührung und Mischung von flüssigen Brennstoffen bereitet und alsdann an die Verbrauchsstelle abgegeben wird. Hierbei ist es bekannt, den Vergasungskanal auf einem plattenförmigen Teil zur Erzielung möglichst großer Verdunstungsflächen für die Karburierflüssigkeit in Zickzackform auszubilden und diesen Kanal mit einem
ίο Deckelteil zu versehen. Diese Ausbildung besitzt den Nachteil, daß sich die bei der Gasbereitung entstehenden Gasrückstände im Vergasungskanal festsetzen und bei genügender Ansammlung ihn verstopfen. Die Entfernung der Rückstände ist durch die vollständige Demontage des Vergasers mit großen Schwierigkeiten verknüpft, wodurch Betriebsstörungen für längere Zeit entstehen müssen. Die Erfindung ist bestimmt, diesem Übelstand abzuhelfen, indem der Verg'asungskanal, ohne Lösung von Rohrleitungen leicht zugänglich, zwecks Reinigung jederzeit freigelegt werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt des Vergasers, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Der Vergaser besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, wobei der untere Teil α plattenförmig ausgebildet ist und den Vergasungskanal b enthält, der obere Teil c als abnehmbarer Deckel dient. Für den Vergasungskanal b ist vorteilhaft die Spiralform gewählt, weil sie weniger Luftwiderstand bietet als die bekannte Zickzackform gleichen Querschnitts. Die Führungsflächen des Kanals für den Brennstoff verlaufen nach der Mitte zu sanft absteigend. Der Deckelteil c des Vergasers ist mit einer Kappe d ausgerüstet, die den Mischraum bildet, wobei die Verbindung zwischen Ober- und Unterteil durch das Mischrohr hergestellt ist. Der Brennstoff wird dem Vergaser durch die Leitung f, die Luft durch die Leitung g zugeführt. Um den Vergasungskanal b ohne Lösung von Rohrleitungen zwecks Reinigung leicht zugänglich zu machen, sind die Kanäle f und g sowie der Auslaßkanal für das fertige Gasgemisch am unteren Teil a des Vergasers angebracht, wobei ein Kanal I 5» den Verbindungsweg von der Mischkappe d zur Verbrauchsstelle herstellt. Zur Vorwärmung des Brennstoffes in dem Kanal b und des Gasgemisches in der Kappe d kann zweckmäßig in dem Teil α des Vergasers eine Ringkammer i eingegossen sein, die von einer geeigneten Heizquelle bzw. bei Anwendung des Vergasers für Motoren durch die Auspuffgase mittels der Rohre k beheizt wird. Zweckmäßig besteht der den Vergasungskanal b und ßo die Ringkammer i enthaltende untere Teil des Vergasers aus einem Gußkörper, dessen rauhe innere Kanalflächen die Vergasung begünstigen. Zur Aufnahme von Gasrückständen kann ein Sammelraum h vorgesehen sein.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vergaser für flüssige Brennstoffe, dessen unterer plattenförmiger Teil den Vergasungskanal enthält, während der
    obere Teil als abnehmbarer Deckel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel mit einer Mischkappe ausgerüstet und als solcher ohne Lösung von Rohrleitungen leicht entfernbar gemacht ist, indem die Kanäle für die Zufuhr des Brennstoffes und der Luft sowie der Auslaßkanal für das fertige Gasgemisch im Unterteil des Vergasers angebracht sind.
  2. 2. Vergaser nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß zwischen Ober- und Unterteil des Vergasers ein Verbindungsweg (I) vorhanden ist, von dem aus das Gasgemisch zur Verbrauchsstelle gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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