DE233287C - - Google Patents
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- DE233287C DE233287C DENDAT233287D DE233287DA DE233287C DE 233287 C DE233287 C DE 233287C DE NDAT233287 D DENDAT233287 D DE NDAT233287D DE 233287D A DE233287D A DE 233287DA DE 233287 C DE233287 C DE 233287C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/70—Furnaces for ingots, i.e. soaking pits
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233287 KLASSE iSc. GRUPPE
Blockwende- und Fördervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1909 ab.
In Flammöfen, in denen Blöcke gewärmt werden sollen, müssen sie, wenn sie bis zur
heißesten Stelle vorgeschoben sind, gewendet werden, um gleichmäßige Temperatur zu
erhalten. Dieses Wenden geschieht im allgemeinen von Hand, indem eine größere Anzahl
von Arbeitern unmittelbar die Blöcke durch eine Ofentür mit Werkzeugen ergreift.
Dies hat den Nachteil, daß eine größere Zahl
ίο von Leuten erforderlich ist, kalte Luft in den
Ofen eintritt und der Boden des Herdes durch ungewollte Bewegungen des Blockes, die bei
der schwierigen Handhabung leicht vorkommen, zerstört wird.
Es ist zwar eine maschinelle Vorrichtung bekannt geworden, die den Zweck hat, das
Wenden der Blöcke von außen vornehmen zu können, ohne den Ofen öffnen zu müssen.
Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß die Teile, die die Wendevorrichtung bilden,
sich gegenüber den-Blöcken bewegen, wodurch starke Reibungsverluste und großer Verschleiß
hervorgerufen werden. Außerdem weist diese bekannt gewordene Vorrichtung den Nachteil
auf, daß ihre Teile den Herd durchschneiden, so daß der Mängel eintritt, daß die auf den
Herd gelangende Schlacke durch diese Öffnungen abfließt und die arbeitenden Teile der
Vorrichtung verdirbt.
Diese Nachteile vermeidet die Erfindung. Die Teile, die die Wendevorrichtung bilden,
liegen ganz im Ofen, durchschneiden den Herd also nicht. Außerdem bleiben sie, sobald sie
mit dem Block in Berührung kommen und ihn weiterbewegen, diesem gegenüber in Ruhe,
so daß keine Reibung zwischen dem Block und der Fördereinrichtung eintritt.
Die Zeichnung stellt die Einrichtung dar. Sie besteht im wesentlichen aus zwei oder
mehreren drehbaren, winkelförmigen Blockauflagern a, b und der festen Blocklagerung c.
Die genannten Teile sind zweckmäßig aus wassergekühlten Stahlrohren hergestellt.
Die Vorrichtung wird in Tätigkeit gesetzt, nachdem der Block s von den Röhren d, auf
denen er in bekannter Weise vorgeschoben
werden kann, auf das winkelförmige, drehbare Blocklager α gelangt ist. Die Bewegung der
Vorrichtung kann z. B. in der Weise geschehen, daß durch Drehung der Kurbel i die Zahnräder
f und q bewegt und das winkelförmige Blockauflager α im Sinne des Uhrzeigers bewegt
wird. Gleichzeitig wird dabei aber auch durch das Zahnrad r das winkelförmige Blockauflager
b angehoben, wobei sich der dem winkelförmigen Auflager α zugewendete Schenkel
des winkelförmigen Auflagers b unter den Block s schiebt.
Sobald der Block s in die senkrechte Lage gekommen ist, wird die Kurbel i in umgekehrter
Richtung gedreht, wodurch der unter dem Block befindliche Hebel des winkelförmigen
Blockauflagers b den Block erfaßt und ihn auf das feste Blockauflager c, in die in
der Zeichnung dargestellte Lage fördert.
Erforderlichenfalls können natürlich mehrere solcher winkelförmigen Blockauflager hintereinandergeschaltet
und dadurch ein mehr-
Claims (1)
- maliges Wenden und eine Förderung des Blockes erzielt werden.Sobald der Block auf das feste Blockauflager c gelangt ist, kann er in bekannter χ Weise z. B. durch die Ausziehvorrichtung k hinaus- und gegebenenfalls' über die Rutsche g auf den Rollgang / gefördert werden.Die beschriebene Blockwende- und Fördereinrichtung kann natürlich von Hand oder ίο durch motorische Kraft bewegt werden, und die statischen Wirkungen der Blöcke können zur Erzielung gleichmäßiger Kraftleistung durch Gegengewichte, wie bei solchen Einrichtungen üblich, ausgeglichen werden.Pate ν τ-An s PRU c η :Blockwende- und Fördervorrichtung, bestehend aus Wellen mit Blockauflagern, dadurch gekennzeichnet, daß auf in beiden Richtungen drehbaren, frei über dem Herd liegenden Wellen mit ihren Scheiteln aufsitzende, winkelförmige Blockauflager angebracht sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233287C true DE233287C (de) |
Family
ID=493239
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233287D Active DE233287C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233287C (de) |
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0
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